Schulden senken, mit Spaßfaktor.

Schuldenuhr
Schuldenuhr

Schulden senken, mit Spaßfaktor.
Man kann nicht sagen, dass es bei den Verantwortlichen der Stadt keine Ideen gibt, die Einnahmen zu erhöhen (Siehe Landesteuer für Störche). Wie man in der Poststelle munkelt, soll es demnächst ein Preisausschreiben auf Basis der Schuldenuhr geben. Bei der FDP Rödermark und im Blog für Rödermark verfolgt man in der Verwaltung mit wenig Begeisterung den aktuellen Schuldenstand. Es werden dort Wetten abgeschlossen, welchen Stand die Uhr am ??? zeigen wird.

Warum nicht die Wette auch auf alle Bürger der Stadt ausweiten. Die Idee ist geboren und wird, wenn die Planung reibungslos verläuft, bei einem Schuldenstand von ca. 59.700.000,00 Euro umgesetzt.

Das Spiel. Der Gewinn
Sie setzten einfach auf den Zeitpunkt (Datum, Uhrzeit) bei dem der Schuldenstand einen glatten Tausender zeigt. Derjenige, der den richtigen Zeitpunkt genannt hat, wird mit einem wertvollen Tontäfelchen mit Echtheitszertifikat und Schuldenstand ausgezeichnet. Das Tontäfelchen wird mit Befestigungsmaterial geliefert.

Der Einsatz von 2,00 Euro pro Tipp wird zu 100% zur Schuldentilgung eingesetzt.

Begeistern Sie Ihre Kinder für dieses Spiel. Sagen Sie: „Jeder Euro, den ihr von eurem Taschengeld investiert, senkt die von euch später zu begleichende Schulden. Ihr helft dem Bürgermeister dabei, seine aufgehäuften Schulden zu senken.“
🙂

Dunkle Wolken in Form von Zinssteigerungen.

Soweit dürfte Sie die Verzweiflung um die Finanzen der Stadt nicht sein. Den Bürgern steht die Möglichkeit von (AB)Wahlen zur Verfügung. Als Mieter könnte man ja umziehen. Z.B. nach Eppertshausen.

Soweit darf die Verzweiflung nicht gehen.
Soweit darf die Verzweiflung nicht gehen.

Die Europäische Zentralbank bereitet den Ausstieg aus der Niedrigzinspolitik vor.

Quelle: BamS 11.07.2017 Seite 7

Der Artikel in der BamS, gepaart mit – Straßenbaumaßnahmen und Kompensation (Siehe: Bürgerversammlung. Der Konjunktiv ist der Glaubwürdigkeit sein Tod) – zeichnet einem schon Sorgenfalten ins Gesicht.

Lassen wir einmal die längerfristigen Kredite außen vor und konzentrieren uns auf den geplanten Stand der Kassenkredite (Überziehungskredit) von 37.000.000,00 Euro. (Die haben wir auch noch dann, wenn wir einen ausgeglichenen Haushalt haben.)

Eine Zinssteigerung von nur 1% würde die Gemeindekasse um 370.000,00 Euro (entsprechen ca. 37 Prozentpunkte Grundsteuer B) zusätzlich belasten. Einzunehmen u.a. über die Grundsteuer B.
Um die ab 2019 geplanten Maßnahmen von jährlich 1 Mio. über die Grundsteuer B zu kompensieren, muss die Grundsteuer um 100 Prozentpunkte gesenkt werden.

Kassenkredite sind kurzfristig finanziert und dort schlägt eine Zinssteigerung ganz schnell durch und die laufenden Ausgaben erhöhen das Defizit.

Mehr zu Kassenkredite vom Hessischen Städte- und Gemeindebund“

Presseerklärung von DLRG, VFS und MTV-Synchronschwimmerinnen

Wasserkosten für Rödermarks Vereins-Schwimmangebot sollen um 60% steigen – gemeinsame Presseerklärung von DLRG, VFS und MTV-Synchronschwimmerinnen

Geht es nach dem Willen der Verantwortlichen der Stadt, so sollen die Gebühren für die Nutzung des Badehauses für die Vereine zum 1. Oktober 2017 um 60 % von 5 auf 8 € je Bahnstunde steigen. Dies eröffneten Bürgermeister Roland Kern und 1. Stadtrat Jörg Rotter am 6. Juni den Schwimmsport treibenden Vereinen. Auch wenn die Vereine die Zusage für eine Festschreibung dieser Gebühren für 4 Jahre begrüßen, da dies Planungssicherheit gibt, stößt die Erhöhung bei den Vereine auf wenig Zustimmung, da sie nur zu ca. 15 % von der Verbesserung der Vereinsförderung, die vor kurzem von der Stadtverordnetenversammlung beschlossen wurde, kompensiert wird. [..] Weiter bei VFS Rödermark

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Das im Sommer 2006 eröffnete neue Badehaus wird zwar ein dauerhafter Zuschussbetrieb bleiben; es ist jedoch ein wichtiger Standortfaktor, dient der Gesundheit der Bevölkerung sowie den erfolgreichen Schwimmvereinen und ist ein wichtiger Bestandteil des Schulsports: Alle Kinder, die die Grundschule verlassen, können schwimmen!
Quelle: Webseite Roland Kern

Immer weniger Kinder können schwimmen
Beispiel Rödermark. Der Verein für Fitness und Freizeitsport bietet Wassergewöhnungs- und Schwimmförderkurse in Kitas und Schulen an – und erreicht so auch viele Familien mit Mirationshintergrund. Die Familien werden dort sogar in die Vereinsarbeit eingebunden, mit Erfolg: Von den knapp 500 Vereinsmitgliedern sind mehr als 100 Migranten. Und die angebotenen Kurse sind fast immer ausgebucht. Familien, die sich keine Schwimmkurse leisten können, bietet der Verein Beitrittsermäßigungen an. Quelle: echo-online