AL/Die Grünen und CDU unterzeichnen Koalitionsvertrag

Heute (Anm. Artikel ist vom 6.6.2016) unterzeichneten Vertreter von AL/Die Grünen und CDU den frisch geschmiedeten Koalitionsvertrag für die kommende Legislaturperiode. Weiter bei AL/Die Grünen
 
» Hier der Koalitionsvertrag


Rödermark intern
Haushaltskompetenz
In einer Sitzung, in der über Spielapparatesteuer diskutiert wurde, fiel folgender Spruch eines Stadtverordneten: Sinngemäß. „Wir sind alle Ehrenamtler und keine Finanzexperten. Wir verlassen uns ganz auf die Fachleute der Verwaltung.

 

Koalitionsvertrag_2_5_2016
Koalitionsvertrag_2_5_2016

07.06.2016 Frankfurter Rundschau. Ein Konzept für die ganze Stadt

8.6.2016 Dreieich Zeitung. CDU und AL planen Bau-Offensive Mehr Wohnraum, mehr Gewerbe: Schwarz-Grün setzt auf Wachstum
 
 

Interessiert sich überhaupt noch einer für die Orts-Politik?

Koalitionsgespräche zwischen AL/Die Grünen und CDU
 

Politikverdrossenheit? Aufgabe der Bürger, zu meinen, etwas bewirken zu können? Reiner Zufall? Interessiert es keinen mehr, was die da machen? Ist jetzt noch mehr Leuten klar geworden, wie es in Wirklichkeit läuft? Meinen immer mehr – denen geht es nur um die Pöstchen – und nicht um die Sache?

Konnte man bei den ersten Anzeichen von Koalitionsverhandlungen zwischen AL/Die Grünen und CDU in 2011 noch 21 Kommentare zu der Meldung bei OP-Online zählen, sind es im Jahr 2016 sage und schreibe (bis zum 12.05.2016) NULL.

Natürlich soll man fehlende Kommentare nicht so hoch aufhängen. Ein Trend zur Politikverdrossenheit ist aber durchaus feststellbar.

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Siehe auch
» Rödermark. Schwarz-Grün dreht eine Warteschleife
» Bürgermeister Kern zu – Schlechte Bürger – und – bürgerschaftliche Ignoranz –


Rödermark intern
Stadtverordnetenversammlung 10.12.2025:
Der Magistrat legt den Entwurf des Haushaltsplanes 2026 vor.
Kurz und bündig:
Im Ergebnishaushalt (Entwurf) fehlen 13.751.305,00 Euro.
Im Finanzhaushalt (Entwurf) fehlen 12.115.541,00 Euro.

Schwarz-Grün dreht eine Warteschleife

CDU und AL können Koalitionsvertrag erst Ende Mai unterschreiben

CDU und Andere Liste hinken dem selbstgesetzten Zeitplan ihrer Koalitionsgespräche hinterher, wollen sich aber nicht drängen lassen.[..] Lesen Sie weiter bei OP-Online.

Ich kann nur hoffen, dass die Warteschleife so lange dauert (mehr als 6 Jahre) wie das Bereitstellen „schnelles Internet für alle“ in Rödermark.
 
Siehe auch
» OH GOTT. Schmieden AL/Die Grünen und CDU eine Koalition?
 


Rödermark intern
Stadtverordnetenversammlung 10.12.2025:
Der Magistrat legt den Entwurf des Haushaltsplanes 2026 vor.
Kurz und bündig:
Im Ergebnishaushalt (Entwurf) fehlen 13.751.305,00 Euro.
Im Finanzhaushalt (Entwurf) fehlen 12.115.541,00 Euro.

Ist die ganz große Koalition da?

SPD, ihr hättet es wissen müssen, was passiert, wenn man der „Macht“ widerspricht..
Aber es ist immer noch besser, so dazustehen, als umzufallen. Letzteres wird sich rächen.

Alle Posten waren bereits abgesprochen: Die ganz große Koalition
„Man kann der CDU und der AL/Die Grünen eigentlich nur gratulieren. Sie haben es geschafft, die Opposition de facto zu spalten. Freie Wähler und FDP fressen der schwarz-grünen Mehrheit aktuell lammfromm aus der Hand“, so ein Besucher der Ausschusssitzung.

Was war geschehen? In den konstituierenden Ausschusssitzungen wurden nach der Kommunalwahl die Ausschussvorsitzenden neu gewählt. Dass zwei Vorsitze an die Koalition aus CDU und AL/Die Grünen gehen sollten, war im Vorfeld bereits klar. Dass der dritte Sitz aber nicht an die größte Oppositionspartei (SPD) ging, ist in der Tat bemerkenswert.
Stattdessen wird der Haupt-, Finanz- und Wirtschaftsförderungsausschuss zukünftig von Tobias Kruger (FDP) geführt.
 

„Hier hat es Absprachen zwischen allen Fraktionen außer uns gegeben“, so Hidir Karademir, der Rödermärker SPD-Vorsitzende. In der vergangenen konstituierenden Stadtverordnetenversammlung war die SPD die einzige Fraktion die gegen die Magistratserweiterung gestimmt hatte. SPD-Fraktionsvorsitzender Samuel Diekmann hatte damals damit argumentiert, dass CDU und AL/Die Grünen 10% verloren und Freie Wähler und FDP 10% dazu gewonnen hätten. Damit sei es der Wählerwille gewesen, dass die Opposition gestärkt und nicht geschwächt werde. Die beschlossene Magistratserweiterung trage dieser Tatsache in keiner Weise Rechnung. Im Gegenteil – mit dem neuen Kräfteverhältnis von 7:3 sei die Opposition geschwächt worden. Er erinnerte daran, dass nach dem Vorschlag der SPD bei gleicher Anzahl an Sitzen auch FDP und FWG im Magistrat vertreten gewesen wären.

Trotzdem wurde der Beschluss zur Magistratserweiterung kürzlich auch mit den Stimmen der Freien Wähler und der FDP gefasst. Nur die SPD stimmte dagegen. Ob die jetzigen Absprachen zu den konstituierenden Ausschusssitzungen als
Retourkutsche und Rache der „Regierungskoalition“ für das Nein der SPD zu werten seien, wollte Diekmann nicht kommentieren. „Da muss sich jeder Bürger ein eigenes Bild machen. Wir scheinen jedenfalls aktuell die einzige Oppositionspartei und wirkliche Alternative zu den aktuell herrschenden politischen Kräften in der Stadt
Rödermark zu sein. Dass die Freien Wähler und die FDP so schnell umfallen und bei dem Spiel von CDU und AL/Die Grünen mitmachen, hätte ich persönlich nicht für möglich gehalten und ist im Moment auch nicht nachvollziehbar“, so der Vorsitzende der SPD-Fraktion abschließend.
Quelle: SPD Rödermark.

Rödermark. Ein starker Baum.
Rödermark. Ein starker Baum fällt nicht um.

Siehe auch
» Rödermark. Etwas zu den Ausschüssen.
» Zusammenfassung Kommunalwahl