Die Ruhe vor dem Sturm? Zur Grundsteuererhöhung auch Wiederkehrende Straßenbeiträge?

Nehmen wir einmal an,
eine Grundsteuererhöhung von 500 Prozentpunkte wäre
in irgendeiner Stadt notwendig.

Die Grundsteuer wird jedoch nicht um 500 Prozentpunkte erhöht, sondern nur um 300 Prozentpunkte.

Für die fehlenden 200 Prozentpunkte wird eine Straßenbeitragssatzung
eingeführt. Z.B. die wiederkehrenden Straßenbeiträge. Diese Kosten kann ein Hauseigentümer nicht nicht direkt auf die Mieter umlegen. Ich denke allerdings, dass Vermieter im Laufe der Zeit einen Weg finden werden, die Mieter indirekt an den Kosten zu beteiligen.

Wie teuer wird das für die Hausbesitzer werden?
Schwer zu sagen. Zunächst müsste man sich darüber einigen, wie hoch der Eigenanteil der Stadt ausfällt.
Ein Beispiel aus einer hessischen Stadt: Für Grundstücke mit etwa 600 Quadratmetern könnten dadurch grob 300 bis 600 Euro pro Jahr anfallen.

Wiederkehrende Beiträge gab es in Rödermark bereits unter Bürgermeister Roland Kern. Einen Tag nach Inkrafttreten wurden sie allerdings wieder abgeschafft.

Wiederkehrende Beiträge sind im Gegensatz zur Grundsteuer ZWECKGEBUNDEN. Also nur für die grundhafte Sanierung der Straßen.

Siehe auch
» Kommunalwahl 2026. Es wird ein Blindflug.
» Straßenbeitrag. Wiederkehrende Beiträge

2 Antworten auf „Die Ruhe vor dem Sturm? Zur Grundsteuererhöhung auch Wiederkehrende Straßenbeiträge?“

  1. Wenn ich schon Straßenbeiträge lesen, könnte ich kotzen. Frau Schülner soll mal rund um die Uhr blitzen, da könnte sie genug Geld mit Straßen verdienen.
    Lieber lügt sie im Bereich Verkehr bis sich die Balken biegen.

    Kann man nicht mal die Kommunalaufsicht einschalten?


    Hinweis: Kommentare spiegeln die Meinung der Verfasser wider. Bitte respektvoll und themenbezogen schreiben. Tatsachenbehauptungen sollten überprüfbar sein; Unbestätigtes bitte als Spekulation kennzeichnen. Beleidigungen, Diskriminierung, Spam oder Verstöße gegen Urheberrechte werden gelöscht. Problematische Inhalte melden an: Info@rm-news.de

  2. Danke für diesen Gedanken. Für mich steht fest – ein Trick 17 wird kommen. Seit über einem Jahr sind die hohen Ausgaben der Stadt Rödermark bekannt. Alle Oppositionsparteien haben dies mehrfach in der Presse 2025 kritisiert. Die Offenbach Post hatte bei der Renovierung an der katholischen Kirche Ober-Roden geschrieben: Trotz leerer Kassen. Eine Verallgemeinerung, dass fast alle Städte dass gleiche Problem wie Rödermark hätten, kann man entkräften. Nur Rodgau und Rödermark sind hoch defizitär und haben bisher keinen Haushalt. Seligenstadt hat seine Grundsteuer B bei 850 Prozent beibehalten – ohne Strassengebühren. Angrenzend Dieburg, Münster und Eppertshausen liegen mit dem Grundsteuersatz unter 500 – ebenfalls ohne zusätzliche Strassengebühr. Herr Michael Gensert hatte der Offenbach Post im Mai 25 zur Verschuldung geschrieben, dass man daran arbeite und diverse Vorschläge zur Minimierung der Schulden besprechen muss. FB Eintrag CDU. Wenn man sich schon zu Beginn 2025 der hohen Verschuldung bewusst war und das ganze Jahr 2025 völlig unnötige Ausgaben tätigt brauch man sich über das Ausmaß 13 Mio Minus nicht zu wundern. Hier noch über das Konnexitätsprinzip nachzudenken zeigt mir dass hier kaufmännisches Wissen schwer vermisst wird. In der freien Wirtschaft wäre hier schon längst eine Veränderung herbeigeführt, zum Besseren. Man kann nur das ausgeben was man einnimmt


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