Ausstellung 50 Jahre NABU Rödermark

Pressemeldung NABU
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Pressemeldung NABU Rödermark

Einladung an die Bevölkerung
Aus der Pressemeldung
…… Ab 14 Uhr bis 17 Uhr wird die Ausstellung für alle Bürger geöffnet sein. „Wir laden daher alle Bürger ein, sich am Sonntag Nachmittag in der Kulturhalle über 50 Jahre Naturschutz in Rödermark zu informieren, in der Vergangenheit zu schwelgen und bei Kaffee und Kuchen mit den aktuellen NABU‐Aktiven über die aktuellen Anforderungen an den Naturschutz zu diskutieren“, sagt Dr. Werner. „Wir freuen uns über Ihren Besuch“.


Hier die ganze Pressemitteilung
Ausstellung 50 Jahre NABU Rödermark

Mit einer akademischen Feier im Foyer der Kulturhalle begeht der NABU Rödermark am Sonntag, den 26. Juni 2022 sein 50‐jähriges Jubiläum. Eigentlich wird der örtliche Naturschutzverein 2022 bereits 51 Jahre alt, doch die Corona‐Pandemie machte im Vorjahr eine angemessene Feier unmöglich. Ab 11 Uhr erwartet die geladenen Gäste sowie die Vereinsmitglieder, die ausdrücklich ebenfalls eingeladen sind, ein abwechslungsreiches Programm. Neben den Grußworten der Gäste und Ehrungen langjähriger Mitglieder wird es drei interessante Präsentationen geben. Der NABU‐Vorsitzende Dr. Rüdiger Werner wirft einen Blick zurück auf 50 Jahre Naturschutzarbeit in Rödermark, was in diesem speziellen Fall auch 30 Jahre Wandergruppe und über 30 Jahre Mandolinen‐ und Gitarrenorchester bedeutet, und gibt einen Überblick über die Herausforderungen des Naturschutzes heute. Doris Lerch hält einen Vortrag über das Thema Insektensterben und heimische Wildpflanzen als Teil der Lösung. Abschließend wird Diedrich Meyn Impressionen aus der Rödermärker Vogelwelt zeigen und dabei einige Infos zu den hier vorkommenden Arten vermitteln. Unterbrochen werden die Programmpunkte durch musikalische Einlagen zweier junger Musiker des Musikvereins Viktoria 08 Ober‐Roden sowie des ehemaligen Mandolinenorchesters des NABU Rödermark, dass sich 15 Jahre nach der Auflösung für diesen Auftritt in Teilen noch einmal zusammenfinden wird. Im Anschluss wird es ein Suppenbuffet geben.

Begleitend wird der NABU Rödermark in einer Ausstellung auf 30 Postern Informationen aus 50 Jahre Vereinsgeschichte präsentieren. Diese Ausstellung wird nach Ende der offiziellen Veranstaltung ab 14 Uhr bis 17 Uhr für alle Bürger geöffnet sein. „Wir laden daher alle Bürger ein, sich am Sonntag Nachmittag in der Kulturhalle über 50 Jahre Naturschutz in Rödermark zu informieren, in der Vergangenheit zu schwelgen und bei Kaffee und Kuchen mit den aktuellen NABU‐Aktiven über die aktuellen Anforderungen an den Naturschutz zu diskutieren“, sagt Dr. Werner. „Wir freuen uns über Ihren Besuch“. Weitere Infos: nabu@pswerner.de

Das angekündigte, für den 9. Juli 2022 geplante Sommerfest des NABU im Schulgarten muss aufgrund von organisatorischen Schwierigkeiten leider entfallen.


Rödermark intern
Stadtverordnetenversammlung 10.12.2025:
Der Magistrat legt den Entwurf des Haushaltsplanes 2026 vor.
Kurz und bündig:
Im Ergebnishaushalt (Entwurf) fehlen 13.751.305,00 Euro.
Im Finanzhaushalt (Entwurf) fehlen 12.115.541,00 Euro.

NABU. Geführte Exkursion zum Gehspitzweiher am 12.06.2022

Pressemeldung NABU
Pressemeldung NABU

NABU Rödermark lädt ein:
Geführte Exkursion zum Gehspitzweiher

Der Gehspitzweiher ist Ziel einer Exkursion am Sonntag, den 12. Juni 2022, zu dem die NABU Gruppe Rödermark alle interessierten Bürger herzlich einlädt. Die ehemalige Kiesgrube im Wald zwischen Neu-Isenburg und Zeppelinheim wurde 1981 zum Naturschutzgebiet erklärt. Der rund 700 m lange und 200 m breite See ist heute eines der bedeutendsten Feuchtgebiete im Kreis Offenbach. Fast 100 Vogelarten, 8 Amphibien- und 26 Libellenarten wurden am See bisher beobachtet. Betreut wird das Naturschutzgebiet vom NABU Neu-Isenburg, dessen Vorsitzender Heinz Kapp sich freundlicherweise bereit erklärt hat, die Besucher aus Rödermark durch das Gebiet zu führen.

Treffpunkt ist der Parkplatz vor dem Ärztehaus im Breidert um 9:30 Uhr. Es werden Fahrgemeinschaften gebildet, sodass auch Personen ohne eigene Fahrmöglichkeit teilnehmen können. Die Rückkehr ist für ca. 13:00 Uhr vorgesehen. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich.

Weitere Infos unter nabu@pswerner.de oder 06074-2112030 (Dr. Rüdiger Werner).


Rödermark intern
Stadtverordnetenversammlung 10.12.2025:
Der Magistrat legt den Entwurf des Haushaltsplanes 2026 vor.
Kurz und bündig:
Im Ergebnishaushalt (Entwurf) fehlen 13.751.305,00 Euro.
Im Finanzhaushalt (Entwurf) fehlen 12.115.541,00 Euro.

NABU sucht Freiwillige, um Biotop am Berngrund auf Vordermann zu bringen

Entbuschungsaktion am Bergrundsee
Entbuschungsaktion am Bergrundsee

12.02.2022
NABU sucht Freiwillige, um Biotop am Berngrund auf Vordermann zu bringen

Die über 2 ha große Pachtfläche des NABU am Berngrund vor den Toren Waldackers ist mit ihrem Flachsee, den großen Schilfbeständen sowie den wertvollen Sandmagerrasenflächen eines der bedeutendsten Biotope in Rödermark und ist Heimat von vielen seltenen Pflanzen- und Tierarten.

Ziel des NABU ist es, diese Trockenrasen- und Schilfflächen zu erhalten, weshalb jedes Jahr der Aufwuchs an Weiden, Birken, Pappeln und Kiefern rückgeschnitten werden muss. Sonst würde das Areal innerhalb weniger Jahre verbuschen und seine besondere Flora und Fauna verlieren.

Zu Jahresanfang steht für die Naturschützer des NABU Rödermark daher die Biotoppflege an. Aufgrund des enormen Aufwuchses im vergangenen Jahr ist diese Arbeit ohne externe freiwillige Helfer kaum zu schaffen. Daher sucht der NABU Freiwillige, die bei der zweigeteilten Entbuschungsaktion helfen wollen und am Samstag, den 29. Januar und/oder am 12. Februar 2022 zwischen 10 und 13 Uhr Zeit haben. Arbeitsgeräte stellt der NABU, Handschuhe und festes Schuhwerk sind mitzubringen. Am Ende sorgt der NABU wie immer für eine Stärkung. Treffpunkt ist der kleine Parkplatz am Glascontainer am Ortseingang von Waldacker. Der NABU bittet um kurze Anmeldung unter nabu@pswerner.de oder 0170-3094095. Bei Dauerregen wird die Aktion verschoben.

Entbuschungsaktion am Berngrundsee
Entbuschungsaktion am Berngrundsee


Rödermark intern
Haushaltskompetenz
In einer Sitzung, in der über Spielapparatesteuer diskutiert wurde, fiel folgender Spruch eines Stadtverordneten: Sinngemäß. „Wir sind alle Ehrenamtler und keine Finanzexperten. Wir verlassen uns ganz auf die Fachleute der Verwaltung.

Heidefläche bei Waldacker von der Brombeere befreien

Heideaktionstag
Heideaktionstag

NABU Rödermark

Liebe NABU-Interessierte,

vor 2 Wochen haben rund 15 Personen versucht, die Heidefläche bei Waldacker von der Brombeere zu befreien. Trotz des großen Engagements ist uns das in diesem Jahr nicht so gut gelungen wie in den Vorjahren, da der Aufwuchs durch den relativ feuchten Sommer zu stark war. Daher haben wir entschieden, einen zweiten Einsatz hinterherzuschieben. Dieser Einsatz soll am kommenden Samstag, den 20.11., stattfinden. Start ist wieder um 10 Uhr. Jeder Helfer ist herzlichst willkommen. Der NABU kann 10 Spaten zur Verfügung stellen und sorgt wie immer für regenfreies Wetter. Gute Handschuhe und festes Schuhwerk müsste jeder Helfer selbst mitbringen.

Ich werde diesmal Bereiche abstecken, die möglichst brombeerfrei gemacht werden sollen, was die Arbeit erleichtern soll. Andere Bereiche sollen nach Möglichkeit von einer externen Firma (vom Kreis bezahlt) bearbeitet werden.

Mit besten Grüßen
Rüdiger Werner
NABU Rödermark


Rödermark intern
Haushaltskompetenz
In einer Sitzung, in der über Spielapparatesteuer diskutiert wurde, fiel folgender Spruch eines Stadtverordneten: Sinngemäß. „Wir sind alle Ehrenamtler und keine Finanzexperten. Wir verlassen uns ganz auf die Fachleute der Verwaltung.

NABU Rödermark. Wegebau als Naturschutzmaßnahme.

NABU vergrößert Habitate für Sandbiene, Erdhummel & Co.
NABU vergrößert Habitate für Sandbiene, Erdhummel & Co.

Der NABU hat auf Kommentare bei Facebook zum folgenden folgenden Artikel hier geantwortet. Antwort Artikelende.


NABU Rödermark.
Wegebau als Naturschutzmaßnahme
NABU vergrößert Habitate für Sandbiene, Erdhummel & Co.

Die Heidefläche im Süden von Waldacker ist nicht nur ein besonderes Biotop für viele typische Pflanzen einer Sandmagerrasengesellschaft, sie ist durch ihren niederen Bewuchs und die sandigen Böden auch ein Habitat für viele Insekten, die sonst in der intensiv genutzten Landschaft kaum noch vorkommen. So finden sich hier u.a. eine große Bandbreite an Heuschrecken (darunter auch Rote-Liste-Arten wie die blauflügelige Ödlandschrecke), Schmetterlingen und Käfern, aber insbesondere auch viele Wildbienen, Hummeln und Wespen. Viele dieser Hautflüglerarten leben solitär und legen ihre Eier in ein selbstgegrabenes Loch in den Boden, dass sie im Anschluss wieder verschließen. Die Insekten sind dabei auf sandige und oder lehmige Böden angewiesen. Zum einen erwärmen sich diese schneller, was die Entwicklung der Larven beschleunigt, zum anderen kommt es in Sandböden sehr viel seltener zu Staunässe, die den Nachwuchs gefährdet.

Aus diesem Grund suchen sich die Rödermärker Naturschützer vom NABU Rödermark in regelmäßigen Abständen geeignete Stellen der Heidefläche aus, wo die komplette Oberschicht, d.h. Pflanzenbewuchs inkl. Wurzeln, entfernt wird und blanker Sandboden übrigbleibt. Hier siedeln sich meist sehr schnell wieder die gewünschten typischen Pflanzen für sandige Böden an. Zusätzlich bieten diese Stellen für mehrere Jahre ein geeignetes Habitat für Hautflügler, die auf Bodenbruten angewiesen sind.

In diesem Jahr hat sich der NABU auch den Sandweg vorgenommen, der die Straße Am Lerchenberg mit dem Eulerweg verbindet. Hierbei handelt es sich um keinen offiziellen Weg, sondern durch einen Trampelpfad, der im Laufe der Jahre zu einem Weg geworden ist. Jahr für Jahr haben Hunderte von Hautflügler in diesen Weg ihre Löcher gegraben, hat sich unter diesem Weg für Spaziergänger unbemerkt ihr Nachwuchs entwickelt. Da ein Grünstreifen in der Mitte und einige tiefe Rillen die Nutzung des Weges eingeschränkt hat, kam in der Quartiersgrupppe Waldacker der Wunsch auf, hier eine durchgängigen, auch von Menschen mit Einschränkungen nutzbaren Weg zu etablieren. Dieser „neue Weg“ hätte aber zum einen mehrere 100 qm Biotopfläche zerstört und hätte mittelfristig dafür gesorgt, dass der „alte Weg“ zugewachsen und damit das Habitat für Sandbiene, Grabwespe und Co. an dieser Stelle gefährdet wäre.

„Das konnten wir beides nicht zulassen“, erklärt NABU-Vorsitzender Dr. Rüdiger Werner die Ausgangslage. „Daher haben wir mit Stadt und Quartiersgruppe gesprochen und einen Kompromissvorschlag gemacht. Wir haben nun auf im Rahmen einer Naturschutzmaßnahme auf unsere Kosten den Grünstreifen aus der Wegmitte entfernt und den Weg geglättet. Das Ergebnis ist ein durchgängiger fester breiter Sandweg, der zugleich die Wegeverbindung verbessert und das Habitat für die Insekten vergrößert. Aus unserer Sicht eine Win-Win-Situation.“

Der NABU teilt außerdem mit, dass aufgrund der feuchten Witterung und des großen Aufwuchses auf der Heide in diesem Jahr im Oktober eine 2. Schafbeweidung erfolgt.


Die dort noch liegenden Grassoden werden noch entfernt.



Kommentar bei Facebook:

ok, der Sandweg ist eine Sache, den Aushub in die Heide zu kippen aber eine andere!!! Und die Heide zu zerstören und den Aushub daneben zu kippen, das soll Naturschutz sein ? Wenn das öfter gemacht wird, haben wir bald eine Kraterlandschaft statt Heide! Sowas hätte man doch an den sogenannten Indianerbergen auch machen können oder am 50. Breitengrad, wenns darum geht Sandflächen frei zu legen. Man muss dafür doch keine schöne Landschaft zu zerstören. Nur weil s der NABU macht, muss man sowas nicht gutheißen. Wahrscheinlich sind auch irgendwelche Insekten der Grund, warum rundherum keine Wegsicherung mehr betrieben und kaputte Bäume stehen gelassen werden. Wenn dann ein Ast jemanden auf den Kopf fällt, dann hat er Pech gehabt ?

Und weiter

Mal sehen ob die Heide da noch mal nachwächst. Die gehört nämlich auch geschützt und es gibt rundherum genug Flächen, wo man Sandfläche freilegen könnte, ohne dabei die Heide zu zerstören.


Antwort NABU: wir haben keine Heide zerstört!
Im Gegenteil, um die Heide langfristig in ihrer einzigartigen Schönheit zu erhalten, bedarf es regelmäßiger Pflege und solcher Aktionen (die wir im übrigen bereits zum 5. Mal in den letzten 10 Jahren durchgeführt haben).
Die Heide ist eine Kulturlandschaft. Es ist ein Trugschluss zu glauben, sie würde sich ohne unsere ständigen Eingriffe von selbst so entwickeln. Sie würde verbuschen und unerwünschte Pflanzen wie Brombeere, Rainfarn, Reitgras und Goldrute würden schnell die Oberhand gewinnen.
An der Stelle, die jetzt blank liegt, wuchsen ausschließlich solche Pflanzen.
Haben Sie Vertrauen in unsere Arbeit, wir wissen, was wir tun.
NABU Rödermark


Rödermark intern
Haushaltskompetenz
In einer Sitzung, in der über Spielapparatesteuer diskutiert wurde, fiel folgender Spruch eines Stadtverordneten: Sinngemäß. „Wir sind alle Ehrenamtler und keine Finanzexperten. Wir verlassen uns ganz auf die Fachleute der Verwaltung.