K/L Trasse – Kippt Eppertshausen weiträumige Umfahrung Urberachs?

Ortsumgehung K/L-Trasse
Ortsumgehung K/L-Trasse

Pressemeldung der Freien Wähler Rödermark.


Nachtrag 14.12.2020

Sehr geehrte Damen und Herren,
die FREIEN WÄHLER Rödermark weisen die mit „Fake News“ gespickte Presseerklärung der CDU zu dem Komplex K-L Trasse zurück. Auch wenn der Wahlkampf schon begonnen hat, ist es nicht hinnehmbar, dass die CDU – offensichtlich ohne gründlich zu recherchieren – mit Unwahrheiten und falschen Behauptungen arbeitet.
Richtig ist:
Lesen Sie hier weiter.

Anmerkung vom Admin. Ob es wirklich schlecht recherchiert wurde, wird sich bald zeigen. Fakt ist aber, –schlecht recherchieren – ist bei BM Rotter und der CDU Rödermark nichts Neues. Siehe: Haltlose Vorwürfe von Bürgermeister Rotter und der CDU


Seit Jahren verkündet Herr Rotter lauthals, dass es mit ihm eine Umfahrung Urberachs nur mit der Variante der über die Gemarkung von Nachbarkommunen Messel und Eppertshausen führenden K/L-Trasse geben wird. Seit eben so vielen Jahren hat er es aber nicht für nötig erachtet, sich mit der betroffenen Gemeinde Eppertshausen ins Benehmen zu setzen. Weiter bei Freie Wähler Rödermark

Siehe auch
» 10.12.2020 K/L-Trasse. „Ohne die Nachbarn geht es nicht“
» 11.12.2020 Widerstand aus Eppertshausen gegen K-L-Trasse


» Zusammenfassung Ortsumgehung

13 Replies to “K/L Trasse – Kippt Eppertshausen weiträumige Umfahrung Urberachs?”

  1. Die Text (Beschluß der Gemeindevertretung) aus Eppertshausen liegt mir vor:

    „….den Bürgermeister und die Verwaltung zu beauftragen, Hessen Mobil aufzufordern, die verkehrlichen Auswirkungen der verschiedenen Verkehrsströme (Anzahl der Fahrzeuge und Typ LKW/PKW) der verschiedenen Varianten einer Ortsumfahrung von Rödermark-Urberachs gemäß der aktuellen Verkehrsdaten zu untersuchen, um eine Beurteilungsgrundlage hinsichtlich der Auswahl einer Variante zu erhalten…..“

    Dieser Beschluß der Gemeindevertretung Eppertshausen ist ausdrücklich zu begrüßen. Es sollen alle Varianten geprüft werden. Genau dies fordert auch die Stadt Rödermark.

    Bürgermeister Jörg Rotter kann damit einen doppelten Erfolg erzielen:
    1. Hessen Mobil hat vor kurzem (November 2020) einer Untersuchung der K/L-Trasse zugestimmt.
    2. Eppertshausen fordert jetzt ebenfalls die Untersuchung der K/L-Trasse.

    Die Kritik der Freien Wähler an Jörg Rotter basiert auf einer völlig falschen Darstellung der Tatsachen. Alles, was die Freien Wähler in diesem Zusammenhang an Tatsachen vorgetragen, ist nachweislich falsch. Die Freien Wähler haben die Beschlußlage in Eppertshausen falsch wiedergegeben. Die Feien Wähler haben entgegen ihren Darstellungen keine Recherche betrieben. Die CDU hat hingegen den Sachverhalt ordnungsgemäß ermittelt.

    Die Freien Wähler sind Bügermeister Jörg Rotter und der Stadt Rödermark in den Rücken gefallen. Die Freien Wähler haben dann auch noch falsch berichtet und ihre Angriffe gegen den Bürgermeister mit unwahren Tatsachenbehauptungen begründet.

    Michael Gensert

  2. Sowohl die Aussagen im Bericht in der OP vom 11.12. als auch die in den nachfolgenden Erklärungen der FWR,
    in der Hauptsache also die Behauptung:
    „… sah sich die Gemeindevertretung Eppertshausen nun genötigt noch einmal – und zwar einstimmig über alle Parteigrenzen hinweg – eine über Eppertshausener Gemarkung führende K/L-Trasse abzulehnen.“
    wird mit dem oben zitierten Beschluss in keiner Weise belegt!
    Wäre ja auch wirklich seltsam gewesen, denn die Eppertshäuser wissen sicherlich, dass die K180 schon seit ewigen Zeiten durch ihre Gemarkung füjhrt…und auch durch Naturschutzgebiete!

    @Admin: was meinen Sie jetzt zu den Aussagen der FWR? „…schlecht recherchiert…?“ Oder wissentlich dargestellt?

  3. In Norddeutschland würde man sagen „da brennt die Hütte“. So aktiv in Sachen Umgehung Urberach hat man die CDU in den letzten 20 Jahren nicht erlebt. Warum gerade jetzt? Weil Wahlen vor der Tür stehen. Die Wähler haben erkannt, dass die Koalition aus CDU und AL in den letzten 20 Jahren nichts unternommen hat, um das Thema voranzutreiben. Das spüren die Parteigranden und da sie eigentlich keine Lösung für das Problem haben, versuchen sie nun, durch Rundumschläge anderen dafür die Schuld zuzuschieben, dass bisher nichts passiert ist. BM Rotter, Stavo-Vorsteher Sulzmann, Fraktionsvorsitzender Gensert, die Partei selbst, alle sind aufgescheucht und schreiben etwas. Aber genau genommen ist alles nur Schaumschlägerei, alles nur Gedöns, nichts, aber auch gar nichts Konkretes. Voraussichtlich geht nach der Wahl alles wieder auf Null – bis zur nächsten Wahl.

  4. @rödermärker: den Großteil Ihrer Vorwürfe kann man den FWR genau so eben auch machen!
    Wobei es in meinen Augen schon einen qualitativen Unterschied gibt zwischen „Schaumschlägerei“ und der bewussten Täuschung des Wählers. Sollten sich die FWR diesen Vorwurf nicht aussetzen wollen, wäre dringend eine öffentliche Klarstellung und Entschuldigung für die falschen Behauptungen angebracht.

  5. .“..den Großteil Ihrer Vorwürfe kann man den FWR genau so eben auch machen!“
    Sehe ich nicht so, denn das Sagen hat in Rödermark schon immer die CDU und das seit mehr als 10 Jahren zusammen mit der AL, oder? Aufgabe der Opposition ist es u.a., die Regierenden ab und zu an ihre Aufgaben zu erinnern.

  6. „Aufgabe der Opposition ist es u.a., die Regierenden ab und zu an ihre Aufgaben erinner!“
    @rödermärker: indem man in der Öffentlichkeit nachgewiesenermaßen falsche Behauptungen erhebt???
    Das ist eine seltsame Auffassung der politischen Arbeit!

  7. Ich finde es nur noch lachhaft, dass es gerade die Freien Wähler sind, die krampfhaft versuchen, das Narrativ von Fake News zu bedienen, während ihre eigenen Aussage in einem krassen Widerspruch zu den tatsächlichen Beschlüssen Eppertshausen sind.

    Aber gut, ich denke selbst wenn BM Rotter den Weltfrieden brächte, würde hier wahrscheinlich ein Artikel über ein neues Gewerbegebiet in einer Nachbargemeinde erscheinen.

  8. Ich habe online vergeblich nach den Beschlüssen der Eppertshäuser Gemeindevertretung (sie sind nun mal keine Stadt! Das ist aber nicht abwertend gemeint!) gesucht. Vielleicht hat jemand anderes mehr Erfolg.
    In der Druckausgabe der OP von heute gibt es aber unter dem Artikel „Rödermärker Bürgermeister sieht im Votum aus Eppertshausen Unterstützung für K-L-Trasse“ einen Textblock, in dem der maßgebliche Beschluss in Auszügen abgedruckt ist, seltsamerweise aber auch nicht auf OP-online enthalten ist.
    Da ich hier wohl keine PDF hochladen kann, kann ich es leider nicht schicken.

  9. Michael Gensert schrieb um 3:32h Die Text (Beschluss der Gemeindevertretung) aus Eppertshausen liegt mir vor:
    Daraus habe ich gefolgert, dass Herr Gensert den original Beschluss/Antrags vorliegen hat.
    Bestätigt sah ich mich durch die Passage im Kommentar „Die Feien Wähler haben entgegen ihren Darstellungen keine Recherche betrieben. Die CDU hat hingegen den Sachverhalt ordnungsgemäß ermittelt.

    Ich möchte keinem etwas unterstellen. Was mich ein wenig nachdenklich stimmt. Um 3:21 gab es den Artikel bei OP-Online (ohne die Box in der Printausgabe). Die OP gibt es als ePaper ab 2:00h. Um 3:32h kam der Kommentar von Herrn Gensert. Der Kommentar enthält zum Beschluss Zusätze, die man hineindenken kann. Mehr Infos gibt der Kommentar (in Bezug auf Beschluss Eppertshausen) nicht her.
    Meine Frage/Bitte an Herr Gensert. Michael, liegt Dir der komplette Antrag/Beschluss vor? Wenn ja, stell den doch bitte der Allgemeineheit zur Verfügung.

    Nachtrag: Es gibt einen Text (liegt mir vor. Zurzeit nur ohne Quellenangabe) der dem Kommentar von Herrn Gensert entspricht. Ist aber nicht der Antrag/Beschluss.

  10. @admin: der Antrag der SPD Eppertshausen, der anscheinend die Ablehnung der K-L-Trasse zum Ziel hatte, ist doch eigentlich irrelevant. Wichtig ist, was beschlossen wurde, nachdem die CDU und SPD sich auf einen gemeinsamen Antrag verständigten.

  11. Also nun lasst doch mal die Kirche im Dorf.
    H. Gensert schreibt: (gemeint ist Eppertshausen) „….den Bürgermeister und die Verwaltung zu beauftragen, Hessen Mobil aufzufordern, die verkehrlichen Auswirkungen der verschiedenen Verkehrsströme (Anzahl der Fahrzeuge und Typ LKW/PKW) der verschiedenen Varianten einer Ortsumfahrung von Rödermark-Urberachs gemäß der aktuellen Verkehrsdaten zu untersuchen, um eine Beurteilungsgrundlage hinsichtlich der Auswahl einer Variante zu erhalten…..“
    Und daraus leitet er ab: „Eppertshausen fordert jetzt ebenfalls die Untersuchung der K/L-Trasse“. Wie bitte? Muss man das verstehen?
    Also ich sehe darin tatsächlich eine unwahre Tatsachenbehauptung, aber von der anderen Seite. Solche Erhebungen vor Beginn von Planungen sind doch so selbstverständlich wie das Amen in der Kirche.
    Wäre gut, wenn man sowohl die Texte von Hessen Mobil als auch aus Eppertshausen einmal lesen könnte.

  12. @rödermärker: wenn man will, kann man das ganz leicht verstehen! Nur wenn man nicht will, ist es schwierig…
    Die Handlungsanweisung des Beschlusses umfasst die „…verschiedenen Varianten einer Ortsumfahrung…“
    Wieviele verschiedene Varianten gibt es? Die ortsnahe und die K-L-Trasse.
    Also ist die K-L-Trasse In der Handlungsanweisung beinhaltet.
    Also ist Herr Rotters Aussage:„Eppertshausen fordert jetzt ebenfalls die Untersuchung der K/L-Trasse“ nicht falsch. Falsch war die Behauptung der FWR, der Beschluss sei eine Ablehnung der K-L-Trasse.
    Wie ignorant und störrisch muss man sein, um jetzt noch an falschen Aussagen festzuhalten???

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.