Wann kommt der Straßenbeitrag?

Rödermark. Wann kommt der Straßenbeitrag?

Es ist Wahlkampf. Über eine neue Gebühr, die meiner Meinung nach nicht anwendbar ist, reden die Parteien vor der Kommunalwahl nicht bzw. ungern.

Es wird aber immer konkreter. Eine Straßenbeitragssatzung wird/muss kommen. Ein klares Konzept, wie man diese neue Gebühr rechtssicher vermeiden kann, wurde bisher nicht vorgelegt. Weder vom Magistrat noch von den Parteien/Wählervereinigungen, die sich im Wahlprogramm GEGEN einen Straßenbeitrag stellen.

Der „Königsweg“ die Straßenbeiträge über die Grundsteuer einzutreiben, dürfte ein Wunschdenken bleiben. Es sei denn, es werden neue Voraussetzungen von übergeordneten Stellen geschaffen. Davon ist bisher nichts in Sichtweite.
Ein Haushalt, der Grundsteuer-B-Erhöhung vorsieht und in dem kein Straßenbeitrag aufgeführt ist, dürft Probleme bei der Haushaltsgenehmigung bekommen.

Siehe: Siehe hierzu Zusammenfassung Straßenbeitragssatzung / Wiederkehrende Beiträge.
 

Es werden doch jetzt Straßen grunderneuert! Es geht also doch; oder?
» Die jetzt im Rahmen des „Landesprogramm“ durchgeführte „grundhafte Sanierung“ ist eine wohl kaum zu wiederholende Ausnahme.

» Die jetzige Vorgehensweise (z.B. Schwimmbadstraße), mit JEDEM Anlieger eine separate Vereinbarung zuzutreffen, kann man sich bei der Dieburger Straße kaum/nicht vorstellen.

» Normalfall. Ohne Straßenbeitragssatzung KEINE „grundhafte Sanierung“.

Jetzt, vor der Wahl, ist die Möglichkeit da. Sie können die Partei Ihre Wahl zu diesem Thema an den Wahlkampfständen ansprechen.

Informieren Sie sich an den Wahlkampfständen der Fraktionen.
Sprechen Sie an den Wahlkampfständen die Parteien direkt auf einen Straßenbeitrag an. Es geht um IHR gutes Geld. Fragen Sie danach, wie hoch die zusätzlichen Belastungen sein könnten. Merken Sie sich ganz genau, was man Ihnen gesagt hat.

Kleine Hilfestellung
Zwei Parteien haben sich GEGEN einen Straßenbeitrag ausgesprochen. AL/Die Grünen und die Freien Wähler Rödermark.

Eine Aussage, die nicht jedem direkt verständlich sein dürfte, haben SPD und FDP in ihr Wahlprogramm aufgenommen.
Man ist GEGEN STEUERerhöhung. ABER, ein Straßenbeitrag ist eine GEBÜHR.

Dem CDU-Wahlprogramm kann ich diesbezüglich NICHTS entnehmen. Meine Vermutung ist, der folgende Gedankengang steht dahinter: „CDU gewinnt die Wahl, wird stärkste Fraktion und steht dann in der Verantwortung. Man rechnet auch damit, 2017 den Posten des Bürgermeisters besetzen zu können. Hätte man sich jetzt klar gegen einen Straßenbeitrag positioniert, wäre der Punkt gekommen, ein  Wahlversprechen brechen müssen.“

Siehe hierzu: Straßenbeitrag in den Wahlprogrammen.

Muss ein Wahlversprechen gebrochen werden?
Nicht unbedingt.
1 CDU erhält die absolute Mehrheit. Keine Aussage zum Straßenbeitrag. Kein Bruch eines Versprechens.
2 Koalition CDU – SPD. Kein Bruch eines Versprechens.
3 Koalition CDU – FDP. Kein Bruch eines Versprechens.
4 Koalition CDU – AL. AL wird wohl das Wahlversprechen brechen müssen.
5 Koalition CDU – FWR. FWR werden wohl ihr Wahlversprechen brechen müssen.

Sitzt man in der Opposition, braucht man kein Wahlversprechen zu brechen.

Ich werde am 7.3.2016 einen Zähler starten. Es werden die Tage gezählt, wie lange es nach der Kommunalwahl dauert, bis eine Straßenbeitragssatzung in Rödermark beschlossen wird. Ein zweiter Zähler wird dann in 2017, nach der Bürgermeisterwahl, gestartet.

Siehe auch.
» CDU. Erwähnung einer möglichen Straßenbeitragssatzung.

Zur Kommunalwahl
» Begeht die CDU Rödermark Wahlbetrug?
» Zusammenfassung Kommunalwahl

Dreieichbahn: Proteste der SPD Rödermark zeigen Wirkung

Dreieichbahn: SPD-Proteste zeigen Wirkung – Halbstundentakt bleibt!
„Das sind wirklich sehr gute Nachrichten für die ÖPNV-Nutzer“, so Armin Lauer, Fraktionsvorsitzender der SPD in Rödermark. Er hatte Anfang Januar und nach Datenabstimmung mit der Nutzerinitiative Dreieichbahn besorgt Alarm geschlagen und im neuen Fahrplan der Dreieichbahn ab 16. Juli 2016 erhebliche Verschlechterung beim Angebot scharf kritisiert. Lesen Sie weiter bei der SPD Rödemark
 
 
Siehe auch
» Dreieichbahn. Druck der SPD Rödermark zeigt Wirkung
» Halbstunden-Takt bleibt erhalten
» Dreieichbahn: 30-Minuten-Takt bleibt

Dreieichbahn. Druck der SPD Rödermark zeigt Wirkung

Dreieichbahn. Druck der SPD Rödermark zeigt Wirkung

DREIEICHBAHN:
Vormittags weiter Halbstundentakt – Hoffnung, dass RMV auch bei der Übergangszeit S-Bahn und Dreieichbahn am Bahnhof Buchschlag einlenkt

„Der Der RMV und die Kreisverkehrsgesellschaft Offenbach (kvg OF) haben sich auf die Beibehaltung des Halbstunden-Takts bei der Dreieichbahn auch an den Vormittagen verständigt. Damit nehme die Diskussion eine positive Wendung, teilte die kvg OF gestern Nachmittag der Frankfurter Rundschau mit. Darüber habe man sich am Donnerstagvormittag verständigen können“, so die Einleitung des FR-Artikels.

Die SPD Rödermark hatte Anfang Januar Alarm geschlagen und einen Berichtsantrag zum Thema gestellt.

„Mehr durchgehende Züge und nun auch der Erhalt des Halbstundestakts. Das sind gute Nachrichten für die ÖPNV-Nutzer. Der öffentliche Druck, den wir aufgebaut haben, hat seine Wirkung offenbar nicht verfehlt“, so Fraktionschef Armin Lauer in einer ersten Stellungnahme. Auf der Homepage der SPD werden wir in Kürze dazu umfassend informieren.
Quelle: Facebook SPD Rödermark

Dreieichbahn. Es ist Walkampf. Der Weg von der Info zum Antrag.

Nachtrag
» Dreieichbahn: Proteste der SPD Rödermark zeigen Wirkung
 
Siehe auch
» Halbstunden-Takt bleibt erhalten
» Dreieichbahn: 30-Minuten-Takt bleibt

Mängelmelder. Mängel mit Mausklick melden

Rödermark. SPD Idee – Mängelmelder, Mangelmelder umgesetzt.
Ein von der SPD Rödermark am 12.01.2015 bei der Stadtverordnetenversammlung in Gespräch gebrachter Mängelmelder für die Stadt Rödermark, angemahnt am 14.09.2015, wurde jetzt, 19.02.2016, öffentlich angekündigt.

[..]Endgeräte – für alle technisch nicht so bewanderten Rödermärker: Smartphone, Blackberry oder Tabletcomputer – können Mängel melden, ohne dass sie dazu ins Rathaus müssen.[…] Lesen Sie weiter bei OP-Online

14.09.2015
Die SPD-Fraktion hatte zur Sitzungsrunde der Stadtverordneten im Februar 2015 das im Betreff genannte Thema als Antrag in die Beratung eingebracht.
Nach einer entsprechenden Erklärung des Ersten Stadtrat, dass die Überarbeitung der Homepage der Stadt bis zum Sommer 2015 vom Bürgerbüro ohnehin angedacht und dabei auch die Einrichtung eines Mängelmelders vorgesehen ist, hatte die SPD ihren Antrag für erledigt erklärt und zurückgezogen.
Nun muss Sie aber feststellen, dass in dieser Frage bis dato nichts geschehen ist.
Quelle: bgb.roedermark.de
Antrag der SPD-Roedermark

Zum Mängelmelder der Stadt Rödermark