Geld ausgeben. Nach 2009 und 2016 jetzt die Fortschreibung.

So werden Steuergelder verbrannt.
So werden Steuergelder verbrannt.

Rödermark ist ein Mittelzentrum im Regionalverband FrankfurtRheinMain. Stand: 9.Mai 2021 um 09:10 Uhr.


Vorweg.
Der Antrag der Koalition, das dritte Einzelhandelskonzept für Rödermark erstellen zu lassen, wurde mit überragender Mehrheit der Stadtverordneten beschlossen.
Die Erstellung eines Einzelhandelskonzepts (also das Dritte in 12 Jahren) hat man in den Koalitionsvertrag geschrieben. Und der wird jetzt abgearbeitet. Egal was es kostet.

Mehr als 100.000,00€ (So hört man. Diese Summe wurde hier im Blog mehrfach unwidersprochen hingenommen.) hat Rödermark seit 2009 in zwei Einzelhandelskonzepte gesteckt. Welche Schlüsse und insbesondere die Verbesserungen die Verwaltung daraus gezogen hat, kann jeder im Ort per Augenschein wahrnehmen. Mit einem Koalitionsantrag (AL/Die Grünen, CDU) wurde der Verwaltung der Auftrag erteilt, zur weiteren Verbesserungen erneut (zum dritten Mal in 12 Jahren) ein externes Unternehmen (Beraterfirma) zu beauftragen. Damit kann die Verwaltung die Umsetzung aus den vorherigen zwei Einzelhandelskonzepten zum Nutzen des Einzelhandels und Bürgers fortführen.

Geschwindigkeit. Was mich ein wenig verwundert
Die Verwaltung setzt schon in relativ kurzer Zeit einen Auftrag zur Fortschreibung des Einzelhandelskonzeps um.
Sieht man sich dagegen den Auftrag von Anfang 2021 an, mit dem der Magistrat einen Auftrag zur Prüfung eines Sonder- und Gewerbegebietes nördlich Germania erhielt. In 2022 sah sich die FDP gezungen, den Anfang 2021 erteilten Auftrag zu bestätigen. Aus Sicht eines Bürgers wird wohl ein solcher Auftrag nur dann gestellt, wenn die Verwaltung untätig war. Nach einer in der Sache unwürdigen Diskussion zog die FDP ihren Antrag zurück. Jetzt liegt der Ball wieder im Spielfeld der Koalition. Die CDU wird es schwer haben, einen guten und glaubwürdigen Text für ihre Wendehalspolitik. Mal dafür, kurz danach dagegen, was jetzt zu formulieren.

Zu den Kosten der Einzelhandelskonzepte (EHK)
für 2009 und 2016. Wie man so hört, kostete (2009, 2016) ein Konzept 50.000,00 bis 60.000,00 Euro. Quelle

Zu den Kosten für das dritte Einzelhandelskonzept: Es wird kolportiert, dass das dritte Einzelhandelskonzept bis zu 100.000,00€ kosten könnte. Quelle: Das dritte Einzelhandelskonzept innerhalb von 12 Jahren wird in Auftrag gegeben.

Stadtpost 28.04.2022
Fragen aus dem Artikel in der Stadtpost, die wohl als ganz besonders wichtig angesehen werden. Eigentlich schon alles Fragen, die mehr oder weniger in den beiden vorhandenen Einzelhandelskonzepten (2009/2016) gestellt/beantwortet wurden.
– Wie entwickelt sich der Einzelhandel in Rödermark insgesamt?
– Wie steht es um die Zentren- und die Standortsstruktur?
– Wo fehlt es an Nahversorger?
– Wie kann die Innenstadt zukunftsfähig entwickelt werden?
Quelle. Genug Geschäfte für die Nahversorgung?

Das in der Stadtpost erwähnte Unternehmen (Stadt + Handel) hat das Einzelhandelskonzept 2016 erstellt.

Den RodauMarkt wird man kaum als Kind eines
der Einzelhandelskonzepte (2009, 2016) bezeichnen können. In den Einzelhandelskonzepten kommt das Wort „Wochenmarkt“ nur einmal vor. In 2016 in dem Wort „Wochenmarktfunktion“ in Verbindung mit Waldacker.

Manchmal besser, man sagt mal nichts.
Stille Freude über den Standort der Post am Bahnhof wäre die bessere Wahl gewesen.
Eine Post, ein Frequenzbringer für die umliegenden Geschäfte.
Der Post kann man einen Platz im Ort nicht einfach so zuweisen. Die Post ist in ihren Entscheidungen eigenständig. Wenn die Post meint, sie muss sich an einem Standort außerhalb des Ortskerns niederlassen, dann tut sie das auch. Für eine Ortskernbelebung natürlich ein ganz dickes Minus. Wieder ein Grund weniger, in den Ort zu fahren.
Wie kann sich ein Bürgermeister darüber freuen, wenn sich die Post außerhalb des Ortskerns niedergelassen hat? Nicht nur, dass sich unser Bürgermeister darüber freut, laut seiner Aussage war er sogar maßgeblich daran beteiligt. Rotter selbst hatte eine Filiale im Bahnhof vorgeschlagen . Ein Handeln, das bestimmt nicht zum Vorteil einer Ortskernbelebung beiträgt. 🙁 Hätte es keine Alternativen gegeben? Oder sagen wir es einmal so. Wenn schon die Post keine Fläche im Ortskern Ober-Roden bekommt, wie und womit will man dann der Ort beleben? Wozu dann das Einzelhandelskonzept?

Für mich persönlich. Ich halte den Platz am Bahnhof für eine gute Wahl.
Aus praktischen Gründen ist der Bahnhof schon eine gute Wahl. Ich nutze allerdings (selten) die Postagentur im Breidert und anschließend gibt es Eis und Espressi in direkter Nachbarschaft. Gäbe es die im Breidert nicht, müsste ich wohl zum Bahnhof und auf Eis verzichten.
Ich bin faul und würde mit dem Auto fahren. Die Parkplatzsituation am Bahnhof ist zwar nicht hervorragend, aber immer noch besser als im Ortskern. Also Postgeschäft erledigt und wieder heim. Warum soll ich mir -einfach nur mal so- den weiten Weg in den Ortskern antun?
Wenn die Post im Ort wäre, könnte man auf die Idee kommen, ein Eis zu essen, einen Kaffee zu trinken oder einfach nur einmal sehen, was die verbliebenen Geschäfte zu bieten haben. Aber nur deshalb vom Bahnhof aus nochmal in den Ort fahren? Nein danke Herr Bürgermeister! Ich denke, für den verbliebenen ortsansässigen Handel ist die Post am Bahnhof eine bittere Pille.

Videos von 19 Ortsdurchfahrten in Monat 4 und 5 2017 habe ich unter
Ortskern von Ober-Roden gleicht einer „Geisterstadt“ abgelegt. Den Zugriff auf die Videos habe ich mit der dort aufgeführten Begründung zurzeit gesperrt.

Aus dem Video 04.04.2017, ca. 9.45h

Datum 04.04.2017 ca. 9.45h
Datum 04.04.2017 ca. 9.45h




Die bisherigen Einzelhandelskonzepte
» 2016 Fortschreibung Einzelhandelskonzept
» 2009 Einzelhandelskonzept 2009


» Zusammenfassung. ALDI, Rossmann, REWE, EDEKA in Ober-Roden. Einzelhandelskonzepte
 
#Einzelhandelskonzept #EHK #Gewerbe



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