Rödermark. Rückblick 2017

Gastbeitrag. Autor ist bekannt.

Jahresrückblick
Jahresrückblick

Es ist kein Blick zurück im Zorn, eher ein Blick zurück mit Enttäuschung.
2017 hat Rödermark die große Chance auf einen Neustart mit dynamischen Zukunftsvisionen vertan und sich stattdessen ein „weiter so“ eingehandelt. Da war eine CDU, die ihren eigenen Bürgermeisterkandidaten aus wahltaktischen Gründen einfach fallen lies, was zu einer innerparteilichen Zerreißprobe wurde, die in der Niederlegung aller Ämter und Mandate der bisherigen Vorsitzenden des CDU Ortsverbandes ihren Gipfelpunkt fand. Und da war ein Bürgermeister, der eine erneute Kandidatur ausgeschlossen hatte, dann aber doch wieder antrat. Nicht, weil er glaubte, das wäre gut und vorteilhaft für Rödermark, sondern einzig und allein, um zu verhindern, dass beide Spitzenämter in Rödermark von der CDU gestellt werden könnten. Und so will er ja auch nur ein bisschen Bürgermeister bleiben bis zum 30.06.2019 – ja wenn er es sich nicht wieder anders überlegt, weil zu diesem Zeitpunkt die von ihm angestrebte Ämterverteilung zwischen den Parteien vielleicht nicht völlig sicher ist. Die Bürger zeigten, was sie davon hielten – gegenüber 2011 liefen dem Bürgermeister die Wähler in Scharen davon. Dass es trotzdem ganz knapp für ihn reichte, hat die CDU zu vertreten und solche Bürger, die den CDU-Kandidaten nicht wählten weil sie sich nicht von der Frage der Kompetenz leiten ließen sondern von so schwerwiegenden Gründen wie: “der ist ja keiner von uns“ (kommt aus der angrenzenden Nachbargemeinde), „der ist ja geschieden“ oder „ den interessiert Rödermark gar nicht, der will nur Karriere machen“. Ein wahrlich unrühmliches Kapitel der Rödermärker Annalen, das aber während des Jahres seine Fortsetzung fand. Angesichts des für den bisherigen Bürgermeister trotz CDU-Unterstützung eher desaströsen Wahlergebnisses wollte der CDU-Fraktionsvorsitzende „die politische Landschaft in Rödermark neu bewerten“. Für diesen Prozess lud er die Oppositionsparteien zu Sondierungsgesprächen ein. Er muss wohl geradezu erschrocken gewesen sein über das Maß an Kongruenz der Programmpunkte der bürgerlichen Parteien, was problemlos in eine bürgerliche Koalition hätte münden können. Aber das war gar nicht das Ziel, es sollten nur AL/Die Grünen unter Druck gesetzt werden. So schmiedeten die bisherigen Koalitionäre eine angepasste Fortschreibung des Koalitionsvertrages ohne eine weitere Kontaktaufnahme mit anderen Parteien. Diese wurden von dem Beschluss der Fortsetzung der schwarz/grünen Koalition erst zeitgleich mit der Presse unterrichtet. Machterhalt um jeden Preis war angesagt statt frischer Wind in Rödermark. Nicht die Sach-, nein die Personalpolitik ist entscheidend.

Man schaut zurück auf 2017 und fragt sich, was wurde in diesem Jahr erreicht? Da wird vor allem in der Erinnerung bleiben der Beschluss einer wiederkehrenden Straßenbeitragssatzung. Noch im Bürgermeisterwahlkampf wurde strikt verneint, dass dies auch Rödermark treffen werde. Nur der SPD Kandidat äußerte schon damals, dass dies unvermeidbar sei und wurde dafür öffentlich gerüffelt. Jetzt, nach der Wahl, haben wir sie. Die mehrfach in Bürgerversammmlungen und im Parlament ohne wenn und aber versprochene Kompensation der Mehrkosten durch adequate Absenkung der schon vor Jahren nur für Straßensanierungen erhöhten Grunsteuer B wird plötzlich auf Betreiben von schwarz/grün von der Haushaltslage abhänging gemacht und damit wohl ein Wunschtraum bleiben.

Der Doppelhaushalt 2017/2018 sollte ja mit dem ausgeglichenen Haushalt 2018 das Meisterstück des Kämmerers und Bürgermeisters zum Ende seiner Wahlperiode in 2017 werden. Dass dafür nur die massiven Erhöhungen von Steuern und Gebühren in den letzten Jahren die Grundlage bildeten, blieb den meisten Bürgen verborgen. Ein ausgeglichener Haushalt 2018 war vertraglich vereinbarter Bestandteil des Schutzschirmvertrages mit dem Land Hessen. Da dies trotz der starken Belastungen der Bürger im operativen Teil nicht erreicht werden konnte, wurde „Tafelsilber“ verscherbelt. Es wurden Rückstellungen und Beteiligungen aufgelöst, um das immer noch gegebene Defizit zu verschleiern. Dabei haben dem Bürgermeister alle Umstände kräftig geholfen, auf einen grünen Zweig zu kommen: boomende Konjunktur brachte hohe Gewerbesteuern, Gerichtsurteile erzwangen deutlich erhöhte Landeszuweisungen, gegen Null tendierende Zinsen reduzierten die Kosten von Kreditaufnahmen, der Schutzschirmvertrag reduzierte Schulden- und Zinslast, kräftige Griffe in die Taschen der Bürger wirkten sich deutlich auf der Einnahmeseite aus. Das alles aber reichte nicht, um der ungebremsten Ausgabenpolitik des Kämmerers standzuhalten.

Den FREIEN WÄHLERN wurde von dem CDU Fraktionsführer vorgeworfen, sie würden nur kritisieren, aber nichts einbringen. Richtig aber ist, dass es kein FWR-Antrag geschafft hat in einen Beschluss zu münden, weil die Koalition ungeachtet des Inhalts alles ablehnt, was von der Opposition kommt, aber gern mal geringfügige Änderungen vornimmt und das dann als eigenen Antrag feiert. Das war so bei der Ausgangsinitiative für den späteren „Rödermarkplan“ (FWR-Antrag Stadtplanung) und bei den Anträgen zur Haushaltskonsolidierung unter dem Schutzschirm. Da rühmt sich die Koalition eines Antrages an der am stärksten frequentierten Kreuzung Rödermarks (B459/Mainzer Str.) einen Supermarkt zu platzieren mit Wohnbebauung darauf nur um den sinnvolleren FWR Antrag auf einen Supermarkt an der nur wenig frequentierten Kreuzung B459/Kapellenstr. mit Bürobebauung ablehnen zu können. Das ist mehr als enttäuschend, das ist entgegen Rödermärker Interessen.

Ende 2016 hatten sich die FREIEN WÄHLER im Parlament vehement für die Rücknahme der 2013 erfolgten Kürzung der Vereinsförderung stark gemacht, aber keinen Antrag gestellt, wohl wissend was dem beschieden gewesen wäre. Diesen Antrag stellte einen Tag später die Koalition und heftete sich stolz auch dieses Bonbon an die Brust. Der Bürgermeister verbreitete dann auch noch in Presse und Schreiben an die Vereine, dass die Stadt die Vereinsförderung „erhöht“ hätte, obwohl es sich um keine Erhöhung sondern die vom Parlament beschlossene Rücknahme einer Kürzung handelte. Fake News oder Alternative Facts!

Da, wo die Koalition dringend hätte tätig werden müssen, bei der Ausweisung zusätzlicher Gewerbegebiete, passierte nichts. Der CDU Fraktionsführer hat erst kürzlich in der Presse verlauten lassen, dass 70 (SIEBZIG!!) Interessenten, die ihr Unternehmen in Rödermark ansiedeln wollten, zurückgewiesen werden mussten mangels geeigneter Gewerbeflächen. Dagegen wurden oder sollen noch mögliche Gewerbeflächen in Wohn-, Misch- und Urbane Gebiete umgewidmet werden. Auch hier wurde und wird gegen wohlverstandene Rödermärker Interessen gehandelt. Was bringt es Rödermark, wenn durch Zuzug die Einwohnerzahl erhöht wird, wenn keine Arbeitsplätze vor Ort geschaffen werden? Die Folge sind enorme Mehrkosten für Infrastruktur und Kinderbetreuung.

Bei der Bürgerbefragung zum Beginn des Leitbildprozesses haben weit mehr als die Hälfte aller Teilnehmer angegeben, die Stärkung des Wirtschaftsstandortes Rödermark sei die vordringlichste, wichtigste Aufgabe. Den Bürgerwillen tritt schwarz/grün seit Jahren mit Füßen – eine der großen Entttäuschungen 2017.
Rödermark leistet sich hohe Ausgaben für kulturelle und soziale Zwecke, aber diese Geld muss erst verdient werden – diese Einsicht scheint offenbar nicht gegeben zu sein.

Enttäuschend ist aber auch, dass in diesem Umfeld die Unterstützung der vielen Rödermärker Vereine hintenansteht und auf sehr niedrigem Niveau mit teilweise fragwürdigen Regelungen gehalten wird. Diese Vereine übernehmen wichtige gesellschaftspolitische Aufgaben und entlasten damit vielfältig die Kommune von öffentlichen Aufgaben. Seit 2011 haben sich die Nettoeinnahmen der Kommune (nach Abführung aller Umlagen) verdoppelt, die Unterstützung der Vereine aber verharrt auf unverändert niedrigem Niveau und wird durch Beschlüsse wie die drastische und sachlich nicht zu begründende Anhebung der Badehausnutzungs-gebühren für Vereine erneut auf kaltem Wege reduziert. Auch diese Entwicklung ist äußerst enttäuschend.

Es war kein gutes Jahr für Rödermark. Es hätte schön werden können mit Aufbruchstimmung und frischem Wind – allein dank der schwarz/grünen Koalition sollte es nicht sein. Die FREIEN WÄHLER werden diesen Umstand und die Erinnerung daran, wer dafür Verantwortung trägt, bei den Rödermärker Bürger/innen wach halten.


Rödermark intern
Grundsteuer B ab 2028 mehr als 1700%?
Dem Haushaltssicheungskonzept kann man entnehmen, dass der Magistrat ab 2028 mit einer Grundsteuer B in Höhe von mehr als 1700% plant.

Bürgermeisterwahl 2017. Nicht alle 100% hinter Helfmann.

[..]Wenn einzelne – vor allem Personen an maßgeblicher Stelle – nicht hundertprozentig hintendran stehen, dann hat das Auswirkungen.[..] Quelle: OP-Online

Tja Herr Helfmann. Wenn Sie die CDU Rödermark ein wenig besser gekannt hätten, wäre Ihre Enttäuschung nicht so groß gewesen. Ihr wirklich grandioses Wahlergebnis habe ich vor der Wahl nicht für möglich gehalten. Gegen einen amtierenden Bürgermeister so hauchdünn zu verlieren schmerzt sicherlich, aber der wahre Gewinner sind Sie. (Mehr Stimmenzuwachs bei der Stichwahl als der amtierende Bürgermeister) Hätte die SPD Rödermark (wie FDP und FWR) sich bei der Stichwahl zu Ihnen bekannt, müssten wir in Rödermark wahrscheinlich nicht schon zwei Jahre nach einer gelaufenen Bürgermeisterwahl wieder zu Wahlurne zu schreiten.

Sie haben wahrscheinlich auch „die Macht1“ der Fraktion und deren Interesse unterschätzt. All meine Vermutungen (in Bezug auf CDU), die sich während der BM-Wahl bei mir angesammelt haben, wurden nach der Wahl übertroffen. Abgründe taten sich auf.

Sie können sicher sein, dass Sie während Ihres Wahlkampes in Rödermark viele Freunde gewonnen haben. (Siehe Wahlergebnis) Viele bedauern es, dass Sie nicht den Bürgermeisterposten übernehmen konnten und denken mit Grauen daran, was passieren kann, wenn die von „der Macht*“ geschmiedeten Pläne umgesetzt werden können. Ich wünsche dem kommenden Bürgermeisterkandidaten der CDU die Unterstützung, die man Ihnen zuteil kommen ließ.

[..] Ich finde es schade, dass – so wie ich es in der Offenbach-Post gelesen habe – mit den anderen Fraktionen nicht offen umgegangen worden ist, sondern dass von Anfang an der Entschluss bestand, dass die Koalition weitergeht. Die CDU Rödermark hat für die nächsten Jahre die Chance vertan, offene und geradlinige Gespräche zu führen. Ich kann verstehen, dass die, die absolut hinter mir standen, ihre Konsequenzen gezogen haben. Das ist auch meine Konsequenz, nämlich nicht mehr in Rödermark anzutreten.[..] Quelle: OP-Online

 
Siehe auch
Zusammenfassung Bürgermeisterwahl
 
1 Angelehnt an öfters getätigte Aussage des Fraktionsvorsitzenden der CDU:
„Wir sind die Macht“


Rödermark intern
Grundsteuer B ab 2028 mehr als 1700%?
Dem Haushaltssicheungskonzept kann man entnehmen, dass der Magistrat ab 2028 mit einer Grundsteuer B in Höhe von mehr als 1700% plant.

Entwicklung der CDU Rödermark nach der Bürgermeisterwahl.

Update

Der Niederschlag in der Presse zu – Steiger gibt den CDU-Ehrenvorsitz zurück – erfordert eine textliche Überarbeitung des Artikels. Die ursprüngliche Version ist am Ende aufgeführt.

Ticker. Zerfall einer stolzen Partei?
Schon während der Bürgermeisterwahl 2017 zeichnete sich ein Streit innerhalb der CDU Rödermark ab. Während bei dem einen Flügel mehr die Personalien und Postenbesetzung in Fokus stand, setzte die andere Seite mehr auf die wirtschaftliche Weiterentwicklung und Gesundung der Stadt. Zurzeit (15.07.2017) sieht es so aus: „Der Personalflügel steht als Gewinner in der Öffentlichkeit da. Wie sieht es aber innen aus?“

Bürgermeister Kern ging mit einem ausgefeilten Plan für seine Wählergemeinschaft in den Bürgermeisterwahlkampf. Der Plan soll den Grünen weiterhin eine Schlüsselposition im hauptamtlichen Magistrat sichern, damit man nicht in der Versenkung verschwindet. Carsten Helfmann als Bürgermeister wäre da nur hinderlich.

[..]Übersetzt in Rödermärker Realpolitik, lassen sich all diese Sätze wie folgt deuten: Die AL wird der CDU anbieten, mit einem Bürgermeis­terkandidaten Jörg Rotter, der gemeinsam von Schwarz-Grün unterstützt wird, in die Wahl 2019 zu ziehen. Würde der gesundheitlich wieder voll zu Kräften gekommene Rotter gewählt, so könnte auf dem frei werdenden Sessel des Ersten Stadtrats ein Mann oder eine Frau aus dem AL-Lager Platz nehmen. Ergo: Der ursprünglich für 2017 angedachte Verschiebebahnhof käme dann eben zwei Jahre später zustande.[..] Demut am Jubel-Abend Wiedergewählter Bürgermeister kämpft für schwarz-grüne Perspektiven

Für einen amtierenden Bürgermeister hat Herr Kern ein miserables Ergebnis eingefahren. Lediglich 272 Stimmen mehr für einen sich zur Wiederwahl stellenden Bürgermeister (und das noch gegen einen Kandidaten aus dem Nachbarort) ist wahrlich kein gutes Ergebnis.

» 26.04.2017 Koalitionsvertrag.
Festschreibung Koalitionsvertrag 2016-2021 zwischen AL/Die Grünen und CDU Rödermark.


Reaktion führender CDU Mitglieder zu der unseligen Koalition zwischen CDU und AL/Die Grünen.

Wer meinte, in der CDU Rödermark sei nach Bürgermeisterwahl und Koalitionsvertrag Ruhe eingekehrt, muss sich eines Besseren belehren lassen. Was wird noch kommen?

» 08.05.2017 Patricia Lips legt CDU-Vorsitz nieder

Die Rödermärker CDU muss sich eine neue Vorsitzende suchen. Patricia Lips tritt mit Wirkung zum 20. Mai als Vorsitzende zurück. Hintergrund sind die Koalitionsverhandlungen der CDU mit dem bisherigen Partner Andere Liste/Die Grünen.[..] Quelle: OP-Online

» 12.07.2017 Steiger gibt den CDU-Ehrenvorsitz zurück

[..]Aus Vorstandskreisen war zu erfahren, Steiger verurteile, dass nach der Wahl im Februar trotz brillanter Ausgangslage die Weichen falsch gestellt worden seien. Sein Vorschlag, über die Jahre auch nach 2021 während einer Mitgliederversammlung zu reden, sei nicht berücksichtigt worden.[..] Quelle: OP-Online


» 13.07.2017 CDU-Spitze weist Kritik von Steiger zurück

[..]Zugleich bekräftigt er, dass es kein Zurück vom eingeschlagenen Kurs – Fortsetzung der schwarz-grünen Koalition
Quelle: OP-Online

» 14.07.2017 Streit in der CDU geht weiter: Steiger legt nach

[..]So schonungslos offen beschreibt Wolfgang Steiger die Strategie der aktuellen Führung von CDU-Fraktion und Vorstand während der Suche nach einem Koalitionspartner nach der knapp verlorenen Bürgermeisterwahl. Die Hinwendung der Union zur Anderen Liste/Die Grünen (AL) sei schon in einem sehr frühen Stadium der Entscheidungsfindung voreilig festgezurrt worden.[..] Quelle: OP-Online

» 15.07.2017 FDP: „Bürgerliche Koalition war nie gewollt“

[..]Die von Steiger und Lips vermuteten Hintergründe einer Weiterführung der Koalition mit der AL kann ich als Sprecher der FDP bestätigen. Zu keinem Zeitpunkt entstand der Eindruck, dass eine bürgerliche Koalition gewollt war.[..]
Quelle OP-Online

» 22.07.2017 Rödermark. Solche solche Kapazitäten vergräult ein Ortsverband

Ex Ehrenvorsitzender der CDU Rödermark bringt die Großen und Mächtigen aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft zusammen. Siehe

Ich war noch zur Bürgermeisterwahl nicht unbedingt ein Freund der -Berliner-. Ich dachte, die sind sehr weit von dem entfernt, was in Rödermark passiert. Ich musste im Laufe des Wahlkampfes nach und nach meine Meinung zu den -Berlinern- revidieren, nachdem mir mehr und mehr (erschreckende) CDU Internes zugetragen wurden.
Zunächst war meine Skepsis die fehlende Nähe von Frau Lips zu Rödermark. Ich musste feststellen, sie war/ist wahrscheinlich näher an Rödermark als manch ein Stadtverordneter. Und was die kritisierte -Strippenzieherrei- der Berliner angeht, erschien in einem völlig anderem Licht. Es mag nicht jedem gefallen haben (mir anfänglich auch nicht) einen Kandidaten aus einer Nachbargemeinde zum Kandidaten auszurufen. Wenn man aber in den eigenen Reihen keinen Kandidaten findet, der dem Anforderungsprofil –„Rödermark wieder auf gesunde Beine stellen“ gerecht wird, war Carsten Helfmann schon eine gute Wahl. Der Bürgermeister in Rödermark hat ein Unternehmen mit einem Budget von mehr als 50 Mio. Euro zu führen. 450 Mitarbeiter stehen zur Verfügung. Da kommen einem schon Überlegungen, wem man es zutraut, eine solche Aufgabe zu meistern. Ob Herr Helfmann die richtige Wahl gewesen wäre, hätte die Zukunft zeigen können. Dass er das Zeug dazu hat, zeigt z.B. sein gutes Verständnis zu Einnahmen und Ausgaben seiner Gemeinde. 0,0 Euro Schulden über Kassenkredite. In jedem Fall wäre Herr Helfmann die bessere Wahl gewesen als Alt-Bürgermeister Roland Kern.


Ursprüngliche Version


Rödermark Steiger gibt den CDU-Ehrenvorsitz zurück
Wer meinte, in der CDU Rödermark sei Ruhe eingekehrt, muss sich eines Besseren belehren lassen. Was wird noch kommen?

[..]Aus Vorstandskreisen war zu erfahren, Steiger verurteile, dass nach der Wahl im Februar trotz brillanter Ausgangslage die Weichen falsch gestellt worden seien. Sein Vorschlag, über die Jahre auch nach 2021 während einer Mitgliederversammlung zu reden, sei nicht berücksichtigt worden.[..] Quelle: OP-Online


13.07.2017
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14.07.2017
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Rödermark intern
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PC Hollywood jetzt auch in der Frankfurter Rundschau

PC Hollywood jetzt auch in der Frankfurter Rundschau. PC aka Polit Club
Wenn der erste April wäre, könnte ich bedenkenlos schreiben: „Jörg Rotter und Michael Gensert bitten Roland Kern darum, den Vorsitz der CDU zu übernehmen.“

Im Kampf um den Bürgermeisterstuhl in Rödermark sei Anfang des Jahres zwischen ihrer Partei und dem Koalitionspartner Andere Liste/Die Grünen „ein bisschen zu viel Porzellan zerschlagen worden“, so Lips. Lesen Sie den Artikel bei fr.de

Neues vom PC Hollywood

Rödermark.Neues vom PC Hollywood (Polit Club)

PC Hollywood in Rödermark.
PC Hollywood in Rödermark.

Der PC Hollywood sucht einen neuen Anfang. Siehe OP-Online.

Rödermark intern
Grundsteuer B ab 2028 mehr als 1700%?
Dem Haushaltssicheungskonzept kann man entnehmen, dass der Magistrat ab 2028 mit einer Grundsteuer B in Höhe von mehr als 1700% plant.