Weiteres zu: Rödermark und der Klimamanager

Braucht Rödermark einen EIGENEN Klimamanager?
 
 
Auszug aus dem Leitbild der (Entwurf) der Stadt Rödermark.
Status quo.

[..]Vorbildlich sind die Abfallwirtschaft sowie die städtischen Maßnahmen zum Klimaschutz und zur
Energieeinsparung[..] Quelle: Leitbild (Entwurf) Seite 11.Hervorhebungen durch den Autor.

Was ist in diesem Fall die Steigerung von Vorbildlich? Klimamanager?
 
 

Rödermark. Ausgaben Umwelt-/Natur-u. Klimaschutz in 2013
Rödermark. Ausgaben Umwelt-/Natur-u. Klimaschutz in 2013

Quelle: Haushalt 2013 (Entwurf) Seite 66
 
Bisherige Ausgaben und Ansätze. Umwelt-/Natur-u. Klimaschutz
34.148,00 Euro = Ergebnis 2010
37.425,00 Euro = Ergebnis 2011
131.992,00 Euro = Ansatz 2012
102.098,00 Euro = Ansatz 2013
 
Die Aufgaben des Klimamanagers/Klimaschutzbeauftragter entnehmen Sie dem Haushaltsplan unter Produktinformationen 06.4.03.
 
» Haushalt 2011 Seite 288

» Haushalt 2013 Seite 426(Entwurf)
 
2011 hatten wir keinen Klimaschutzmanager für die festgeschriebenen Aufgaben.
 

Änderung/Erweiterung der Leistungsbeschreibung von 2011 zu 2013 die einen Klimamanager erforderlich machen?
Bei Kurzbeschreibung
-Klimaschutzmaßnahmen und Klimaanpassungsmaßnahmen
Bei Allgemeine Ziele
-Klimaschutz
Bei Auftragsgrundlage
Nationales Klimaschutzziel (?)
 
Erlauben diese 2 schriftlich festgehaltene Änderungen in der Leistungsbeschreibung die Einstellung eines Klimamanager?
Den Punkt « Auftragsgrundlage » kann man so nicht ernst nehmen. Der Klimaschutzmanager ist eine FREIWILLIGE LEISTUNG der Stadt Rödermark.
 

Die kommunalen Gebäude der Stadt werden seit 2004 in vorbildlicher Weise von der Abteilung Gebäudewirtschaft der Eigenbetriebe KBR der Stadt Rödermark auf Energieeinsparpotenziale hin überprüft. [..] Quelle: Klimaschutzkonzept Seite 101

Warum also einen Klimamanager zusätzlich einstellen?

[..]Daher werden seit 2009 für alle städtischen Gebäude auf Basis der neu eingeführten EnEV 2009 Energieberichte erstellt, um den Ist- Zustand zu dokumentieren. […]Quelle: Klimaschutzkonzept Seite 101

Warum also einen Klimamanager zusätzlich einstellen?
 
Weitere Beispiele für bereits vorhandene Informationsmöglichkeiten Siehe: Bestehende Angebote zum Thema Klimaschutz
 
Zeit- und Finanzierungsplan (nicht im Haushalt eingestellt)
2013 — 20.000,00 Euro
2014 — 59.350,00 Euro
2015 — 73.350,00 Euro
2016 — 61.350,00 Euro
2017 — 66.150,00 Euro
2018 — 69.150,00 Euro
Weitere Zahlen im Klimakonzept ab Seite 194
 
 
Sie sollten die folgenden Fragen einmal einen der Stadtverordneten zur Beantwortung vorlegen.
 
» Kommen zu den Zahlen « Bisherige Ausgaben Umwelt-/Natur-u. Klimaschutz » der Seite Seite 66
Die Kosten für den Klimamanager hinzu?
 
» Wo sind die Kosten (zusätzlich zu den Personalkosten, ca. 30.000,00 Euro – Zuschuss für den Klimamanager) wie: Diensthandy, Raumkosten, jährliche Lohnsteigerung (tariflich feststehend), PC, Umweltticket, Dienstwagen, Schreibmaterial, Drucker, kostenloser Besuch Badehaus, Sozialkosten…..usw.
aufgeführt?
 
» Wo findet man: „Im Haushaltsplanentwurf 2013 (Stand 18.10.2012) stehen 10.000 € für Maßnahmen zur Umsetzung des Klimaschutzkonzeptes auf der Kostenstelle 361100, Kostenträger 06.4.03.02“ Quelle: Antrag
 
» Stehen nur diese 10.000,00 Euro für Maßnahmen des Klimamanager zur Verfügung?
 
» Wenn ja, braucht man für ein solch ein ZUSÄTZLICHES Budget einen eigenen Klimamanager?
 
» Werden die Kosten aus dem Klimakonzept Seite 194 im vollen Umfang auf die Bürger zukommen?
 
» Sind noch weitere Kosten zu erwarten wie Pedelec, Elektroauto, Elektrotankstellen, Schutzhelme für die Mitarbeiter …. zu erwarten?
 
» Warum hat die Stadt 2 Pedelec als Dienstrad angeschafft? Hätte in Hinblick auf Klimaschutz und CO2 Vermeidung nicht ein normales Fahrrad dem Konzept besser entsprochen?
 
» Bis in welcher Höhe werden die Ideen, die ein Klimamanager evtl. hat, finanziert?
 
» Wie steht man zu den bereits vorhandenen Beratungsstellen bzügl. Klimaschutz und Energieeinsparung?
 
» Kann sich die Stadt Rödermark, als Kommune die unter den Rettungsschirm schlüpft, einen solchen zusätzlichen Mitarbeiter (trotz Zuschuss) erlauben?
 
» Kann man die Öffentlichskeitarbeit der Schornsteinfeger, Verbraucherzentralen, der Energieversorger usw. nicht nutzen?
 
 
Siehe auch

» Endlich. Rödermark bekommt einen eigenen Klimamanager.
» Kostenlose Beratung zu Stromsparen
» Rödermark. Brauchen wir einen Klimamanager? Nachtrag!
» Öffentlichkeitsarbeit der ENTEGA. Z.B. Klimaschutz
» Öffentlichkeitsarbeit der regionalen Schornsteinfeger
» Klimaschutzkonzept der Stadt Rödermark (Entwurf Endbericht)
 
 
Etwas zu Personalkosten

[…]3. Personalkosten
Die Personalkosten sind ein wesentlicher Faktor und müssen auf das unabweisbare Maß begrenzt werden. Das kann durch eine Deckelung der Personalkosten oder durch eine Begrenzung der tatsächlich besetzten Stellen geschehen. Bei der Weiterführung von Aufgaben durch Dritte muss der nunmehr als Sachkosten zu verbuchende Aufwand bei der Deckelung berücksichtigt werden. Wenn in einzelnen Bereichen zusätzlicher Personalbedarf unabweisbar ist, muss in diesem Umfang in anderen Bereichen eingespart werden. Die nach der kommunalen Stellenobergrenzenverordnung bestehenden Möglichkeiten dürfen nur ausgeschöpft werden, wenn dies nach sachgerechter Bewertung der Funktionen im Einzelfall gerechtfertigt ist. Dabei ist ein strenger Maßstab anzulegen.
[…]Auch die Möglichkeiten einer verstärkten interkommunalen Zusammenarbeit können zu Einsparungen führen[…]
Quelle: ikz-hessen.de


Rödermark intern
Grundsteuer B ab 2028 mehr als 1700%?
Dem Haushaltssicheungskonzept kann man entnehmen, dass der Magistrat ab 2028 mit einer Grundsteuer B in Höhe von mehr als 1700% plant.

Veröffentlicht unter Klima

Brauchen wir einen Klimamanager? Nachtrag!

Rödermark. Der Konzernausbau (Personal) geht weiter.
Braucht Rödermark einen EIGENEN Klimamanager?

 
Klima ist wichtig.
Luftreinheit ist wichtig.
Das erstellte Klimakonzept ist eine hervorragende Orientierungshilfe!
 
Was man dazu beitragen kann/sollte man auch in dem zur Verfügung stehenden Rahmen tun.
 
Man muss es sich auch erlauben können. Gehört Rödermark zu den Kommunen, die sich einen Klimamanager erlauben können?
Gibt es bereits Dienstleister für die an den Klimamanager gestellten Aufgaben?
 
Bestehende Angebote zum Klimaschutz
Öffentlichskeitarbeit der ENTEGA. Z.B. Klimaschutz
Regionalen Schornsteinfeger
Fördermitteldatenbank
Energieberatung / Information
Aktuelles Klimaschutz
Machen Sie den Energie-Check
IC-Rödermark
Kostenlose Solarberatung in Rödermark
 
Fakt ist:
Rödermark gehört mittlerweile zu den notleidenden Kommunen (bis zu 106) in Hessen. Wir schlüpfen wahrscheinlich unter den Rettungsschirm Land Hessens.
 
Das Konzept liegt vor. Ein Klimamanager soll eingestellt werden.
 
Es gibt bereits eine Fülle von Angeboten (ohne Kosten für die Stadt Rödermark), die große Teile des Klimakonzepts abdecken.
 
Die Stadt Rödermark hat heute bereits einen Personalkostenanteil von knapp 30% im Haushalt der Stadt.
 
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Evtl. können wir (Rödermärker) uns das ja alles erlauben.
» Wir erhöhen die Grundsteuer
» Wir erhöhen die Hundesteuer
» Wir erhöhen die Kindergartengebühren
» Wir erhöhen sonstige Gebühren
Dann reicht es evtl. auch für einen Klimamanager.
 
Die Stadt Rödermark will einen Klimamanager (Kosten werden teilweise vom Bund für 3 Jahre übernommen) befristet einstellen.
Ob das Wort » befristet « in Rödermark nach seiner Bedeutung ausgelegt wird, wage ich zu bezweifeln.
 

Gefördert wird die im Rahmen des kommunalen Projektes zur Umsetzung des Klimaschutzes bzw. Teilkonzeptes neu einzustellende fachlich-inhaltliche Unterstützung („Klimaschutzmanager/Klimaschutzmanagerin“), soweit der Aufgabenumfang eine fachlich inhaltliche Unterstützung rechtfertigt.[..]Quelle. Seite 4

Kosten
Wie man in dem Antrag lesen kann, werden die Personalkosten des Klimamanagers bis zu 85% bezuschusst. FÜR zunächst drei Jahre. Danach kann u.U. ein Folgeantrag für 2 weitere Jahre gestellt werden (Quelle Seite 5). Förderung max. 40%. Der Gesamtaufwand, Konzept und Klimamanager, wird bei 100.000,00 Euro gedeckelt.
 
Lassen Sie sich durch die Zahlen/Kosten im Antrag nicht täuschen. Das ist nur ein Teil der Gesamtkosten, die ein Klimamanager verursachen wird. Dem Antrag fehlt der Kostenblock für Diensthandy, Raumkosten, jährliche Lohnsteigerung (tariflich feststehend), PC, Umweltticket, Dienstwagen, Schreibmaterial, Drucker, kostenloser Besuch Badehaus, Sozialkosten…..usw.
 
Der Klimamanager soll aber nicht nur seinen Bürostuhl warmhalten. Er muss auch Ergebnisse vorweisen. Und hier sehe ich in dem Konzept beste Möglichkeiten. Bei diesen Projekten darf auch mit uneingeschränkter Zustimmung der Koalition gerechnet werden:
 
Herausgegriffen diese beiden Beispiele

ANSCHAFFUNG VON PEDELECS ALS DIENSTFAHRRÄDER
ANSCHAFFUNG VON ELEKTRO-KFZ ALS DIENSTFAHRZEUGE,
PRÜFUNG EINES SPONSORINGS ÜBER DIE HSE
(HEAG SÜDHESSISCHE ENERGIE AG)
Quelle. Seite 12

Warum PEDELECS. Das ist wie: Den Teufel mit Beelzebub austreiben.
Mehr könnte man für den Umweltschutz tun, wenn man normale Fahrräder nimmt.
Diese beiden Punkte wird der Klimamanager bestimmt sofort in Angriff nehmen. Ich sehe schon heute die Bilder und den Bericht in der OP:

Rödermark rettet die Welt.
Der Klimamanager der Stadt Rödermark hat ? PEDELECS und ? Dienstfahrzeuge mit Elektroantrieb gekauft. Das Projekt Tontäfelchen wurde unverzüglich umgesetzt.

Das sind weitere Kosten (Neuanschaffung), die auf die Bürger von Rödermark zukommen werden.
Lesen Sie sich das Konzept aufmerksam durch. Fällen Sie Ihr eigenes Urteil. Evtl. kommen Sie zu dem Ergebnis:

dort vorgeschlagenen Maßnahmen werden bereits angeboten/durchgeführt. Wären die restlichen Projekte nicht mit dem bestehenden Personal der Stadt Rödermark umsetzbar?

Allerdings muss berücksichtigt werden was unser Bürgermeister immer wieder betont.

Der Personalbestand ist auf Kante genäht

 
Es geht auch KLEINER

Beratungsleistungen
Neu: Beratungsleistungen sind förderfähig.
Kommunen, die noch am Anfang ihrer Klimaschutzaktivitäten stehen, wird durch externe Beratungsleistungen ein strukturierter Einstieg zur Entwicklung von Klimaschutzzielen, Einstiegsmaßnahmen und zur Akteurseinbindung vor Ort ermöglicht. Hierdurch soll insbesondere kleineren Gemeinden der Einstieg in den Klimaschutz erleichtert werden. Hierfür sind bis zu 15 Beratertage zu 65 % förderfähig.[..]Quelle Seite 7. Oder Quelle kommunaler Klimaschutz

 

Schon mal an interkommunale Zusammenarbeit gedacht?

 
Stadt Rödermark

Die Stadt Rödermark erstellt in unregelmäßigen Abständen in Zukunft einen E-Mail-Newsletter zum Thema Klimaschutz und enthält im Wesentlichen die Aktualisierungen dieser Internetseite.

Für diese kostenfreie Information kann man sich bei der Sachbearbeiterin Frau W., Telefon 06074 – xxxxxxx, ingrid.weck(at)roedermark.de unverbindlich anmelden. Der Bezug kann natürlich auch jederzeit widerrufen werden. Quelle: Webseite der Stadt Rödermark

Kann man die Mitarbeiterin, die als Ansprechpartnerin aufgeführt ist, wenn überhaupt notwendig, nicht weiter qualifizieren?
 
Bürgermeister Obertshausen. Klimamanager
-> Geldverschwendung

[..]Keinen Sinn sehe der Magistrat darin, eine neue Stelle zu schaffen, die sich mit solchen Fragen beschäftige. „Unser Motto lautet „Ja zum Umweltschutz und Nein zur Geldverschwendung““, so Roth. Angesichts leerer Kassen und immer neuer Belastungen für die Bürger sei es unverantwortlich, Klientelpolitik zu machen. Insbesondere weil eine Stelle wie die eines Klima-Managers erst einmal keine positiven Auswirkungen hätte, sondern nur Geld kosten würde.[..]Quelle: OP-Online.de

 
Toller Klimaschutzmanager
Achten Sie auf die Ertragsangabe.
Kann passieren. Darf aber nicht passieren.
 
Nachtrag 2.11.2012

[..]Stand Oktober 2012
Die Stadt Rödermark schafft derzeit zwei Dienst-Pedelecs für die Mitarbeiter der Rathäuser Ober-Roden und Urberach an.[..]Quelle Seite 143

Bekommt jetzt jeder städt. Mitarbeiter einen Fahrradhelm gestellt oder gesponsort?
 
Stadt Rodgau als Energieberatungsstützpunkt

[..]Die Stadt Rodgau ist Energieberatungsstützpunkt und bietet in Kooperation mit der Verbraucherzentrale Hessen zweimal monatlich die „unabhängige“ Energieberatung für die Bürger an. (Öffentlichkeitsarbeit)[..]Quelle Stadt Rodgau

 
 
Siehe auch
» Hier eine Karte der Kommunen für die das Klimaschutzkonzept erstellt wurde. In Hessen 102
» Wohnen in Rödermark teuer wie nie zuvor
» Kommunaler Klimaschutz
» Richtlinie zur Förderung von Klimaschutzprojekten in sozialen, kulturellen und öffentlichen Einrichtungen im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative
» Klimaschutzkonzept der Stadt Rödermark (Entwurf Endbericht)


Rödermark intern
Grundsteuer B ab 2028 mehr als 1700%?
Dem Haushaltssicheungskonzept kann man entnehmen, dass der Magistrat ab 2028 mit einer Grundsteuer B in Höhe von mehr als 1700% plant.

Veröffentlicht unter Klima

Klimaschutzkonzept der Stadt Rödermark.

Klimaschutzkonzept der Stadt Rödermark (Entwurf Endbericht)
 
Kosten

[..]im Februar 2011 einen Förderantrag beim zuständigen Bundesministerium gestellt, der im September positiv beschieden wurde. Die Kosten der Konzepterstellung belaufen sich auf insgesamt ca. 59.000,- Euro, wovon 65% vom Bundesumweltministerium übernommen werden. Die Projektlaufzeit beträgt ein Jahr.[..] Quelle

 
Natürlich wird zusätzliches Personal eingestellt.

[..]Die Stadt Rödermark beantragt beim BMU die Einstellung eines Klimaschutzmanagers zur Umsetzung der Maßnahmen aus dem Klimaschutzkonzept.[..] Quelle: Klimaschutzkonzept Rödermark Seite 172
 

Anm.: Die Stelle wird für 3 Jahre durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit gefördert.

 
Siehe Antrag Klimaschutzkonzept Ausschuss für Bau, Umwelt, Stadtentwicklung und Energie
Hier kann man sich schon einmal den Text für die Stellenausschreibung ansehen.
 
 
Klimamanager in Freiburg
[..]Was geschieht nach Ablauf der drei Jahre Förderzeit?

Ich denke, die Stelle wird mit Sicherheit nicht verschwinden. Die Förderung durch das BMU dient als Anschubfinanzierung. Danach werden wir sehen. Das Thema Klimaschutz wird jedenfalls nicht an Wichtigkeit verlieren. Ich könnte mir vorstellen, dass die Stelle vielleicht sogar mit einem weiteren Mitarbeiter ausgebaut wird.[..] Quelle

 
 
Weiterführende Links
Integriertes Klimaschutzkonzept. Rödermark beauftragt die Erstellung eines integrierten Klimaschutzkonzeptes im Rahmen der Klimaschutzinitiative der Bundesregierung. Hier das Dokument.
 
Willkommen bei Febis – Ihr Fördermittelspezialist
 
100 Kommunen für den Klimaschutz
 

[..]Ein kommunales Klimaschutzkonzept empfiehlt die Stadt dagegen, auch wenn es wesentlich teurer ist. Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit fördert die Konzept-Erstellung und die Einstellung eines Klimaschutz-Managers großzügig. Anträge können wieder im ersten Quartal 2013 gestellt werden. Der städtische Eigenanteil für ein Klimaschutzkonzept liegt trotz 65-prozentiger Förderung bei geschätzten 50 000 Euro.[..]Quelle. shz.de

 
Über diesen Antrag wird am 31.10.2012 in Rödermark abgestimmt

[..]Höhe von 28.500 € sind für den noch zu beantragenden Klimaschutzmanager eingestellt. Im Falle eines Zuwendungsbescheids erfolgt eine Rückerstattung von 50% bis 80% der Personalkosten über den Fördermittelgeber. Im Haushaltsentwurf wurden Fördermittel von 50% (14.250,– €) veranschlagt.[..]Quelle

 


Rödermark intern
Grundsteuer B ab 2028 mehr als 1700%?
Dem Haushaltssicheungskonzept kann man entnehmen, dass der Magistrat ab 2028 mit einer Grundsteuer B in Höhe von mehr als 1700% plant.

Rülpsende Schafe sind schlecht fürs Klima

Was da so alles geschrieben steht, sollte man nicht so ernst nehmen.
 
In einem Artikel bei shortnews.de steht zu dem Artikel: Australien „Rülpsende Schafe sind schlecht fürs Klima“ ein Kommentar, den man als Stadt mit schlechtem Haushalt als Diskussionsgrundlage nutzen sollte.
 
Der Kommentar

[..]oder eine Steuer einführen.

Wenn das mit der Pferdesteuer in Rödermark schon nicht geklappt hat, warum nicht eine Schafsteuer? Würde auch sicherlich den Grünen in den Kram passen, da rülpsende Schafe schädliches Treibhausgas ausstoßen.
 

[.]Daher ist Rödermark dem Projekt „Hessen aktiv: 100 Kommunen für den Klimaschutz“ beigetreten. Ziel ist es, die Co 2 – Emissionen in Rödermark bis 2020 erheblich gegenüber 1990 zu reduzieren. Aktuell wird ein „Klimaschutzkonzept Rödermark“ unter Einbeziehung der Bevölkerung erarbeitet.


Da wären die Schafe ein Anfang.
 
Beachten Sie den ersten Satz.


Rödermark intern
Grundsteuer B ab 2028 mehr als 1700%?
Dem Haushaltssicheungskonzept kann man entnehmen, dass der Magistrat ab 2028 mit einer Grundsteuer B in Höhe von mehr als 1700% plant.

Tontäfler wollen nicht sparen

Tontäfler wollen nicht sparen.
 
Pressemeldung der FDP-Rödermark
 

Schwarz-Grüne Koalition will partout den eigenen Gürtel nicht enger schnallen
FDP enttäuscht über kommentarloses (!) Ablehnen der liberalen Sparvorschläge
Eines ist Fakt: Die Rödermärker Kommunalpolitik ist im Vergleich finanziell keinesfalls überzogen ausgestattet. Sowohl die Sitzungsgelder als auch die finanzielle Ausstattung der Fraktionen und Gremien sind nicht unverhältnismäßig oder gar überzogen. Den Vergleich diesbezüglich mit den Nachbarkommunen braucht Rödermark in keiner Weise zu scheuen. Dazu kommt, dass sich gerade in der aktuellen Haushaltsdebatte zeigt, dass eine intensive Beschäftigung mit der Thematik inklusive der Vor- und Nachbereitung und die internen Beratungen bei Weitem den Rahmen einer ehrenamtlichen Tätigkeit sprengen. Dies bekommen insbesondere die kleineren Fraktionen zu spüren, die mit weit weniger Personal dieselben Aufgaben erledigen müssen, wie die großen Fraktionen, die alle Arbeit auf viel mehr Schultern verteilen können. Trotz dieser Fakten hat die FDP beantragt, dass (Kommunal-)Politik nicht nur am Bürger, sondern auch an sich selber spart. „Die Politik darf nicht nur“, so FDP-Fraktionsvorsitzender Tobias Kruger, „dem Bürger Mehrbelastungen aufbürden oder das öffentliche Angebot beschneiden – die Politik muss angesichts des horrenden Defizits in Rödermark selber auch Zeichen setzen und den eigenen Gürtel enger schnallen.“ Zu diesem Zweck hat die FDP Fraktion beantragt, einmal den Sockelbetrag (den jede Fraktion pro Jahr erhält) von 1.300 € auf 800 € abzusenken. Dazu soll nach Vorstellung der Liberalen die Zahl der erstattungsfähigen Fraktionssitzungen (d.h. solche, wo es für die Fraktionsmitglieder bei Anwesenheit eine Aufwandsentschädigung gibt) von bisher 39 auf 26 jährlich abgesenkt werden. Würden beide Maßnahmen 1 zu 1 beschlossen, würde dies der Stadt und dem Steuerzahler pro Jahr knapp 18.000 € und über die gesamte Wahlperiode gerechnet etwa 90.000 € sparen. Zweifelsohne angesichts des gesamten städtischen Defizit mehr ein symbolischer Beitrag – aber doch ein klares Zeichen.

„Wir hätten“, so führt FDP-Fraktionsvize Dr. Rüdiger Werner weiter aus, „es selbstverständlich verstanden, wenn die anderen Parteien hierbei anderer Meinung als die Liberalen sind und daher argumentativ eine Ablehnung oder Abänderung der zwei Anträge begründet hätten – so funktionniert Demokratie.“ Höchst überrascht wurde die FDP dann jedoch bei der Beratung der Anträge im Fachausschuss: Die mit komfortabler 3/4–Mehrheit ausgestattete Koalition aus CDU und AL/Grünen lehnte beide Anträge der FDP kommentarlos (!), also ohne auch nur ein einziges begründendes oder erklärendes Wort dazu zu verlieren, rundweg ab. Einzig die Freien Wählen stimmten den liberalen Anträgen zu. „Es hinterläßt aus Bürgersicht“, so der FDP-Fraktionsvorsitzender Tobias Kruger abschließend, „einen ganz besonders bitteren Nachgeschack, wenn Politik ohne jedes Argument die eigenen (finanziellen) Pfründe trotz eines horrenden Defizit munter fortschreibt und zugleich aber vom Bürger Verständnis für Einsparungen verlangt.“ Oder gab es schlicht und einfach – und diese Frage wird wohl schlussendlich unbeantwortet im Raum bleiben – außer dem eigenen und parteilichen finanziellen Vorteil eben gar kein auch nur ansatzweise gutes Argument gegen die Anträge der FDP? (tk)

 
Anmerkung: tk ist Tobias Kruger
 
Soweit die Presseerklärung
 
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Wo mal als ausgewiesene BEDÜRFTIGE STADT (so werden in Hessen die Kommunen, die unter den Schutzschirm schlüpfen dürfen) nicht sparen muss, sind die Themen der AL/Die Grünen:

Den Weg dahin soll das „Integrierte Klimaschutzkonzept“ weisen. Dieser Handlungskatalog wird ca. 60.000 Euro kosten und wird zu 65 Prozent vom Bundesumweltministerium finanziert. Ab der nächsten Woche sollen Arbeitskreise Vorschläge liefern. Quelle op-online.de

Zu den Kosten von 20.650 (35 % von 59?000) kommt dann bestimmt auch noch ein neuer Mitarbeiter.
Übrigens, die 20.650,00 Euro wäre der Betrag, den man für die Anschubfinanzierung der papierlosen STAVO benötigt. Diese Investition würde in Zukunft Geld einsparen, den CO2 Ausstoß vermindern und jede Menge Papier sparen.
Der Vorschlag wurde von den Tontäflern mit der vorhandenen Mehrheit ohne großen Kommentar abgelehnt.
 
Siehe auch Klimaschutz. Schnellkonzept.
Das wäre (wenn man dann unbedingt so ein Konzept braucht) die Variante für Rödermark. Die Variante für „Bedürftige Kommunen

Die Erstellung eines Schnellkonzepts ist im Grunde mit dem lokalen Know-how in Verwaltung und Bürgerschaft ohne externe Hilfe möglich. Quelle www.coaching-kommunaler-klimaschutz.net

Aber für die Rödermarker Tontäfler ist das bestimmt kein gangbarer Weg. Ist ja fast kostenlos.


Rödermark intern
Grundsteuer B ab 2028 mehr als 1700%?
Dem Haushaltssicheungskonzept kann man entnehmen, dass der Magistrat ab 2028 mit einer Grundsteuer B in Höhe von mehr als 1700% plant.