Rödermark. Berliner Straße

Die Berliner Straße wurde notdürftig geflickt. Bei einer Unterhaltung über die Berliner Straße hat man sich recht lustig über die Art und Weise der „Flickarbeiten“ gemacht und Wetten abgeschlossen, wann diese Flickaktion wiederholt werden muss.

Ein besonderer Aufreger galt dann der Schwimmbadstraße. Ich würde sehr gerne die Schimpfkanonade, die an die Adresse der Stadt ging, niederschreiben. Ich hätte dann ein derart deftige Abmahnung am Hals und ich könnte meine geplanten Reisen im kommenden Jahr streichen. Bleiben wir einfach bei den Äußerungen, die nicht abmahnfähig sind und die Meinung einiger Bürger widerspiegelt.

„Warum gerade diese Straße? Damit die Studenten und Lehrpersonal die letzten 50 Meter eine schöne Prachtstraße haben? Wer fährt denn sonst noch da lang? Die Schrebergärtner und ein ehemaliger Bürgermeister? Perlite? Die Anreise zur BA wird bestimmt wie eine Allee aussehen und die schönste in Hessen sein. Der Bürgermeister will nur aus Prestigegründen, BA liegt ja an der Schwimmbadstraße, den Besuchern zeigen wie prächtig es in unserer Stadt zugeht. Sogar die Straßen sind in Ordnung.“


Ich habe dann versucht, zu erklären.
Die Stadt Rödermark darf ohne eine Straßenbeitragssatzung keine „grundhafte Sanierung“ von Straßen durchführen. Wir dürfen zurzeit nur „flicken“. Warum? Rödermark hat keine Straßenbeitragssatzung. Bis wir eine solche haben, werden die Straßen weiter verrotten bzw. so wie die Berliner Straße notdürftig geflickt. Der Aussage, in Rödermark wird es in den nächsten 5 Jahre (Quelle) keine Straßenbeitragssatzung geben, stehe ich sehr skeptisch gegenüber bzw. ich halte diese Aussage vom Bürgermeister Kern für nicht haltbar. Es ist für mich nur einen Spruch zum Wahlkampf (Keine neue Gebühr für die Bürger).

Zurück zur Schwimmbadstraße.
Es gibt zurzeit Investitionsprogramme von Bund und Land. Einen Teil dieser Zuwendungen wird für die grundhafte Sanierung der Schwimmbadstraße ausgegeben. Dürften wir eigentlich auch nicht. Wie gesagt: „Es fehlt eine Straßenbeitragssatzung“.
Deshalb ist für die Schwimmbadstraße eine „fiktive Straßenbeitragssatzung“ geplant. Demnach sollen die Anlieger für 30% der Kosten aufkommen. Ein wahres Schnäppchen für eine Straßenbeitragssatzung. Bei einer Straßenbeitragssatzung hätten Anlieger einer Anliegerstraße 75% der Kosten zu zahlen. Bei „wiederkehrenden Beiträgen“ wahrscheinlich nur 70%. Wie gesagt, 30% sind ein richtiges Schnäppchen bei einer Straßenbeitragssatzung.

Wie viel Anlieger beteiligen sich an den Kosten? Wer sind die Anlieger? Kaufland, Badehaus, BA, Perlite, Schrebergärten? Schon interessant. Durch viele Anlieger minimieren sich die Kosten für das Badehaus also für die steuerzahlenden Bürger. Siehe hierzu auch mitbabbeln.de

Zur Berliner Straße.
Man hätte den Investitionszuschuss auch für eine grundhafte Sanierung der Berliner Straße nehmen können. Bekommen aber nur dann, wenn alle Anlieger einer „fiktiven Straßenbeitragssatzung“ zugestimmt hätten. Ich hätte nicht zugestimmt. Ich denke, Rödermark wird die wiederkehrenden Beiträge bekommen. Da zahlt man einen überschaubaren Jahresbetrag und nicht einen hohen Einmalbetrag.

Ich hoffe, die Opposition wird genau in Erfahrung bringen, wie viel die Anlieger UND WELCHE ANLIEGER sich über die „fiktiven Straßenbeitragssatzung“ an den Kosten beteiligen. Ich habe da ein ganz komisches Gefühl.

Hinweis. Straßenbeitragssatzung, wiederkehrende Beiträge.
Wenn man die „wiederkehrenden Beiträge“ einführt, bedeutet das nicht automatisch, eine „Straßenbeitragssatzung“ ist dann nicht mehr möglich. Es ist möglich, Gebiete auszuweisen, in denen die „Staßenbeitragssatzung“ zur Gebührenerhebung herangezogen wird. Warum? Für Unternehmen kann es aus steuerlicher Sicht besser sein, die Gebühren als Einmalbetrag abzuführen und nicht wie bei den „wiederkehrenden Beiträgen“ als jährlich zu zahlenden Beitrag.

» Sprüche einer Fraktion aus Rödermark zu unseren Straßen. September 2015.

Siehe auch
» Zusammenfassung. Straßenbeitrag. Wiederkehrende Beiträge
» Antworten zu Straßen in Rödermark.
 


Rödermark intern
Stadtverordnetenversammlung 10.12.2025:
Der Magistrat legt den Entwurf des Haushaltsplanes 2026 zur Beratung vor.
Kurz und bündig:
Im Ergebnishaushalt (Entwurf) fehlen 13.751.305,00 Euro.
Im Finanzhaushalt (Entwurf) fehlen 12.115.541,00 Euro.

SPD Rödermark vermisst Straßen-Strategie

SPD vermisst Straßen-Strategie Thema „Sanierungsstau“: In Rödermark liegt einiges im Argen

„Es gibt nicht jedes Jahr Förderprogramme. Darauf kann man sich doch nicht verlassen, das ist doch keine seriöse Art, zu planen und zu wirtschaften“, monierte Schultheis. Sein Parteifreund Lauer bilanzierte: „Die Wahlperiode 2011 bis 2016 wird als Phase der verschleppten Straßen-Erneuerungen in die Rödermark-Chronik eingehen.“ Besserung sei leider nicht in Sicht, da sich Schwarz-Grün offenbar am Prinzip „irgendwie durchwurschteln“ orientiere. Lesen Sie den ganzen Artikel in der Dreieich Zeitung

 
Gehört man zu den „Armen Kommunen in Hessen“?
Fehlt das Geld für die „grundhafte Sanierung“ der Straßen?
Scheut man sich wegen anstehenden Wahlen davor, den Menschen die Wahrheit zu sagen „Wir brauchen eine neue Gebühr. Eine Straßenbeitragssatzung“?
Dann sollte man sich an Niederzimmern erinnern und eine ähnliche Aktion starten. 🙂

Anstelle von Strassenbeitragssatung
Anstelle von Strassenbeitragssatzung

Niederzimmern hat bis zum 18. April 2010 257 Schlaglöcher verkauft. Quelle: Niederzimmern.de


Rödermark intern
Stadtverordnetenversammlung 10.12.2025:
Der Magistrat legt den Entwurf des Haushaltsplanes 2026 zur Beratung vor.
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Bürgermeister Kern bleibt ein Glükspilz

Bürgermeister Kern bleibt ein Glükspilz

Unerwartete Geldgeschenke für die Stadtkasse von Rödermark sind unter Stadtkämmerer und Bürgermeister Roland Kern schon fast an der Tagesordnung. Diesmal sind es satte 2,5 Mio. Euro. Ein Segen für die Bürger in Rödermark.

Bund und Land fördern Investitionen mit 2,5 Millionen Euro

[..]Bürgermeister Roland Kern und die Finanzverwaltung sehen sich einer Art Luxusproblem gegenüber: Das Bundes- und Landesprogramm für kommunale Infrastruktur bringt Rödermark 2.520.082 Euro. Die Stadt darf – oder muss – das Geld für Baumaßnahmen ausgeben, die nach dem 30. Juni 2015 begonnen wurden und spätestens am 30.?Juni 2019 abgeschlossen sind. Bürgermeister Kern kann sich drei Schwerpunkte vorstellen[..] Lesen Sie weiter bei OP-Online.de

Eine Liste der Maßnahmen wird die Stadtverordneten im November über geplante Maßnahmen informieren.
 
Spannen für mich ist – kann Rödermark mit diesen Geldern auch Straßen GRUNDHAFT ERNEUERN? Nach dem Artikel in der Offenbach scheint dies möglich zu sein. Es wird etwas von einer Straßenbeitragssatzung geschrieben. Eine Straßenbeitragssatzung oder wiederkehrender Beitrage ist nur bei einer GRUNDERNEUERUNG von Straßen erforderlich. Bei Sanierungen bzw. Instandhaltungen ist eine solche Satzung NICHT erforderlich.
 
Die Novembersitzungen der Stadtverordneten wird die Klärung bringen.


Rödermark intern
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Der Magistrat legt den Entwurf des Haushaltsplanes 2026 zur Beratung vor.
Kurz und bündig:
Im Ergebnishaushalt (Entwurf) fehlen 13.751.305,00 Euro.
Im Finanzhaushalt (Entwurf) fehlen 12.115.541,00 Euro.

Sprüche aus Rödermark. September 2015.

Sprüche aus Rödermark. September 2015

Wenn eine Straße kaputt ist, ist die eben kaputt. Kaputter als kaputt geht nicht

Bezüglich Straßenzustand.

Da kann man den Bürgern nur empfehlen sich einen SUV anzuschaffen

Sie werden kaum erraten, wem diese (aus dem Gedächtnis wiedergegebene) Sprüche zum Straßenzustand unserer Stadt über die Lippen gegangen sind.

Mit solchen Sprüchen dringt die wahre Einstellung einer Fraktion zu fast unlösbaren Problemen zutage. Unlösbar deshalb, weil man vor Wahlen eigentlich eine neue Gebühr einführen müsste, aber aus wahltaktischen Gründen vermeidet. Da macht man halt seine Witze über ein Thema, das zum Weinen ist. – Marode und dahingammelnde Straßen –


Rödermark intern
Stadtverordnetenversammlung 10.12.2025:
Der Magistrat legt den Entwurf des Haushaltsplanes 2026 zur Beratung vor.
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SPD Rödermark. Anträge für die nächste Stavo

SPD Rödermark. Anträge für die nächste Stadtverordnetenversammlung (Stavo)

Vier Anträge und eine Anfrage hat die SPD zur Beratung eingereicht. Dabei geht es um die Flüchtlingssituation, ein Konzept zur Straßensanierung, den Mängelmelder, die Verkehrssituation im Einmündungsbereich Odenwaldstraße/Rödermarkring sowie das Zins- und Schuldenmanagement der Stadt. Quelle: SPD Rödermark



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