Denn sie wissen nicht, was sie tun .

Pressemeldung FDP Rödermark
Rolle rückwärts bei KiTa-Gebühren: Planlosigkeit hat Methode
Denn sie wissen nicht, was sie tun – FDP zur schwarz-grünen Beschluss-Pirouette

Mit scharfer Kritik reagiert die FDP Rödermark auf die jüngsten Entwicklungen rund um die Kita-Gebühren. Nachdem die Koalition um Bürgermeister Jörg Rotter vor zwei Wochen stur beschlossen hatte, die ermäßigten Gebühren für Geschwisterkinder abzuschaffen – gegen die Stimmen der FDP – soll dieser Beschluss nun im Schweinsgalopp wieder rückgängig gemacht werden

„Solche unausgegorenen Schnellschüsse schaden dem Vertrauen in die Politik“, stellt der FDP-Fraktionsvorsitzende Tobias Kruger fest. „Beschlüsse, die schon nach wenigen Tagen wieder einkassiert werden (müssen), zeugen von schlechter Vorbereitung, mangelnder inhaltlicher Befassung und fehlender Weitsicht. Politik braucht gerade in schwierigen Zeiten Verantwortung und Verlässlichkeit.“

Kruger kritisiert insbesondere den Umgang mit den Eltern: „Erst wird stur beschlossen, dann hagelt es zurecht Kritik und ganz plötzlich wird dann mit viel Wehklagen und auch noch Jubel für die eigene Kehrtwende zurückgerudert. Als habe man nicht ganz genau gewusst und gewollt, was zuvor beschlossen wurde. So entsteht der Eindruck, dass Entscheidungen nicht durchdacht, sondern reflexhaft ohne ausführliche inhaltliche Befassung und vor allem ohne Einbindung der Betroffenen (Eltern) zustande kommen.“

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Kunrad 233. Gude, die Herrschafte,

Kunrad 233

Gude, die Herrschafte,

irgendwie möcht isch ja nit als nur üwer Negatives berichte, awer was willste mache?

Jetzt is in Rödermark die Suche nach Geld gestartet, die deshalb nötig is, weil de Kreis schlappe 4 Millione im Jahr mehr will. Wie mer hört, hatt´ de Kreis für gesetzliche Uffgabe, die ihm Bund un Land ufferlegt habbe, im letzte Jahr so viel mehr ausgebe müsse, dass fast nix mehr bleibt. Un dann kommt halt die Stadt un will die Grundsteuer um so 50 % erhöhe. Bedeutet für en Hausbesitzer meist mindestens 500 € jährlich mehr, uff Mieter komme dann 150-200 € zu. Deshalb war uff de Stadtverordneteversammlung letzt Woch mords was los. 150 Zuschauer! Awer beschlosse wurd nix, weil mer noch emal in sich gehe will, um zu gucke, wo mer was sparn kann.

Ganzer Text bei dekunrad.de

Grundsteuer B. Einnahmen nach der Anhebung des Hebesatzes auf 800% im ersten Quartal.

Grundsteuer B

2024. Hier Hebesatz 715%
Q1 1.897.962
Q2 1.882.078
Q3 2.005.899
Q4 1.842.720
Jahr 2024 7.628.659

2025. Hier Hebesatz 800%
Q1 1.925.230

Quelle: Statistik.Hessen.de


Rödermark intern
Stadtverordnetenversammlung 10.12.2025:
Der Magistrat legt den Entwurf des Haushaltsplanes 2026 vor.
Kurz und bündig:
Im Ergebnishaushalt (Entwurf) fehlen 13.751.305,00 Euro.
Im Finanzhaushalt (Entwurf) fehlen 12.115.541,00 Euro.

Zusammenfassung der Bürgerinitiative Faire Grundsteuer

Kurze Zusammenfassung der Bürgerinitiative Faire Grundsteuer zur
Stadtverordnetenversammlung vom 17.06.2025

Die Koalitionsparteien CDU, Andere Liste/die Grünen und dazu noch die SPD haben die Hebesatzerhöhung der Grundsteuer von 715 auf 990 beschlossen. Eine Erhöhung um rd. 38%, rückwirkend zum 01.01.2025.

Dazu noch die Erhöhung/Änderung der Kindergartengebühren.

Dagegen gestimmt haben die FDP, die Freien Wähler und die AFD.

Anzumerken ist,
dass der Grundsteuerhebesatz ja zum 01.01.2025 von 715 auf 800 angehoben wurde, obgleich seit mindestens September 2024 bekannt war, dass das „Haushaltsloch“ rd. 8 Millionen Euro beträgt. Dazwischen war eine Wahl des Bürgermeisters Jörg Rotter (CDU) und der Ersten hauptamtlichen Stadträtin Andrea Schülner (Andere Liste/die Grünen), die als zuständige Dezernentin erneut nicht persönlich anwesend war am Abend des 17.06.2025, sie macht wohl lieber Urlaub und ist aber am nächsten Tag am Betriebsausflug der Stadt Rödermark anwesend. In diesem Zusammenhang verweisen wir auf die Kritik der Bürgerinitiative Verkehrsberuhigung Rödermark (Biver) an dem Engagement und der Tätigkeit der Stadträtin, der auch der für öffentliche Ordnung, Sicherheit und Verkehr zuständige Fachbereich drei untersteht.

Die Hessische Steuerverwaltung hat den Kommunen aufkommensneutrale Hebesatzempfehlungen für die Grundsteuer B für das Jahr 2025 mitgeteilt. Die Empfehlung für Rödermark beträgt 803,51%.

Wie sollte man nunmehr darauf reagieren, da in den Gremien der Stadt Rödermark offenbar nicht wirklich die Bereitschaft besteht unsere Interessen (auch gegenüber dem Kreis, dem Land und dem Bund) zu vertreten und einen Willen auf merkliche Einsparungen und Änderungen vermissen lassen?

Am Dienstag, den 26.08.2025 ist eine Bürgerversammlung geplant, da kann jeder seine Fragen loswerden und sollte diese auch im Vorfeld bei der Stadt Rödermark einreichen. Wir raten dazu, dass viele Bürger dieses Angebot wahrnehmen sollten.

Bürgerinitiative Faire Grundsteuer

Wann gab es das schon mal in Rödermark? Sechs aktive Bürgerinitiativen


BIVer (Bürgerinitiative Verkehr)
BI faire Grundsteuer
BI (ohne bekanntes Ziel)
Gegen Erhöhung der Kita- Schulgebühren
BI Rodaustraße (Nachtrag)
BI für eine Hundefreilauffläche (Nachtrag)


Bürgerinitiative Faire Grundsteuer
Wir haben vor, uns das erste Mal mit allen Interessierten der Bürgerinitiative Faire Grundsteuer persönlich zu treffen.
Wann: Freitag 04.07.2025 um 18 Uhr
Ort: in Rödermark – Detail wird nach Rückmeldung und Teilnehmeranzahl noch mitgeteilt
Weitere Infos und Kontaktaufnahme bei Facebook



 
Siehe auch
» Mehr Kosten. Eltern protestieren gegen höhere Kita-Gebühren
» Protest gegen höhere Kita-Gebühren


Rödermark intern
Haushaltskompetenz
In einer Sitzung, in der über Spielapparatesteuer diskutiert wurde, fiel folgender Spruch eines Stadtverordneten: Sinngemäß. „Wir sind alle Ehrenamtler und keine Finanzexperten. Wir verlassen uns ganz auf die Fachleute der Verwaltung.