Wenn Sie hören, dass eine andere Kommune einen ähnlichen
Hebesatz wie den in Rödermark hat, achten Sie darauf, ob diese Kommune mit dem Hebesatz einen ausgeglichenen Ergebnishaushalt vorlegen kann.
Rödermark kann das laut dem vorliegenden, aber noch nicht beschlossenen, Haushaltssicherungskonzept nicht. Rödermark hat trotz der Erhöhung von 990 Prozentpunkten auf 1.327 Prozentpunkte weiterhin ein Defizit im Ergebnishaushalt von ca. 6,3 Mio., das ausgeglichen werden muss. Womit? Wahrscheinlich mit einer weiteren Grundsteuererhöhung schon in 2028. Anlage 3 zum HSK
Haushalt / Grundsteuer
Die Aufregung in den sozialen Medien ist derzeit kaum noch zu überhören. Jetzt, wo die Steuerbescheide vorliegen, wissen viele Hauseigentümer, welche finanziellen Mehrbelastungen auf sie zukommen. Die zweite Welle wird folgen, wenn die Mieter die gestiegene Nebenkostenabrechnung vom Vermieter vorgelegt bekommen. Die haben die Steigerung der Nebenkosten ja noch nicht in Form einer Zahlungsaufforderung vorliegen.
Aus meiner Sicht ist diese Entwicklung allerdings keineswegs
überraschend. Bereits vor der letzten Bürgermeister- und der Kommunalwahl zeichneten sich die finanziellen Probleme der Stadt ab. Die nun sichtbaren Folgen sind das Ergebnis einer Haushaltspolitik, die Rödermark dem seit 2019 vom hauptamtlichen Magistrat und der schwarz-grünen Koalition zu verdanken hat.
Wo steht Rödermark jetzt.
Wir schreiben den Juli 2026. Rödermark hat weder einen beschlossenen Haushaltsplan noch ein beschlossenes Haushaltssicherungskonzept.
Der Magistrat plant zur Stadtverordnetenversammlung am 08.09.2026 einen Haushaltsplan 2026 und ein Haushaltssicherungskonzept vorzulegen.
[..]Herr Rotter erläutert, dass in den laufenden Gesprächen mit der Kommunalaufsicht keine Genehmigung des Investitionsprogramms 2026-2029, des Haushaltssicherungskonzepts 2026 und des Haushaltsplans 2026 in Aussicht gestellt wurde.
Diese Tagesordnungspunkte müssen deshalb auf die nächste Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am 08.09.2026 geschoben werden. Der
Stadtverordnetenvorsteher stellt fest, dass die Drucksachen vertagt sind.
Siehe zu 8:
Da die jetzige Grundsteuererhöhung laut vorliegendem,
aber nicht genehmigungsfähigem Sicherungskonzept nicht zu einem ausgeglichenen Haushalt führt, ist in 2028 eine weitere, kräftige Erhöhung vorgesehen. Es kann ein Hebesatz von mehr als 1.700 Prozentpunkten werden. Siehe Konsolidierungsmaßnahmen (8/2)
Wann wird den Rödermärkern die Präsentation vom Krisengipfel
in Wiesbaden zur Verfügung gestellt? Ich denke, darauf hat der Bürger ein Anrecht.
Alle Fraktionen haben einen Vertreter geschickt.
Vom hauptamtlichen Magistrat nahm Herr Rotter teil.
Der Termin in Wiesbaden wurde schon im Dezember 2025 terminiert
[..]Zudem wurde empfohlen, ein Kommunalberatungsgespräch beim Innenministerium zu führen. Terminiert ist dieses Gespräch auf den 25.06.2026.
Quelle Seite 7 (6):
Hat nichts mit der Grundsteuer zu tun.
Kann einer etwas dazu sagen, ob es Planungen gibt, den Parkplatz hinter dem Rathaus (Zufahrt Glockengasse) neu zu gestalten?
Siehe auch
» Der überarbeitete Grundsteuerbescheid ist da.