Thälmann-Weg. Das peinliche Desaster wäre vermeidbar gewesen

Thälmann-Weg. Das peinliche Desaster wäre vermeidbar gewesen

Eine Pressemeldung der FDP zu der gestrigen Magistratsentscheidung. Bei der Magistratsentscheidung wurde der Antrag „Büro des Bürgermeister“ bezügl. der Namensgebung Thälmann-Weg zurückgezogen. Damit muss bei der Stadtverordnetenversammlung eine neue Abstimmung erfolgen.
 
Das peinliche Desaster wäre vermeidbar gewesen

„Thälmann“Weg kommt doch nicht. Nach dem Brechstangenbeschluss der Koalition nun der Salto rückwärts
Nicht ganz eine Woche ist es her, als die Grün Schwarze-Koalition in der Rödermärker Stadtverordnetenversammlung einen Antrag aus dem Büro des Bürgermeisters gegen jede (politische) Vernunft durchprügelte, nach welchem wenige Meter Weg am Festplatz in Urberach nach dem Demokratiefeind und Kommunistenführer Ernst Thälmann benannt werden sollten. Lesen Sie die ganze Pressemeldung bei der FDP-Rödermark

Jetzt ist es aber langsam Schluss mit den Artikeln zum Thälmann-Weg sollte man meinen. Gibt es in Rödermark nur noch dieses Thema? „Schluss-mit-Berichten-zu-Thälmann-Weg“ ist im Prinzip richtig. Ich kann mich aber nicht daran erinnern, dass ein Antrag aus „Büro des Bürgermeister“ jemals für ein solches „Spektakel“ gesorgt hat und eine solche Flut von Artikeln brachte.
 
Wie ich schon geschrieben habe, konnte ich den Sinn der Namensnennung, den Bürgermeister Kern und auch der Fraktionsführer der CDU in langatmigen Ausführungen versuchte zu erläutern, von Anfang an nicht ergründen. Es stellte sich dann heraus, ich bin nicht der Einzige der einen derartigen Vorstoß des „Büro des Bürgermeister“ nicht verstanden hat. Ich liege falsch, verstanden haben den Antrag und auch die Reden die Stadtverordneten der CDU (mit einer Ausnahme) sowie die AL/Die Grünen. Der Antrag wurde von der Koalition, nach leidenschaftlichen Vorträgen des Bürgermeisters und Fraktionschef der CDU, Michael Gensert, beschlossen.

Warum noch kein Ende absehbar
Fast täglich gibt es in einer Zeitung eine Meldung. Die Fraktionen der Opposition melden sich mit Pressemeldungen. Heute Leserbriefe in der Offenbach-Post. Eine Satire-Seite (Rödermark Examiner) meldet sich mit einem Artikel. Siehe auch die Zusammenfassung Wie man sieht eine Fülle von Reaktionen, die auch in irgendeiner Form festgehalten werden sollten. Festzuhalten ist auch, die Befürworter der Namensgebung CDU-Rödermark und auch die AL/Die Grünen haben sich zu diesem, für Koalition und auch für die Stadt Rödermark, außerordentlich peinlichem Vorgang meines Wissens nach noch nicht geäußert.

Da die Stadtverordnetenversammlung, bei der über die Namensvergabe nochmals abgestimmt werden soll, noch bevorsteht, werden auch noch Artikel zu Thälmann-Weg folgen.
 
Gab es positive Reaktionen?
Ich habe in der Zeit nach dem Beschluss im Internet und der Presse nach Artikeln gesucht, die dem Antrag „Büro des Bürgermeister“ etwas abgewinnen konnten. Sei es auch nur ein Hauch von Zustimmung gewesen, wäre dieser Bericht hier zu lesen gewesen.
War aber eigentlich auch zu erwarten. Keine positiven Reaktionen. Wie will man auch klar verständlich einem Demokraten den Sinn dafür vermitteln „Wir ehren einen Kommunisten, Stalinisten und Kämpfer gegen die Demokratie weil …….“
 
Siehe auch
» Zusammenfassung Thälmann-Weg


Rödermark intern
Grundsteuer B ab 2028 mehr als 1700%?
Dem Haushaltssicheungskonzept kann man entnehmen, dass der Magistrat ab 2028 mit einer Grundsteuer B in Höhe von mehr als 1700% plant.

Bewertung Thälmann-Weg in der Frankfurter Allgemeine vom 25.05.2014

Bewertung der Namensgebung Thälmann-Weg in der Frankfurter Allgemeine
 
In der Frankfurter Allgemeine von heute wurde unter „Leute der Woche“ unser Bürgermeister mit einem Minus bedacht und damit auch der Antrag aus dem „Büro des Ánderen/Liste/Grüne-Bürgermeister von Rödermark“ (so die Frankfurter Allgemeine).

Abschließend bemerkt die Frankfurter Allgemeine

„Die CDU-Fraktion hat wohl einen Aussetzer, als sie mit zustimmte“


 
Neue Webseite berichtet über den Thälmann-Weg
Lesen Sie auch die völlig neue Satire-Seite zu Themen zur Rödermärker Politik.
Rödermark Examiner
 
Siehe auch
» Zusammenfassung Thälmann-Weg


Rödermark intern
Grundsteuer B ab 2028 mehr als 1700%?
Dem Haushaltssicheungskonzept kann man entnehmen, dass der Magistrat ab 2028 mit einer Grundsteuer B in Höhe von mehr als 1700% plant.

Pressemeldung vom 22.05 der FDP zu Thälmann-Weg

Pressemeldung vom 22.05 der FDP zu Thälmann-Weg
 
Im Rahmen der letzten Sitzung der Stadtverordnetenversammlung hat die Koalition aus AL/Grünen und CDU einen Antrag des Bürgermeisters stur durchgeprügelt, wonach nun ein kleines Wegstück in Urberach nach dem Kommunisten, Demokratiefeind, ehemaligen KPD Vorsitzenden und ausgewiesenen Stalin-Freund Ernst Thälmann benannt werden soll. Es steht außer Zweifel, dass Thälmann ein Opfer des Nationalsozialismus ist; eines vieler millionen Opfer des Nazi Regimes. „Es kann jedoch nicht sein“, unterstreicht FDP Fraktionsvorsitzender Tobias Kruger, „dass allein Opfer zu sein dafür ausreicht, um sämtliche anderen Lebensumstände komplett auszublenden.“[..]Lesen Sie den ganzen Artikel bei der FDP-Rödermark
 
Siehe auch
» Zusammenfassung Thälmann-Weg


Rödermark intern
Grundsteuer B ab 2028 mehr als 1700%?
Dem Haushaltssicheungskonzept kann man entnehmen, dass der Magistrat ab 2028 mit einer Grundsteuer B in Höhe von mehr als 1700% plant.

Thälmann-Weg – SPD begrüßt neue Überlegungen des Magistrates

Debatte um Thälmann-Weg – SPD begrüßt neue Überlegungen des Magistrates
 
Die Mehrheitsentscheidung der Koalition von CDU/AL am vergangenen Dienstag, in Urberach einen Weg nach Ernst Thälmann zu benennen, war mehr als ein Fauxpas. Die SPD-Fraktion hatte eindringlich davor gewarnt und gegen dieses Ansinnen gestimmt.Umso mehr begrüßt Sie nun die Tatsache, dass sich der Magistrat am kommenden Montag erneut mit dem Thema befassen will und darüber entscheiden möchte, ob am Vollzug dieser Entscheidung festgehalten werden soll oder der Beschluss modifiziert wird.[…]Hier der ganze Artikel auf der Webseite der SPD-Rödermark
 
Siehe auch
» Zusammenfassung Thälmann-Weg


Rödermark intern
Grundsteuer B ab 2028 mehr als 1700%?
Dem Haushaltssicheungskonzept kann man entnehmen, dass der Magistrat ab 2028 mit einer Grundsteuer B in Höhe von mehr als 1700% plant.

Thälmann-Weg. Erneute Beratung im Magistrat.

Thälmann-Weg. Erneute Beratung im Magistrat.
Wie die Offenbach-Post berichtet, wird sich der Magistrat am 26.05.2014 mit der von der Koalition (CDU und AL/Die Grünen) beschlossenen Antrag des „Büro des Bürgermeister“ befassen. (Siehe Zusammenfassung Thälmann-Weg)
 
Hinweis in eigener Sache
Keinen der abgegebenen Kommentare zum Thälmann-Weg kann ich veröffentlichen. Jedem „Organ der Rechtspflege“ hätte ich dadurch ein sehr gut bestelltes Feld für eine erfolgreiche Klage wegen Beleidigung und Volksverhetzung zur Verfügung gestellt.
 
Siehe auch
» Zusammenfassung Thälmann-Weg