Gewerbefläche und Wohnungsbau. Das Gewerbe liefert. Kann die Stadt mithalten?

Gewerbefläche und Wohnungsbau.
Das Gewerbe liefert. Kann die Stadt mithalten?

Laut einem Artikel in der Offenbach-Post
vom 2. Juli 2026 plant die Firma Schmoll künftig mit 600 Mitarbeitern.

Von zusätzlichen Einwohnern würde die Stadt profitieren
Die Einnahmen über den Kommunalen Finanzausgleich (KFA) und die Einkommensteuer könnten steigen

Das sind zunächst einmal gute Nachrichten für Rödermark. Aber:
» Hat Rödermark überhaupt noch Platz für den Zuzug von Mitarbeitern für ortsansässige Firmen?
» Hat Rödermark überhaupt noch ausreichend Flächen für neuen Wohnungsbau?
Platz könnte es z.B. auf dem Gebiet Paramount geben.

Oder aber auch der Steckengarten.
War ursprünglich bei der Anmeldung zum Flächennutzungsplan vorgesehen, wurde aber wieder gestrichen. Eine Anmeldung zum FNP bedeutet NICHT, dass man dort sofort mit der Bebauung beginnen kann. Man hat aber bei dringendem Bedarf eine Fläche.

Man darf nicht davon ausgehen,
dass eine extrem hohe und evtl. im Zweijahrestakt steigende Grundsteuer grundsätzlich einen Zuzug verhindern kann.

Siehe auch
» Schmoll Maschinen will ab September erste Maschine aus neuer Halle fahren


Auch mit weiteren Haushaltseinsparungen werden wir das,
was wir heute als unseren Standard bezeichnen, auf Dauer nicht mehr finanzieren können. Der Bund oder das Land übernehmen nicht die Kosten für die freiwilligen Leistungen vor Ort. Dafür müssen wir selbst sorgen. Laut Präsentation (Seite 41) sind das (mindestens) 6,3 Mio.

Selbst dafür zu sorgen, darf allerdings nicht bedeuten,
dass sich die Prognose der FDP von einem Hebesatz von 2.500 Prozentpunkte irgendwann tatsächlich bewahrheitet.

Sieht man sich die Entwicklung der letzten Jahre in Rödermark an,
fragt man sich doch: Wie weit sind wir davon (2.500%) entfernt?
Ab 2017/2018 sind es nur noch 800 Prozentpunkte zu 2.500% Prozentpunkte.

Prozentpunkte in weiteren Verlauf nur noch % genannt.
Prozentpunkte aus der Haushaltssatzung des entsprechenden Haushaltsplans

800% Steigerung von schon in 2028 vorgesehenen aber nicht beschlossenen 1.727% bis, sagen wir mal 2030, unrealistisch?
Dann wären wir bei 2.500%

Waren es am Ende der Amtszeit von Roland Kern noch 540%,
so sind es 7 Jahre später 1.327%
Eine Steigerung von 787%. (2019 540% 2026 1.327%)

Von 2024 bis 2026 gab es eine Steigerung von 715% auf 1.327. Steigerung 612%.

Geplant (Haushaltssicherungskonzept Seite 15) aber noch nicht beschlossen sind für 2028 1.727% (Quelle ein Kommentar)

Von 2024 aus gesehen eine Steigerung von 1.012%.
2024 715% 2028 1.727%
Und von 2019 (540%) zu 2028 (1.272%) sind es 1.187%

Den Grund für diese Misere
sehe ich auch im Handeln der Koalition (CDU/AL die Grünen) und ihres hauptamtlichen Magistrats
. Ich befürchte, dass wir aus dieser Situation so schnell nicht wieder herauskommen werden.
Ohne die Hilfe der guten Fee wird es wohl nicht klappen.
Das Konnexitätsprinzip kann jedenfalls nicht als Begründung für alles herhalten.


Kommentar bei Facebook

Es fällt schwer, daran zu glauben, dass wir unseren Haushalt nur durch Sparen heute und auch in Zukunft retten können.
Man kann nur darüber spekulieren, wie die Situation aussehen würde, wenn die Kommunalpolitik von CDU und AL/Die Grünen dafür gesorgt hätte, dass Geld auch ohne das gnadenlose Ausquetschen der Bürger durch Steuern und Gebühren in die Kasse kommt.
Ganz klar ist für mich: Schwarz/Grün sowie der hauptamtliche Magistrat hat die Zeit total verschlafen und ihren Teil zu der jetzigen Haushaltsmisere aktiv beigetragen. Siehe dazu https://www.rm-news.de/?p=300314
Das Konnexitätsprinzip ist das eine. Konkrete Ansätze, wie man mit Eigeninitiative den Karren aus dem Dreck zieht, sind bislang wirklich kaum erkennbar.

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