FDP Rödermark. Radfahrer besser schützen und Radverkehr fördern

FDP Rödermark
Radfahrer besser schützen und Radverkehr fördern
Liberale fragen nach Schutzstreifen für Radfahrende.

Aus Sicht der FDP-Fraktion hinkt Rödermark bei der Entwicklung des Radverkehrs hinterher. Zu vielen Nachbarkommunen gibt es keinen Radweg (Rodgau, Messel), die Beleuchtung der vorhandenen Wege ist nicht immer ausreichend und für die Unterhaltung der Wege wird deutlich zu wenig Geld bereitgestellt, so dass diese mittlerweile viele Stolperstellen
enthalten (z.B. vom Breidert entlang des Rödermarkrings oder von Urberach nach Offenthal). Aber auch die in den meisten benachbarten Kommunen üblichen, deutlich sichtbaren Markierungen für Radfahrer sucht man in Rödermark vergeblich.

Aus Sicht der FDP-Fraktion sind gerade die sog. Angebots- oder Schutzstreifen ein probates und kostengünstiges Mittel, die Sicherheit für Radfahrer zu erhöhen. Diese gestrichelten Schutzstreifen sind überall da sinnvoll, wo die Verkehrsdichte von Autofahrern und Radfahrern gleichermaßen hoch ist, wo Gehwegparken verboten ist und die Straßenbreite diese Form der Markierung zulässt. „Wir haben zu diesem Thema einen Berichtsantrag eingebracht“, erläutert der FDP-Fraktionsvorsitzender Tobias Kruger die Pläne seiner Fraktion. „Die Stadt soll prüfen und im Fachausschuss berichten, wo im Stadtgebiet das Markieren solcher Schutzstreifen für Radfahrer realisierbar wäre. Diesen Prüfauftrag haben die Liberalen konkretisiert und eine Straßenliste beigefügt, wo solche Streifen in Betracht kommen könnten.“ Der am rechten Fahrbahnrand mit einer unterbrochenen dünnen Linie markierte Schutzstreifen für Radfahrer darf von anderen Fahrzeugen bei Bedarf überfahren werden; eine Gefährdung von Radfahrern ist dabei aber logischerweise auszuschließen.

„Heute überholen viele Autofahrer Radfahrer viel zu dicht, was zu gefährlichen Situationen führen kann“, erläutert Fraktions-Vize Dr. Rüdiger Werner die Position seiner Partei. „Doch der Straßenraum gehört nicht nur den Autofahrern. Radfahrer sind hier gleichberechtigte Verkehrsteilnehmende. Ein Schutzstreifen gibt dem Radfahrer optisch einen Raum, Autofahrer halten automatisch einen größeren Sicherheitsabstand ein, fahren langsamer. Gerade auf Straßen, an denen auf einer Seite geparkt werden kann, wird die Sicherheit für Radfahrer durch einen Schutzstreifen auf der anderen Fahrbahnseite deutlich erhöht. Das die Zuständigkeit teilweise bei Hessen Mobil liegt, darf hier nicht als Ausrede benutzt werden, untätig zu bleiben. Wenn man den Autoverkehr verringern und den umweltfreundlicheren Radverkehr fördern möchte, muss man auch für die notwendige Infrastruktur sorgen. Schutzstreifen sind ein erster Schritt. Rödermark täte gut daran, dieses einfache Mittel endlich im Stadtgebiet einzusetzen, wie es in nahezu allen Nachbarkommunen bereits der Fall ist.“

FDP Rödermark.


Rödermark intern
Stadtverordnetenversammlung 10.12.2025:
Der Magistrat legt den Entwurf des Haushaltsplanes 2026 zur Beratung vor.
Kurz und bündig:
Im Ergebnishaushalt (Entwurf) fehlen 13.751.305,00 Euro.
Im Finanzhaushalt (Entwurf) fehlen 12.115.541,00 Euro.

Antrag der Grünen im Kreis. Förderung Radverkehr

Förderung Radverkehr
Förderung Radverkehr

Zur Förderung des Radverkehrs fordern die Grünen im Kreis »sichere, komfortable und überdachte Abstellanlagen an Schulen«
Ein Antrag, der die Zustimmung aller Fraktionen im Kreis verdient.

Jetzt auf Rödermark bezogen.
Man sollte in Rödermark, flankierend zu diesem Antrag, mal endlich dafür Sorge tragen, dass die Kinder SICHER mit dem Rad zur Schule kommen und Erwachsene etwas sicherer die Rödermärker Straßen befahren können. In 2015 wurde der Beschluss gefasst, sich genau diesem Thema anzunehmen. Zusammenfassungen bzw. Zwischenberichte vom »Runden Tisch Radverkehr« kann ich leider nicht finden. Anzunehmen ist aber, dass sich durch den »runden Tisch« zumindest in Waldacker etwas getan hat. Hier ein von CDU und AL/Die Grünen abgelehnter Antrag der FWR aus 2016 zu einer Querungshilfe in Waldacker.

Ein SPD-Antrag zur Verbesserung für den Radverkehr Messenhausen (Mit dem Fahrrad von Messenhausen hin zur Nelli. Für die Schulkinder ein lebensgefährlicher Trip.) wurde nach vier(!) Jahren umgesetzt.

In dem Zusammenhang der Hinweis eines »radfahrenden Bürgers« auf einem der Info-Stände zur Europawahl.

Ein wenig zum Nachschlagen.
Original: Die sicheren Schulwege in Rödermark. Hier der Link 🙁
Sollte es mit dem Link nicht klappen, hier eine grobe Übersicht.
Hinweis. Selbst nach drei Umstellungen sind alle meine Seiten noch unter dem Ursprungslink zu erreichen.

Siehe auch
» Radrundweg Rödermark
» Rödermark. Städtebauförderung. Nahmobilitätscheck
» ADFC Rödermark

» Protokoll Quartiersteffen 2016
» Radwege- Lückenschluss Rödermark- Dietzenbach via Waldacker
» Bilderstrecke Radverkehr Waldacker

» Chronologie des Radwege- Lückenschluss Rödermark- Dietzenbach via Waldacker
Die im Protkoll erwähnten Anlagen:
» 15.12.2015 21.12.215 Teil 1 (identisch mit Teil 3)
» 15.12.2015 21.12.215 Teil 2
» 15.12.2015 21.12.215 Teil 3 (identisch mit Teil 1)

Bei den im Protokoll aufgeführten Links ist einiges durcheinander gekommen. Mir wurde ein Dokument zugestellt, das alle der erwähnten Anlagen beinhaltet. Sammeldokument Virt.-Radtour


Rödermark intern
Stadtverordnetenversammlung 10.12.2025:
Der Magistrat legt den Entwurf des Haushaltsplanes 2026 zur Beratung vor.
Kurz und bündig:
Im Ergebnishaushalt (Entwurf) fehlen 13.751.305,00 Euro.
Im Finanzhaushalt (Entwurf) fehlen 12.115.541,00 Euro.

Radfahrerfreundliche StVO-Novelle

Radfahren
Radfahren

01. Radfahrerfreundliche StVO-Novelle
Verkehr und digitale Infrastruktur/Ausschuss

Berlin: (hib/HAU) Die Bundesregierung plant „radfahrerfreundliche“ Änderungen in der Straßenverkehrs-Ordnung (StVO). Noch in diesem Jahr werde die StVO-Novelle kommen, kündigte der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, Enak Ferlemann (CDU) am Mittwoch im Verkehrsausschuss während der Diskussion zum „Fahrradklimatest 2018 des ADFC“ an.

Ziel der Neuregelung werde es sein, den Radverkehr sicherer und damit attraktiver zu machen, sagte Ferlemann. Im Rahmen der Novellierung würden auch Problemstellungen aus dem Fahrradklimatest aufgegriffen. So habe Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) eine Initiative zur Strafverschärfung bei Falschparken auf Fahrradspuren angekündigt. Außerdem werde über die Breite von Radwegen und Schutzstreifen sowie über die grundsätzliche Verteilung des Straßenraums diskutiert. Eine „Umkehr der Beweislast“ ist laut Ferlemann beim Bau von Ortsumgehungen geplant. Sei früher erst die Straße gebaut und dann der Bedarf nach Radwegen geprüft worden, solle künftig immer ein Radweg vorgesehen und nur in begründeten Ausnahmefällen darauf verzichtet werden dürfen.

Aus Sicht der Unionsfraktion ist es richtig, in der Fahrradpolitik neue Wege zu beschreiten. Dafür gebe es einen breiten Konsens. Was das Parken auf Fahrradstreifen angeht, so sei neben der Bußgeldhöhe auch die Frage entscheidend, ob kontrolliert werde. Kontrolldruck sorge für Disziplin, befand der Unionsvertreter. Positiv bewertete er, dass auch eine Grünpfeil-Regelung für Radfahrer kommen solle.

Ein Vertreter der AfD-Fraktion machte darauf aufmerksam, dass ein Großteil der Fahrradunfälle sogenannte Alleinunfälle seien, die auf zu schnelles Fahren, Alkoholgenuss oder Überschätzung der eigenen Fähigkeiten zurückzuführen seien. Auch dagegen müsse die Regierung versuchen, etwas zu tun.

Der Radverkehr habe im Koalitionsvertrag eine höhere Priorität als früher, konstatierte die Vertreterin der SPD-Fraktion. Eine Förderung des Radverkehrs sei auch aus Klimaschutzgründen sinnvoll, sagte sie und begrüßte das Vorhaben, weitere Radschnellwege zu bauen.

Beim Bau dieser Radschnellwege würden sich oft Herausforderungen durch den Umweltschutz ergeben, hieß es von Seiten der FDP-Fraktion. Der Zustand vieler vorhandener Radwege stimme nachdenklich, sagte der Fraktionsvertreter. Den Verkehrsminister forderte er auf, sich mit der angekündigten Novelle nicht zu viel Zeit zu lassen.

Von erheblichem Nachholbedarf, was die Qualität der Radwege angeht, sprach auch der Vertreter der Linksfraktion. Wenn sich Minister Scheuer tatsächlich als Fahrradminister sehe, müsse er mehr Geld für die Radwege in die Hand nehmen, wurde gefordert.

Für die Grünen steht fest, dass für Radfahrer mehr getan werden müsse. Aber auch wenn die Probleme vielfältig seien, dürfe doch nicht immer nur auf die vermeintlichen Gefahren des Radfahrens hingewiesen werden, sondern müssten auch die Vorteile Beachtung finden, sagte der Fraktionsvertreter.

Quelle: Deutscher Bundestag
Parlamentsnachrichten


Rödermark intern
Stadtverordnetenversammlung 10.12.2025:
Der Magistrat legt den Entwurf des Haushaltsplanes 2026 zur Beratung vor.
Kurz und bündig:
Im Ergebnishaushalt (Entwurf) fehlen 13.751.305,00 Euro.
Im Finanzhaushalt (Entwurf) fehlen 12.115.541,00 Euro.

CDU sprach sich gegen S-Bahnunterführung in Ober-Roden aus.

Schließzeiten. Banunterführung
Schließzeiten. Banunterführung

Im Rahmen des Stadtumbaus Ober-Roden (ISEK) ist auch eine Unterführung der S-Bahn für Fußgänger und Radfahrer angedacht. Ich denke, man kann diesen Gedanken zu den Akten legen.

Wieso denn das?
Verhaltensweisen der Menschen lassen sich nur sehr schwer lenken. Besonders dann, wenn man zu einer etwas umständlichen Variante eine bequemere Option (evtl. mit etwas längerer Wartezeit) hat. Und diese grandiose Erkenntnis hatte die CDU schon 1995.
[..]Menschen mit Kinderwagen, behinderte Personen, Fußgänger und Radfahrer suchen stets den bequemsten Weg. Mit einer Unterführung seien erhebliche Strapazen, wie weite Wege, Stufen, verbunden[..] Quelle: Urberacher Mitteilungsblatt vom 18.05.1995. Zeitungsartikel liegt vor.

Schon sehr früh hat die CDU erkannt, dass eine Unterführung für die o.g. Zielgruppe nicht zu empfehlen ist und wohl auch kaum angenommen wird. Diese Erkenntnis hatte die CDU schon in der Zeit, als es möglich gewesen wäre, eine Bahnunterführung in Ober-Roden zu ermöglichen. Da die CDU auch heute noch die Entscheidung – keine Bahnunterführung in Ober-Roden – als richtig verteidigt, dürfte auch die damals getroffene Argumentation noch aktuell sein.

Ob wartende Schulkinder vor der geschlossenen Schranke eine Unterführung rechtfertigen?
Wenn es der Stadt um die Verkehrssicherheit der Schulkinder geht, dann sollten die ein Zeichen setzen und darüber nachdenken, wie man den Schulkindern aus Messenhausen (nicht nur den) im Rahmen – sicherer Schulweg -, schnellstens einen Fahrradweg zur Verfügung stellt.

Siehe auch
» Mit dem Fahrrad von Messenhausen hin zur Nelli. Für die Schulkinder ein lebensgefährlicher Trip.
Der SPD-Antrag wurde einstimmig angenommen. Ob der Magistrat schon geantwortet hat, kann ich leider nicht feststellen. Da hier Stadtverordnete mitlesen, bitte ich darum, mir die vom Magistrat gegebene Antwort zukommen zu lassen.
 
» Gartenstraße/Rosengarten. Bahnunterführung sinnvoll?

Mit dem Fahrrad von Messenhausen hin zur Nelli. Für die Schulkinder ein lebensgefährlicher Trip.

DSC_0015
Nachtrag 23.05.2019
Problem gelöst. Fußweg darf jetzt von Radfahrern genutzt werden.
 

Weil heute Thema in der Nelli ein Artikel aus 2015
Wenn man mit dem Rad die Kreuzung überquert, landet man auf dem Gehweg.
Es fahren Kinder von der Schule mit dem Rad nach Messenhausen. Aber das scheint dem Ordnungsamt und auch dem zuständigen Dezernenten [..]Quelle: Vom Breidert zum Friedhof und weiter zur „Messenhäuser Installation“

Der Magistrat, an der Spitze BM Kern und Erster Stadtrat Rotter erhielten von den Stadtverordneten folgenden Auftrag:
Der Magistrat wird daher gebeten zu prüfen, wie die Situation für Radfahrer an besagter Stelle verbessert werden kann.
Quelle: bgb.roedermark

Ob BM Kern oder der zuständige Dezernent, Herr Rotter, sich Auftragsgemäß zu diesem Thema dann auch geäußert hat, kann ich leider nicht nachprüfen.

Ich kann nur hoffen, dass dieser Artikel von Kindern und Lehren der Nelli gelesen wird.