Zu meiner Schulzeit gab es im Lesebuch eine Geschichte, die ich hier kurz wiedergeben möchte.
Arbeitete man vor langer Zeit in einem Steinbruch, gehörte man nicht zu denjenigen, die sich vieles leisten konnten. Der Mann, von dem die Geschichte berichtet, nahm deshalb alles, was er auf der Straße finden konnte, mit nach Hause. Ob Nagel, Schraube, Draht oder ein altes Werkzeug. Alles wurde in den Rucksack gesteckt und heimgetragen
Zu Hause angekommen, verbrachte er jeden Abend längere Zeit in seinem Schuppen. Nach Jahren der Bastelei hörte man eines Tages aus dem Schuppen ein Geknatter und Getöse. Die Tür von Schuppen öffnete sich und herauskam stolz der MÜLL-Sammler mit seinem selbstgebauten Motorrad.
Was will uns die Geschichte sagen? Vieles, was andere wegwerfen und als sinnloses Zeug betrachten, ist für andere sehr wertvoll.
Früher konnte man, ähnlich wie der o.g. Sammler, bei dem alle 3 Monate stattfindendem Sperrmüll allerlei nützliches oder auch Nippes entdecken. Ersatzteile für defekte Hausgeräte finden. Oder auch ganze Weichholzschränke, die nach einer Restaurierung jetzt in unserer Wohnung stehen. So fand ein Teil des Sperrmülls nicht den Weg in die unnötige Entsorgung.
Aber diese Zeiten sind vorbei.
Rödermark intern
Grundsteuer B ab 2028 mehr als 1700%?
Dem Haushaltssicheungskonzept kann man entnehmen, dass der Magistrat ab 2028 mit einer Grundsteuer B in Höhe von mehr als 1700% plant.