Kein Anspruch aiuf Vollständigkeit.
Interessant ist die Frage, welche konkreten Maßnahmen man hätte ergreifen können/müssen, um extreme Grundsteuererhöhungen zu vermeiden.
Zwei Beispiele sind zu nennen,
bei denen ein CDU-Bürgermeister gefordert wäre, auch im eigenen politischen Umfeld, auf Kreis- und Landesebene, die Interessen seiner Stadt zu vertreten:
Die Anschaffung des Hoppers.
Die Abschaffung beziehungsweise Änderung der Gewerbesteuerumlage „Starke Heimat Hessen“.
Zusammen hätte Rödermark dann etwa 2 Mio. (ganz grob geschätzt) mehr in der Kasse.
Das wären sicherlich dicke Bretter. Dafür braucht es ein gehöriges Maß an Selbstbewusstsein gegenüber den politischen Ebenen im Kreis und im Land. Ungefähr so viel Selbstbewusstsein, wie man es bei einer Bürgerversammlung gegenüber dem „einfachen Volk“ an den Tag legt.
Akquise neuer Unternehmen.
Gibt es eigentlich in der Verwaltung ein Fachgebiet „Akquise neuer Unternehmen“?
Ach ja, wir haben ja den Fachbereich Wirtschaftsförderung. Ich weiß allerdings nicht, wer dort aktuell der oberste Chef ist.
Mitarbeiter und Fachleute gibt es bei der Wirtschaftsförderung ja. Dürften die auch bei Bedarf z.B. nach Hamburg fahren?
Vergessen wir diesen Punkt ganz schnell. Wir haben ja wahrscheinlich keine Gewerbegebiete, die wir anbieten könnten.
Nachtrag: 2025 hatte ich ein Gespräch mit der Wirtschaftsförderung, da ich mich nach mehreren Zeitungsartikeln in der Offenbach Post über Wegzug von Unternehmen in Richtung Neu Isenburg und Offenbach fragte, warum nicht nach Rödermark. Es war ernüchternd. Nur kleine Gewerbegebiete sind verfügbar und kommen nicht infrage für Unternehmen wie Beckmann, Pan Dacom oder Colt. Die Wege zu Gewerbegebieten und Gewerbeansiedlung, sowie Geschäftsbelebung Ober-Roden Ortsmitte hätten vor ca. 3-4 Jahren beginnen müssen.
Siehe Kommentar R. Gerlach 17.09.2026
Daneben gibt es aber auch hausgemachte Versäumnisse,
bei denen möglicherweise erhebliche Einnahmen für die Stadt verloren gehen.
Altes Gaswerk. Siehe
Wann wurde eigentlich das letzte Mal ernsthaft mit der Hamburger Erbengemeinschaft „Altes Gaswerk“ gesprochen? Bereits vor mehr als fünf Jahren gab es Überlegungen, dort großflächigen Einzelhandel anzusiedeln. Inzwischen gibt es gegenüber der Feuerwehr, offenbar eher durch einen einmaligen Glücksfall als durch eine erwähnenswerte Leistung Leistungen des Magistrats, eine entsprechende Entwicklung. REWE-Markt. Plant man in Rödermark eigentlich noch mit dieser Fläche?
Vielleicht wäre es sinnvoll, einmal einen professionellen Vermittler oder Projektentwickler damit zu beauftragen, mit der Eigentümergemeinschaft über mögliche Perspektiven zu sprechen.
Paramount. Siehe
Nachdem Herr Frank im Ausschuss vorgesprochen hat, kann ich keine weiteren nennenswerten Aktivitäten erkennen.
Auch hier gilt: ein dickes Brett.
Vielleicht sollte man zum Wohle der Rödermärker einmal einen Profi damit beauftragen, auszuloten, welche Entwicklungsmöglichkeiten dort tatsächlich bestehen.
Urbanes Gebiet Odenwaldstraße. Siehe
Mein Eindruck. Still ruht der See
Hainchesbuckel. Siehe
Zu diesem Trauerspiel schreibe ich mal nichts. Da scheint sich ja jetzt etwas zu bewegen.
Germania Nord Siehe
Wenn der Bürgermeister seinen eigenen Antrag bereits vor fünf Jahren umgesetzt hätte, könnten dort, ähnlich wie beim Schmoll-Gelände, längst die Bagger rollen und möglicherweise bald Gewerbesteuereinnahmen fließen.
Rechenzentrum/Batteriespeicher Siehe
Am 11.07.2024 wurde beschlossen:
[..] Der Magistrat wird beauftragt, in Zusammenarbeit mit der städtischen Wirtschaftsförderung umfassend zu prüfen und entsprechend im Fachausschuss zu berichten, ob eine Ansiedlung von Rechenzentren in der näheren Umgebung des Umspannwerks in der Gemarkung Urberach grundsätzlich möglich ist und welche diesbezüglichen Marktinteressen/-bedarfe bestehen.[..] Siehe
Es geht also nicht nur um die Frage, wie viel Geld eine Stadt ausgibt. Es geht mindestens genauso darum, welche Möglichkeiten eine Stadt nutzt, um ihre Einnahmen zu erhöhen.
Daran sollte man die Leistung einer Führungskraft messen. Einer Führungskraft, die einen Haushalt von bald 100 MKio. Euro zu verwalten hat und Chef von über 400 Mitabeitern ist.
Siehe auch
» Abriss von Paramount Park, Wohnungsbau an Kapellenstraße
» Nicht Dr. Rüdiger Werner (FDP) ist der Bremser. Der Bremser dürfte hier Herr Rotter sein.
» Baugebiete. Seit wann in Arbeit?
» Dahin ist die Hoffnung. Urbanes Gebiet Odenwaldstraße
» Ungeahnte Möglichkeiten. „Urbanes Gebiet“ Odenwaldstraße.
» Gebietsentwicklung hat vielfach nur dann Erfolg, wenn man miteinander spricht.
» Wie war das mit dem Rechenzentrum in Rödermark?
2025 hatte ich ein Gespräch mit der Wirtschaftsförderung, da ich mich nach mehreren Zeitungsartikeln in der Offenbach Post über Wegzug von Unternehmen in Richtung Neu Isenburg und Offenbach fragte, warum nicht nach Rödermark. Es war ernüchternd. Nur kleine Gewerbegebiete sind verfügbar und kommen nicht infrage für Unternehmen wie Beckmann, Pan Dacom oder Colt. Die Wege zu Gewerbegebieten und Gewerbeansiedlung, sowie Geschäftsbelebung Ober-Roden Ortsmitte hätten vor ca. 3-4 Jahren beginnen müssen. Warum wurde, meines Erachtens, für Gewerbegebiete und Baugrund nichts unternommen? Wo könnten wir heute stehen, wenn man sich, meiner Auffassung nach, dahinter geklemmt hätte, ständig Gespräche geführt und mit Engagement und Vehemenz neue Gewerbegebiete und Baugrund verfolgt.
Apropos Ziele – wo liegen die Ziele der Stadt? Was erwarten die Bürger in allen Stadtteilen von der Stadt Rödermark und dem Bürgermeister/1. Stadträtin/Stadtverordneten. Sind die Ziele der Stadt mit allen oder den meisten Bürgern abgestimmt? Gerade aus finanzieller Sicht. Denn für mich sind die Bürger als Steuerzahler diejenigen, die den Hauptteil der Finanzen tragen.
Ich erinnere mich noch an eine Aussage auf FB: nicht die Investitionen sind das Problem sondern die Verwaltung. Auch in der Sitzung am 10.9.25 war dies für mich zu entnehmen.
In der Offenbach Post 2025 wurde von Verschlankung und Sparen seitens der Stadt gesprochen. Das darauffolgende Organigramm (Offenbach Post) hat für mich keine Verschlankung gezeigt, sondern Verschiebungen. In der letzten Stavo meinte ich zu hören – man hätte zu wenig Personal.
Für mich sind Verwaltung und Investitionen aufgebläht. Die Erwartung der Bürger war doch im Mai und August 2025 eindeutig: keine weitere Erhöhung der Grundsteuer B (2025 – 990%).
Nun gab es in 2026 die Erhöhung auf 1327% um gemäss dem Schreiben der Stadt Rödermark einen ausgeglichenen Haushalt zu erreichen. Wo liegt dann der Fehler/Fehlentscheidungen wenn man 2028 bereits eine weitere Erhöhung auf 1700% einplant (Haushaltssicherungskonzept) ?
Schade, dass auf der Sitzung vom 10.9.25 und 9.12.25, 25 – 27.8.26 sowenig Gäste/Besucher vor Ort waren.
Es wäre meiner Meinung nach immens wichtig gewesen diese zu streamen und die Diskussionen und Gespräche der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
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