Rhein-Main: Neue Starkstromleitung von Rödermark bis Weinheim

Stromleitung durch Südhessen
Stromleitung durch Südhessen

380 000 Volt sollen künftig von Rödermark durch die Kreise Darmstadt-Dieburg und Groß-Gerau bis nach Weinheim fließen. Die Offenlage der Pläne läuft an.380 000 Volt sollen künftig von Rödermark durch die Kreise Darmstadt-Dieburg und Groß-Gerau bis nach Weinheim fließen. Die Offenlage der Pläne läuft an.[..]
[..]Seitens der Kommunen gab es ebenfalls nur wenig kritische Anmerkungen. In Rödermark stimmte das Stadtparlament dem Projekt ohne Disput einstimmig zu. „Die Leitung ist schon immer durch Urberach geflossen“, begründete dies Bürgermeister Jörg Rotter (CDU). [..]
Quelle: fr.de

Siehe auch
» 28.06.2020 amprion. Stromnetzverstärkung Urberach-Weinheim
» 14.01.2015 Neubau Stromtrasse Netzentwicklungsplan 2014

Die FWR haben Fragen zur Stromtrasse P43mod. Nachtrag. P43mod entfällt

Nachtrag 04.06.2019
P43mod, also Urberach, entfällt. Link folgt.
 

Am 17.03.2019 wurde im Blog für Rödermark über die in den Netzentwicklungsplänen formulierten Aussage zu den Projekte P43 und P44 berichtet.

Die Freien Wähler Rödermark fragen den Magistrat.
Sachverhalt
Der Bau einer neuen Stromtrasse in Deutschland von Norden nach Süden (Südlink) ist beschlossen, um die Energiewende erfolgreich durchführen zu können. Der Trassenverlauf wurde in den letzten Monaten immer mal wieder diskutiert. Unter anderem wird von Bayern eine Trasse unter dem Namen „Südlink P43 mod“ favorisiert, die über das Umspannwerk in Urberach führen soll.
 
Anfrage:
1) Ist dem Magistrat bekannt, ob diese Variante weiterhin in Planung ist?

2) Werden bei dieser Variante „Südlink P43 mod“ neue Stromtrassen in Richtung Urberach benötigt? Wenn ja:
a) Wird es als Erdkabel oder Überlandleitung geplant?
b) Wo würde der Trassenverlauf Rödermärker Gebiet tangieren?

3) Welche Vor- und Nachteile hat Rödermark beim Bau dieser Stromtrasse zu befürchten?

Hier die ganze Anfrage.

Siehe auch die „Kleine Anfrage“ der Grünen aus 2019.

Linksammlung zur P43 und P43mod (Urberach)

Stromtrasse
Stromtrasse

Netzentwicklungsplan

Siehe auch die „Kleine Anfrage“ der Grünen aus 2019.

Das Gute für Urberach an den Anfang gesetzt.
[..] Die ÜNB halten grundsätzlich an ihrer in den vorherigen Netzentwicklungsplänen formulierten Aussage fest, dass die Projekte P43 und P44 wegen ihrer netztechnischen Effizienz vorzuziehen sind. [..]
NEP_2030_V2019_1_Entwurf_Teil1
NEP_2030_V2019_1_Entwurf_Teil2

P43 – Wechselstromleitung aus dem Norden
Trotz aller Aufregung um den SuedLink (Anm. Südlink) lief so manch anderes Projekt Gefahr, keine Beachtung zu finden. Und dies, obwohl die Auswirkungen auf die Umwelt ebenfalls groß sind und dem SuedLink (Anm. Südlink) in nichts nachstehen. Die Rede ist von der Stromtrasse P43, die von Mecklar (etwa 45 km nördlich von Fulda) über Dipperz (bei Fulda) in den Raum Grafenrheinfeld verlaufen sollte. Immerhin scheint dieser Verknüpfungspunkt im Landkreis Schweinfurt nun hinfällig zu sein. Nach den Gesprächen der Koalitionsspitzen in Berlin Anfang Juli 2015 hat man sich darauf geeinigt, die Leitung nicht mehr in Grafenrheinfeld enden zu lassen und den Netzbetreiber dazu aufgefordert, neue Planungen zu beginnen. Quelle: a7stromtrasse.de

P43mod – Wechselstromleitung aus dem Norden
Nicht vor 2029. Sehe Netzentwicklungsplan
Die hessische Landesregierung wehrt sich entschieden gegen den Bau einer weiteren Hochspannungstrasse im Süden und Osten des Bundeslandes. Der lange Trassenverlauf durch Hessen sei eine „ausschließlich politisch motivierte Variante“, klagt Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Grüne). Die Route sei „völliger Unsinn“, urteilt der Grüne. Dabei stehe eine Alternative zur Verfügung, die länger durch Bayern verlaufe und um einen dreistelligen Millionenbetrag günstiger sei. Quelle: fr.de

Alternativ zu P43 wurde erstmals im NEP 2025 eine Verstärkung der bestehenden 380-kV-Leitungen von Mecklar über Dipperz nach Urberach untersucht (Neubau in bestehender Trasse; siehe P43mod). Diese Alternative ist ebenfalls grundsätzlich geeignet, die erforderliche Übertragungsaufgabe wahrzunehmen.Quelle: Netzentwicklungsplan

Hessischer Landtag
Kleine Anfrageder Abg. Degen und Lotz (SPD) vom 22.11.2017
betreffend Netzwerkentwicklungsplan und die Auswirkungen auf denMain-Kinzig-Kreis
und Antwort des Ministersfür Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung
Diese Aufforderung führte zu der Aufnahme der Variante „P43mod“ in den Netzentwicklungsplan, welche eine Trassenführung von Mecklar über Dipperz bis nach Urberach vorsieht. Die Landesregierung lehnt die Variante P43mod entschieden ab.
Starweb.hessen


Netzentwicklungsplan 2025, Version 2015

Urberach. Netzentwicklungsplan 2015. Stromtrasse, Südlink, Version 201514.12.2015 – ( KOD )
 
 
Netzentwicklungsplan.
Die vier großen „Stromautobahnen“ sollen demnach wie folgt verlaufen: eine der vier von Wehrendorf (Niedersachsen) nach Urberach (Hessen)
 
Was passiert in Urberach? Welche Baumaßnahmen haben wir im Umspannwerk zu erwarten? Gibt es Gesundheitsgefahren durch den von den Leitungen verursachten Elektrosmog? Ist mit höheren Strommasten zu rechnen? Gab es seitens der Stadt Rödermark Stellungnahmen? (Der erste Entwurf des NEP 2025 steht vom 30. Oktober bis zum 13. Dezember 2015 zur Konsultation und wird anschließend auf Basis der Stellungnahmen überarbeitet.)

Wie genau Rödermark, Urberach betroffen ist sollte der Bürgermeister den Bürgern erklären.

Netzentwicklungsplan 2025, Version 2015, erster Entwurf

Mit dem Netzentwicklungsplan Strom stellen die Übertragungsnetzbetreiber gewählte Verfahren, Methoden und genutzte Daten sowie die daraus abgeleiteten Maßnahmen zur bedarfsgerechten Optimierung, Verstärkung und zum Ausbau des Stromnetzes der Öffentlichkeit zur Verfügung.

Der erste Entwurf des NEP 2025 steht vom 30. Oktober bis zum 13. Dezember 2015 zur Konsultation und wird anschließend auf Basis der Stellungnahmen überarbeitet.

Die vier deutschen Übertragungsnetzbetreiber zeigen mit diesem ersten Entwurf des Netzentwicklungsplans 2025 den benötigten Netzausbau in den nächsten zehn bzw. 20 Jahren auf. Der Bericht beschreibt keine konkreten Trassenverläufe von Übertragungsleitungen, sondern er dokumentiert den notwendigen Übertragungsbedarf zwischen Netzknoten. Das heißt, es werden Anfangs- und Endpunkte von zukünftigen Leitungsverbindungen definiert sowie konkrete Empfehlungen für den Aus- und Neubau der Übertragungsnetze an Land in Deutschland gemäß den Detailanforderungen im § 12 EnWG gegeben.

 
Hier finden Sie Netzausbau-Kurzfilme. Um diese einfach zu teilen, zu kommentieren und einzubetten, besuchen Sie netzausbau.de
 
Umfangreiches Material zu dem Entwuf des Netzentwicklungsplan.
 
 
Siehe auch
» Wikipedia, Netzentwicklungsplan
» Netzentwicklungsplan 2014. Rödermark, Urberach

Rödermark. Neubau Stromtrasse Netzentwicklungsplan 2014

[..]Eine dieser neuen 380-Kilovolt-Trassen soll durch Hessen gebaut werden. Wo genau, darauf haben sich die Netzbetreiber aber noch nicht festgelegt. Fix sind bis jetzt nur die Start- und Zielpunkte: Von Niedersachsen bis in den Rödermarker Stadtteil Urberach. Der genaue Verlauf soll allerdings erst nach den Bürgerkonsultationen festgelegt werden.[…] quelle: Extratipp.com

 
M60: Urberach – Pfungstadt – Weinheim

Von Urberach (Amprion) nach Weinheim (TransnetBW) wird eine neue 380-kV-Leitung errichtet (Netzausbau).
Im Zuge dieses Projektes muss wegen Inanspruchnahme des heutigen 220-kV-Trassenraums für diesen 380-kV-Ausbau die Versorgung der unterlagerten Verteilungsnetze im Raum Pfungstadt von 220 kV nach 380 kV verlagert werden (Netzausbau). Laut Maßnahmenbeschreibung im NEP 2012 wurde die neu zu bauende 380-kV-Schaltanlage Pfungstadt mit 380/110-kV-Transformatoren in diese neue 380-kV-Leitung zwischen Urberach und Weinheim eingebunden. Eine Projektoptimierung hat ergeben, dass zur Entkopplung der Sicherstellung der Versorgungsaufgabe vom Bau der neuen Freileitung ein Anschluss dieser neuen Schaltanlage an die vorhandene 380-kV-Leitung von Urberach/Bischofsheim nach Bürstadt vorteilhaft ist. Ferner ist die 380-kV-Schaltanlage Urberach zu verstärken und zusätzliche 380/110-kV-Transformatoren sind dort notwendig (Netzverstärkung und Ausbau bestehender Anlage).
anvisierte Inbetriebnahme 2022
Quelle: Netzentwicklungsplan

• M91: Großkrotzenburg – Urberach

Zur Kapazitätserhöhung im Frankfurter Raum ist zusätzlich zum Projekt 42 der Ersatzneubau der bestehenden 380-kV-Leitung Großkrotzenburg – Dettingen – Urberach erforderlich.
Quelle: Netzentwicklungsplan

 
 
Zuerst wollte ich einen Artikel zu diesem Thema verfassen, um zu einem Ergebnis zu kommen, was da gebaut/geplant/fertig …. wird/ist.
 
Nachdem ich mir einige Unterlagen zur Netzplanentwicklung von der Webseite „Netzplanentwicklung zweiter Entwurf“ abgeholt und einen Teil davon gelesen habe, bin ich zu dem Entschluss gelangt, es bei dem Hinweis auf die Dokumente zu belassen.

Wenn Sie in den Dokumenten die für unserer Region wichtigen Passagen suchen, geben Sie als Suchbegriff beim PDF-Reader „Urberach“ ein.
 
 
Informationen zum Netzentwicklungsplan 2014
» Netzentwicklungsplan 2014, zweiter Entwurf
» Netzentwicklungsplan 2015. Rödermark, Urberach