Eppertshausen und der Beschluss zur K-L/Trasse. CDU informierte.

Neue Variante der K/L-Trasse.
Neue Variante der K/L-Trasse.

Ich denke, da ist eine Entschuldigung meinerseits angesagt.
Ein anonymer Kommentator schreibt, dass man nicht informieren kann, wenn man nichts hat.
Die FDP schreibt, dass man nicht informieren kann, wenn man nichts hat.
Und jetzt noch eine Mail der FWR.
 
Der Beschlusstext wurde

[..]an Herrn Rotter gesandt mit der Bitte diese Informationen an die Rödermärker Fraktionen weiterzuleiten. Ich habe soeben Rücksprache mit unserem Fraktionsvorsitzenden Peter Schröder genommen, der mir bestätigt hat, dass die FWR bis heute keine diesbezügliche Information vom Bürgermeister Rotter erhalten haben. Daher war es den FWR bislang nicht möglich, interessierte Bürger zu informieren. Bei den öffentlichen Äußerungen zu diesem Thema haben sich die FWR ausdrücklich mangels anderer Informationsmöglichkeiten auf Pressemeldungen der Offenbach Post vom 05.12.2020 bezogen und haben dazu zur Verdeutlichung die Zitatform aus dieser Pressemeldung benutzt. Bei diesem Sachverhalt ist es nicht nachvollziehbar das die Personen Gensert/Gerl sich in diffamierender Art über die FWR geäußert haben. Herrn Gensert lagen die den FWR vorenthaltenen Informationen offensichtlich vor, woher auch immer, nicht aber direkt von der Eppertshausener Verwaltung.

Wir bitten Sie, Ihre Darstellung in Ihrem heutigen Blog entsprechend den Fakten zu korrigieren, sind es doch immer wieder die FWR, die Rödermärker Bürger*innen umgehend und umfassend über politische Vorgänge in Rödermark informieren.
Mit besten Grüßen
Siegfried Kupczok
FWR Pressesprecher


Ich möchte mich hiermit bei der FDP, den FWR und dem unbekannten Kommentator entschuldigen. Mir ist es im Traum nicht eingefallen, dass man einer am 15.12.2020 ausgesprochenen Bitte, ein äußerst wichtiges Dokument zur Klärung eines strittigen Sachverhalts weiterzuleiten, nicht nachgekommen ist.


Am 5.12.2020 wurde in der Offenbach Post (Printausgabe) von einem Beschluss der Gemeindevertretung Eppertshausen zur K-L/Trasse berichtet.
Da ich im Netz den Beschluss nicht finden konnte, hatte ich direkt in Eppertshausen um den Beschluss gebeten.

In einem Kommentar (3.23h) zum Artikel wurde ein Auszug von einem Beschluss veröffentlicht. Zu dem damaligen Zeitpunkt war es für mich fraglich, ob es sich hierbei um eine Abschrift vom Original handelt.

Auf Nachfrage in Eppertshausen habe ich dann den Beschuss (siehe unten) zugestellt bekommen. Klar wurde dann, dass der Kommentar von Herrn Gensert (CDU) scheinbar der gleichen Quelle entnommen wurde, die mir vorliegt.

Der Beschluss wurde Herrn Rotter am 15. Dezember 2020 mit der Bitte zugestellt, diesen an die Fraktionen weiterzugeben.
Nur die CDU hat bisher die interessierten Bürger über den Beschluss informiert. Leider etwas gekürzt. Die anderen Fraktionen haben es nicht für nötig befunden, die Information weiterzugeben.

Nur schade, dass Herr Gensert den Beschluss nicht vollständig veröffentlicht hat. Ich hätte mir dann diesen Artikel sparen können.

Beschluss Eppertshausen.

Siehe auch
» Zusammenfassng K/L-Trasse

11 Replies to “Eppertshausen und der Beschluss zur K-L/Trasse. CDU informierte.”

  1. @admin: Vielen Dank für die Erlangung und Veröffentlichung des vollständigen Beschlusses der GV Eppertshausen. Jeder, der lesen kann, sieht nun, dass darin keine Ablehnung der K-L-Trasse, wie von den FWR behauptet, beinhaltet ist. Die Behauptung der FWR war also falsch und offensichtlich war hier der Wunsch Vater des Gedankens, aber nicht die Realität. Jetzt sollten wir mit dem Thema „Beschluss der GV Eppertshausen zur K-L-Trasse“ durch sein, oder?
    In meinen Augen und gem. eigenen Erfahrungen, die ich mit den FWR vor zwei Jahren persönlich machen konnte, war deren Glaubwürdigkeit nie besonders hoch. Jetzt haben sie das auch einer breiten Öffentlichkeit demonstriert. Ich persönlich habe kein Problem damit, wenn sie diese fragwürdige Vorgehensweise so beibehalten wollen, um ihre eigene Glaubwürdigkeit weiter zu beschädigen.
    Jedem, der im Thema „Verkehrsberuhigung Urberach“ engagiert ist, ist längst klar, dass die FWR zwar vorgeben, für alle Lösungen offen zu sein, in Wirklichkeit aber die K-L-Trasse schlecht reden, wo sie nur können! Mit fadenscheinigen oder irrationalen Argumenten und jetzt auch mit falschen Behauptungen.

  2. ………….. an die Fraktionen weiterzugeben.
    wenn man nichts hat, kann man auch nicht informieren. 🙁

  3. „[…] Die anderen Fraktionen haben es nicht für nötig befunden, die Information weiterzugeben. […]“

    Leider kann nur weitergegeben werden, was man vorliegen hat …

    Die FDP-Fraktion Rödermark hat bis dato (28.12.2020) keine Informationen von Bürgermeister Rotter betreffend den Beschluss der Gemeindevertretung Eppertshausen vom 03.12.2020 zur K-/L-Trasse erhalten.

    Warum es Bürgermeister Rotter seit dem 15.12.2020 offenkundig nicht geschafft hat, den Fraktionen in der Rödermärker Stadtverordnetenversammlung den besagten Beschluss der Gemeindevertretung Eppertshausen zur K/L-Trasse vom 03.12.2020 zu übermitteln ist leider unverständlich.

  4. „Bei diesem Sachverhalt ist es nicht nachvollziehbar das (sic) die Personen Gensert/Gerl sich in diffamierender Art über die FWR geäußert haben.“

    Wo äußern sich denn bitte die Herren Gensert und Gerl in diffamierender Art?
    Es wurde lediglich klar gestellt, dass die Behauptungen der FWR schlicht falsch sind. Die einzigen, die in dieser Sache sich des Begriffs „Fake News“ bedienen und damit meiner Meinung nach diffamieren, sind doch die FWR selbst.

    Und dann noch dieses Zitat aus der (nicht datierten) PM der Freien Wähler zu diesem Thema: „Man kann der CDU nur raten, sich gut zu informieren bevor mit Unwahrheiten und Verleumdungen an die Öffentlichkeit gegangen wird.“
    Diese Aussage zu bringen, nachdem die einzige Quelle ein einzelner Zeitungsartikel ist, zeugt meiner Meinung nach davon, dass es den FWR nie wirklich um die Sache ging sondern nur um Klamauk und Stänkern.

    Und jetzt, nachdem die FWR festgestellt haben, dass sie selbst es waren, die Unfug erzählt haben, schaffen sie es noch nicht einmal selbst, die Informationen richtig zu stellen. Aber ja, es geht ihnen nur darum „die Rödermärker Bürger*innen umgehend und umfassend über politische Vorgänge in Rödermark informieren.“

    Ich kann nur hoffen, dass der Begriff „Fake News“ keinen dauerhaften Einzug in den politischen Diskurs in Rödermark hält. Er trägt nicht gerade zu einer Versachlichung der Debatten bei.

  5. „Bei diesem Sachverhalt ist es nicht nachvollziehbar das die Personen Gensert/Gerl sich in diffamierender Art über die FWR geäußert haben“

    Abgesehen vom fehlenden Komma und dem das mit einem s dürfte es auch gar nicht „dass“, sondern „wieso“ heißen. Ansonsten ergibt der Satz nicht den beabsichtigten Sinn.

  6. Herr Rammer-Tick: …und wenn wir schon dabei sind: Bei „dem das“ schreibt man das „das“ wirklich klein? Ich bin mir nicht sicher.

  7. Auszug der FWR-Email oben:
    „ Bei den öffentlichen Äußerungen zu diesem Thema haben sich die FWR ausdrücklich mangels anderer Informationsmöglichkeiten auf Pressemeldungen der Offenbach Post vom 05.12.2020 bezogen und haben dazu zur Verdeutlichung die Zitatform aus dieser Pressemeldung benutzt.“

    Ach ja??? Nee, nicht wirklich!!!

    PM der FWR vom 9.12. auf der FWR-Webseite:
    „Nach dem neuerlichen Vorstoß Rödermarks die K/L-Trasse als Variante in die Prüfungen mit Hessen Mobil und dem Land Hessen einzubringen, sah sich die Gemeindevertretung Eppertshausen nun genötigt noch einmal – und zwar einstimmig über alle Parteigrenzen hinweg – eine über Eppertshausener Gemarkung führende K/L-Trasse abzulehnen.“

    Wo bitte ist hier der Hinweis auf den OP-Artikel vom 5.12.?
    Wo bitte wird hier die Zitatform benutzt?

    Die „Richtigstellung“ der FWR ist genauso stümperhaft und tatsachenverdrehend wie der ganze von der FWR völlig falsch dargestellte und überzogene Auslöser dieser Diskussion.

    Wir können aber vielleicht mal festhalten: die OP scheint nicht das strahlende Vorbild für umfassende und genaue journalistische Recherche zu sein!
    Den FWR kann das egal sein! Hauptsache, die OP-Pressemeldungen passen ins eigene politische Weltbild. Und wenn sie falsch sind? Auch egal!
    Dann verbreiten halt die, die es richtig stellen, die „F… N…“
    Ich schreibe dieses Wort nicht mehr aus und ich werde es auch nicht mehr benutzen. Es bleibt in seiner nichtssagenden Dümmlichkeit den FWR vorbehalten.

  8. Könnte es sein, dass Informationen nicht bekannt sind?
    Wären die Informationen aus Eppertshausen, so wie vom Absender erwünscht, von Bürgermeister Rotter zügig an alle Fraktionen verteilt worden, hätte es bestimmt nicht eine derartige Aufregung gegeben.

    Der Beschluss beginnt wie folgt:
    „Zur Bekräftigung des vor 30 Jahren einmütig gefassten Beschluss der Gemeindevertretung [..]
    Hier der ganze Beschluss

    Da ich nicht sicher bin, dass die Mitleser den vor 30 Jahren gefassten Beschluss kennen, hier der Link darauf.
    Den vom 7.9.2009 habe ich leider nicht vorliegen:

    Ortsnahe Umgehung ist Kacke. K/L-Trasse als Bundesstraße 486 für Rödermark der Königsweg.

  9. @admin: mit Sicherheit waren nicht alle Informationen bekannt oder gesichert zu dem Zeitpunkt, als die FWR die PM publizierte (9.12.). Es gab bis dahin nur die OP-Mitteilung vom 5.12., wenn ich das richtig sehe.
    Die Formulierungen und der Tenor der FWR-PM (ohne Bezug auf die OP, ohne Zitatform) postulieren aber vehement eine unumstößliche „Wahrheit“, nämlich die Ablehnung der KL-Trasse durch die GV Eppertshausen.
    Diese „Wahrheit“ gibt es aber nicht.
    Stattdessen fordert die GV eine Untersuchung der verschiedenen(!) Lösungen/Trassen.
    Wie lange wollen wir diesen toten Gaul noch reiten, nur weil die FWR Recht behalten wollen?

  10. Also ich mag ja dämlich sein, aber ich verstehe das ganze Gelaber um den Beschluss aus Eppertshausen nicht. Wenn der von admin abgedruckte Beschluss so gültig ist, kann man doch nur zusammenfassen:
    1. Eppertshausen hat bereits vor 30 Jahren Bedenken gegen die KL-Trasse angemeldet.
    2. 2009 wurde Hessen Mobil von Eppertshausen aufgefordert, ein Eckpunktepapier über die Entwicklung der Verkehrsflüsse zu erstellen.
    3. 2020 stellt das Parlament in Eppertshausen fest, dass dieses Eckpunktepapier bisher nicht vorliegt und damit keine weitere Diskussion über eine KL-Trasse möglich ist.
    Hallo? Daraus ist doch eigentlich nur ableitbar, dass sich die Meinung in Eppertshausen nicht geändert hat, oder? Und wenn, aus welchen Gründen auch immer, Hessen Mobil das Eckpunktepapier nicht vorlegt, gibt es auch keine Diskussion über eine KL-Trasse in Eppertshausen. So steht es im Beschluss.
    Rolfi schreibt: „Wie lange wollen wir diesen toten Gaul noch reiten…“. Recht hätte er, wenn dazu sagen würde: An der (ablehnenden) Haltung aus Eppertshausen hat sich durch den aktuellen Beschluss nichts geändert.

  11. @Rödermärker: Ah ja, doch! Es sollen gem. GV-Beschluss die „verschiedenen Varianten“ untersucht werden! Wie schwierig ist es, das zu verstehen und zu akzeptieren?
    Und mal unabhängig vom GV-Eppertshausen-Beschluss: die K-L-Trasse wird jetzt zum ersten Mal als Variante überhaupt untersucht werden müssen, nachdem Hessen-Mobil dies nun seit 20++ Jahren stur abgelehnt hatte. Das geht jetzt nicht mehr!
    Damit kann ich leben, aber Rödermärker hat ein Problem damit. Eigentlich unverständlich: bei komplexen Problemen sind mehr Optionen immer besser, als weniger. Aber manche Leute sind damit offensichtlich überfordert…

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