Eine Dose die Leben retten kann. Dafür ist in Rödermark kein Geld da!

Für eine Dose, die Leben retten kann, dafür ist in Rödermark kein Geld da.
Aber für Feste im Abschiedsjahr von Bürgermeister Kern, da werden mal soeben 150.000,00 bis 200.000,00 € veranschlagt.

Rettungsdosen sind da
Rettungsdosen sind da

Thema beim VDK Info-Kaffee (8.10.2018) ist „Kleine Dosen retten Leben“
Die Veranstaltung beginnt um 15.00 h in der Kelterscheune. Mitgliedschaft im VdK ist nicht erforderlich.

Es geht an nicht darum, dass die zweifache Schutzschirmkommune* Rödermark das viele Geld
für eine Rettungsdose (ca. 2,00 € p. Dose) tragen muss. Die zweifache Schutzschirmkommune Rödermark sollte diese den Bürgern zu einem Preis von 2,50 € zur Verfügung stellen. Ich hatte auf meine Rechnung 50 geordert, die innerhalb weniger Tage verteilt waren.

Gut, könnte Geld kosten. Ich glaube, der Stadt steht finanziell mal wieder das Wasser bis zum Hals. Wenn man aber Geld fürs Feiern hat, kommt es auf die paar Euro für lebensrettenden Maßnahmen auch nicht mehr an.
Wie hoch mag wohl die Miete der Behelfsampel am Lengertenweg sein? Oder ein Schild (einschl. der Personalkosten für die Präsentation des Schildes) mit dem Regelwerk für den Skatepark

Unser Nachbar, Eppertshausen, hat die Wichtigkeit der Rettungsdose erkannt und seinen Bürgern zur Verfügung gestellt.

Im Notfall muss es schnell gehen. Dank einer Rettungsdose haben Ersthelfer sofort Zugriff auf alle wichtigen Patienteninformationen. Solche Behälter sollen per Beschluss der Gemeindevertretung schon bald kostenfrei im Rathaus erhältlich sein. Quelle OP-Online

*Schutzschirmkommune:
Rettungsschirm I ca.12.000.000,00 € Schuldenerlass.
Hessenkasse (Rettungsschirm II) Hilfe für die Tilgung von 28.000.000,00 € Kassenkredite.

6 Replies to “Eine Dose die Leben retten kann. Dafür ist in Rödermark kein Geld da!”

  1. Ich habe die Rettungsdose von Ihnen für meine Eltern bekommen und bin sehr dankbar dafür.
    Eppertshausen macht es anscheinend vor wie es geht. Wird der zur Zeit für Seniorenarbeit zuständige Herr Rotter Bürgermeisterkandidat der CDU, wird der wach und das zu seinem Nutzen ummünzen. Jahrelang hat es dieses Thema verschlafen.

  2. Alles schon geschrieben, aber wenn Zuständige nicht lesen können ……
    Womit wir beim Thema BILDUNG wären

  3. @Hans.
    Was meinen Sie mit BILUNG.
    Der Bürgermeister ist nachweislich gebildet.

  4. Die Feier ist eine UNVERSCHÄMTHEIT. Kein Privatmann kann sich bei Flaute in der Kasse derartiges leisten. Die Stadtoberen (Kern und Rotter) gehen fahrlässig mit dem von den Bürgern anvertrautem Geld um. Kern ist bald als Bürgermeister Geschichte. Aber was kommt danach? Hoffentlich nicht sein Lehrbub Rotter.

  5. Mir fällt es immer schwer, mich zurück zu halten, was bei einem solchen Kulturfest an Gelder verbrannt wird, während andere Veranstaltung mit Bruchteilen davon klar kommen (müssen). Wenn es um Kulturfeste geht, ist die federführende Kraft klar der Bgm. – H. Rotter dürfte da wenig involviert sein. Die Stadtkasse hat für seine „Abschiedsparty“ kräftig zu bluten. Bitte nicht missverstehen … ich finde Kulturfeste an sich gut und sollten auch Bestandteil im Kalender für Stadtfeste sein … aber müssen gerade diese Kulturfeste immer so viel an Kosten verursachen. Und … zwei Termine – zwei Ortsteile … wie soll Rödermark jemals ein Gemeinschaftsgefühl entwickeln, wenn noch nicht einmal die Stadtoberen Zeichen dafür setzen.

  6. @tom23:

    ich habe auch nichts gegen Feste dieser Art, leider sind die Kosten sehr hoch, die Stadtverschuldung auch, so dass solche Feste meiner Meinung nach genauso ein Luxus sind wie ein neuer Festplatz.

    Meiner Erfahrung nach ist das mit den Gemeinschaftsgefühlen auch so eine Sache, man fühlt sich nicht unbedingt überall gleichsam als Teil einer größeren Einheit. Ich bin auch ein wenig skeptisch gegenüber dem Gedanken, dass sich alle innerhalb einer Stadt als eine Gemeinschaft fühlen können, skeptisch aus einer evolutionären Perspektive heraus. Angeblich (Quelle weiß ich nicht mehr) ist der Mensch von seiner Biologie her immer noch auf tribalistischem Niveau – er kann wohl dazu erzogen werden, sich als Teil einer größeren Einheit wie einer Stadt, einer Nation, meinetwegen auch der Welt zu geben, aber dennoch liegt das biologische Limit eines Menschen bedeutungsvolle, sinnvolle, sinnerfüllte Beziehungen mit anderen Menschen einzugehen bei etwa 200(?), jedenfalls nicht bei zehntausenden, die ja auch nicht alle auf solche Feste gehen würden. Schonmal den Effekt erlebt, aus dem Haus zu gehen, und jeden Tag neue Menschen zu sehen? (Man kann ja trotzdem immer schön grüßen.)

    Abgesehen davon finde ich, dass man durchaus „gegen den Krieg sein kann, ohne dabei für das andere Team zu sein“ (Lewis Black in Bezug auf den zweiten Irak-Krieg), also dass man durchaus gegen das Feiern eines Festes sein kann, ohne dabei gegen die Stadt zu sein.

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