Stavo 04.02.2020. Grundsteuer B steigt.

Die Plünderung der Bürger auf neuem Niveau.
Die Plünderung der Bürger auf neuem Niveau.

Heute bei der Stavo.
Die Grundsteuer wird wohl von 540% auf 715% angehoben. Die geplante Steigerung von 175 Prozentpunkte entspricht einer Mehreinnahme von ca. 1,8 Mio.

Der Indoorspielplatz für Erwachsene verteuert sich. Ob das auch Auswirkung auf die Gastronomie/Hotellerie in Rödermark hat? Eine Vergnügungssteuer wird 240.000,00€ in die Gemeindekasse spülen.

Rödermark ist als „Ausgezeichneter Wohnort für Fach- und Führungskräfte“ eine beispielhafte Kommune in der Rhein-Main-Region. Quelle: IC-Rödermark

Klar. Für Normalverdiener und Rentner wird Rödermark langsam aber sicher zu teuer.

Wenn man den Bürgern das letzte Hemd auszieht, im selben Jahr eine großartige Feier plant, wahrscheinlich auf Kosten der gebeutelten Bürger, nenne ich das: mit den großen Hunden pissen gehen wollen, aber das Bein nicht heben können!

Wichtiger Hinweis.
Sollten Sie auf die Idee kommen, gegen die Grundsteuererhöhung vorzugehen, müssen Sie stark sein. Bei letzten Erhöhung um 90 Prozentpunkte wurden diejenigen von einigen Stzadtvefrordneten ausgelacht, die Einspruch gegen die Erhöhung der Grundsteuer B eingelegt haben.
Siehe: Rödermark. Bürger werden von einigen Stadtverordneten bei der Stavo ausgelacht.

Unterlagen zur Stavo
Aktenmappen
» 21.01.2020 FISK. Fällt aus.
» 22.01.2020 BUSE
» 23.01.2020 HFuW
» 23.01.2020 Stavo

» 05.02.2020 Haushaltseinbringung. Rede Erste Stadträtin.
» 05.02.2020 Doppelhaushalt 2020-2021
» 05.02.2020 Mitteilungen des Magistrats
» 05.02.2020 Antwort Digitale Dorflinde
» 05.02.2020 Überplanmäßige Ausgaben
» 05.02.2020 Zahlenspiegel. Einwohner/Geburten/Eheschließungen …

Nachtrag
» 12.02.2020 Kämmerin bedauert: Bürger müssen bluten

8 Replies to “Stavo 04.02.2020. Grundsteuer B steigt.”

  1. das kann doch niemanden überraschen, Grundteuer B Erhöhung ist – und war schon immer – ein probates Mittel um die Unfähigkeit zur Generierung von Finanzmitteln für die Kommune zu kaschieren. Das hat Herr Kern so gemacht und findet nun bei dem Tandem Rotter/Schülner seine (erwartete) Fortsetzung. Bei der Haushaltsrede von Frau Schülner ist nicht ein einziges Mal das Wort „Gewerbe“ und schon gar nicht „Gewerbesteuereinnahmen“ gefallen. Bezeichnend!! Der dumme kleine Bürger wird schon bezahlen. Das war aber schon klar als Herr Kern seinen „ausgeglichenen Haushalt 2019“ präsentierte – ausgeglichen nur durch Verkauf von Tafelsilber, das aber nur einmal da war. Daher musste die aktuelle Katastrophe für jeden vorhersehbar sein. Ich glaube mit einem Bgm. Helfmann 2017 wäre vieles anders gelaufen!

  2. Rotter wird sich nicht damit herausreden können, er habe den Haushalt ja nicht gemacht. Das war seine Stadträtin. Rotter muss es bei der Vergabe der Dezernate klar gewesen sein, wie es um den Haushalt steht. Schließlich hat er 6 Jahre als hauptamtlicher Stadtrat maßgeblich an der jetzigen Misere mitgewirkt. Er hat sich feige aus der Schusslinie genommen und Frau Schülner muss dem Volk die bittere Pille verabreichen.

  3. @Ratte17
    Hat doch alles richtig gemacht der Herr Rotter! Warum soll er sich als Bürgermeister die wichtigste Aufgabe einer Stadt antun, wenn es auch anders geht? Er konnte -Kraft seines Amtes- die Kämmerei auf andere abwälzen. Mit einer solch komplizierten Materie, wie es der Haushalt ist, soll sich die erste Stadträtin rumschlagen und unbeliebt machen.

  4. @Anonymous 20:50h
    Nach dem Fest ist vor dem Fest. Wenn Roland Kern ein Fest gegeben hat, darf sein Nachfolger dem in nichts nachstehen.
    40 Jahre Stadtrechte ist der Grund für ein großes Fest. Geld hat der Bürgermeister durch die jetzt sprudelnden Einnahmen der Grundsteuererhöhung.
    Herr Rotter hätte das Geld allerdings besser als Anspardarlehn für sein Wahlkampfprojekt -Gefahrenabwehrzentrum- genutzt.

  5. Wann wohl der Punkt erreicht ist, an dem die alteingesessenen Gewerbetreibenden, die mit Herrn Rotter keinen Schaff haben, keinen Wert mehr in der Stadtverwaltung sehen, und sich gegen noch mehr Steuerverschwendung auflehnen werden? Und hatte Herr Rotter nicht vor den Wahlen erwähnt, dass er in der freien Wirtschaft gelernt und gearbeitet hatte? Kommt die mindestens gewerbegleichgültige Politik nur aus den Reihen der Grünen? Würden nicht ab einem bestimmten Punkt auch die Fach- und Führungskräfte daran denken, Rödermark zu verlassen, spätestens wenn Rödermark auch für diese zu teuer wird, oder vorher schon, wenn die Armut für einen großen Teil des glorreichen ‚Wir sind Rödermark‘ so groß ist, dass ein Gefahrenabwehrzentrum notwendig wird?

  6. Was ich so feststellen und hören kann, steigt die Vermutung, dass Rödermark mit Herrn Rotter an der Spitze keinen Plan hat, wie man die Einnahmen ohne Steuererhöhung steigern könnte und die steigenden Ausgaben in den Griff bekommt. Jedenfalls kann man keinen Plan erkennen, wie er als Bürgermeister der Stadt den Haushalt in geregelte Bahnen lenken will. Evtl. ist sein Plan ja noch ganz geheim.
    Bedenken Sie. Ein Kämmerer hat Einnahmen und Ausgaben zu verbuchen und darzustellen. Wo die Einnahmen generiert werden, z.B. Gewerbebetriebe, ist nicht unbedingt Aufgabe eines Stadtkämmerers. Der/die kann nur warnen und Vorschläge machen, wie das Defizit ausgeglichen werden könnte. Z.B. könnte ein Stadtkämmerer sagen „wie können wir es uns bei diesen Defizit eigentlich erlauben, ein Fest zu feiern?“

    Roland Kern war seinerzeit nicht zu feige, wie sein Nachfolger Rotter, die Aufgabe des Stadtkämmerers nach dem Weggang von A. Sturm zu übernehmen. Klar dürfte auch sein. Auch mit Stadtkämmerer Roland Kern würde jetzt auch eine deftige, wahrscheinlich identische, Steuererhöhung geben.

    Zitat: So einen Blödsinn, wie Gefahrenabwehrzentrum -wurde auch von Frau Schülner nicht befürwortet- aus dem Mund des stellvertretenden Bürgermeister Rotter (Anm. Admin. Im Wahlkampf war er schon 6 Jahre stellvertretender Bürgermeister) zu hören. Entweder hat er die finanzielle Lage der Stadt zu diesem Zeitpunkt nicht begriffen oder es war nur täuschendes Wahlkampfgeplänkel.

    Zu -wurde auch von Frau Schülner nicht befürwortet- AL/Die Grünen zum Gefahrenabwehrzentrum. Unausgegorene Wahlkampfidee

    Das Mantra –es fehlt die bedarfsgerechte Ausstattung- kann ich nicht mehr hören.

  7. „Kommt die mindestens gewerbegleichgültige Politik nur aus den Reihen der Grünen?“ von mir, ist noch nicht mal gegen Frau Schülner gerichtet, sondern gegen die Deindustrialisierung/Dekarbonisieriung Deutschlands, was sich sicherlich auch in lokaler Politik wiederspiegelt. Vielleicht ist es falsch, von „Grün“ zu sprechen, es müßte wohl eher „grün“ heißen. Jedenfalls kann ich mich nicht daran erinnern, in letzter Zeit irgendeine Erfolgsmeldung gehört zu haben, die irgendwie mit Gewerbe, bzw. mit Arbeitsplatzschaffung zu tun hat. Ich höre immer nur von Steuererhöhungen, und ich frage mich für was eigentlich? Schuldenschnitt ist, meine ich, soweit gemacht, siehe Schutzschirm 1 und Hessenkasse. Nennenswerte personale Vergrößerungen innerhalb der Stadt sind mir auch nicht bekannt. Die Straßen müßten nach wie vor gemacht werden, der Rückstand von € 18.000.000, wenn ich mich recht erinnere, dürfte sich vergrößert haben. Vielleicht würde es Sinn machen, wenn die Stadt sich verkleinerte.

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