Nichts kaputt reden was noch
nicht richtig begonnen hat.

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Leihräder Rödermark. Mietrad, Mieträder, Byke08.02.2018 – ( KOD )

 

Leihräder in Rödermark.
Leihräder in Rödermark.

Leihräder in Rödermark.
Man soll nichts kaputt reden was noch nicht richtig begonnen hat. So auch für die jetzt in Rödermark zur Verfügung gestellten Leihräder.

Da hinter dem Leihrad nicht die Verwaltung der Stadt steht, wird sich der Betreiber schon Gedanken gemacht haben, wie er die Räder in Rödermark mit Gewinn vermieten kann.

Die Erfahrungen, die Frankfurt mit den Leihrädern gemacht hat, dürften in der Verwaltung bekannt sein.

Erfahrung in Frankfurt
20.12.2017 Frankfurt – Sie verstopfen Straßen, Wege, Parkanlagen – jetzt reagiert die Stadt auf das Leihrad-Chaos in der City. Artikel dazu bei bild.de http://archive.is/y5anr

Wenn es Bedarf gibt, wird das Leihrad auch angenommen.

Zu diesem Thema erreicht mich eine Mail:
Ich habe dazu eine Verständnisfrage: Wenn ich (hypothetisch) mit der S-Bahn in Ober-Roden ankomme, mir ein „Byke“-Leihrad nehme und damit nach Hause fahre, dann stelle ich es auf dem Gehweg vor meiner Haustüre ab, und da ich keinen Nachbar habe, der das weiternutzen wird/würde, wird das Leihrad dann nachts von einem Mitarbeiter abgeholt, vermutlich mit einem Kleinlaster, und zum Bahnhof oder an einen anderen Abholort zurückgefahren. Was gewinnt also die Umwelt, wenn statt ich mit meinem Auto vom Bahnhof nach Hause fahre ein Mitarbeiter der Firma „Byke“ mit dem Laster das Leihrad von mir Zuhause zurück an den Bahnhof fährt? Was soll das bringen? In einer Großstadt sehe ich das noch ein, aber in Rödermark, wenn die Leihräder dann in irgendwelchen Seitenstraßen stehen, wird das doch ein riesiger Rücktransport- und Pendelverkehr.
 
Siehe auch
» Leihrad mit Smartphone aufschließen.

4 Replies to “
Nichts kaputt reden was noch
nicht richtig begonnen hat.”

  1. Klimaschutzmanagerin. Was Rödermark so alles hat. Eine neue Stelle?

  2. Ich bin auch der Meinung, dass man die Leihräder ruhig mal testen kann. Auf der Website von Byke kann man lesen, dass die Räder nicht subventioniert sind, und wenn es wirklich einen Bedarf gibt (ich denke da an arme Mitbürger, die sich kein Fahrrad leisten können, aber für die sich die gelegentliche Ausleihe lohnen kann) dann schön für Byke und die Ausleihenden. Wenn nicht, dann schlecht für Byke, aber wenigstens würden dann keine Steuergelder verschwendet. Ob Fahrrad-Sharing (die Sharing Economy an sich) wirklich nachhaltiger ist, oder nur eine Antwort auf die Masse an Menschen, die in die Städte pendeln müssen und die letzte Meile nicht laufen wollen, das müsste man auch mal testen. Ich persönlich würde lieber mit dem eigenen Fahrrad, Auto, irgendwas fahren. Die Betonung liegt auf ‚eigen‘.

  3. Also – wenn ich das richtig verstehe, muß man nur bezahlen, wenn es auch tatsächlich genutzt wird. Nutze ich es für einen Ausflug, mache eine Rast, schließe ich das Rad per App ab. Also würde meinem Verständnis nach die Nutzungsdauer enden. Fahre ich dann nach der Rast weiter, beginnt der Abrechnungs-Zyklus neu. Da könnte es doch durchaus Sinn machen, ein solches Rad zu mieten und man braucht sich nicht ein neues, teures E-Bike für den gelegentlichen Einsatz zu kaufen. Problem könnte höchstens das Aufladen unterwegs bei einer längeren Tour sein.

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