Waldacker aktiv gegen bürgerfeindlichen Antrag.

Die CDU/AL-Koalition und die SPD wollen den Rewe-Markt an die Mainzer Straße verlegen.
„Wenn der Markt von der Kapellenstraße verschwinden sollte, gehe ich nach Dietzenbach einkaufen“, so der Tenor nach einer sicherlich nicht repräsentativen Befragung beim Rewe-Markt auf der Kapellenstraße.

Die Quartiersgruppe kritisiert mit ihrer Protestaktion eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung vom 4.?Oktober. Die CDU/AL-Koalition und die SPD wollen zwischen altem Gaswerk. Lesen Sie den Artikel bei OP-Online.

Die Quartiersgruppe sammelt Unterschriften. Die Listen liegen im Bürgertreff, Weyrich und Beckmann aus.

Siehe auch
» Waldacker. Immer weniger Service.
» Und Tschüüüüüüüüss Waldacker.


Rödermark intern
Stadtverordnetenversammlung 10.12.2025:
Der Magistrat legt den Entwurf des Haushaltsplanes 2026 zur Beratung vor.
Kurz und bündig:
Im Ergebnishaushalt (Entwurf) fehlen 13.751.305,00 Euro.
Im Finanzhaushalt (Entwurf) fehlen 12.115.541,00 Euro.

Rödermark. Stavo am 4.10.2017

Rödermark. Stavo am 6.10.2017. 9 Besucher nahmen teil

Und Tschüüüüüüüüss Waldacker.
Die Koalition hat sich durchgesetzt und sich gegen Waldacker entschieden!
Es wurde von vielen angenommen, dass es keinen ZUSÄTZLICHEN Vollsortimenter in Rödermark mehr geben wird, sondern nur einen als Ersatz für REWE Markt an der Kapellenstraße. Kapellenstraße muss dann aufgegeben werden. Seit der gestrigen Stavo scheint dies wohl nicht so zu sein. Aber bei dem Durcheinander sind unterschiedliche Aussagen nicht gerade unüblich. Siehe auch Kita Motzenbruch.
FDP und FWR fordern: „Ein neuer Vollsortimenter MUSS auf der Kapellenstraße verbleiben.“ Als neuer Standort könnte man sich gegenüber der Feuerwehr vorstellen. Kapellenstraße/Rödermarkring. Der Ball liegt jetzt im Spielfeld Waldacker. Wenn sich genügend Bürger in die von Waldackerern in Umlauf gebrachten Unterschriftenliste eintragen, kann man auf die Koalition Druck ausüben.
Sollte der neue Vollsortimenter auf der Mainzer Straße gebaut werden und wird gleichzeitig der Markt auf der Kapellenstraße aufgegeben, dann, ja dann Tschüüüüüüss Waldacker.

Leicht zu erklären, was der Koalition vorschwebt. Eine bessere Ausnutzung der vorhandenen Fläche wird durch den neuen Vollsortimenter, der auch die Funktion „Schallschutzmaßnamen“ übernehmen soll, möglich. Für den Investor der angrenzenden Fläche (altes Gaswerk) ein Glücksfall. Der Investor braucht sich nicht mehr um den Lärmschutz zu kümmern. Den hat er nun für umme. Wer interessiert sich noch für Waldacker. Sollen die doch nach Dietzenbach fahren (gehen).

Sozialer Wohnungsbau. Sieg auf ganzer Linie für die SPD
Eine so verwirrte Abstimmung zu einem Antrag habe ich noch nicht erlebt. Antrag der Koalition und Änderungsantrag der SPD TOP 7.
Es ging um einen Änderungsantrag der SPD, die eine Festsetzung bei Neubaugebieten auf mindestens 20% für sozialen Wohnungsbau festschreiben wollte. Wichtig SOZIALER WOHNUNGSBAU, nicht BEZAHLBARER WOHNRAUM. Was ich mir niemals hätte vorstellen können, ist geschehen. Die Koalition hat sich der SPD angeschlossen. Es ist jetzt so, dass bei Neubaugebieten mindestens 20% für den sozialen Wohnungsbau reserviert werden muss. Ich hatte das Gefühl, die Koalition hat sich überfahren lassen und war nicht mehr Herr des Vorgangs.
Ob das auch schon bei der Kapellenstraße und Mainzer Straße Anwendung findet?

Verwirrspiel Babenhäuser Straße. (Siehe Beantwortung der Fragen)
Der Wert des Zankapfels zwischen Rödermark und dem Landesrechnungshof liegt laut Aussage von Bürgermeister Kern bei ca. 350.000,00. Davon 162.000,00 Euro Zinsen, die sich selbstverständlich täglich weiter erhöhen. Erst nach Vorlage eines Rückforderungsbescheids wird weiter entschieden. Laut Herrn Kern soll der Klageweg beschritten werden. Bei der Antwort zu Frage 6 wird dies deutlich. „Der Magistrat will an seiner Auffassung festhalten.“ Siehe auch Antwort zu Frage 3.

Bürgermeister Kern bezeichnet die Babenhäuser Straße als „eine verkehrswichtige Gemeindestraße“, die auch so von den Bürgern mit seiner 30er-Zone akzeptiert wurde.
Vom Status her „verkehrswichtige Gemeindestraße“ ist dann ja wohl die Babenhäuser Straße der Dieburger und Frankfurter gleichzustellen. Warum hat man dann nicht die komplette Ortsdurchfahrt auch zur 30er-Zone gemacht? Alle Zonenschilder, die von der Dieburger Straße Richtung Babenhäuser Straße abzweigen, könnte man abbauen. So wie bei der alten 20er-Zone auch zusätzlich eine Parkzone definiert wurde, könnte man alle Parkverbote im Ort abbauen. Auf einigen Metern ist die Parkzone auf der Frankfurter Straße weiterhin vorhanden.

War das Lager im Bauhof zu voll mit Schildern und man wollte die jetzt mal einfach so irgendwo verbauen?
Die Frage ist ganz einfach. Warum wird die Dieburger Straße und Frankfurter Straße nicht so wie die Babenhäuser Straße behandelt?

Meine Meinung zur Frankfurter Straße, Dieburger Straße.
Weg mit den 30er-Schildern. Vorfahrtstraße, Parkzone. Lauter dürfte es nicht werden. Unsicherer? Was ist in den letzten 50 Jahren an schweren Unfällen passiert?

Siehe
» Mitteilungen des Magistrats
» Antwort auf gestellte Fragen. Schulkinder, Babenhäuser Straße


Rödermark intern
Stadtverordnetenversammlung 10.12.2025:
Der Magistrat legt den Entwurf des Haushaltsplanes 2026 zur Beratung vor.
Kurz und bündig:
Im Ergebnishaushalt (Entwurf) fehlen 13.751.305,00 Euro.
Im Finanzhaushalt (Entwurf) fehlen 12.115.541,00 Euro.

Rödermark. AL betont grüne Positionen und fordert Gewerbeflächen

Ist ein grünes Rödermark mitten im dicht besiedelten Rhein-Main-Gebiet eine Vision, die Wirklichkeit werden kann oder eine Fiktion, die unerfüllt bleibt? Das hatte die AL-Vorsitzende Andrea Schülner bei einer Diskussion im Kulturhallenfoyer gefragt.[..]
Quelle: OP-Online.de

Mich würde es schon interessieren, woher die folgende Information stammt:

[..] Rewe denkt an einen Umzug: Der Grundstücksbesitzer möchte anstelle des Marktes nämlich Reihenhäuser bauen.[..]

Der Grundstücksbesitzer. Damit dürfte der Verpächter gemeint sein, auf dessen Gelände der REWE Markt an der Kapellenstraße steht. Ich denke, diese Info ist so nicht belastbar

Siehe auch
» 16.08.2017. Infoveranstaltung der AL/Die Grünen.
» Gaswerk Rödermark / Ober-Roden (REWE)


Rödermark intern
Stadtverordnetenversammlung 10.12.2025:
Der Magistrat legt den Entwurf des Haushaltsplanes 2026 zur Beratung vor.
Kurz und bündig:
Im Ergebnishaushalt (Entwurf) fehlen 13.751.305,00 Euro.
Im Finanzhaushalt (Entwurf) fehlen 12.115.541,00 Euro.

Kein Vollsortimenter oder Discounter am „Alten Gaswerk“

05.03.2010. Da ich geplant habe der STAVO am 22.+ 23.03.2010 beizuwohnen, habe ich mir die Tagesordnungspunkte angesehen.
Bei dem Punkt 11 komme ich ins Grübeln.

Auf dem Areal „ Altes Gaswerk“ soll bei der weiteren Entwicklung folgendes beachtet werden.
Die Ansiedlung eins Lebensmittelanbieters (egal ob Vollsortimenter oder Discounter) mit einer Verkaufsfläche von über 1.300 qm ist kritisch zu zusehen. Eine solche Ansiedlung ist zu vermeiden.

 


Rödermark intern
Stadtverordnetenversammlung 10.12.2025:
Der Magistrat legt den Entwurf des Haushaltsplanes 2026 zur Beratung vor.
Kurz und bündig:
Im Ergebnishaushalt (Entwurf) fehlen 13.751.305,00 Euro.
Im Finanzhaushalt (Entwurf) fehlen 12.115.541,00 Euro.

Gaswerk Rödermark / Ober-Roden

Das Areal des ehemaligen Gaswerkes, an der Mainzer Straße in Rödermark/Ober-Roden, ist seit längerer Zeit als potenzielle Ansiedlungsfläche für Supermarktketten im Gespräch.

Gaswerk. Rödermark/Ober-Roden
Gaswerk. Rödermark/Ober-Roden

Beachte: Bericht aus 2002.
01.08.02

In Lorsch und Ober-Roden kann jetzt saniert werden
RP gibt HEAG grünes Licht für alte Gaswerksstandorte

LORSCH/OBER-RODEN (le) – Im kommenden Winter wird die Hessische Elektrizitäts-AG (HEAG) mit der Sanierung der beiden ehemaligen Gaswerksstandorte in Lorsch und Ober-Roden beginnen. Das Regierungspräsidium Darmstadt hat jetzt grünes Licht für die Arbeiten gegeben. Die Böden der alten Gaswerksgrundstücke an der Einhäuser Landstraße in Lorsch und an der Mainzer Straße in Ober-Roden sind in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts mit Rückständen aus der Gasproduktion verunreinigt worden. Die Sanierung beider Standorte hat die HEAG übernommen. In Lorsch war sie einer der ehemaligen Betreiber der Gaswerks (1923 bis 1926) und ist heutiger Grundstücksbesitzer. In Ober-Roden betrieb die HEAG das Gaswerk von 1920 bis 1930, bevor sie es verkaufte.
Die Sanierungsarbeiten für die beiden alten Gaswerke will die HEAG ausschreiben. „Vor Dezember sollen die Arbeiten allerdings nicht beginnen, um Rücksicht auf die Anwohner zu nehmen, denn in der kalten Jahreszeit werden deutlich weniger Schadstoffe freigesetzt“, so der HEAG-Umweltschutzbeauftragte Franz Schuck. Die Kosten für die Sanierung in Lorsch werden auf 750.000 Euro geschätzt, wovon ein Teil vom Land Hessen übernommen wird. In Ober-Roden belaufen sich die Sanierungskosten auf rund 1,6 Millionen Euro. Davon muss die HEAG die Hälfte übernehmen, die andere Hälfte teilen sich die Kommunen, Rödermark, Rodgau und Eppertshausen, die das Gaswerk damals als Gaswerksverband Ober-Roden gebaut und zirka zehn Jahre betrieben haben. Auch hier wird mit einem Zuschuss vom Land Hessen in Höhe von 70 bis 80 Prozent der Sanierungskosten gerechnet. Der Bewilligungsbescheid für die Fördermittel soll in etwa vier Wochen eintreffen.
In Lorsch haben Boden- und Grundwasseruntersuchungen eine flächendeckende, aber meist nur geringe Belastung mit gaswerkspezifischen Schadstoffen ergeben. Ausnahme hiervon ist der Bereich des ehemaligen Gaswerksgebäudes: Dort, wo früher Ofenhaus, Apparateraum sowie Teer- und Ammoniakgrube angesiedelt waren, ist der Boden stärker – in der Hauptsache mit Polyzyklischen Aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK) – belastet. Die höchste Cyanidkonzentration wurde in der Nähe des ehemaligen Gasspeichers gefunden.
Auch in Ober-Roden ist der Boden auf dem alten Gaswerksgelände mit PAK flächig belastet – vor allem am Standort des ehemaligen Gasometers und im Bereich der alten Teergrube. Außerdem wurden Ablagerungen von cyanidhaltiger Gasreinigermasse, sogenanntes „Berliner Blau“ gefunden.
Pressemitteilung www.suedhessische.de


Aus dem Umweltbericht 2005 der Stadt Rödermark

Gaswerk Rödermark/Ober-Roden
Gaswerk Rödermark/Ober-Roden

Gaswerk Rödermark/Ober-Roden
Gaswerk Rödermark/Ober-Roden
Gaswerk Rödermark/Ober-Roden
Gaswerk Rödermark/Ober-Roden

Ausschuss für Wirtschaft und Standortmarketing. 22.09.2009
Auszug – Einzelhandelskonzept Rödermark: Vorstellung der vorläufigen Endfassung durch BulwienGesa AG

Bürgermeister Kern erinnert an den Ausgangspunkt der Überlegungen, die zu dem Einzelhandelskonzept von BulwienGesa geführt haben: Es ging um die Frage, ob auf dem Gelände des Alten Gaswerks an der Mainzer Straße großflächiger Einzelhandel ermöglicht wird. Eine entsprechende Anfrage liegt vor.
Im Folgenden stellt Herr Johannis Krick von der BulwienGesa AG die Abschlusspräsentation zum Einzelhandelskonzept Rödermark vor.
Vereinbart wird die Überlassung der Präsentation an die Ausschussmitglieder in digitaler Form.
Nach Beantwortung von Fragen bedankt sich der Ausschussvorsitzende bei Herrn Krick.

Auszug aus einem Bericht in der Offenbach-Post vom 11.11.2009

…………..Weit gehend einig waren sich die Parteien beim alten Gaswerk an der Mainzer Straße. Das soll zwar als „Sondergebiet Einkauf“ in den Regionalen Flächennutzungsplan aufgenommen, aber nicht zwangsläufig für die Firma REWE entwickelt werden. Die Einzelhandelskette würde gern ihren 1 100 Quadratmeter großen Supermarkt an der Kapellenstraße aufgeben und am Gaswerk 2 000 Quadratmeter neue Verkaufsfläche bauen. Das unterlaufe jedoch viele Bestrebungen zur Wiederbelebung des Ortskerns von Ober-Roden. Der Ausschuss lehnt Konkurrenz zum innerstädtischen Angebot ab und würde allenfalls Ergänzungen dazu befürworten……zum Artikel
Quelle op-online

Keine weiteren Großmärkte. Dreieich-Zeitung 08.01.2010

und gefährden angesichts weitgehender Kaufkraft-Abschöpfung durch die schon vorhandenen Märkte die Entwicklung an anderen Standorten.“
Zur Erläuterung: Das Areal des ehemaligen Gaswerkes an der Mainzer Straße ist seit längerer Zeit als potenzielle Ansiedlungsfläche für Supermarktketten im Gespräch. Genserts Kommentar klingt wie ein Abgesang auf diese Option. Zum Artikel
Quelle: Dreieich-Zeitung.de

Nachtrag 19.01.2010
37. öffentlichen Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses. Do, 28.01.2010
Antrag der CDU-Fraktion
Auf dem Areal „ altes Gaswerk“ sollen nur Einzelhandelsbetriebe mit einer Verkaufsfläche von jeweils bis zu 1.300 qm realisiert werden.
Siehe Vorlage – CDU/0026/10

Nachtrag 27.01.2010

CDU will Ladenfläche begrenzen
Die CDU will Lebensmittelmärkte zurück in die Ortszentren holen und lehnt deshalb den so genannten großflächigen Einzelhandel am Stadtrand ab. Auf dem ehemaligen Gaswerk-Gelände will sie die Verkaufsfläche auf 1.300 Quadratmeter begrenzen; die Stadtverordnetenversammlung soll am 9. Februar darüber beraten…..Ganzer Bericht
Quelle op-online.de

 
 
Nachtrag 04.02.2010
Siehe den folgenden Artikel: Rödermark. Ortskerne haben verloren
#REWE, EDEKA, Nahversorger


Rödermark intern
Stadtverordnetenversammlung 10.12.2025:
Der Magistrat legt den Entwurf des Haushaltsplanes 2026 zur Beratung vor.
Kurz und bündig:
Im Ergebnishaushalt (Entwurf) fehlen 13.751.305,00 Euro.
Im Finanzhaushalt (Entwurf) fehlen 12.115.541,00 Euro.