BIVER: „Verkehrsentlastung“im Fokus. Nachtrag

Ortsdurchfahrt Urberach
Ortsdurchfahrt Urberach


Nachtrag
Nach Mails und Telefonaten. Man sagte (schrieb) mir, der Magistrat hat in der Vergangenheit einiges für das Zustandekommen der Ortsumgehung unternommen. Das soll ich auch so schreiben. Gut mache ich hier und bei Facebook.
Es ist so, dass in den vergangenen 40 Jahren schon mal verträumte Schritte in Richtung Umgehung gemacht wurden. Fakt ist aber. Offenthal, mit ähnlich starkem Verkehr wie Urberach, hat eine Umgehung. Urberach nicht. Das muss doch seinen Grund haben.
Warum ist Ober-Roden die einzige an der S1 gelegen Kommune, die keine Bahnunterführung hat?



[..]„Bürgerinitiative Verkehrsentlastung Rödermark“,kurz BIVER genannt: Unter diesem Titel hat sich eine Gruppe von Genervten zusammen geschlossen. Lesen Sie den Artikel in der Dreieich Zeitung.

Der letzte Satz in dem Artikel bringt Druck in den Kessel. Besonders für die seit Jahren, zumindest diesbezüglich, tatenlos agierende Koalition.
[..] die –noch vor der nächsten Kommunalwahl 2021– von den Politikern klare Antworten erwarten. Siehe DZ[..]
Ich bin sicher, AB SOFORT wird eine Aktion die nächste jagen.

Flankierend Maßnahme?
Da wir reichen Rödermärker so nett zu den sparsamen Messelern sind, haben wir bestimmt dort ein Stein im Brett und können auf eine wohlwollende Prüfung der KL-Trasse hoffen. Stichwort; Rödermärker Ordnungspolizei läuft in Messel Streife

Gestern in Ober-Roden. Ein Ortsteil mit Umbgehung.

Ober-Roden. Der Ortsteil mit Umgehung.
Ober-Roden. Der Ortsteil mit Umgehung.

Siehe auch

Ortsumgehung. Ergebnisbericht.
Ortsumgehung. Ergebnisbericht.

Zusammenfassung KL-Trasse. Umgehung Urberach

6 Replies to “BIVER: „Verkehrsentlastung“im Fokus. Nachtrag”

  1. Nun endlich geht es bei den Bürgern lost ! … sollte man denken.
    Doch das ist so eine Sache, denn jede Variante einer Ortsumgehung hat Verlierer und natürlich werden diese wenig begeistert reagieren. Was natürlich aus deren jeweiliger Sichtweise auch nachvollziehbar ist. Wer will schon eine Umgehungsstrasse direkt vor seiner Haustür haben. Bin sehr gespannt wie BIVER-Sympathisanten reagieren, wenn sie direkt auf die ablehnenden Argumente und deren Personen treffen.

    Wie schwierig das ist, die noch „einfachste“ Lösung der KL-Trasse auszuwählen sehen wir auch an der Reaktion aus Messel. Ein sehr vertracktes Thema, das einem gordischen Knoten gleicht. Vielleicht tut sich auch deshalb dies Politik so schwer … es gibt einfach keine Lösung, die allen Bürgern gerecht wird und die keine Unruhe bzw. Spaltung in den Ort bringt.

  2. Richtig. Es gibt keine Lösung, die es allen recht macht. Sieht man schon in einer Familie mit 2 Kindern.

    Dass die Politik in Rödermark seit 36 Jahren (1984 beginnt meine Zusammenfassung) nicht in der Lage war, eine Lösung herbeizuführen, ist eine Schande.
    Eine seit 2000 ständig verschärfende Situation (für mich subjektiv) und ein hauptamtlicher Magistrat, der die Hände nicht aus dem Schoß bekam (?bekommt?), ist unakzeptabel aber die traurige Wirklichkeit.

    An einem solchen Beispiel wird deutlich. Man will der gute Bürgermeister sein und bleiben. Da auch, jedenfalls habe ich wenig vernonmmen, der öffentliche Druck lange gefehlt hat, bestand wohl kaum eine Dringlichkeit, sich mit der Ortsumgehung intensiv zu befassen um evtl. auch noch Wählerklientel zu vergraulen. Motto. Gewählt werden und nur von Wahl zu Wahl denken.

    Das hatten wir 2,5 Wahlperioden so. Mal sehen, ob in der laufenden Bürgermeisterzeit des ex Vizebürgermeisters die Ortsumgehung bringen wird. Die Chance, Bewegung in die Sache zu bringen, beurteile ich als sehr gut. Der Bürgermeister hat, im Gegensatz zu seinen Vorgängern, kaum eine andere Wahl. Druck ist jetzt im Kessel. Der aktuelle Bundesverkehrswegeplan hat die Möglichkeiten aufgezeigt. Bürgerinitiativen sind aktiv. Kommunalwahlen stehen an. Stavo Anträge sind verfasst und eingereicht.

    Die Ortsumgehung hat das Attribut „Dringlichkeit“ verpasst bekommen.

  3. Ob es wirklich los geht? Es gibt eben eine kleine aber lautstarke Lobby gegen eine ortsnahe Umgehung um Urberach. Und der haben sich viele angeschlossen und krähen gebetsmühlenhaft „KL-Trasse“.
    Dazu eine Aussage des BM von Messel in der OP vom März.2019: Messel weiter gegen K-L-Trasse – Bürgermeister Larem sieht keine
    Chancen auf Einigung. Entlastung tut Not, die Frage ist nur wie. Messel bleibt bei seinem „Nein“ zur K-L-Trasse, die Urberach vom Durchgangsverkehr entlasten soll. „Diese Trasse ist völliger Quatsch“, sagte Bürgermeister Andreas Larem (SPD) gegenüber unserer Zeitung. In Rödermark sei Bürgermeister-Wahlkampf, „und da wird halt etwas aus dem Hut geholt“.
    Und das entspricht in etwa den Aussagen des Landkreises und von Hessen Mobil. Wie auch immer man das Thema beurteilt, damit man nicht auf einen toten Gaul setzt sollte man schnell eine Alternative zur KL-Trasse haben – ach ja, die soll es ja mit sehr genauen Plänen bereits geben – nur davon will keiner was wissen und die o. g. Lobby schreit: „Nein“.

  4. Hier in diesem Blog sehr schön archiviert die Begebenheiten zu diesem (immer wiederkehrenden Thema) seit 1984. Ich erinnere mich an eine legendäre Veranstaltung in der Halle Urberach (muss so um 2009/2010 gewesen sein), daß das Podium nicht von den Bürgern gelyncht wurde war alles.
    Jedes Jahr die gleiche Sau mit anderem Namen und anderen Mitspielern durchs Dorf getrieben.
    Es gibt nur eine Variante und die heisst: schicke Piste zwischen Orrwisch und Bienengarten hindurch. War damals schon so und wird auch so bleiben. Danke Messel !

  5. Gibt es einen Kontakt, an dem ich mich dieser BIVER anschliessen kann? Eine Internetseite wäre hilfreich dazu, wie z. B. von der Sachsenhauseniniative (www.mainkaichaos.de).
    Danke im voraus für die Rückmeldung.

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