Rödermark oder Schilda?

Gastbeitrag Dr. Rüdiger Werner

Ich möchte heute eine Zufallsbeobachtung zu Protokoll geben, die aber irgendwie symptomatisch für unserer Stadt ist. Bei einem Spaziergang durch den Breidert habe ich folgende Markierung entdeckt:

Der Sinn dieser Markierung erschließt sich mir nicht. Das ist die Kreuzung Dürerstraße/Raffaelstraße. Es wird zwar schon längere Zeit irgendwo zwischen Breidertring und Grünewaldstraße gegraben, aber eine große Baustelle ist das nicht. Die Raffaelstraße ist eine Sackgasse mit einem Verkehr von vielleicht 30 Autos am Tag.

Was mich daran stört? Diese Markierung kostet Geld, Geld das die Kommune nicht hat. An anderen Stellen sind Fahrbahnmarkierungen absolut notwendig und müssten dringend erneuert werden – und es tut sich nichts.

Zu Zeiten, als ich noch Stadtverordneter war, habe ich an den mittlerweile ausgeschiedenen Leiter der Verkehrsabteilung mehrere Anfragen diesbezüglich gestellt. Immer wurde auf die Kosten verwiesen, warum Markierungen nicht zeitnah erneuert wurden. Es hieß, Aufträge werden gebündelt vergeben (was wirtschaftlich Sinn macht) und er hat die von mir genannten Stellen auf dem Schirm, aber wenn sich 4 Jahre nach der Anfrage noch immer nichts getan hat, kann das nicht die Ursache sein.

Das folgende Bild zeigt den Kreisverkehr in der Kreuzung Senefelder Straße/Max-Planck-Straße.

Es ist eindeutig ein Kreisverkehr, der Kreisverkehr hat Vorfahrt, d.h. Vorfahrt hat der, der sich zuerst im Kreisel befindet. Wie soll ich das aber abschätzen, wenn jegliche Markierung seit Jahren fehlt? Bin ich jetzt schon im Kreisel oder nicht?

Statt völlig unsinnige Zebrastreifen in Sackgassen malen zu lassen, sollte die Stadt dafür sorgen, an solchen verkehrsreichen neuralgischen Punkten die Verkehrssicherheit wieder herzustellen, in dem eine gut sichtbare Fahrbahnmarkierung angebracht wird (die es früher hier auch gab).

Rüdiger Werner
Rödermark, im Oktober 2026


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Siehe auch:
Zebrastreifen-Irrsinn: Welt lacht über kuriose Aktion
» Zebra-Sommerstreifen-Posse
» Dr. Rüdiger Werner zu Zebrastreifen in Rödermark.
» Die Zebrastreifen – Fragen und Antworten
» Absurde Zebrastreifen sind Lachnummer im Netz: Beatles-Parodie mit witziger Pointe

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Eine Antwort auf „Rödermark oder Schilda?“

  1. Man hätte mit BiVer Fachleute an der Hand und ist regelmäßig für so einen Unfug bekannt.
    Der gefühlte Fachkräftemangel wird an jeder Ecke unserer Stadt deutlich.
    Aber……… der Fisch stinkt am Kopf.
    Dringend Zeit für Veränderung, beginnend mit der völlig überflüssigen Stelle der 1.Stadträtin.


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