HFuW Sitzung am 14.01.2026. Blätterrunde?

Am 14.01.2026 eine Ausschusssitzung zum Haushalt 2026.
Sitzungstermin: Mittwoch, 14.01.2026, 19:30 Uhr
Raum, Ort: Mehrzweckraum der Halle Urberach, Am Schellbusch 1, Rödermark

In dieser Sitzung werden wohl die Fragen der Stadtverordneten zum Haushalt 2026 beantwortet. Ob es sich bei diesem Termin um die in der Vergangenheit durchgeführte Blätterrunde handelt, kann man der Tagesordnung nicht entnehmen.

Hier als Beispiel die Einladung zu Blätterrunde zum letzten Haushalt (Doppelhaushalt 2024/2026). Da wusste der interessierte Bürger schon vorher, was er zu erwarten hatte.

Kann mir ein Mitglied irgendeiner Fraktion
das Sitzungsprotokoll der Sitzung des HFuW-Ausschusses vom 27.11.2025 zustellen. Wenn ich das so richtig in Erinnerung habe, wäre das vorteilhaft für die FDP-Fraktion. Sicher weiß man das allerdings erst dann, wenn man das Protokoll vorliegen hat. Siehe auch.

So wie ich das verstehe, muss von einer Sitzung eine Niederschrift angefertigt werden. Es ist aber der Verwaltung (Ausschussvorsitzenden?) wohl freigestellt, diese auch der Öffentlichkeit zugänglich zu machen oder auch nicht. Zugänglich z. B. über das bestehende Ratssystem (ALLRIS)
Sprich: Wenn es nicht in den Kram passt, wird nichts veröffentlicht.


Der Weg eines Antrags zum Beschluss. Beschließen und dann nachdenken?

Der Wendehals
Der Wendehals

So kann man das Vertrauen in eine regierende Koalition verlieren.

Vorweg. In einer Ausschusssitzung ist der Bürgermeister als Gast anwesend und besitzt Rederecht.
 
Zunächst wird ein Antrag in einer Ausschusssitzung ausführlich beraten. Anschließend erfolgt eine Vorab-Abstimmung, die als Empfehlung für das spätere Abstimmungsverhalten in der Stadtverordnetenversammlung dient.

Das Verfahren ist so zu verstehen:
Die Stadtverordneten beraten in den Ausschusssitzungen darüber, ob ein Vorhaben (Antrag) nicht nur sinnvoll, sondern auch notwendig für die Stadt Rödermark ist. Sei es im Hinblick auf die Finanzlage oder die Weiterentwicklung der Stadt.
 
Können die Stadtverordneten einen Antrag mangels Fachwissens nicht abschließend beurteilen, steht es dem Ausschuss frei, Fachleute zu den Sitzungen einzuladen.
 
Im Ausschuss geben die Ausschussmitglieder bekannt, wie man letztendlich als Fraktion bei der Stadtverordnetenversammlung abstimmen wird. Ich habe allerdings den Verdacht, dass im Gegensatz zu normalen Zeiten vor Wahlen auf diese Vorgehensweise kein Verlass ist.

Gibt es zwischen einer Ausschusssitzung und der Stavo
Bürgerprotest zu einem bestimmten Antrag gibt es zurzeit in Rödermark gute Chancen, dass die Stadtverordneten ihren Beschluss noch einmal überdenken und ihn abmildern oder sogar vollständig zurücknehmen.
Ich werde das Gefühl nicht los, dass dieses Verhalten vor Wahlen besonders ausgeprägt ist.

Braucht man mehr in der Haushaltskasse, dann braucht man halt mehr.
Oder sind die Anträge von der Verwaltung zur Gebühren- Steuererhöhung zunächst unter dem Aspekt -Versuchsballon- zu verstehen? Mal sehen wie der Bürger reagiert.
[..]Vor vier Wochen hatte der Magistrat noch 1250 Prozentpunkte vorgeschlagen. Nach Protesten aus der Bevölkerung hatten die Stadtverordneten diese Beschlussvorlage in der Mai-Sitzung von der Tagesordnung abgesetzt. [..] Quelle: OP-Online
Vertrauen schafft eine derartige -Wendehalspolitik- weis Gott nicht.

Braucht man Bauland für Wohnbebauung oder nicht?
Warum legt die Verwaltung eine Stellungnahme zum Flächennutzungsplan den Stadtverordneten vor, der eine Fläche für den Siedlungsbau ausweist, die man überhaupt nicht auf der Agende für eine Neubebauung hat?1 Dass die Koalition dem Antrag der Verwaltung zustimmen wird, hat ja wohl die Abstimmung im Ausschuss gezeigt. Gegenstimme nur von der FDP.

Dann gab es wohl Proteste aus der Bürgerschaft.
Die Stadtverordneten sahen sich jetzt – wohl nach Bürgerprotest – nicht mehr in der Lage, den im Ausschuss gefassten Beschluss auch final umzusetzen. Was soll denn die Beteuerung von Bürgermeister Rotter, dass man ein Neubaugebiet Steckengarten überhaupt nicht auf der Agenda hat?1

In einer weiteren Sitzung wurde die offenbar von Bürgern angemahnte Fläche aus der Stellungnahme zum Flächennutzungsplan gestrichen. Die Gründe für diese Entscheidung können Sie in der Printausgabe der Offenbach-Post vom 20.12.2025 nachlesen.
Ein Sitzungsprotokoll der Sitzung vom 11.12.2025 liegt noch nicht (31.12.2025) vor.
Sitzungsprotokoll

Im HaushaltsplanENTWURF ist in der Haushaltssatzung die Grundsteuer B noch mit 990 aufgeführt. Frage: Wird sich da vor oder nach der Kommunalwahl noch etwas ändern?

Die FWR äußerten sich in der OP wie folgt:
[..]Ein Höhepunktbder gelebter Demokratie.1[..]
Demokratisch im Sinne repräsentativer Verantwortung:
Umstritten, wenn einzelne Proteste unverhältnismäßig Einfluss nehmen.

1 Bürgermeister Rotter (Quelle Printausgabe OP 20.12.2025)
 

» Abstimmung Aussschuss: Flächennutzungsplan
» Abstimmung Aussschuss: Hebesatz
» Rolle rückwärt bei der Geschwisterregelung. Planlosigkeit hat Methode
 

 

Haushalt (Plan) Dietzenbach mit einem Überschuss im Ergebnishaushalt von knapp 2,4 Mio. Euro.

2026 Überschuss
2026 Ergebnishaushalt Überschuss 2.389.470

» Grundsteuer A 251 %
» Grundsteuer B 950 %
» Gewerbesteuer 405 %
 
» Haushaltsplanentwurf Dietzenbach 2026


Langen:
Fehlbetrag 2026 15.435.966 EUR
» Grundsteuer A 379,97 %
» Grundsteuer B 1.268,77 %
» Gewerbesteuer 385,00 %
Es gilt das von der Stadtverordnetenversammlung am 11.12.2025 beschlossene Haushaltssicherungskonzept


Seligenstadt
Minus kleiner als gedacht: Koalition beschließt Etat für 2026
» Fehlbetrag von rund 2,4 Millionen.


Siehe auch
Rödermark: Haushaltseinbringung 2026: „Es ist ein Desaster“
 

Budgetentwurf mit 13,8 Millionen Euro Defizit: Rödermark rutscht tief in die Miesen

Kämmerin Andrea Schülner spricht von einer desolaten Finanzlage. Die Stadt sieht die Verantwortung für die dramatische Situation bei Bund und Land. Quelle: OP-Online

Bund und Land seien schuld an Misere
Das kann ich nicht glauben, dass man Land und Bund für das gesamte Minus im Ergebnishaushalt von über 13 Mio. verantwortlich machen kann.
Sicher, es müsste mehr kommen. Aber 13 Mio.?

„Es wird Zeit, Zähne zu zeigen“, forderte Andrea Schülner.
Da kann ich zu 100% zustimmen. Leider kann der Wähler 2026 den Bürgermeister und die Erste Stadträtin nicht abwählen.

Schade. Der Wunsch wurde nicht erfüllt.
Hilferuf: Herr Quilling, übernehmen Sie.


Wie hoch müsste der Betrag sein, den man vom Bund/Land zur Erfüllung der Pflichtaufgaben benötigt? Obwohl es dazu eine Anfrage gibt, habe ich bisher keine Antwort zu lesen bekommen.

Man kann demnach vermuten, dass sich die Kämmerin mehr finanzielle Unterstützung von Land und Bund wünscht. Die Notwendigkeit dürfte auch gegeben sein. Hilfreich wäre es, wenn man zusätzlich zu –bedarfsgerecht ausgestattet– mal die eigene Vorstellung (Betrag) nennen würde, wie hoch man sich -bedarfsgerecht- vorstellt. Weder von der Stadtkämmerin noch vom Bürgermeister wurde ein Betrag genannt. Quelle

 
» Haushaltseinbringung 2026