Die S-Bahn kommt. Die Schranke bleibt.

Bahnunterführung in Ober-Roden
Bahnunterführung in Ober-Roden

Die langen Schließzeiten waren schon in vorigen Jahrhundert bekannt.
Wer hat den Bahnübergang verhindert? CDU und AL/Die Grünen!

[..]Zu diesem Zeitpunkt wurde die letzte Chance verspielt, eine Unterführung der S-Bahn in Ober-Roden in die Finanzierungsvereinbarung einzubringen. Die Vorteile der Unterführung lagen auf der Hand: mehr Sicherheit für Straßen- und Schienenverkehr, keine Staus in der Ortsdurchfahrt, eine Aufwertung des Ortskerns. Die Kosten von 17 Millionen Mark hätte die Bahn getragen. Auch die Schrankenschließzeiten waren damals schon öffentlich bekannt. Trotzdem beschloss die Allianz aus CDU und AL/Die Grünen, unterstützt von Ober-Rodener Einzelhändlern, den schienengleichen Bahnübergang nicht umzubauen. Und das, obwohl eine Unterführung entlang der Bahn relativ wenig in das Stadtbild eingegriffen hätte.[..] Quelle:150 Jahre Sozialdemokratie in der Röder Mark 1868 – 2018 (Seite 53)

Rödermark Ober-Roden. Lärm auf der Landesstraße

LKW in Ober-Roden.
LKW in Ober-Roden.

Schwerlaster aus halb Europa brummen über die L 3097. Ihre Fahrer wollen sich die Staus am Frankfurter und Offenbacher Kreuz ersparen. Doch die Landesstraße führt in Ober-Roden auf rund 800 Metern durch den Ort. Dort nerven die Lkw die Anwohner. Weiter bei OP-Online.

Unglaublich. So einfach wäre es. „Norbert Kerns Alternative, die maximal fünf Kilometer länger als der Schleichweg ist, müsste an drei Autobahnen ausgeschildert werden: A5-Ausfahrt Langen, A 3-Ausfahrt Seligenstadt, A 661-Ausfahrt Götzenhain.“ So Herr Norbert Kern (Anwohner) bei OP-Online.
 
Wieso kann die Offenbach Post nicht berichten, dass sich der zuständige Dezernent ins Kreishaus bewegen wird und die Sache in Sinne der geplagten Anwohner klärt. Das wäre doch einmal eine sinnvolle Aufgabe für unseren Ersten Stadtrat. Aber was kommt vom Ordnungsamt? „wenig Hoffnung auf Besserung
 
Urberach seht ihr. Als eine fast unlösbare Aufgabe für Lärmentlastung der Bürger wird eine simple Ausschilderungen als schwierig dargestellt. Was ist dann erst die KL-Trasse?
Eine Ortsumgehung -KL-Trasse- könnt ihr Urberacher dann vergessen, wenn es in Rödermark so weiter geht wie bisher. 🙁

Rödermark kann mehr.
Wir brauchen nur den/die richtige(en) auf dem Bürgermeistersessel.
Denken Sie daran. Frischer Wind tut gut.

Ruhender Verkehr im Bereich östlich und westlich des Bahnhofs Ober-Roden

Fehlende Parkplätze
Fehlende Parkplätze

Bei der kommenden Stadtverordnetenversammlung am 19.02.2019 (evtl. Fortsetzung 20. + 21.2 ) steht u.a. folgendes auf der Tagesordnung:

Ruhender Verkehr im Bereich östlich und westlich des Bahnhofs Ober-Roden – Situation zu Gunsten der Anlieger verbessern
(Antrag wird in erweiterter Fassung beraten und beschlossen)

Sachverhalt/Begründung:
Der zu untersuchende Bereich soll alle Straßen zwischen Dieburger Straße, Friedrich-Ebert-Straße, Babenhäuser Straße und Am Rosengarten sowie die Odenwaldstraße und die daran westlich angrenzenden Straßen umfassen.
Wer an den Werktagen in diese Straßen fährt und dort einen Parkplatz sucht, um ein Geschäft aufzusuchen oder Besuche bei Anwohnern zu machen, wird Schwierigkeiten haben einen Parkplatz zu finden. Pflegediensten, welche in diesem Bereich ihre Kunden aufsuchen möchten, sowie Zustellern von Päckchen und Paketen geht es ähnlich. Fahrzeuge der Müllentsorgung sowie von Rettungsdiensten/ Feuerwehr haben es schwer, in diesen Straßen ohne große Schwierigkeiten ihre Fahrzeuge zügig zu rangieren.
Grund u.a. hierfür ist die große Anzahl von KfZ aus den umliegenden Städten und Landkreisen, die ganztägig parken, um den Öffentlichen Personen-Nahverkehr ab Bahnhof Ober-Roden zu nutzen.
Mit der Errichtung eines doch großen Park & Ride Parkplatzes hat die Stadt Rödermark ihren Beitrag zum Umsteigen vom Individual- auf den Öffentlichen Personen-Nahverkehr mehr als erfüllt. Fahrzeughaltern aus den Kommunen südlich von Rödermark stehen zahlreiche Parkplätze in ihren Gemeinden zur Verfügung, um dort direkt auf den Öffentlichen Personen-Nahverkehr zu wechseln.
Mittlerweile besteht die Möglichkeit, mit der RB 61 von Dieburg nach Frankfurt Hauptbahnhof komfortabel und ohne umzusteigen im Stundentakt -mit Anschluss an die S 1- zu verkehren. Die Fahrzeit beträgt ca. 45 Minuten.
Beim Parken im oben genannten Bereich soll deshalb Anwohnern, Besuchern sowie Kunden der dort befindlichen Geschäfte über ein System von Anwohner- und Kurzzeitparken Vorrang eingeräumt werden.

Beschlussvorschlag:Der Magistrat wird beauftragt zu prüfen ob und inwieweit in Bereichen östlich und westlich des Bahnhofs Ober-Roden

  • an Werktagen eine Kombination aus Anwohner-Parken und Kurzzeitparken eingeführt werden kann.
  • das Kurzzeitparken soll auf zwei Stunden begrenzt werden.
  • ein Parkhaus in Skeletbauweise von der Stadt oder einem Investor errichtet werden kann. Als Flächen kommen die Park- und Ride Plätze an den Bahnhof in Betracht. Als erster Schrift soll die Machbarkeit (technische, wirtschaftliche und städtebauliche) geprüft und hierüber berichtet werden.

Quelle: bgb Rödermark

Kein schöner Name „Schmaler Pfad mit schlechtem Pflaster“

Adventsmarkt in Ober-Roden

Ich hatte ja von dem sehr schönen Adventsmarkt in Ober-Roden berichtet. Das Format bietet eine sehr gute Blaupause für ähnliche Veranstaltungen. Die Einbindung Kirche ↔ Dinjerhof einfach Klasse. Der abendliche Weg von der Kirche hin zum weihnachtlich geschmückten Dinjerhof darf man sich nicht entgehen lassen.

Jetzt kommen wir zu einem kleinen Problemchen. Wie beschreibe ich den Weg von der Kirche zum Dinjerhof?
Variante 1
Man könnte sagen: „Wenn Du auf der Heitkämerstraße, da wo der Mike war, vor der Kirche stehst, gehst Du auf der Frankfurter Straße nach links…….. usw.“ Man könnte Namen nennen. Das wäre aber nicht der schöne Weg.
Variante 2
„Wenn Du auf der Heitkämerstraße, da wo der Mike war, vor der Kirche stehst, gehst Du links an der Kirche den schmalen Pfad (den mit dem schlechten Pflaster) lang. Dann siehst Du schon den geschmückten Dinjerhof.“

Ich finde den Namen „Schmaler Pfad mit schlechtem Pflaster“ nicht besonders prickelnd. Schöner wäre es, wenn der Pfad einen Namen hätte.

Ein sehr schöner Adventsmarkt in Ober-Roden.
Nachtrag

Adventsmarkt in Ober-Roden
Adventsmarkt in Ober-Roden

Ein wirklich sehr schöner Adventsmarkt in Ober-Roden. Da ist dem Veranstalter was Tolles gelungen.
Was mich überrascht hat, sogar das Parkhaus unter der Kulturhalle war geöffnet.

Ein wenig angesäuert reagierten der Vorsitzende des Gewerbevereins. Er war verärgert, dass Bürgermeister Kern es nicht für nötig empfunden hat, einen Hinweis auf den jahrzehntelangen Organisator Gewerbeverein zu geben. Ganz zu schweigen von einer Würdigung der geleisteten Arbeit.

Nachtrag: Ich wurde darüber informiert, dass Herr Kern in seiner Rede den Gewerbeverein erwähnt hat.

Siehe auch
Mehr Idylle. Weniger Kommerz.

Schließzeiten Bahnübergang Ober-Roden. Ist RUTSCHEN der wahre Grund?

Schließzeiten
Schließzeiten

Man fragt sich in Ober-Roden, warum sind die Schließzeiten der Schranke auf der Dieburgerstraße gefühlt so unendlich lang. Einen plausiblen Grund konnte man heute in der Offenbach Post lesen. Dort wurde ein möglicher Grund genannt, warum man an geschlossenen Schranken viel Lebenszeit vergeudet und wertvollen Dieselkraftstoff ohne Nutzen in die Umwelt pustet. Scheinbar kann es technisch nicht gewährleistet werden, dass ein Zug aus Babenhausen gezielt am Bahnsteig zum Stehen gebracht werden kann. Er könnte unkontrolliert bis zum Bahnübergang rutschen.

Jetzt zu Ober-Roden.
Das ist ja mal ein Argument, das man akzeptieren muss. Wenn ein Zug im Rollwald nicht zum Stehen gebracht werden kann, könnte der bis nach Ober-Roden (Dieburg?) durchrutschen. Darum schließt man wohl sicherheitshalber schon vor der Zugeinfahrt im Rollwald die Schranke in Ober-Roden.

Der Fall ist geklärt.
Sicherheit geht selbstverständlich vor. Längere Wartezeiten vor der geschlossenen Schranke müssen zähneknirschend akzeptiert werden.
Wenn Sie mal mit dem Zug unterwegs sind und der nicht wie geplant in Hannover, sondern erst in Hamburg zum Stehen kommt, ist der wahrscheinlich in Hannover durchgerutscht.

Siehe auch
Bahnhof, P+R Anlage, S-Bahn Unterführung, Toilettenanlage

In 2019 Geld für Doppelschlag da.

Rathaus Ober-Roden
Rathaus Ober-Roden

Neuer Rathauseingang erst 2019.

Im Haushalt 2018 ist kein Geld mehr vorhanden, um Böden als auch den neuen Eingang zu realisieren. In 2019 gibt es wieder frisches Geld und dann gibt es, so wie Herr Rotter es nennt, den „Doppelschlag“.

Der neue Eingang fürs Rathaus im Rödermärker Stadtteil Ober-Roden lässt auf sich warten. Wie Erster Stadtrat Jörg Rotter (CDU) am Rande der Magistrats-Pressekonferenz erklärte, wurde das Gebäude zuerst einmal im Inneren modernisiert. Quelle. fr.de

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