Sehenswürdigkeiten in Rödermark

Staanern Kutsch
Staanern Kutsch

Es wäre schön zu erfahren, ob die Bürgermeisterkandidaten es für notwendig erachten, die wenigen Sehenswürdigkeiten in Rödermark besser darzustellen?

Ein Antrag der SPD, Sehensürdigkeiten zu erklären. Die Sehenswürdigkeiten in Rödermark sollen mittels QR-Code, der in direkter Nähe des Objekts angebracht werden, Hintergrundinformationen liefern.
Projekt wurde wohl am 9.7.2015 zu den Akten gelegt.
Herr Erster Stadtrat Rotter berichtet über das Projekt QR-Codes in der Stadt Nürnberg und teilt mit, dass der Fachbereich 4 personell nicht in der Lage sein wird, ein solches Projekt zu bearbeiten. Ob ehrenamtliches Engagement geweckt werden könnte, kann so nicht ohne Weiteres gesagt werden. Quelle: bgb-Roedermark
Es war übrigens nie davon die Rede, dass die Stadt das Projekt stemmen soll. Es war die Rede davon, dass die Stadt hinter diesem Projekt steht und die Stadt das Projekt mit gebrauchten Geräten unterstützt und mit einer Anlauffinanzierung von unter 1.000,00 € helfen sollte. Das Projekt finanziert sich von selbst.

Was man zu diesem Projekt wissen sollte.
Rödermark kann nicht mit wunderschönen Objekten aufwarten, die Bürger aus nah und fern zur Besichtigung anlocken. Die interessanten Objekte dürften mehr etwas für die Bürger von Rödermark sein. Dass daran Interesse besteht, zeigen die beliebten Spaziergänge durch den alten Ortskern mit Herrn Berker.

Wenn Herr Berker mal nicht dabei ist, und man z.B. wissen möchte für was die Wappen am Stadtbrunnen Marktplatz stehen, wird man das schwerlich in Erfahrung bringen können. Ein QR-Code könnte da Abhilfe schaffen. Man könnte auf die Sühnekreuze aufmerksam machen. Zwei von einigen Beispielen.

Das für Rödermark kulturell höchst interessante Objekt. Den Gedenkstein „Staanern Kutsch“
Weimar bietet z.B. als Sehenswürdigkeit die beiden Schädelknochen von Schiller. Einen aus seiner Jugend und dann den im hohen Alter. Buchen hat den Blecker. Es können darüber wunderbare Geschichten erzählt werden, die wahrscheinlich nicht stimmen. Bei Schiller könnte es sogar stimmen; mit dem wahrscheinlich nicht stimmen.

Und Rödermark? Rödermark hat auch so eine wunderschöne Geschichte und will aber scheinbar nicht, dass die weiter verbreitet und erzählt wird. Eine wahre Geschichte, die sich anhand des noch vorhandenen Gedenksteins „Staanern Kutsch“ beweisen lässt. Eine wirklich wahre Geschichte die von Herrn Reisert niedergeschrieben wurde. Wahre Geschichte? Nun ja. Bürgermeister Kern ist dieser Sache leider wissenschaftlich nachgegangen und hat dann etwas zu Tage fördern lassen, was eigentlich keinem so gefallen konnte. Aber sind wir einmal ehrlich, wem glauben Sie mehr? Frau Dietrich, die die Staanern Kutsch im Auftrag der Stadt wissenschaftlich untersucht hat oder doch lieber unserm Geschichtenschreiber Adam Reisert?
Also, eine Sehenswürdigkeit, die man z.B. in der Kulturhalle aufstellen könnte und mit einem QR-Code auf die wunderschöne und wahrscheinlich wahre Geschichte der Staanern Kutsch verweist.

Wenn ich an die kommenden Feste denke, zu denen sehr viele Besucher aus dem Ausland geladen sind, wäre es doch eine tolle Möglichkeit, den Gedenkstein „Staanern Kutsch“ als wichtigen Punkt der Rödermärker Geschichte in den Mittelpunkt zu stellen. Der Gedenkstein wurde bestimmt von einem Bildhauer aus einem großen Block geschlagen und kann mit Fug und Recht als Kunstwerk präsentiert werden. Spuren des „Kloster Rothaha“ jagt man hinterher. Der Gedenkstein „Staanern Kutsch“ steht im Bauhof.

Siehe auch
Staanern Kutsch
Staanern Kutsch in der Ausschusssitzung.
Sühnekreuze