Da bei AL/Die Grünen auf Facebook keine Antwort mehr möglich ist, habe ich meinen Kommentar hier in meinem Blog veröffentlicht.
Man kann bei Facebook von S.J. folgendes lesen.
„Die AL war zu KEINEM Zeitpunkt dafür, das Gebiet „Steckengarten“ auszuweisen!„
Laut den Aufzeichnungen im Allris stellt sich der Sachverhalt anders dar. Hier das Abstimmungsverhalten der AL/Die Grünen im BUSE und HFuW zum Steckengarten (ohne bindende Wirkung für die Stavo):
[..]6. Das Vorranggebiet Siedlung – Wohnbaufläche, Planung „Steckengarten“ (B.2) mit einer Größe von 6,0 ha soll in die Darstellungen des RegFNP/ Karte 1 aufgenommen werden (Hervorhebung durch den Admin).[..]
Zustimmung: CDU, AL/Die Grünen, SPD, FWR
Enthaltung FDP
Sondersitzung nach Bürgerprotest.
Zur Sondersitzung des HFwW am 11.12. wurde ein Änderungsantrag eingereicht, bei dem das Gebiet „Steckengarten“ gestrichen wurde. Siehe 2) Im Hinblick auf das Vorranggebiet Siedlung Steckengarten wird die komplette Streichung der Fläche im Flächennutzungsplan beantragt.
Abstimmung
Zustimmung: CDU, AL, SPD, FDP, FWR
Ablehnung: ./.
Rödermark intern Stadtverordnetenversammlung 10.12.2025:
Der Magistrat legt den Entwurf des Haushaltsplanes 2026 vor.
Kurz und bündig:
Im Ergebnishaushalt (Entwurf) fehlen 13.751.305,00 Euro.
Im Finanzhaushalt (Entwurf) fehlen 12.115.541,00 Euro.
Ich wollte das Abstimmverhalten der Stadtverordneten
zu dem Antrag des Magistrats, mit dem das Gebiet „Steckengarten“ in den Entwurf des Flächennutzungsplans aufgenommen werden soll, schriftlich vorliegen haben.
Nicht dass ich hier für oder gegen die Aufnahme plädiere. Viel interessanter ist das Verhalten der „Wendehals-Koalition„, also der Stadtverordneten, die den größten Einfluss darauf haben, was in Rödermark passiert.
Sprich: Wie SPD, FWR oder FDP abstimmen, hat keine Auswirkung auf das, was Schwarz/Grün beschließt.
[..]6. Das Vorranggebiet Siedlung – Wohnbaufläche, Planung „Steckengarten“ (B.2) mit einer Größe von 6,0 ha soll in die Darstellungen des RegFNP/ Karte 1 aufgenommen werden (Hervorhebung durch den Admin).[..]
Zustimmung: CDU, AL/Die Grünen, SPD, FWR
Enthaltung FDP
Dann der U-Turn der Koalition.
Zur Sondersitzung am 11.12.2025 wurde einem Änderungsantrag, den Steckengarten aus dem FNP zu entfernen, von der Koalition zugestimmt. Siehe 2) Im Hinblick auf das Vorranggebiet Siedlung Steckengarten wird die komplette Streichung der Fläche im Flächennutzungsplan beantragt.
Abstimmung
Zustimmung: CDU, AL, SPD, FDP, FWR
Ablehnung: ./.
Die Koalition hat sich bei der
Vorabstimmung (ohne bindende Wirkung für die Stavo) für die Aufnahme des „Steckengartens“ in den Flächennutzungsplan ausgesprochen. Das hat jedoch seit 2025 zunächst begrenzte Bedeutung. Offenbar will man zunächst abwarten, wie die Bürgerinnen und Bürger dazu stehen – und sich gegebenenfalls später anders entscheiden.
Was macht die Kolition?
Nach Bügereinwand wurde die Meinung geändert. Der Steckengarten wurde gestrichen.
Herr Michael Gensert. Wer ist seit 2025 „Die Macht“? Die Koalition oder der Bürger?
[Ironie on] Warum nicht Stadtverordnetenversammlung und Ausschüsse
aufgeben und direktdemokratisch entscheiden? Die angeblich „sagenhaften“ Einsparungen von 4.000,00 € an Sitzungsgeldern durch die Eingliederung der KBR in den Kernhaushalt (Quelle: Stadtpost) ließen sich so jedenfalls deutlich steigern [Ironie off]
Rödermark. Die „Wendehals-Politik“ von CDU und Al die Grünen.
sicherlich nicht unbedingt zum Wohle der Rödermärker Bürger.
Das die Koalition zunächst beschließt und dann wieder zurücknimmt,
ist 2025 schon fast Standard geworden. Wenn Bürger husten, fängt man an nachzudenken. So war es in weniger als einem Jahr bei der Grundsteuer, den Kita-Gebühren und beim Flächennutzungsplan.
Eine solche Koalition braucht wirklich kein Mensch. Die Rücknahmen haben auch nichts mit gelebter Demokratie zu tun.
Das beste Beispiel für eine aus meiner Sicht totale Fehlentscheidung
war die Rücknahme der dringendst erforderlichen Einnahme über die Grundsteuer B. Nicht dass man glücklich über 1250 Punkte wäre. Aber die Koalition hat die Finanzen derart strapaziert, dass es eigentlich notwendig wäre. Die Absenkung auf 990 war im Prinzip unverantwortlich. Unverantwortlich in Zeiten, in denen die Stadt Rödermark in Richtung – im richtigen Leben würde man sagen – Konkurs bewegt. Die Quittung gibt es jetzt. Ein erstellter Haushaltsplan, der nicht genehmigt würde. Ein Haushaltssicherungskonzept muss erstellt werden. Vorbei ist es mit dem Tätigen von Ausgaben, die nicht vorher von der Aufsichtsbehörde genehmigt wurden. Genehmigt durch das Haushaltssicherungskonzepts
Fragen Sie sich doch einfach: Wie kann es sein,
dass 26 Stadtverordnete (Koalition) ernsthaft (sollte man annehmen) darüber beraten, ob man dem Antrag des Magistrats zu einer Grundsteuererhöhung von 800 auf 1250 Punkten zustimmt, und anschließend, nachdem man darüber nachgedacht hat, wieder zurücknehmen? Was in 2026 kommt, werden wir wohl erst nach der Kommunalwahl erfahren. Wir können dankbar sein, wenn es nur bei einer kräftigen Grundsteuererhöhung bleiben wird.
Bei der Vorabstimmung am 23.04.2025
(Haupt-, Finanz- und Wirtschaftsförderungsausschuss) zur Hebesatzänderung auf 1250 haben NUR AL/die Grünen und CDU dem Antrag des Magistrats zugestimmt. Hier wurde auch dem Antrag des Magistrats zur Kita Kostenbeitragssatzung NUR von CDU und AL/Die Grünen zugestimmt.
Bürgermeister Rotter zog bei der darauffolgenden Stadtverordnetenversammlung,
wohl auf öffentlichen Druck, die Anträge seines Magistrats zur Grundsteuer und Kostenbeitragssatzung zurück. Was kann man daraus schließen? Waren die ursprünglich geplanten Erhöhungen nicht notwendig oder überzogen? Oder wissen die in der Führungsetage nicht genau, was notwendig ist, oder auch nicht? Wie sich 2026 herausstellt, wäre es bitter nötig gewesen.
Rödermark intern Haushaltskompetenz
In einer Sitzung, in der über Spielapparatesteuer diskutiert wurde, fiel folgender Spruch eines Stadtverordneten:
Sinngemäß. „Wir sind alle Ehrenamtler und keine Finanzexperten. Wir verlassen uns ganz auf die Fachleute der Verwaltung.
Vor dem Beschluss des Flächennutzungsplans durch die Stavo, gab eine Abfrage im Rahmen des HFuW. Dort wurde wie folgt abgestimmt: Sobald das Protokoll der Sitzung vom 27.11.2005 zur Verfügung steht, kann dieses dann veröffentlicht werden. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.
So sieht es aus, wenn es ein Potokoll zu einer Ausschusssitzung gibt und über das Abstimmergebnis berichtet wird. Beispiel aus einer HFuW-Sitzung aus.
Rödermark intern Haushaltskompetenz
In einer Sitzung, in der über Spielapparatesteuer diskutiert wurde, fiel folgender Spruch eines Stadtverordneten:
Sinngemäß. „Wir sind alle Ehrenamtler und keine Finanzexperten. Wir verlassen uns ganz auf die Fachleute der Verwaltung.
So kann man das Vertrauen in eine regierende Koalition verlieren.
Vorweg. In einer Ausschusssitzung ist der Bürgermeister als Gast anwesend und besitzt Rederecht.
Zunächst wird ein Antrag in einer Ausschusssitzung ausführlich beraten. Anschließend erfolgt eine Vorab-Abstimmung, die als Empfehlung für das spätere Abstimmungsverhalten in der Stadtverordnetenversammlung dient.
Das Verfahren ist so zu verstehen:
Die Stadtverordneten beraten in den Ausschusssitzungen darüber, ob ein Vorhaben (Antrag) nicht nur sinnvoll, sondern auch notwendig für die Stadt Rödermark ist. Sei es im Hinblick auf die Finanzlage oder die Weiterentwicklung der Stadt.
Können die Stadtverordneten einen Antrag mangels Fachwissens nicht abschließend beurteilen, steht es dem Ausschuss frei, Fachleute zu den Sitzungen einzuladen.
Im Ausschuss geben die Ausschussmitglieder bekannt, wie man letztendlich als Fraktion bei der Stadtverordnetenversammlung abstimmen wird. Ich habe allerdings den Verdacht, dass im Gegensatz zu normalen Zeiten vor Wahlen auf diese Vorgehensweise kein Verlass ist.
Gibt es zwischen einer Ausschusssitzung und der Stavo
Bürgerprotest zu einem bestimmten Antrag gibt es zurzeit in Rödermark gute Chancen, dass die Stadtverordneten ihren Beschluss noch einmal überdenken und ihn abmildern oder sogar vollständig zurücknehmen.
Ich werde das Gefühl nicht los, dass dieses Verhalten vor Wahlen besonders ausgeprägt ist.
Braucht man mehr in der Haushaltskasse, dann braucht man halt mehr.
Oder sind die Anträge von der Verwaltung zur Gebühren- Steuererhöhung zunächst unter dem Aspekt -Versuchsballon- zu verstehen? Mal sehen wie der Bürger reagiert.
[..]Vor vier Wochen hatte der Magistrat noch 1250 Prozentpunkte vorgeschlagen. Nach Protesten aus der Bevölkerung hatten die Stadtverordneten diese Beschlussvorlage in der Mai-Sitzung von der Tagesordnung abgesetzt. [..] Quelle: OP-Online
Vertrauen schafft eine derartige -Wendehalspolitik- weis Gott nicht.
Braucht man Bauland für Wohnbebauung oder nicht? Warum legt die Verwaltung eine Stellungnahme zum Flächennutzungsplan den Stadtverordneten vor, der eine Fläche für den Siedlungsbau ausweist, die man überhaupt nicht auf der Agende für eine Neubebauung hat?1 Dass die Koalition dem Antrag der Verwaltung zustimmen wird, hat ja wohl die Abstimmung im Ausschuss gezeigt. Gegenstimme nur von der FDP.
Dann gab es wohl Proteste aus der Bürgerschaft.
Die Stadtverordneten sahen sich jetzt – wohl nach Bürgerprotest – nicht mehr in der Lage, den im Ausschuss gefassten Beschluss auch final umzusetzen. Was soll denn die Beteuerung von Bürgermeister Rotter, dass man ein Neubaugebiet Steckengarten überhaupt nicht auf der Agenda hat?1
In einer weiteren Sitzung wurde die offenbar von Bürgern angemahnte Fläche aus der Stellungnahme zum Flächennutzungsplan gestrichen. Die Gründe für diese Entscheidung können Sie in der Printausgabe der Offenbach-Post vom 20.12.2025 nachlesen.
Ein Sitzungsprotokoll der Sitzung vom 11.12.2025 liegt noch nicht (31.12.2025) vor. Sitzungsprotokoll
Im HaushaltsplanENTWURF ist in der Haushaltssatzung die Grundsteuer B noch mit 990 aufgeführt. Frage: Wird sich da vor oder nach der Kommunalwahl noch etwas ändern?
Die FWR äußerten sich in der OP wie folgt:
[..]Ein Höhepunktbder gelebter Demokratie.1[..]
Demokratisch im Sinne repräsentativer Verantwortung:
Umstritten, wenn einzelne Proteste unverhältnismäßig Einfluss nehmen.
1 Bürgermeister Rotter (Quelle Printausgabe OP 20.12.2025)
Rödermark intern Stadtverordnetenversammlung 10.12.2025:
Der Magistrat legt den Entwurf des Haushaltsplanes 2026 vor.
Kurz und bündig:
Im Ergebnishaushalt (Entwurf) fehlen 13.751.305,00 Euro.
Im Finanzhaushalt (Entwurf) fehlen 12.115.541,00 Euro.
Presserklärung der FREIEN WÄHLER Rödermark
Vorentwurf Flächennutzungsplan: Einigung durch Dialog – klare Perspektiven für Rödermark
Die Sitzung des Haushalts-, Finanz- und Wirtschafts-förderungsausschusses (HFW) vom 11. Dezember 2025 war für viele Beteiligte sowie Publikum ein Höhepunkt gelebter Demokratie in Rödermark. Besucherinnen und Besucher konnten miterleben, wie aus zunächst konträren Positionen – auch mit deutlichen Angriffen –eine tragfähige Einigung entstand. Für die FREIE WÄHLER Rödermark (FWR) zeigt dieses Ergebnis: Sachorientierter Dialog führt zu Lösungen.
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