Es ist zum Mäusemelken.

Rödermark. REWE, EDEKA, Rossmann07.05.2018 – ( KOD )

 
Nachtrag
Es ist erforderlich geworden, die von Herrn Gerl als -Chemieunternehmen- bezeichnete Firma in die richtige Ecke zu stellen. Die Firma befasst sich mit: Aluminiumveredlung, Eloxieren und Pulverbeschichtung.
 
 
Es ist zum Mäusemelken.

EDEKA, REWE
EDEKA, REWE

Heute traf ich im REWE Dudenhofen 4 Bekannte beim Einkaufen. Auf der Heimfahrt kamen mir im Kreisel zwei weitere Bekannte im Auto entgegen. Zufall? Waren das alle aus Ober-Roden für den ganzen Tag? Kann ich mir kaum vorstellen. Das waren auch nur die, die ich gekannt und gesehen habe. Auf der Heimfahrt bin ich dann nicht direkt nach Ober-Roden gefahren. Ich habe einen Umweg über Münster und dem dortigen EDEKA gemacht. Hier waren es nur 2 Bekannte und 3 weitere, die so glaube ich, in Rödermark wohnen.

Die Frage der Politik: „Brauchen wir in Rödermark noch weitere Vollsortimenter?“ Diese Frage dürfte sich kein Stadtverordneter stellen. Ein Bürgermeister erst recht nicht. Man kann sicher sein, dass eine Firma wie EDEKA den Standort professionell abgeklopft hat. Der Verkäufer für das Grundstück für einen EDEKA-Markt ist bereit. In 20 Gesprächen, so laut Bürgermeister Kern, hat man EDEKA kein grünes Licht (grünes Licht) gegeben. Also EDEKA will. Die Bürger wollen. Ideale Voraussetzungen für den roten Teppich. Die Koalition rollt statt Teppich – Steine in den Weg.

Die grünen Weltverbesserer sollten sich einmal überlegen, wie viel Auspuffdreck der Tourismus der Bürger aus Rödermark zu den Einkaufsstätten der Umgebung verursacht. Alleine meine Frau mit dem frisch gewaschenen Drecksdiesel. Aber das interessiert die ja nicht die Bohne. Was wollen die Grünen. Wir sollen mit dem Rad zum Einkaufen und zur Arbeit mit dem öffentlichen Nahverkehr fahren. Zum Einkaufen treiben die uns aber mit dem Auto in die Nachbarstädte. Man, das soll mal einer auf die Rolle kriegen. Das Tolle dabei ist, die CDU macht dieses Spiel mit. Was die FDP, FWR und SPD will ist mal egal. Wenn „die Macht“ (anderer Name für Koalition) nicht will, geht nichts in Rödermark.
Der grüne Bürgermeister wollte ja auch, dass die Ober-Röder die Drogerie in Urberach aufsuchen müssen. Glücklicherweise hat der öffentliche Druck gegen die grüne Politik gewonnen und Ober-Roden hat jetzt seinen Rossmann.

„Mit uns kein EDEKA-Markt in der Max-Planck-Straße.“ So der Tenor von Herrn Gerl AL/Die Grünen. Er wies darauf hin, dass dann direkt neben einem – Chemieunternehmen- frische Produkte verkauft werden. Herr Gerl, wenn man wegen dem -Chemieunternehmen- in einem geschlossenen Laden nebenan keine frische Produkte kaufen sollte, weil man im Rückschluss Ihrer Erwähnung den -Chemieunternehmens- von belasteten Produkten ausgehen muss, warum wird das -Chemieunternehmen- nicht geschlossen? Scheint ja eine Umweltbelastung zu sein, die der Bürger aus Rödermark so noch nicht wahrgenommen hat.

Also Rödermärker. Besteht der Wunsch, in einem modernen REWE oder EDEKA-Markt einkaufen zu gehen. Ins Auto und nach Dietzenbach, ins Rodgau oder nach Münster. Gebt Euer Geld dort aus. Lasst euch nicht von einem Weltverbesserer erzählen, ihr seid deshalb Umweltverpester.

So wie es zurzeit noch aussieht, würde die Realisierung EDEKA in greifbarer Nähe liegen. Konzept vorhanden, Grundstück in idealer Lage, der Bürger will einen EDEKA-MARKT. Man munkelt sogar, dass im Falle einer Ansiedlung von EDEKA man seitens EDEKA bemüht ist, einen kleineren Satelliten im Ort zu etablieren.

Denkt man an die neuen Wohngebiete in Rödermark, würde ein neuer Arbeitgeber wie EDEKA nicht verkehrt sein. Das interessiert scheinbar die Koalition nicht die Bohne. Was brauchen wir Gewerbesteuer. Wenn was fehlt, erhöhen wir mal schnell die Grundsteuer B. Darin sind wir in Rödermark ja nicht so schlecht. Waren es 2007 noch 330% so sind es heute 540%. Tendenz weiter steigend. Siehe auch: Rödermark belegt bei der Grundsteuer B einen Spitzenplatz.

Man muss aber erwähnen, es steht ein neuer REWE-Markt an. Leider sind darüber bisher kaum handfeste Informationen bekannt. Und da wir in Rödermark wohnen, kann man erst etwas glauben, wenn entsprechende Verträge unterzeichnet, richtig gelesen und verstanden wurden.
Über EDEKA kann man reden. Über alle anderen Optionen nicht.

Wie viele Gespräche wurden mit REWE, wenn die der geheimnisvolle Marktbetreiber ist, geführt?
 
 
Siehe auch
Die Grünen zum EDEKA. Komplizierte Situationen!

12 Replies to “
Es ist zum Mäusemelken.”

  1. Mache ich auch.
    Aber jahrelanger Einheitsbrei ist auf Dauer nichts für mich. Da fahre ich – und ganz offensichtlich viele aus Rödermark – mal zum EDEKA und zu einem modernen REWE. Einkaufen soll für auch Erlebnis sein.

  2. Wenn Sie ein Erlebnis haben wollen, Opelzoo ist Super!

  3. Kann es vielleicht auch sein, dass einige Ihrer Bekanntschaften ihre Einkäufe zufällig auf ihrem Heimweg von der Arbeit erledigen und dies vermutlich auch tun würden, wenn vor Ort ein EDEKA wäre? Ich kenne die Personen nicht und weiß auch nicht, wie persönlich Sie mit ihnen betraut sind.

    Mein persönliche Meinung:
    Ich bin gut bedient hier in der Umgebung mit Kaufland, REWE Eppertshausen, ALDI, LIDL, Penny, Netto, dm, rossmann und OBI – für mich aus Urberach sogar alles per Fahrrad erreichbar. Für mich erschließt sich die unbedingte Notwendigkeit eines EDEKAs nicht direkt. Aber wenn EDEKA gewillt ist, hier her zu kommen, sollten sie auch eine Chance bekommen. Bekanntlich regelt ja die Nachfrage den Markt. Wenn dann in 2 Jahren eine der anderen Läden wieder schließen muss, wird sich darüber beschwert, dass Arbeitsplätze verloren gehen. Aber so ist der Markt halt.

  4. Zugegebenermaßen fahre ich meist nach Eppertshausen zum REWE und REWE-Getränkenarkt. Meine Frau hingegen fährt regelmäßig nach Dudenhofen in den REWE. Und zugegebenermaßen finde ich das dortige Konzept neben denn Einkaufen auch mehr als großartig umgesetzt!

    Auch ich würde einen EDEKA-Markt begrüßen und würde mich sogar noch freuen, wenn ein kleiner EDEKA im Breidert-Center eröffnen würde. Dann müssten gerade die älteren Damen und Herren nicht die weiten Wege gehen müssen…

    Aber leider muss ich dem Autor sein dingen Reght geben, auch was gerade unseren BGM anbelangt. Ein Grund warum ich die schöne Gemeinde mit meiner Familie wohl (hoffentlich) bald verlassen kann. Ein großartiges Beispiel hierzu ist die Vergabe der Bauplätze an einheimische Familien in Eppertshausen. Hier wurde per Losverfahren eine Grubdstücksvergabe durchgeführt. Ich bedaure wirklich, dass sich der damalige Eppertshäuser BGM hier nicht durchsetzen konnte.

    Sonnige Grüße aus dem Breidert!

  5. Wer gegen den EDEKA ist, soll nachvollziehbare Argumente bringen. Die Projektentwickler rechnen auch mit einem kommenden REWE-Markt mit einem guten Geschäfte. Auch wenn das Einzelhandelskonzept etwas anderes aussagen sollte. Wem soll man mehr glauben? Einem Investor, der dort investierten, bauen und danach Geld verdienen will oder einem Konzeptersteller. Wer glaubt ernsthaft, dass jemand, der ein schönes Gelände sieht und dann sagt: „Ach, probieren wir es einmal.“ Und noch etwas, die Projektbetreuer werden das Einzelhandelskonzept der Stadt kennen.

  6. „Auch ich würde einen EDEKA-Markt begrüßen und würde mich sogar noch freuen, wenn ein kleiner EDEKA im Breidert-Center eröffnen würde. Dann müssten gerade die älteren Damen und Herren nicht die weiten Wege gehen müssen…“ (Fam. Breidert)

    Ich fände die Einrichtung einer Zweigstelle im Breidert auch klasse. Nicht nur für die älteren Damen und Herren, sondern auch für die jüngeren.
    —–
    Die Einrichtung eines EDEKA-Marktes würde ja auch zu mehr Vielfalt (neudeutsch: Diversität) an angebotenen Waren führen. Die Supermärkte grenzen sich gegenseitig durch ihre Waren voneinander ab. Man bekommt zwar in allen Markten ähnliche Warentypen (Käse und Wurst z. B.) aber von unterschiedlichen Herstellern und in anderer Ausführung. Und dann bieten die Märkte auch Waren an, die man in den anderen Märkten gar nicht erhält. (Genau wie beim neuen Wochenmarkt.)

  7. Ein Edeka wäre wirklich super. Aber in der Max-Planck-Straße würde das wohl nicht funktionieren. Heute Morgen standen an dem benachbarten Chemieunternehmen sieben LKW´s zum Be- oder Entladen. Diese standen auf beiden Straßenseiten. Da wäre ein Interessenkonflikt vorprogrammiert. Es kann ja niemandes Wunsch sein, dass sich alteingesessenes Unternehmen, welches auch Gewerbesteuer zahlt, am Ende noch aus Rödermark verabschiedet. In etwa das Gleiche gilt auch, für die auf dem Gelände der Max-Planck-Str.10 ansässigen Firmen. Interessiert sich da überhaupt jemand dafür? Da habe ich bis jetzt noch gar nichts darüber gehört oder gelesen. Unser Bürgermeister wurde demokratisch gewählt und hat seine Sache bisher recht gut gemacht. Haben wir also Vertrauen, dass er eine für alle zufriedenestellende Lösung findet. Alles hat seine Zeit.

  8. Erst heute wieder in Dudenhofen einkaufen gewesen, wegen des Warenangebots (Z.B.“Frisch“ Fisch war Ziel des Einkaufs).
    Finde das Konzept auch einfach gut. Ansonsten findet man mich zum größtenteil in Eppertshausen im Rewe und Penny, aber auch im Edeka Münster. Aber auch mal im Rewe Ober-Roden (den ich aber nicht so dolle finde, da fahre ich lieber in den Nachbarort). Lidl geh ich auch noch. Kaufland meide ich eigentlich, weil mir der Laden nicht gefällt. Aldi und Netto auch nicht meins.
    Ich wurde eine größeren Rewe und/oder ein EDEKA begrüßen.

  9. […]für die auf dem Gelände der Max-Planck-Str.10 ansässigen Firmen. Interessiert sich da überhaupt jemand dafür? Da habe ich bis jetzt noch gar nichts darüber gehört oder gelesen.[..]

    Ich habe es getan.

    Auf dem Gelände des angedachte EDEK-Marktes gibt es noch aktive Unternehmen.
    Geschätzte 15 Mitarbeiter sind auf 12.500 qm beschäftigt. Ich habe mit Unternehmern (plural ist richtig) gesprochen. Allen ist klar, dass man auf diesem Gelände keine Zukunft mehr haben wird. Mal völlig egal ob EDEKA sich dort niederlassen darf oder nicht. Schwer trifft es einen Unternehmer, der mit schweren Maschinen einen Umzug vor sich hat. Genau dieser Unternehmer schilderte die Situation so wie sie ist. „Privatgrund. Wenn der Eigentümer verkaufen will, dann ist das eben so. Dann muss ich halt umziehen“

    Zu lesen hier im Blog. Artikel ist vom 26.03.2018
    https://www.rm-news.de/?p=92561

  10. Mal wieder politischer Quatsch! Wenn ein Interesse besteht, von beiden Seiten, dann kann man doch von einer Einigung ausgehen. Beschlüsse sollten ja wohl nicht das Thema sein, allerdings mangelt beziehungsweise scheitert es hier wohl an der Bereitschaft des Wollens.

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