Was für den einen die Bahnschranke ist, ist für den anderen die Brücke.

Mit dem Rad einkaufen.
Mit dem Rad einkaufen.

Ich erledige seit mehreren Tagen kleinere Einkäufe mit dem Rad. Nicht in Rödermark. Keine Steigungen, die einem alles abverlangen. Ich bin auf Tour in Bad Windsheim.
Für kleinere Einkäufe stellt man sich dann die Frage: Warum fährt man daheim nicht mehr mit dem Rad einkaufen?

Die Brücke ist schuld!
Auf der Bahnseite Breidert gibt es, abgesehen von Backwaren und Gemüse, keine Lebensmittelgeschäfte. Man muss über die Brücke.
Mit dem Pedelec kein Problem. Für Leute mit Kondition; kein Problem. Für mich; zu steil. Ich müsste schieben. Hin leer, zurück voll bepackt.
Was mache ich? Ich fahre mit dem Auto einkaufen. Mir ist klar, dass ich damit der Umwelt nichts Gutes tue. Was soll ich machen? Verhungern? Lebensmittel im Internet kaufen und anliefern lassen? Super Idee.
Den eigenen Kindern, die natürlich mit dem Fahrzeug ihre Einkäufe erledigen, zusätzlich auch noch meine Einkäufe aufhalsen? Wenn ja, dann kommt man überhaupt nicht mehr aus der Wohnung.

Wie verhalten sich die älteren Mitbürger aus dem Breidert? Fahren die alle mit dem Einkaufsbus zum Kaufland?

Ich tue auch Gutes für die Umwelt. Bei mir sind die Urlaubsflüge (Plural) gestrichen.

Hoffentlich bleiben die Verhältnisse in der BRD so, dass ich es mir auch weiterhin finanziell erlauben kann, die Einkäufe mit dem Auto zu erledigen.

Ist KvgOF Hopper aka AST die Lösung?
KvgOF Hopper
 
Siehe
» ASTplus kann an den Start gehen
» Ohne Auto einkaufen.

10 Replies to “Was für den einen die Bahnschranke ist, ist für den anderen die Brücke.”

  1. Das hoffe ich auch. Es ist jetzt schon so, das es den Menschen in den meisten anderen Staaten erheblich besser geht als uns.Solche Sorgen, brauchen die nicht zu haben. Sei es Ihnen gegönnt.

  2. Sind Sie mit dem Zug nach Bad Windsheim gefahren? Bestimmt, müsste so sein. Gehört ja auch zur Metropol-Region Kitzingen. Gute Anbindung u.s.w und trotzdem kurze Schranken- Schliesszeiten. Super dort, schöne Gegend. Sehr viele, gut bezahlte Arbeitsplätze. Und wenn man dahin fährt, wie auch immer, dann eher zum Wandern. Da wäre ein bisschen Kondition…..

  3. Mit dem Zug? Nein! Ich habe mein Zelt auf den Rücken geschallt und bin nach Bad Windsheim gewandert. Berge hoch per Anhalter.

  4. Wenn die Mobilität mit dem Auto wegfällt wird man Probleme bekommen.

  5. Dieser Gedanke ist mehr als wichtig und richtig, denn in den „abgehängten“ Wohngebieten in Rödermark wird es zukünftig sowie auch zunehmend immer schwerer werden, sich direkt mit den Dingen des Alltages selbst zu versorgen. Der viel gepriesene ÖPNV hilft da am Ende des Tages – praktisch – nicht viel weiter. Was tun also diejenigen Bürger/-innen ohne eigenes Auto aus dem Breidert, aus Messenhausen und aus Waldacker zukünftig, um ihren alltäglichen Lebensbedarf sicher zu organisieren? Es bleibt als Antwort dazu leider nur ein großes Fragezeichen. Die kommunal regierende Mehrheit aus Schwarz und Grün hat es seit 2011 leider verschlafen, hier entsprechend aktiv im Rahmen der eigenen Möglichkeiten gegenzusteuern …

  6. Sehe ich auch so Herr Kruger. Wenn das Auto wegfällt, auch aus Altergründen, sieht es für mich im Breidert sehr schlecht aus. Aber im Alter wegen der Nahversorgung auf die Odenwaldstraße ziehen?

  7. Wie haben denn die Menschen aus Messenhausen früher, (so vor 25 Jahren) ihren alltäglichen Lebensbedarf organisiert?

  8. Oh Gott. Thema mal wieder total verfehlt.
    Ich glaube, die NFSi setze ich wieder auf die Sperrliste.

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