Verbundquote von 23,6%

Über den Kommunale Finanzausgleich (KFA) wurden mit einer Verbundquote von 23,6% 7,13 Milliarden Euro an die Kommunen ausgeschüttet.

Korrigierte Version.
Da ich für Hessen keine Quelle ausmachen konnte, dass die Verbundquote auf 23,6 % angehoben wurde, bin ich fälschlicherweise davon ausgegangen, dass es sich wohl um die gewünschte Steigerung des Hessischen Städtetags handelt.


Würde die Verbundquote, so wie es der Hessische Städtetag fordert, 23,6% betragen, dann hätte man im Jahr 2025 ca. 7,32 Milliarden (Finanzausgleichsmasse (Finanzausgleichsvolumen)) ausschütten können.
Auf über 420 Kommunen in Hessen gesehen, nicht gerade ein Sechser im Lotto.
Siehe: Hessischer Städtetag

Rödermark bekommt 2025 voraussichtlich 15.865.847.00 aus dem Kommunalen Finanzausgleich (KFA). Mit der Anhebung wären es dann evtl. ca. 16,1 Mio. sein. Zu beachten ist, dass der KFA davon abhängig ist, wie die Finanzlage (Steuerkraft) der Stadt in dem anrechenbaren Jahr war.
Hohe Einnahmen, weniger KFA. Niedrigere Einnahmen, mehr KFA.
Karte zum Kommunalen Finanzhausgleich (KFA)

Würde die Heimatumlage ‚Starke Heimat Hessen‘ gestrichen, könnte dies für die Haushaltskasse Mehreinnahmen von etwa 900.000 € bedeuten.
[..] 15 von 16 Bundesländer plünder nicht so schamlos die Kasse der maroden Kommunen, wie das die hessische Landesregierung macht.
Würde in Hessen so verfahren, wie in den restlichen Bundesländern, hätte Rödermark ca. 900.000,00 € mehr in der Kasse
[..] Siehe:



Bildquelle: https://kommunalwiki.boell.de/index.php/Kommunaler_Finanzausgleich

Verteilermasse || Steuereinnahmen des Landes
Das ist die Gesamtsumme, die für den kommunalen Finanzausgleich zur Verfügung steht.
Finanzausgleichsmasse (Finanzausgleichsvolumen) || Verbundmasse
Das ist der Teil der Verteilermasse (Verbundquote 23,6%), der tatsächlich über den kommunalen Finanzausgleich an die Kommunen verteilt wird.
Verteilung nach Steuerkraft || Schlüsselmasse
Die Finanzausgleichsmasse wird nach einem bestimmten Schlüssel an die Kommunen verteilt.

Siehe auch
» Kommunen werden nicht bedarfsgerecht ausgestattet
» …profitieren die Kommunen über eine feste Beteiligung von 23 %
» Es wird langsam Zeit, dass der Magistrat eine Zahl nennt.
 


Kommunen werden nicht bedarfsgerecht ausgestattet

Ein Vorwurf, der zweifelsohne zutrifft. Was ‚bedarfsgerecht‘ jedoch in Euro bedeutet, bleibt unklar – insbesondere von jenen, die die fehlende finanzielle Ausstattung beziffern müssten, damit die übertragenen Aufgaben erledigt werden können.

Mit 2 Mio. Euro mehr aus dem Kommunalen Finanzausgleich (KfA) könnten einige Kommunen einen ausgeglichenen Haushalt ausweisen, andere bräuchten 6 Mio. Euro. Ob Rödermark mit einem einstelligen Millionenbetrag auskommen würde?

Es wäre sicherlich sehr hilfreich, wenn die Verwaltung in etwa beziffern würde, wie hoch der Betrag aus Ihrer Sicht sein müsste, damit man ohne Haushaltssperre bzw. ohne hohes Haushaltsdefizit über die Runden kommt. Würde man diesen Betrag kennen, würde den Mitgliedern des hauptamtlichen Magistrats evtl. der Vorwurf „Kommunen werden nicht bedarfsgerecht ausgestattet“ für einen defizitären Haushalt entfallen. Siehe auch: Rödermark hatte ca. 18.150.000,00 € im Jahr 2024 zur freien Verfügung.

Bleiben wir im Kreis Offenbach: Ich kenne hier keinen Bürgermeister oder Kämmerer, der einen Brandbrief an den hessischen Ministerpräsidenten geschrieben hat, um erneut die Abschaffung der ‚Abzockabgabe des Landes Hessens‘ (Starke Heimat Hessen) zu fordern. Dabei würde dies den Kommunen Geld in die Haushaltskasse spülen – ganz ohne umfangreiche Förderanträge. So könnte das Personal für wichtigere Aufgaben eingesetzt werden.

Karte zum Kommunalen Finanzausgleich (KFA)

Siehe auch
» Verbundquote 23,6%
 

Für alle die, die nicht bei Facebook sind, ein Kommentar der BI VERkehrsentlastung

Auszug aus Facebook.

❌Rödermark: Kein Geld für Verkehrssicherheit, aber 200.000 € für einen Friedhofseingang ?!
⚠️Während für Blitzer und echte Verkehrssicherheitsmaßnahmen angeblich kein Geld da ist, werden 200.000 € für einen neuen Friedhofseingang ausgegeben. Ja, ihr habt richtig gelesen – anscheinend ist es der Stadt wichtiger, dass man würdig auf den Friedhof kommt, als dass man dort nicht früher landet!

Wenn man im Geld schwimmt, kann man es so machen,
wie man es in Rödermark macht.
Man beauftragt ein externes Planungsbüro aus Kassel. Wäre es nicht kostengünstiger gewesen, einen Gartenbaubetrieb, der in Rödermark seine Steuern zahlt, zu beauftragen? Siehe: https://www.rm-news.de/?p=289165


Nachtrag zum Kommentar – Paralleluniversum –

Aus den Haushaltsplänen. Steigerung der Einnahmen (Planung Ergebnishaushalt)
Rodgau:
von 131.797.957,00 in 2024 auf 132.308.827,00 in 2025 (Plan)
Mehreinnahmen: 510.870,00 (0,39&)
Siehe

Rödermark:
von 77.350.432 in 2024 auf 87.141.598 in 2025 (Plan)
Mehreinnahmen: 9.791.166,00 (12,66%)
Siehe

Nach Auswertung von bisher fünf Haushalten im Kreis Offenbach rechnet Rödermark mit weitem Abstand mit den höchsten Einnahmen im Ertragshaushalt 2025
Quelle bisher noch passwordgeschützt: Hebesätze und Haushalte im Kreis. Wenig Waterloo.

Tarifverhandlungen Öffentlicher Dienst: TVöD-Runde 2025

Tarifverhandlungen Öffentlicher Dienst: TVöD-Runde 2025 gestartet – Forderungen, Termine und Prognosen

Die TVöD-Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst 2025 für Bund und Kommunen haben begonnen. Alles was du wissen musst über Forderungen, Termine und Prognosen zur Tarifrunde. Zudem gibt es den aktuellen Stand zur 2. Verhandlungsrunde
Siehe: https://oeffentlicher-dienst-news.de/tvoed-tarifverhandlungen/

Wird die im Haushaltsplan aufgeführte Steigerung des Personalaufwands für 2025 reichen?

Der Personalaufwand 2025 wird mit 24.987.239 € veranschlagt. Dies ergibt eine Steigerung zum Vorjahr in Höhe von 1.150.174 €. Die Erhöhung resultiert aus einer dreiprozentigen Tarifsteigerung. Siehe: Haushaltsplan 2024/2025 Seite 30