Kapellenstraße. Ich war heute bei REWE

Sind Sie noch ganz bei Trost?!
Ich war heute ca. eine Stunde im REWE-Markt an der Kapellenstraße. Zwei Kassen geöffnet und sehr gut besucht. Ich habe dann einfach mal einige Kunden gefragt, ob man aus Waldacker oder Ober-Roden kommt. Über 70% (ohne Schüler) kamen aus Waldacker. Natürlich konnte ich es mir nicht verkneifen, die Waldackerer darauf hinzuweisen, was CDU und AL/Die Grünen mit den Vollsortimentern vorhaben. Die Komplimente Richtung AL/Die Grünen und CDU will ich hier nicht wiederholen. Ich habe auch eine Kassiererin gefragt, ob der heutige Hochbetrieb üblich ist und ob man auf Friedhofsbesucher verzichten könnte? „Normale Kundenfrequenz. Schüler und Friedhofsbesucher sorgen für ein sehr gutes Geschäft.“ Woher die Kundschaft kommt, habe ich nicht nachgefragt. Die Antwort hatte ich bereits. „Ich bin seit 25 Jahren bei der REWE. Das Gerücht, dass wir hier wegsollen, gibt es schon seit geraumer Zeit“, so die Kassiererin. Ich habe Ihr dann ganz kurz vom gestrigen Abend berichtet. Sie wurde etwas nachdenklich.

Der Standort Mainzer Straße hat natürlich auch seine Vorteile. Man denke an das gegenüberliegende Fußballstadion. Von dort wird sicher die Kundschaft kommen, die durch die fehlenden Friedhofsbesucher und Schulkinder zu kompensieren sind. Auch auf dem Weg zum Kaufland müssen Bürger aus Ober-Roden und Waldacker (wenn überhaupt noch einer kommt) an dem Vollsortimenter vorbei. Man kauft zukünftig auf der Mainzer Straße ein und spart sich den Weg ins Kaufland. Die Bewohner rund um die Mainzer Straße haben es jetzt wesentlich einfacher und eine größere Auswahl. Odenwaldstraße, Kaufland und jetzt die Mainzer Straße. Herz, was willst du mehr. Und Waldacker? Egal. Die müssen eh mit dem Auto kommen. Und auf die 500 Meter mehr kommt es dann auch nicht mehr an. Und mit dem Bus? Blödsinn. Da fährt kein Bus. Aussteigen auf der Frankfurter Straße und den Rest können die ja wohl noch laufen.

Fazit.
Für Ober-Roden wäre ein REWE Markt auf der Mainzer Straße eine Bereicherung. Auch für den Investor, der das Gelände „altes Gaswerk“ bebauen will, kommt dieser Vollsortimenter wie gerufen. Wahrscheinlich hat er eine Sorge weniger. Für den Schallschutz sorgt der Vollsortimenter.

Jetzt brauchen wir nur noch ein entsprechendes Geschäft im Breidert.

Siehe auch: Waldacker aktiv gegen bürgerfeindlichen Antrag.

Rödermark. 04.10.2017 Stadtverordnetenversammlung

Stavo 4.10.2017
Stavo 4.10.2017

Rödermark. Stadtverordnetenversammlung 04.10.2017
Eine Stadverordnetenversammlung ist eine öffentliche Veranstaltung.

Bürger, die sich für die Ortspolitik interessieren, aber bisher den Weg zur Stadtverordnetenversammlung (Stavo) gescheut haben, ist die morgige Stavo als tieferen Einstieg in die Ortspolitik aus mehreren Gründen bestens geeignet.
Betrachten wir uns die Tagesordnung. Es dürfte es eine sehr kurze Stavo werden. Kurze Stavo, mehr Zeit für Gespräche.

Beim abschließenden Bier in der angeschlossenen Gaststätte können Sie Stadtverordnete näher kennenlernen und befragen.

Hier die Aktenmappe zur Stavo. (15MB)

Verkehrsdurchfahrtshinweisapp für eine stressfreie Ortsdurchfahrt.

Verkehrsdurchfahrtshinweisapp. Für eine stressfreie  Ortsdurchfahr.Rödermark
    02.10.2017 – ( S )

Verkehrsdurchfahrtshinweisapp für eine stressfreie Ortsdurchfahrt.
Schon vor längerer Zeit hatte man in Rödermark vorgehabt, auf besonders unübersichtliche Straßenführungen per App aufmerksam zu machen. Die dazu benötigte APP wurde nicht fertiggestellt, da die ausschlaggebende Verkehrssituation (Messenhausen) von übergeordneter Stelle wieder in normale Bahnen gelenkt wurde. Man hat in Rödermark lange daran gearbeitet, um eine neue Situation zu schaffen, die eine solche APP rechtfertigt. Die Situation ist jetzt da. Fehlt nur noch die fertige APP. Man wollte die „Verkehrsdurchfahrtshinweisapp für Rödermark“ bereitstellen. Wollte?

Der Neubeginn dieser App mit dem Namen „Rödermarks Verkehrsdurchfahrtshinweisapp“ wurde schon nach den ersten Testläufen zu Grabe getragen. Die App konnte die gestellten Anforderungen nicht erfüllen. Ein neuer Arbeitstitel „Verkehrshinweisappbabenhäuserstraße“ wurde festgelegt und wird erst dann mit Leben erfüllt, wenn sich die Stadt Rödermark und der Landesrechnungshof geeinigt haben.

Zurück zur „Verkehrsdurchfahrtshinweisapp“ Was war geplant? Warum wird die App nicht eingeführt?

Die notwendige Infrastruktur für diese APP muss zunächst hergestellt werden. Als Beginn kann man die Einführung des freien WLAN rund um das Rathaus Ober-Roden sehen. Geplant war die Versorgung mit freiem WLAN für die kompletten Frankfurter Straße und Dieburger Straße, den Parkplatz bei der Germania und an dem neu zu schaffenden Parkplatz (Waldparkplatz Waldfestplatz) zwischen Eppertshausen und Rödermark. Auf den Parkplätzen bei der Germania und dem Waldparkplatz Festplatz werden kostenlose Ladestationen für Smartphone vorgesehen. Eine Möglichkeit, sich mit Reiseproviant „den BahnschrankenSnack“ zu versorgen, wird eingerichtet.
Die notwendige App „Verkehrsdurchfahrtshinweisapp“ für eine stressfreie Ortsdurchfahrt laden sich die Autofahrer auf den aufgeführten Parkplätzen.

Das WLAN ist aus programmtechnischen Gründen erforderlich. Da diese APP nun nicht zum Einsatz kommt, kann man über die weitergehenden Pläne berichten. Es wäre möglich gewesen, eine genauere Analyse des Verkehrsstroms durch den stark belebten Ortskern von Rödermark zu erstellen. Uhrzeit, Geschwindigkeit und Fahrroute wären die wichtigsten Informationen. Lärmsensoren entlang der Dieburger Straße und Frankfurter Straße hätten dem vorbeigefahrenen Auto den Lärmpegel/Geschwindigkeit zuordnen können, den es verursacht.

An einer Kleinigkeit ist das ganze Vorhaben gescheitert. Die Voraussetzung für die „Verkehrsdurchfahrtshinweisapp“ ist: „Alle Hinweise müssen als Sprachausgabe gestalten werden“. Um die Hinweise zeitnah an allen Gefahrenstellen/Hinweisstellen komplett und verständlich wiederzugeben, ist die Geschwindigkeit von 30 Stundenkilometer einfach zu hoch. Selbst bei einer Taktfrequenz von Schnellsprecher Dieter Thomas Heck reichte die Zeit nicht aus. Einerseits müssen an einem Punkt viele Hinweise gegeben werden und andererseits stehen die Schilder in einem zu kurzen Abstand hintereinander. Ein Test hat ergeben, dass die Geschwindigkeitsbegrenzung auf 3 Stundenkilometer herabgesetzt werden muss. Nach wochenlangen, zum Teil äußerst kontrovers geführten Diskussionen ist man zu dem Schluss gekommen, den APP Gedanken für die Ortsdurchfahrt nicht weiterzuverfolgen.

Anmerkung: Kaum schwere Unfälle (bei 50 km/h) in der Vergangenheit auf der Frankfurter/Dieburger. Da gab es mal einen in den 60er an/in der Volksbank, einen beim Schleinkofer und davor einen mit einem Fuhrwerk eines Haahanneler am Marktplatz.
Die kaum vorhandene Unfallgefahr könne man bei einer Geschwindigkeitsbegrenzung auf 3 Stundenkilometer weiter senken.



Unterwegs in Deutschland. Nachtrag

Ich war in den letzten Tagen ca. 400 KM auf deutschen Landstraßen unterwegs. Es ist ganz erstaunlich zu sehen, wie wenig Verkehrsschilder viele Städte benötigen, um den Verkehr ordentlich zu regeln.

Nachtrag
Durch einen Kommentar wurde mir klar, dass dieser Artikel verwirrend sein kann. Ich hätte schreiben müssen, Bundesstraßen + Landstraßen + Kreisstraßen + Ortsstraßen ….. Ich war auch mal kurz auf der Autobahn. Sorry.

CDU Rödermark nimmt Stellung Straßenbeitrag, Odenwaldstraße

Straßenbeitrag
[..] – In der Vergangenheit wurde die Grundsteuer in der Stadt Rödermark auch deshalb angehoben, weil die Stadt Rödermark bisher keine Straßenbeiträge erhebt. Gerade im Hinblick auf diesen Vorgang treten wir dafür ein, dass die Bürger einen Ausgleich erhalten. Auf die Initiative der CDU-Fraktion hat das Stadtparlament daher beschlossen, dass der Magistrat ein entsprechendes Kompensationskonzept erstellt. [..] Quelle: CDU Rödermark
 
Urbanes Gebiet Odenwaldstraße
[..] Wir treten dafür ein, dass im Bereich der Odenwaldstraße diese Mischung dazu führt, dass ein quirliges Viertel entsteht. [..] Quelle CDU Rödermark