
Nichte eines Rödermärkers.
Heute muss ich mal etwas „Werbung“ für Karla machen. Sie lebt mit ihrer Familie im Süden Marokkos am Rande der Wüste.
Vorschau:
Am 21.03.2019 um 23:15 im SWR- TV
Tilman Kuban
JU-Deutschlandtag – Bewerbungsrede von Tilman Kuban um den Bundesvorsitz am 16.03.19
Sehenswert

Offenbach Post zur Podiumsdiskussion bei der Kolpingsfamilie.

Die Offenbach Post stellt bei OP-Online den Verlauf einer „Podiumsdiskussion zur Bürgermeisterwahl“ bei OP-Online bereit.
Was auffällt.
Dazu muss ich ein wenig weiter ausholen. Mir wurde in einem Kommentar vorgeworfen, nicht neutral zu sein. Meine Antwort auf diesen Kommentator: [..]Vollkommen richtig ist die Feststellung mit der Vorliebe zu einem anderen Kandidaten. Mal vollkommen egal welche bzw. von wem man Veröffentlichungen zu lesen bekommt. Farblich sind diese immer etwas eingetönt. [..]
Zu den Antworten im OP-Artikel stand
der Fragesteller bzw. man soll wissen, wer diese Frage gestellt hat. Die Frage nach dem Lebenslauf wurde anonym gestellt.
- Herr Löw, hat Prof. Dr. Klau diese Frage gestellt?
- Herr Löw, hat ihr Kollege Pelka, der diese Frage als Vertreter der OP aus einem ?Leserbrief? an den Kandidaten stellte, einen Namen genannt?
- Herr Löw, wo und wann kam von Herrn Klau der Vorwurf? » Als Professor Ragnar Klau Jörg Rotter vorwarf (so bei OP-Online.) ?«
- Wurde der Name nicht von Herrn Rotter ins Spiel gebracht? Herr Rotter bezog sich auf einen Mailverkehr; auf eine einseitigen Mailverkehr. Eine Antwort hat es nie gegeben.
- Wie kommt Herr Rotter darauf, dass die von Herrn Pelka anonym gestellte Frage von Herrn Klau kam? Alles rein spekulativ.
- Selbst wenn es zugetroffen hätte, dass der anonyme Fragesteller Herr Klau gewesen ist, gehörtes es sich nicht, die Anonymität aufzuheben. Aber es hat sichtbar Spaß gemacht. Man war offensichtlich vorbereitet es so zu machen wie getan.
So kann man nicht vorgehen. Das mehrere Bürger Interesse an dem angeforderten Dokument haben, darüber brauchen wir nicht zu diskutieren.
Zur Klarstellung (in Hinblick auf abgegebene Kommentare).
Das Thema -LEBENSLAUF- bekam in meinem Blog den etwas größeren Rahmen nicht deshalb, weil es um einen Lebenslauf von Herrn Rotter ging. Mir sind die Lebensläufe von Herrn Rotter, Falk oder Schülner völlig Wurst. Ich investiere auch keine Zeit in das Thema – LEBENSLAUF- (Lebenslauf nur exemplarisch), sondern darin, wie ein evtl. kommender Bürgermeister eine für ihn wohl unangenehme Bitte -ABARBEITET-. (Könnte ja auch eine kritische Anfrage zu seiner Arbeit sein.) Eine Bitte, die wohl mehrere Bürger an ALLE Kandidaten haben. Konfliktkompetenz ist im Würfel der Soft Skills für Führungskräfte vorhanden. Und nach der Vorgehensweise zu urteilen, die Herr Rotter hier angewendet hat, scheint dieser Baustein komplett zu fehlen. Siehe
Die Gründe für eine solche Bitte spielen absolut keine Rolle. Da man immer wieder von unseren Politkern etwas von Transparenz und Zuhören hört, wäre die Bitte zu erfüllen die einfachste Sache der Welt gewesen.
Ein weitere Punkt der auffällt.
Keine Zeile zu der Frage – Fristüberschreitung bei Aufträgen der Stadtverordneten in Bezug auf Ortsumgehung -.
Kein Wort dazu, dass es hier gravierende Unterschiede in der Beurteilung der – Fristeinhaltung – gab. Ein Stadtverordneter behauptete, die Frist ist verstrichen und die Stadtverordneten haben KEINE Information erhalten. Herr Rotter dagegen behauptete, es gab Zwischenberichte.
Hier als Ergänzung zu einer offenen Mail an Herrn Rotter und Frau Schülner.
Frau Schülner hat, so wie es sich gehört, auf eine an Sie und Herrn Rotter gestellte Mailanfrage geantwortet.
Siehe
Keine Zeile dazu, dass es hier gravierende Unterschiede in der Beurteilung der -ABARBEITUNG- von Aufträgen der Stadtverordneten durch den Magistrat gibt. Siehe: Da sagt doch einer nicht die Wahrheit.
Mag ja sein, dass der Berichterstatter der OP eine solche Lappalie als nicht erwähnenswert erachtet. Als erwähnenswert betrachte der Berichterstatter aber:
„Heftiger Beifall bewies, was das Publikum von dieser Detailversessenheit hielt.“
So sind die mal eben, die Berichterstatter!
Das zur „Neutralität“ anderer Medien. 🙂
Wissen sollte man, dass hier in diesem Blog nicht nur meine Meinung Niederschlag findet. Ich veröffentliche auch -Gastbeiträge- hinter denen ich nicht stehe. Ich schreibe auch von Themen, auf die ich angesprochen werde. Dazu gehörte auch -Lebenslauf-.
Achten Sie auf den kommenden Mittwoch. Da kommt so ein Gastbeitrag. Dazu kann ich auch keine Meinung haben, weil ich nicht zu dem Kreis der Betroffenen gehöre.
BTW:
Was man als Blogbetreiber so alles mitbekommt. Alleine die nicht veröffentlichten anonymen Kommentare haben es in sich. Nicht nur bezogen auf Erster Stadtrat. Ganz zu schweigen von den mir zugestellten Mails.
Man bekommt sehr tiefe Einblicke in bestimmte Vorgänge und dadurch auch einen anderen Blickwinken. Mehr, als wenn man nur die Presse als Informationsquelle zur Verfügung hat. Im Gegensatz zu manch anderen, werde ich Informationen aus einem Mailverkehr nicht breittreten. Ein so schäbiges Verhalten ist nicht meine Sache.
Siehe auch
Brausender Applaus. Bürgermeisterkandidat Rotter filetiert einen Bürger
Linksammlung zur P43 und P43mod (Urberach)

Netzentwicklungsplan
Siehe auch die „Kleine Anfrage“ der Grünen aus 2019.
Das Gute für Urberach an den Anfang gesetzt.
[..] Die ÜNB halten grundsätzlich an ihrer in den vorherigen Netzentwicklungsplänen formulierten Aussage fest, dass die Projekte P43 und P44 wegen ihrer netztechnischen Effizienz vorzuziehen sind. [..]
NEP_2030_V2019_1_Entwurf_Teil1
NEP_2030_V2019_1_Entwurf_Teil2
P43 – Wechselstromleitung aus dem Norden
Trotz aller Aufregung um den SuedLink (Anm. Südlink) lief so manch anderes Projekt Gefahr, keine Beachtung zu finden. Und dies, obwohl die Auswirkungen auf die Umwelt ebenfalls groß sind und dem SuedLink (Anm. Südlink) in nichts nachstehen. Die Rede ist von der Stromtrasse P43, die von Mecklar (etwa 45 km nördlich von Fulda) über Dipperz (bei Fulda) in den Raum Grafenrheinfeld verlaufen sollte. Immerhin scheint dieser Verknüpfungspunkt im Landkreis Schweinfurt nun hinfällig zu sein. Nach den Gesprächen der Koalitionsspitzen in Berlin Anfang Juli 2015 hat man sich darauf geeinigt, die Leitung nicht mehr in Grafenrheinfeld enden zu lassen und den Netzbetreiber dazu aufgefordert, neue Planungen zu beginnen. Quelle: a7stromtrasse.de
P43mod – Wechselstromleitung aus dem Norden
Nicht vor 2029. Sehe Netzentwicklungsplan
Die hessische Landesregierung wehrt sich entschieden gegen den Bau einer weiteren Hochspannungstrasse im Süden und Osten des Bundeslandes. Der lange Trassenverlauf durch Hessen sei eine „ausschließlich politisch motivierte Variante“, klagt Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Grüne). Die Route sei „völliger Unsinn“, urteilt der Grüne. Dabei stehe eine Alternative zur Verfügung, die länger durch Bayern verlaufe und um einen dreistelligen Millionenbetrag günstiger sei. Quelle: fr.de
Alternativ zu P43 wurde erstmals im NEP 2025 eine Verstärkung der bestehenden 380-kV-Leitungen von Mecklar über Dipperz nach Urberach untersucht (Neubau in bestehender Trasse; siehe P43mod). Diese Alternative ist ebenfalls grundsätzlich geeignet, die erforderliche Übertragungsaufgabe wahrzunehmen.Quelle: Netzentwicklungsplan
Hessischer Landtag
Kleine Anfrageder Abg. Degen und Lotz (SPD) vom 22.11.2017
betreffend Netzwerkentwicklungsplan und die Auswirkungen auf denMain-Kinzig-Kreis
und Antwort des Ministersfür Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung
Diese Aufforderung führte zu der Aufnahme der Variante „P43mod“ in den Netzentwicklungsplan, welche eine Trassenführung von Mecklar über Dipperz bis nach Urberach vorsieht. Die Landesregierung lehnt die Variante P43mod entschieden ab.
Starweb.hessen
SPD beantragt Bahnunterführung in Ober-Roden

Antragstext.
Die Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung im Rahmen des S-Bahnausbaus gegen eine Unterführung der Dieburger Straße in Ober-Roden führt mittlerweile zu erheblichen Beeinträchtigungen des fließenden Verkehrs und der Anwohner im Ortskern. In einer Antwort auf eine Anfrage errechnet der Magistrat für die S 1 im 15-Minuten Takt ohne Störungen eine Schrankenschließzeit von 28 Minuten pro Stunde.
Eine Revision der Entscheidung im Rahmen des S-Bahn-Finanzierungsvertrages erscheint notwendig, setzt aber voraus, dass zunächst durch den Magistrat die Alternativen für eine solche Unterführung ermittelt und begutachtet werden. Aufgrund der räumlichen Verhältnisse erscheinen mehrere Lösungen denkbar.
Nur mit einem konkreten Vorschlag macht es Sinn, in Verhandlungen mit den zuständigen Stellen (Bundesverkehrsministerium, Eisenbahnbundesamt u.a.) eine grundsätzliche Bereitschaft zur Finanzierung der Maßnahme zu verhandeln.
Die Entscheidung wird am Ende politisch herbeigeführt werden, aber auch dazu muss die Stadt sagen, was sie will.
Quelle: bgb.roedermark.de
Siehe auch
» Ärger um Bahnschranke: Kommt jetzt eine Unterführung?