Bürgerbefragung Rödermark. Ein Kommentar wird zum Artikel

Betrifft Artikel: Bürgerbeteiligung Rödermark
 
Ein Kommentar von @Marvin wird zum Artikel

Ich spekuliere, dass die Bürger nicht gefragt worden sind, weil Bürgerbefragungen ein Teil der Lokalen Agenda 21 sind. Die wiederum sind Teil der United Nations Agenda 21, deren Pläne bereits 1992 beschlossen worden sind und in aller Heimlichkeit in aller Welt durchgesetzt werden. Wann hört, sieht oder liest man denn mal in den Massenmedien etwas in die Tiefe gehendes und Kritisches über die Agenda 21? Man ist schon auf eigene Recherche angewiesen, um Hintergründe und aktuelle Vorgänge sichten zu können.
 
Der Agenda 21 geht es ja vordergründig um ausschließlich Nobles. Um nachhaltige Entwicklung (sustainable development) angesichts der (angeblichen) Überbevölkerung der Erde und gleichzeitiger fehlender, bzw. ausgehender Ressourcen. Die Agenda 21 soll für mehr soziale Gerechtigkeit, mehr Ausbildung und mehr Gesundheit aller Menschen sorgen. Für mehr Miteinander in einer (angeblich) wertefreien Welt. Für den Menschen im Einklang mit allen anderen Menschen und mit der Natur.*

Das alles klingt natürlich besonders wünschenswert. Wer würde nicht in einer paradiesischen Welt leben wollen.

Man darf aber nicht übersehen, dass große Summen in Umweltforschung, Umwelt-Lobbyismus (Stichwort “Monsanto” in den USA) und Propaganda gesteckt worden sind und werden. Falls sie sich jemals gefragt haben, warum wir in den letzten Jahren so massiv mit den Themen “Umwelt”, “Natur”, “Gesundheit” bombardiert werden und warum wir in letzter Zeit häufiger den Worten “Nachhaltigkeit” und “soziale Gerechtigkeit” begegnen, dann liegt das an der immer sichtbarer werdenden Umsetzung der Agenda 21.

Wtzigerweise werden aber gerade mit den oben genannten Schlagworten Gesetze und Vorschriften begründet und dazu passende Produkte und Services verkauft, so dass die Agenda 21 weniger wie ein großartiges Ideenwerk anmutet, über das eine öffentliche Diskussion stattfindet und den teilnehmenden Individuen die Entscheidungsmöglichkeit zur Anpassung des eigenen Verhaltens (oder eben die gegenteilige Entscheidung) lässt. Die Agenda 21 ist ein politisches Projekt, dessen Umsetzung heimlich, still und leise (was für eine Ironie, wenn man bedenkt wie laut das mediale Getöse ist, mit welchem den Menschen ein schlechtes Gewissen bezüglich der eigenen angeblichen umwelt-, ressourcen- und sozialvernichtenden Existenz eingefleischt werden soll.) Es sind Verkaufsargumente, die das schlechte Gewissen und den guten Willen ansprechen sollen. In der Welt der Agenda 21 ist wie in jeder politisch motivierten Agenda eine gewisse Alternativlosigkeit zu entdecken.

Ähnliches sehe ich im Grußwort des Herrn Stadtverordneten Rotter in der Werbeschrift für die Kongress-Messe Fitness und Business 2012. “Bis 2050 wird sich die Alterspyramide umkehren.” Woher will Herr Rotter das wissen? Angesichts eines bestimmten und unumkehrbaren Szenarios wird gewiss der eine oder die andere Konsumentscheidungen treffen, die im Sinne der sozial korrekt auftretenden Politiker, Bürgerbeteiligten und Produktanbieter sind.

Wenn ich mir zusätzlich vor Augen halte, wie ich während des Interviews zum Rödermark-Leitbild Mitte dieses Jahres von der eigentlich nett und freundlich erscheinenden Interviewerin geradezu genötigt worden bin (mit Ellenbogen-Schubser), dem Erhalt des aller ökonomischen Vernunft zum Trotz weiter unterhaltenen Badehauses zuzustimmen, dann sehe ich ehrlich gesagt nicht allzu viel Sinn in dem neuen Theater “Bürgerbeteiligung” mitzumachen. Denn: politisches Unternehmertum neigt nunmal dazu, rote Zahlen zu schreiben. Sollte sich das tatsächlich ändern, wenn mehr Bürger an Entscheidungen beteiligt werden? Ausgerechnet jetzt in einer Lage, in der die Gemeinden Deutschland’s nach und nach unter Kommunale Rettungsschirme nach Vorbild der Nationalstaaten Europa’s schlüpfen und sich tatsächlich eine gewisse Alternativlosigkeit (aufgrund falscher politischer Entscheidungen wohlgemerkt) eingestellt hat? Ich bezweifle dies sehr.

*A21-Original-Dokument:
A21 deutsche Übersetzung
Quelle: Kommentar @marvin

 
Hier können sie das oben erwähnte Grußwort von Jörg Rotter nachlesen.

Grusswort Rotter. Gesunndheitsmesse 2012
Grusswort Rotter. Gesunndheitsmesse 2012

Freie Wähler Rödermark zum „Bürger(verständlichen) Haushalt“

„Bürger(verständlicher) Haushalt“ mit Licht und Schatten
 
Freie Wähler Rödermark
 

25.08.2012 Kritik der FREIEN WÄHLER an Broschüre zum Haushalt 2013
Lange Jahre war das Thema Bürgerbeteiligung in Rödermark eine karge Wüste. Seit die FREIEN WÄHLER eine Politik gemeinsam mit den Bürgern vehement einfordern und dies selbst praktizieren, kommen auch die etablierten Parteien nicht mehr daran vorbei. Nun aber jagt eine Bürgerbefragung die andere. Derzeit läuft bereits die dritte innerhalb von 10 Monaten. Diesmal haben es die Verantwortlichen besonders gut gemeint und den Bürgern – wenn auch ziemlich verspätet – eine sehr ausführliche Broschüre zum Haushalt 2013 zur Verfügung gestellt.
Aber wie so oft, ist das Bessere der Feind des Guten. Mit der überbordenden Informationsflut sind die meisten Bürger schlichtweg überfordert und werden die Broschüre ungelesen beiseitelegen. 68 Produkte der Stadt Rödermark werden in Worten und auf den Euro genauen Zahlen dargestellt, alles mit gleichem Tiefgang, egal ob es sich um Aufwendungen von fast € 5,3 Mio. (Kindergarten) handelt oder um ganze € 14.275 (Fundsachen). Eine Konzentration auf das Wesentliche hätte dem Zweck sicher besser gedient.[…]Lesen Sie den ganzen Artikel bei Freie Wähler Rödermark


Haushalt 2013. Ein Template zur Bürgerbefragung

Die Tabelle hatte ich eigentlich nur für mich gedacht, um einen (für mich) besseren Überblick zu erhalten. So ist es denn auch (für mich) möglich, verschiedene Einsparmöglichkeiten/Erhöhungen und die Auswirkungen dargestellt zu bekommen.
 
Laden Sie sich das Template zur Bürgerbefragung für Ihren ganz persönlichen Haushalt 2013.

Template zu Haushalt 2013
Template zu Haushalt 2013

Laden Sie sich das Template für Ihren ganz persönlichen Haushalt 2013.
 
Die Zahlen sind der Informationsbroschüre der Stadt Rödermark zur Bürgerbefragung „Haushalt 2013“ entnommen.
 
Erweitern Sie die Tabelle nach Ihren eigenen Vorstellungen.
 
Broschüre Seite 4

[…]Die Bereiche in denen Gebühren erhoben werden, sollen grundsätzlich ausgeglichen sein[…]

Stadtbücherei: 375 T€
Kulturhalle: 1,8 Mio.€
Kinderbetreuung: 5,2 Mio.€
Friedhof: 318 T.€
Schwimmbad: 933 T.€
Abwasser 217 T.€
Abfall: 0€
 
Broschüre Seite 13 [sic]

[..]das Defizit des Badehauses nahezu ausschließlich aus dem Schwimmbadbetrieb resultiert und Sauna und Wellness die jeweiligen Kosten abdecken. Somit würde sich das Defizit des Badehauses bei Schließung von Sauna und Wellness nicht verbessern.[..]

Und ich behaupte weiterhin: „Die Erde ist eine Scheibe.“

Musikschule Rödermark. Wichtige Mitteilung

Zuschüsse an die Musikschule Rödermark.
Lesen Sie hier den Artikel.
 

Musikschule Rödermark. Haushalt 2013
Musikschule Rödermark. Haushalt 2013

Siehe hier Seite 60.
 
Laden Sie sich das Template für Ihre ganz persönliche Rechnung zum Haushalt 2013
Template zu Haushalt 2013
Template zu Haushalt 2013

Laden Sie sich das Template für Ihre ganz persönliche Rechnung zum Haushalt 2013
 
Einen Teil der Einmal-Emailadressen (Wegwerf-Emailadressen) hat die Stadt jetzt gesperrt.
Siehe: Rödermark. Eine Bürgerbefragung für die Mülltonne?
 

@Student zur Bürgerbefragung in Rödermark

Betrifft einen Kommentar: Kommentar hier einsehen.
 
Hallo @Student.
 
In Ihrem Interesse habe ich den entsprechenden Kommentar gelöscht. Zu den offenen und versteckten Fragen, die sich aus dem Kommentar ergeben, nehme ich jedoch Stellung. Man hilft ja gerne.
 
Die Fragen wurden von @Student zur « INTERBETBEANTWORTUNG DER Fragebögen » so NICHT formuliert.
 
Kann man eine mehrfache Teilnahme sicher vermeiden?
Nein so wie es jetzt läuft nicht. Aber mit verschiedenen Vorkehrungen könnte man es sicherer gegen Manipulationen machen.
Man kann davon ausgehen, eine IP-Adresse ändert sich alle 24-Stunden. Beantwortet man einen Fragebogen, wird die IP-Adresse für 2 Stunden gesperrt. Ein Ehepartner oder Kind am gleichen Router muss also 2 Stunden warten. Ein Umstand, den man in Kauf nehmen sollte.
Aufwand für das Einbauen in die jetzige Umfrage max. 1 Stunden.

Fragebogen beantworten, mit einem Internetanschluss aus Hamburg, Amerika oder sonst wo?
Fragebogen beantworten mit einen Anonymisierungstool, z.B. Tor

Lassen Sie nur die Beantwortung über einen Knoten in Ihrer Nähe zu. Evtl. Umkreis 80 KM. Solche Routinen haben viele, die sich ernsthaft mit Sicherheit befassen.
Beispiel hier klicken
Die angezeigten Informationen werden als Array bereitgestellt.
Aufwand für das Einbauen in die jetzige Umfrage max. 1 Stunde.

Wegwerf-/Einmal eMailadressen.
Einfach die bekannten Adressen sperren. Meine Liste filtert mehr als 40 Adressen.
Aufwand für das Einbauen in die jetzige Umfrage max. 1 Stunde.
 
Automatisches Beantworten der Fragebögen.
Denken Sie einmal über „sleep ( 1 )“ nach.
Aufwand für den Einbauen in die jetzige Umfrage max. 10 Minuten.
 
Zusammenfassung.
Um das Beantworten der Fragebögen im Internet etwas sicherer gegen Manipulationen zu machen, ist ein Aufwand von max. 4 Stunden notwendig.
 
Fehler/Unebenheiten der ersten Bürgerbefragung wurden, obwohl diese den Verantwortlichen bekannt sein mussten, wieder gemacht.
 
Bürgerbefragung zum Haushalt 2013 der Stadt Rödermark