Wenn Helfer bestraft werden – und echte Verkehrsrowdys freie Bahn haben

Leserbrief BI VER
Zugestellt von Christian Hirsch

Wie Bürgermeister Jörg Rotter mitteilte, wurde im Fall der bei der Stadtranderholung verhängten Strafzettel sei Ermessensspielraum als Bürgermeister genutzt – die Bußgelder werden nicht vollstreckt. Diese Entscheidung ist richtig, notwendig und ein deutliches Signal an die Ordnungsbehörde.

Dass ehrenamtlich Engagierte, die ihre Freizeit investieren, um Kindern schöne Ferientage zu ermöglichen, überhaupt ins Visier von Ordnungskräften geraten, ist kaum nachvollziehbar.

Und das nur, weil sich einige Anwohner im Waldrandbereich über geringfügige Verkehrsverstöße beschwert haben. Hier hätte, wenn überhaupt, eine mündliche Verwarnung völlig ausgereicht.

Besonders ärgerlich ist dabei die ungleiche Gewichtung solcher Beschwerden:
Wenn sich Waldrandbewohner einmal äußern, wird sofort gehandelt.

Wir hingegen beschweren uns seit über sechs Jahren über massive Verkehrsprobleme in Rödermark – ohne sichtbare Wirkung.

Abendliche und nächtliche Raserei durch ein bestimmtes Klientel, zunehmender Lärm, rücksichtsloses Verhalten und immer mehr Rotlichtverstöße auf den Durchgangsstraßen: All das ist bekannt, dokumentiert – und bleibt dennoch unbehelligt.

Dieses Missverhältnis wirft unangenehme Fragen auf. Die Ordnung wird offenbar nicht dort durchgesetzt, wo extreme Gefahr besteht, sondern dort, wo sich bestimmte Anwohner besonders schnell Gehör verschaffen. Das ist zutiefst ungerecht – und ein falsches Signal an all jene, die sich für das Gemeinwohl im Ganzen einsetzen.

BI BIVER

Stadt lässt Anwohner weiterhin im Stich

Rödermark (NHR) In der öffentlichen Sitzung des Ausschusses BUSE, am 27. Mai, wurde aus Sicht der BIVER zum wiederholten Male deutlich, dass das „grün“ geführte und für den Verkehr zuständige Dezernat II – trotz positiv geänderter Vorschriftenlage – speziell die klagenden Anwohner entlang der L3097 (MZ-, HU-, NR-Str.) durch Ober-Roden auch weiterhin im Stich lässt, so eine Pressemitteilung der BI „Verkehrsberuhigung Rödermark“– Ortsgruppe Ober-Roden.
Quelle: Heimatblatt Rödermark. Seite 3

Offener Brief von mehreren Anwohner der Hanauer, Frankfurter und Mainzer Straße an AL/Die Grünen

Liebe AL/Grüne Rödermark,

Selbstkritik scheint Frau Schülner fremd zu sein. Alle unsere E-Mails wurden juristisch geprüft – in keiner einzigen finden sich rechtlich relevante Beleidigungen. Um volle Transparenz zu schaffen, werden wir alle unsere versendeten Mails zeitnah veröffentlichen. So kann sich die Öffentlichkeit in Rödermark selbst ein Bild machen – ungeschönt und neutral.

Wenn Rufe nach HILFE an die Politik, als Angriff gewertet werden, dann tut uns das Leid !!!

Weiterhin werden Menschen in Rödermark „alleine gelassen“ und gefährdet, weil notwendige Maßnahmen zur Verkehrssicherung seit Jahren verschleppt werden. Es ist doch bemerkenswert, dass die HSG 5 (Polizei) in Wiesbaden nahezu alle beantragten Standorte für stationäre Blitzer genehmigen würde – vorausgesetzt, die Anträge werden fachlich korrekt formuliert.

Doch in Rödermark prüft man angeblich seit sechs Jahren potenzielle Standorte? Das glaubt Ihnen niemand mehr.

Wie unser BI Vorsitzender schreibt: „Keine Stadt im Kreis hat hier weniger zu bieten.“

Weiterhin werden die Kleinsten und alle Bürger auch, die sich nach mehr Schutz im Straßenverkehr sehnen, aufgrund schriftlich belegbarer persönlicher Vorbehalte gegen uns, in Sippenhaft genommen.

Und das Schlimmste: Statt uns Anwohner als konstruktiven Partner zu sehen – immerhin kämpfen wir für viele Themen, die eigentlich in Eurem ureigenen Interesse liegen – betrachten Sie uns offenbar als Feinde und so hat vor Allem Frau Schülner in den letzten sechs Jahren statt gegen Raser, Rotlichtsünder und Verkehrsrowdys nachweislich gegen uns gekämpft – WARUM?

Ein Blick auf Eure Homepage oder Social-Media-Kanäle zeigt: Es geht fast ausschließlich um Demos gegen Rechts, den Kampf für Demokratie und um Lobeshymnen auf Frau Schülner. Wo bleiben die konkreten Themen für Rödermark? Für die Menschen hier vor Ort?

Herr BGM Rotter sprach im Wahlkampf selbst von “Nachholbedarf” bei Verkehrssicherheit. Und Sie, liebe AL/Grüne Rödermark, sprechen von „beeindruckender Arbeit“ durch Frau Schülner – obwohl der Fachbereich mit eben jenem Nachholbedarf unter ihrer Leitung steht.

So treibt man Menschen in die Arme jener, die tatsächlich eine Gefahr für die Demokratie darstellen – aus Frust, aus Enttäuschung, aus dem Gefühl, nicht ernst genommen zu werden.

Viele Grüße
Mehrere Anwohner der Hanauer, Frankfurter und Mainzer Straße

Viele Grüße
Christian Hirsch

Illegale Autorennen mitten in Rödermark

Leserbrief BI
Verkehrsberuhigung Rödermark
Illegale Autorennen mitten in Rödermark – wie viele Vorfälle braucht es noch?

In der Nacht zum 14. April kam es in Rödermark erneut zu einem erschreckenden Vorfall: Zwei 19-Jährige rasten mit überhöhter Geschwindigkeit durch die Frankfurter Straße – offenbar in der Absicht, sich ein illegales Autorennen zu liefern. Die Polizei konnte einen der Fahrer nach einer Verfolgung stellen, der zweite wurde anhand von Videoaufnahmen ermittelt. Beiden drohen nun Strafverfahren und Führerscheine sind beschlagnahmt.

Dass solche Szenen mitten in Wohngebieten stattfinden ist inakzeptabel. Rödermark ist kein rechtsfreier Raum und es kann nicht sein, dass Bürger Angst haben müssen, dass Raser die Kontrolle verlieren oder möglicherweise gar Menschen zu Schaden kommen.

Seit Jahren fordern wir gezielte Maßnahmen für viele relevante Örtlichkeiten:

  • stationäre Blitzer an bekannten Raserschwerpunkten und schutzwürdigen Örtlichkeiten
  • regelmäßige mobile Kontrollen vor allem am Abend und am Wochenende
  • bauliche Veränderungen wie Fahrbahnverengungen oder versetztes Parken, unterbieten des illegalen Gehwegparkens
  • Radfahrschutzstreifen
  •  

    Andere Städte im Kreis Offenbach handeln längst und nutzen vorhandene Technik, wie man öfter in der Lokalpresse lesen kann. Rödermark hingegen lässt zwei eigene Blitzereinheiten meist ungenutzt im Rathaus lagern, statt diese in kompatible und genehmigungsfähige Blitzerröhren einzusetzen. Das ist weder nachvollziehbar, noch verantwortungsvoll.

    Wer Verkehrssicherheit ernst nimmt, muss handeln: JETZT !
    BI Verkehrsberuhigung Rödermark

    Leserbrief der BIVER – Ortsgruppe Ober-Roden

    Leserbrief

    Schwarz-Grün schlägt Wiederwahl der 1. Stadträtin vor

    „Frau Schülner hat in den vergangenen Jahren eindrucksvoll bewiesen, dass sie die Aufgaben als Stadträtin hervorragend erfüllt“. Mit diesen eindrucksvollen Worten (Stadtpost vom 22.02.2025) versucht der Fraktionschef der AL/Grüne, Stefan Gerl, die Voraussetzungen gemäß der Hess. Gemeindeordnung für ihre Wiederwahl zu schaffen.

    Wir als „BI Verkehrsberuhigung Rödermark“ können dieses betont auffällige „1a-Zeugnis“ keinesfalls bestätigen, denn bekanntermaßen untersteht ihr auch der FB-3, d.h. öffentliche Ordnung, Sicherheit und Verkehr.

    Seit 6 Jahren plagen wir uns als BI an ehemals „Runden Tischen“, in unzähligem Schrift- und Diskussionsverkehr mit diesem FB, um befriedigende Lösungen für sehr viele Anwohner an gesundheits-, lärmbelastenden und gefährlichen Straßenabschnitten zu erreichen.

    Doch seither „auf Eis“ liegen unsere berechtigten und begründeten Forderungen nach „Kreiseln“ bzw. stationären „Blitzern“, Tempo-30 auf der MZ-, HU-, Nieder-Röder und Rodaustr., technische Verkehrsberuhigungsmaßnahmen u.a. auf allen Hauptdurchgangsstr. sowie Sicherheitsmaßnahmen für Radfahrer und Fußgänger, wozu z.B. reglementieren des rechtswidrigen Gehwegparkens gehört. Keine Kommune im Umkreis hat weniger zu bieten. Auch nur unter Mediendruck und Einschaltung übergeordneter Behörden war z.B. das LKW-Durchfahrtsverbot in O-R möglich, das im Übrigen bis heute und trotz zahlreicher Verstöße nicht kontrolliert wird.

    Seit 6 Jahren Fehlanzeige, was ein aktives und rechtlich mögliches Handeln pro-Anwohner seitens des FB betrifft. Auch unsere konstruktivsten Vorschläge und Anträge wurden zum Teil fadenscheinig abgelehnt, verzögert oder blieben schlicht unbeantwortet.
    Unter einer eindrucksvollen, hervorragenden Aufgabenerfüllung sowie gleichfalls „Grüner“ Politik stellen wir uns etwas anderes vor. Doch offensichtlich gilt auch hier das Motto „The same procedure always“.

    Norbert Kern & Christian Hirsch
    BIVER – Ortsgruppe Ober-Roden