AST. Anruf Sammeltaxi. Wer hats erfunden. 1986 die ……

2002 AST. Heimatblatt Rödermark
2002 AST. Heimatblatt Rödermark

Wie hoch mögen die Kosten für die Stadt Rödermark für das Anruf-Sammel-Taxi (AST) gewesen sein?
 
Siehe auch
» 03.08.2018 Rödermärker Unternehmen gewinnt Ausschreibung.
» 22.09.2018 Ab 2019 wieder AST in Rödermark.
» 24.09.2018 Kennen Sie den Anruf-Senioren-Dienst ASD?
» 23.10.2018 AST jetzt doch nicht in Rödermark?
» 25.01.2019 AST kommt zurück. Ein Antrag der KREIS-Grünen.
» 14.02.2019 KVG Offenbach teilt mit – ASTplus kann an den Start gehen.
» 28.02.2019 AST Wer hats erfunden? 1986 die SPD
» 25.09.2020 Kommt – trotz Geldmangels – im Dezember ASTPlus (Hopper) ?

Eine Antwort auf „AST. Anruf Sammeltaxi. Wer hats erfunden. 1986 die ……“

  1. AST und Stadtbus wurde von Leuten erfunden, die sich nicht vorstellen können (außer zu Ihrem Bali Urlaub zum Flughafen) jemals ÖPNV zu fahren.

    Ähnlich wie der Stadtbus wurden fast alle AST Angebote im Kreis ganz ganz ganz weit weg von den Bedürfnissen der ÖPNV Nutzer entworfen.

    An sich ist es es einfach: Ein ÖPNV Angebot benötigt einen sehr festen Takt (!!! das Wichtigste überhaupt) oder ein total flexibles Angebot wie den Hopper oder die Tram in einer großen Stadt.
    Der Takt eines AST war nie gegeben, da man -so wie es auch im Artikel steht- nie feststand, welche Route und damit welche Fahrzeit zu erwarten ist.

    Um ein AST zu nutzen, braucht man einen Vorlauf von mindestens 70 Minuten, die Fahrt kann von Entscheidung den Pseudo Fahrplan zu nutzen und anzukommen bis 90 Minuten dauern. Da ist Laufen schneller. Kein autofahrender grüner SUV Politiker kann verstehen, dass das kein echtes Angebot ist.

    Derzeit gibt es ein relativ (im Gegensatz zur Schiene) verlässliches Bus Angebot im festen Takt. Die Planer haben hier relativ schnelle Routen (z.B. Urberach->Dietzenbach über Ober-Roden und Breidert) geschaffen. Damit die Akzeptanz gewährleistet wird, wurden selten frequentierte Orte wie Bulau, Messenhausen, Urberach Ost, Ober-Roden Ost) ausgelassen, und dafür ein Hopper eingesetzt. Interessant zu recherchieren wäre ggf. ob ein Bus Taktverkehr (ca. 30 Minuten) durch ganz Rödermark ggf. sogar teurer wäre, als der Hopper.

    Warum ein Hopper einen Zuschuss von 20 Euro benötigt, liegt daran, dass die Verwaltung nicht in der Lage ist, in sich einen ÖPNV Nutzer einzudenken.
    Vielmehr muss hierfür ein Multimilliarden Konzern aus den USA beauftragt werden, da in den USA sehr gute ÖPNV Konzepte vorliegen und die damit Erfahrungen haben. Oder warum wurde sonst der amerikanische Multimilliardenkonzern mit gigantischen Gewinnen beauftragt?

    Falls Politiker mitlesen: Ausnahmslos jedes ÖPNV Angebot, dass mehr Zeit als Laufen benötigt (wie AST oder Stadtbus) wird von den Menschen nicht angenommen.
    Ist so simpel, wie es klingt.


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