Eine Frage im Blog Rödermark bezieht sich auf die Kosten der Verschönerungsmaßnahmen an der Rodau.
Was haben wir, um uns den Betrag etwas annähern zu können.
Hier wird der Bereich geschildert, den man im Konzept ISEK finden kann.
Der kleine Grünzug an der Rodau an der Rilkestraße ist Ober-Rodens größte innerstädtische Grünfläche. Da eine Teilfläche zeitweise als Erweiterung des nicht großen Schulhofs der Trinkbornschule genutzt wird, sind die Nutzungsmöglichkeiten für die Öffentlichkeit aktuell beschränkt. Aus diesem-Grund-ist mit dem ISEK die Maßnahme 34 „Ausbau Grünzug“
Quelle: https://www.rm-news.de/AM/2025/FDP_Rilkestrasse.pdf
Verfügbar für Freiflächen Ortskern
Aktuell verfügbar im Haushalt 2025 sind 828.288 Euro bei der Investition 6-SH-M31K Freiflächen Ortskern. Somit sind die Wettbewerbskosten abgedeckt.
Quelle: Beschlussvorlage
6-SH-M31K Siehe Haushaltsplan Seite 46 (47)
Ich kann natürlich nicht genau sagen,
was und die Verschönerung letztendlich kosten wird. Selbst wenn die Gesamtkosten bekannt sind, stellt sich immer noch die Frage: Wie hoch ist überhaupt der förderfähige Betrag? Eine pauschale Aussage wie „Wir zahlen nur ein Drittel“ ist aus meiner Sicht absoluter Blödsinn. Bei den im Ortskern durchgeführten grundhaften Sanierungen der Straßen liegt dieser nach meiner Einschätzung (siehe RiLiSe) bei evtl. nur 50% der Gesamtsumme, wenn es schlecht kommt, sogar nur bei 25%. Es kommt darauf an, wie die Straßen klassifiziert werden. Aber das ist mal wieder ein ganz anderes Thema. Da müssten wir in eine Straßenbeitragssatzung einsteigen.
RiLiSe aus 2017
Es existiert eine neuere Fassung, die aber diesen Passus weiterhin beibehalten.
Sofern keine Festlegungen über Straßenbeiträge in einer Satzung nach dem Gesetz über kommunale Abgaben (KAG) getroffen sind, werden folgende Beiträge im Vomhundertsatz des beitragsfähigen Aufwandes unterstellt
Siehe: RiLiSe
Ich finde einen Hinweis auf bisher
entstandenen und abgerechneten Kosten in Höhe von ca. 25.000,00€ Siehe
Leider ist nicht ersichtlich, wie hoch der Förderfähige Betrag ist.
Sind das alle Kosten, die bisher angefallen sind? Wenn diese 25.000 € der förderfähige Betrag ist, dann sind die Kosten für Rödermark ca. 8.400 €. Würde man das Projekt abbrechen, dann hätte Rödermark die ganzen Kosten, ca. 25.000,00 zu tragen. Ein Abbruch der Verschönerung für 828.000, die Rödermark mit knapp 280.000,00 € zu finanzieren hat (Kredit), wäre bei der miserablen Kassenlage der Stadt die bessere Option gewesen. Geht Rödermark dann irgendwann mal wieder besser, dann hat man immerhin schon den fertigen Plan.
Maßnahme 34 Ausbau Grünzug

Kosten April 2019

Siehe auch
» Berichtsantrag der FDP „Sachstand Förderprogramme
» Kofinanziert. Das macht mich stutzig
» ISEK. Wir bezahlen ja nur 1/3. Diese pauschale Aussage ist scheinbar falsch.
Ich habe die Schnauze echt so was von voll von diesem Magistrat. Hat Rödermark noch eine Opposition oder wurde der Betrieb eingestellt?
Hinweis: Kommentare spiegeln die Meinung der Verfasser wider. Bitte respektvoll und themenbezogen schreiben. Tatsachenbehauptungen sollten überprüfbar sein; Unbestätigtes bitte als Spekulation kennzeichnen. Beleidigungen, Diskriminierung, Spam oder Verstöße gegen Urheberrechte werden gelöscht. Problematische Inhalte melden an: Info@rm-news.de
In facebook von Herr Gerlach gefunden.
Die Stimmung ist am Tiefpunkt.
„Ein klares Statement wie nach meiner Meinung sich die Situation darstellt.
Ich bin grundsätzlich für Projekte die der Verbesserung der Lebensqualität dienen, obgleich soziale Errungenschaften (Bücherei, Kultur, Schwimmbad, Jugendzentren usw.) immer vorrangig bei mir stehen.
Mittlerweile sind Straßen in einem Katastrophalen Zustand. Pestalozzi Straße wartet seit 10 Jahren auf Bäume zur Beschattung. Der Bürgersteig Bahnhof Urberach bis zu U3 fehlt. Das lässt sich mittlerweile lang fortsetzen.
Gerade angelegte Kultstätten fallen nicht durch Pflege auf.
……und wenn dann eine Stadt unmittelbar vor der Insolvenz dümpelt, solche Projekte?
Unverantwortlich, Dreist und Ignorant ist noch milde ausgedrückt.
Völlig die Bodenhaftung verloren und in der Stadtgeschichte Rödermarks bzw. beider Ortsteile einzigartig.
Dieses ewige Märchen, wir sollten das nicht stoppen, das ist nicht wie in der Wirtschaft, geradezu dekadent.
Erklären das Arbeitsplätze bei der Stadt gefährdet sind und dann weiter so, wie lässt sich dass noch rechtfertigen?
Bei mir kommt zuerst der Mensch und seine Sicherheit, besonders im Verkehr, bevor ich eine akzeptable Fläche zu einer Pseudo Kultstätte umgestalten würde.
Schaut mal das die Stolpersteine nicht mit Autos zugeparkt sind.
Herr Rotter halten Sie Instand, was erfolgreiche und bürgernahe Bürgermeister geschaffen haben und fangen Sie bitte an, mit den Bürgern vernünftig zu kommunizieren.
Keine Hochglanzfotos sondern Pläne und Ideen, wie Sie diese Katastrophe, Zeitnah abwenden werden. Nach den Wahlen jeweils völlig abtauchen, mit der Denke, Augen zu und durch.
Mir reicht es, sehr vielen Bürgern reicht es bereits viel länger und ich habe wiederholt den Mut das auch offen auszusprechen und zu zeigen. Aus guter Kritik wird irgendwann eben Zorn.
Respekt?! Lernen Sie dies erstmal, bevor Sie völlig Hemmungslos in die Taschen der Bürger greifen.
…..und hören Sie auf mit dem Konnexitätsprinzip und „den da oben“.
Sie sind für alle Rödermärker Bürger, „der da oben“, gehen Sie bitte endlich Ihrer Kern-Tätigkeit nach.
btw. die Stadtverordneten aller Parteien hatten Ihnen einen Arbeitsauftrag zum Konnexitätsprinzip gegeben, vor einem Jahr wohlgemerkt.
Wo ist das Ergebnis? Wo ist die vorbereitete Klage?
Ulkiger Weise, plant Ihr Ex ?? – Partner einen Wortgleichen Antrag vor.
Herr Rotter, wenn man ein Amt nicht mit ganzer Kraft, Leidenschaft oder mangels irgendwelcher Defizite ausüben kann, gibt es Wege.
Beratung, Coaching, uvm.
Noch eines, was ich noch nicht aufgearbeitet habe, wieso haben AL/Grüne so eine Wahlklatsche bekommen. Faktisch hätten Sie diese verdient. Ich habe mich von der AL/Grünen Politik doch entfernt, aber…….. Roland Kern war der letzte Wohlfühl -Bürgermeister, auch weil er Kritik nicht als Angriff auf sich gewertet hat. Geht halt nichts über hohe berufliche Qualifikation und Empathie. Das sehe ich analog zu allen Bürgermeistern rückwirkend, bis 1966.
Rödermark verdient wieder das Leben wie bis 30.06. 2019 war.“
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