Ich denke, es wird Zeit, sich mehr für die Ausgaben der Stadt zu interessieren.

Haushaltsplan 2023.
Haushaltsplan 2023.

Achten Sie auf den Fehlbedarf im Ergebnishaushalt.

Entwurf: 636.882,00€
Änderung: 1.640.987,00€
Ein Mio. mehr im Minus als vor einem Monat. 🙁

Müsste man diesen Betrag mit einer Grundsteuererhöhung ausgleichen, müsste man diese um 150 Prozentpunkte anheben. Aber wir bedienen uns an den vorhandenen Rücklagen, die wir laut Planung von ca. 7.3 Mio. € auf ca. 800.000,00 in 2026 runterfahren.

Haushaltssatzung im Entwurf

Haushalt 2023. Entwurf Seite 4
Haushalt 2023. Entwurf Seite 4

Haushaltssatzung Geändert ( vorgestellt bei der Blätterrunde 10.02.2022)
Haushalt 2023. Änderung 10.01.2023. Letzte Seite
Haushalt 2023. Änderung 10.01.2023. Letzte Seite

Nein, neue Gewerbe brauchen wir nicht. Und lass doch Betriebe (wie geschehen), die sich hier nicht vergrößern können, nach Dietzenbach oder Eppershausen auswandern. Sollen die Kommunen sich doch Gedanken machen, wofür man die zusätzliche Gewerbesteuer ausgeben kann. Die Verwaltung braucht auch nicht zu sparen. Wir haben ja unsere Rücklagen. In 2026 sind wir fast komplett blank. Die Grundsteuer wird dann 4-stellig sein.
Es gibt Städte im Kreis Offenbach, die Rücklagen nicht abbauen, sondern aufbauen. Z.B. Seligenstadt.

Zur Grundsteuer müssen Sie noch wissen.
Rödermark hängt weiterhin am Tropf. Der zweite Schutzschirm, die Hessenkasse, kostet JEDEN BÜRGER, ob Baby oder Greis, 25,00€ im Jahr. D.h. eine 4-köpfige Familie wird indirekt mit 100,00 pro Jahr belastet. Das entspricht ca. 10-Prozentpunkte bei der Grundsteuer.

Siehe auch
» Artikel zum Haushalt 2023
» Stadtverordnetenversammlung (StaVo) am 07.02.2023

Blätterrunde zum Haushalt 2023

Bericht zur Blätterrunde.
Auf den bereitgestellten Stühlen für Besucher hatten vier Personen Platz genommen.
Ein Abend zum Vergessen.
🙁

Da gib es so gut wie nichts zu berichten. Da nicht alle Unterlagen zur Verfügung standen, wurde fast eine Stunde darüber diskutiert, wie man weiter verfahren soll.

Zum Haushalt selber gab es dann doch noch wenig (ich glaube, es waren weniger als 5) Fragen.

Traurig finde ich es, dass die Änderungen zum Haushalt NICHT auch dem interessierten Bürger ausgehändigt wurden. Evtl. ringt sich der Ausschussvorsitzende vom HFuW dazu durch und stellt die Änderungen sowie die Fragen/Antworten zum Sitzungsprotokoll im Internet zur Verfügung.

Erwähnenswert ist die Frage von Dr. Rüdiger Werner zur Ricarda-Huch-Straße an den Bürgermeister. Sinngemäß. „Wäre es nicht sinnvoller, die Ricarda-Huch-Straße erst dann zu erneuern/reparieren, wenn die Neubauten im Gebiet „Alter Seeweg“ abgeschlossen sind? Wenn das Neubaugebiet bezugsfertig ist, dürfte eine evtl. erneuerte/reparierte Straße wieder sanierungsbedürftig sein.

Die Blätterrunde konnte aufgrund fehlender schriftlicher Unterlagen nicht wie geplant stattfinden.

Inspiriert von „Lichtblick statt Blackout“ von Vince Ebert

Deutsche Atomkraftwerke sind die sichersten der Welt.
Wenn man den geschriebenen Worten von Vince Ebert in Verbindung mit anderen Wissenschaftlern Glauben schenken darf, wäre es nicht klug, wenn man laufende Atomkraftwerke abschaltet.
Auch wäre es nicht klug, wenn man für die noch laufenden Atomkraftwerke nicht frische Brennstäbe für den Weiterbetrieb bis ???? kaufen und nutzen würden. Denkt man noch an eine sichere Endlagerung von einer Million Jahre, wären die paar Jahre, die man anhängen müsste, in der Tat ein Fliegenschiss. Auch der hinterlassene Atommüll wäre zu vernachlässigen. Reden wir in einigen Jahren aber überhaupt noch von einer Million? Oder werden es nur noch 500 Jahre sein?
Wir haben zurzeit 15.000 Tonnen Atommüll. 3 Atomkraftwerke produzieren im Jahr ca. 60 Tonnen.

Den jetzigen Atommüll und das Wenige, was hinzukäme, könnte man in einigen Jahren gut gebrauchen.
 
In evtl. 20 Jahren könnte man mit diesen „abgebrannten Brennstäben“ einen neuen Reaktortyp betreiben. Damit dürfte sich auch „Ein Endlager muss eine Million Jahre sicher sein“ erledigt haben. Z.B. wird von Wissenschaftlern das Konzept des Dual-Fluid-Reaktors entwickelt. Der Reaktor könnte mit unserem Atommüll betrieben werden. Der Prototyp eines Dual Fluid Reaktors soll innerhalb dieses Jahrzehnts in Betrieb gehen.

Über Dual Fluid. Eigentlich alles viel zu schön, um wahr zu sein.
Dual Fluid entwickelt einen völlig neuartigen Kernreaktor, der
– emissionsfreien Strom und Wasserstoff bereitstellt,
– heutige Energiekosten deutlich senkt,
– Atommüll verbrennt und inhärent sicher ist.
https://dual-fluid.com/de/dual-fluid-ueberprueft-stroemungsdynamik-am-modell/

Warum kann Dual Fluid Technologie das fossile Zeitalter beenden?
Ein Kraftwerk mit Dual Fluid Technologie ist im Bau etwa so teuer wie ein Kohlekraftwerk. Danach fallen nur noch wenige Kosten an, denn erstens braucht ein Dual Fluid Kraftwerk wenig Brennstoff. Zweitens sind in vielen Ländern spaltbare Reststoffe im Überfluss vorhanden. Strom aus Dual Fluid Technologie wird deshalb so günstig sein, dass fossile Energieträger von den Märkten verschwinden können. https://dual-fluid.com/de/faq/

Welche Reststoffe bleiben übrig?
In Kombination mit der Dual-Fluid-Recyclinganlage, die Teil unseres Gesamtkonzepts ist, kann ein Dual-Fluid-Reaktor den Kernbrennstoff vollständig nutzen. Die Reststoffe sind schon nach wenigen hundert Jahren weniger giftig als Natururan. https://dual-fluid.com/de/faq/

Wie lange kann man Deutschland mit dem bestehenden Atommüll versorgen?
Die in Deutschland vorhandenen Reststoffe könnten uns mehrere hundert Jahre lang voll mit Strom versorgen, ohne dass ein einziges Gramm Uran gefördert werden müsste. Die verbleibenden Reststoffe wären nach wenigen hundert Jahren abgeklungen. https://dual-fluid.com/de/faq/

Ist der Dual Fluid Reaktor ein modularer Reaktor?
Das Dual Fluid Prinzip funktioniert unabhängig von der Reaktorgröße. Als erstes werden wir einen kleinen modularen Reaktor mit etwa 300 MW elektrischer Leistung bauen, der besonders preiswert, flexibel und schnell realisierbar ist. Unsere größeren Modelle mit vielfacher Leistung, die später dazukommen sollen, verfügen über eine integrierte Recyclinganlage. Neben Strom können sie besonders günstig Prozesswärme bereitstellen, die zur Herstellung von Wasserstoff oder synthetischen Kraftstoffen dient.https://dual-fluid.com/de/faq/

Dual Fluid kooperiert mit TU München und Paul-Scherrer-Institut


Fracking
Man sollte sofort mit dem Fracking bzw. mit den Vorbereitungen dazu beginnen. Trotz der wunderbaren Vorstellung von Dual-Fluid darf man nicht aus den Augen verlieren, dass Gas unverzichtbar bleibt. Z.B ist Gas für pharmazeutische Unternehmen ein Rohstoff für viele Produkte.

Die geschätzten Vorräte an Schiefergasvorkommen liegen bei dem 30-fachen des jetzigen Gasverbrauchs . Man sollte diese Vorkommen auch nutzen, weil die Stromversorgung durch Dual Fluid Kraftwerk (wenn diese Anlagen überhaupt für Deutschland infrage kommen) nicht von heute auf morgen realisierbar ist.
 
Wenn Deutschland kein effizientes Energie-Speichersystem aufbauen kann, wird es weiter Kohle- und Gaskraftwerke geben MÜSSEN. Dann brauchen wir auch weiterhin Braunkohle aus NRW und Frackinggas aus den USA oder Gas aus menschenrechtsverletzenden Staaten