Ausschuss für Familie, Soziales, Integration und Kultur

Ausschuss für Familie, Soziales, Integration und Kultur. FSIK
 
Mir ist es heute sehr schwergefallen, der Sitzung zu folgen. Entweder lag es an meiner Tagesform oder an der aus meiner Sicht abenteuerlichen Sitzungsleitung.
 
Zu den einzelnen Punkten.
 
Antragsrecht für Ausländer
Laut Bürgermeister kann es ein Antragsrecht für den Ausländerbeirat laut Hessische Gemeindeordnung (§88 HGO) nicht geben. Der Bürgermeister erklärte den Sachverhalt anhand der Entscheidungen im Hessischen Landtag ab 1992.
 
Herr Kruger (FDP) bemerkte: „Ich bin auf fast jeder Sitzung des Ausländerbeirates. Aber die Anträge entsprechen so nicht dem Wunsch des Ausländerbeirates“
 
Einigkeit bestand darin, den Ausländerbeirat über seine zurzeit bestehenden Möglichkeiten (Vorschlagsrecht) genauer zu informieren. Man hat die Befürchtung, der Ausländerbeirat kennt sein Vorschlagsrecht nicht im Detail. Hier besteht Aufklärungsbedarf.
 
So wie ich es in Erinnerung habe, hat Herr Karadeniz (Ausländerbeirat) auf einer Fraktionssitzung der Freien Wähler betont, man möchte nur eine Lösung, die zu 100% den gesetzlichen Möglichkeiten der (HGO) entspricht.
 
Was die anschließende Abstimmung über den Koalitionsantrag (mit gestrichenen Punkt 3) eigentlich sollte habe ich nicht begriffen. Antrag angenommen.
 
Der Antrag der SPD (Punkt 2.2) wurde abgelehnt.
 
Der Antrag der Freien Wähler (Punkt 2.3) wurde zurückgezogen.
 
Neufassung Friedhofssatzung
Wird am Donnerstag beraten.
Es wurde eine Firma mit der Einmessung muslimischer Grabfelder für den Friedhof Urberach beauftragt. Eine Ewigkeitsgarantie für den Bestand dieser Gräber wird es nicht geben.
 
Gründung Bürgerbaugenossenschaft
Auf morgen vertagt.
 
Einsparen Integrationsbeauftragte
Wie die FDP und die Freien Wähler beantragt haben, sollte der Posten der Integrationsbeauftragten aus Kostengründen gestrichen werden. Eigentlich ein Antrag für den Haushalt. Aber man wollte keine Fristen verpassen, weil, so die FDP, der laufende Vertrag bis Mitte 2014 befristet ist. Man musste aber feststellen, der Antrag kommt zu spät. Der Vertrag wurde bereits bis 31.12.2016 verlängert.
 
Herr Schröder der Freien Wähler bemängelte (vorsichtig ausgedrückt) die Vorgehensweise der Verwaltung ohne Einbeziehen der Stadtverordnetenversammlung. Der Bürgermeister versuchte die Entscheidung aus Stadtverordnetenbeschlüssen der Vergangenheit abzuleiten. Der Erklärungsversuch wird wahrscheinlich nur bei den Mitgliedern der Koalition angekommen sein.
 
Ich kann nicht beurteilen, ob ein Beschluss der Stavo für eine Vertragsverlängerung, genau in diesem Fall, erforderlich ist.
 
Mich hat eine Passage vom Bürgermeister fast vom Stuhl gehauen. „Aus Kostengründen kann die Integrationsbeauftragte keine Sitzungen des Ausländerbeirates besuchen. Die Überstunden, die anfallen würden, sind nicht im Budget“
Das mag verstehen, wer will. Selbst wenn es kein Geld für den Besuch des Ausländerbeirates gibt, dann geht man doch dorthin. Es sind doch nur max. 4 kurze Sitzungen im Jahr. Und dort spielt doch die Musik. Oder?
 
Aber ich war noch nie auf einem Amt beschäftigt. Evtl. sehe ich hier etwas völlig falsch.
 
Der Punkt dürfte noch nicht erledigt sein.
 
Integrationsarbeit ist wichtig

Integration
Integration

Quelle: FSIK, Niederschrift
 
Entweder fehlt da was (für die o.g. Ableitung des BM) oder ich habe etwas übersehen
» xx.09.2012 Konzeption Integrationsarbeit
» xx.09.2012 Anlage. Konzeption Integrationsarbeit
» 22.11.2011 Vorstellung der Integrationsbeauftragten
» 10.02.2009 Wir sind alle Rödermärker Interfraktioneller Antrag
» 10.02.2009 StaVO 10.2.2009
» 26.01.2009 Integrationskonzept

Rödermark intern
Grundsteuer B ab 2028 mehr als 1700%?
Dem Haushaltssicheungskonzept kann man entnehmen, dass der Magistrat ab 2028 mit einer Grundsteuer B in Höhe von mehr als 1700% plant.

Veröffentlicht unter Stavo

Wird heute die erste Gebührenerhöhung angeschoben?

Wird heute damit begonnen, die erste Gebühr für 2014 zu erhöhen?

Heute steht beim Ausschuss  für Familie, Soziales, Integration und Kultur die Friedhofsgebühr auf der Tagesordnung.
 
Es wird zwar nicht explizit eine Gebührenerhöhung aufgeführt, aber einiges gibt zu denken. Beim „Defizitabbau Stadt Rödermark 2013 bis 2020 Punkt 1.5“ geht man von einer Einnahmeerhöhung aus.

» Anhebung der Ruhefrist für Urnen von 15 auf 20 Jahre
Ob der Friedhof durch die vielen Urnenbestattungen zu groß geworden ist?

» Aufhebung der Option zur vorzeitigen Räumung. Es wird nun die Möglichkeit der Umwandlung in ein Rasengrab angeboten. Hierfür wird eine jährliche Pflegegebühr erhoben werden.

» Derzeit erfolgt die Neukalkulation der Friedhofsgebühren und ebenfalls die Überarbeitung der Friedhofsgebührensatzung. Die Beschlussfassung soll hier ebenfalls bis zum Ende des Jahres erfolgen.
 
 
Gebühren sind zweckgebundene Einnahmen, die an eine konkrete Gegenleistung gekoppelt sind. Die Gesamteinnahmen aus einer Gebühr dürfen nicht höher sein dürfen als die Kosten für ihre Erbringung.
 
So ist das also. Deckt eine Gebühr die Kosten, darf man die Gebühr nicht erhöhen. Möchte man aber trotzdem höhere Gebühren erzielen, erhöhe ich die Leistung (auch wenn die keiner will). Z.B. kann man die Liegezeiten erhöhen und damit ändert sch die Kalkulation.
 
Kostendeckungsgrad (Friedhof) bei der Stadt Rödermark
KDG 2005 bei fast 66%
KDG 2006 rund 53%
KDG 2007 unter 50%-Marke unterschreiten. (Geschätzt)
KDG 2008 man geht von nur 45,63% aus. (Kalkuliert)
Die in 2007 beschlossene Gebührensatzung geht von einem KDG von 65% bis 100% aus.
Quelle: Gebührenerhöhung in 2007
 
 
Siehe auch
» Friedhofsgebühr Stand 29.10.2013. In Kraft seit 28.03.2008
» Friedhofsordnung
» Rödermark. Einnahmeerhöhung bei Friedhof und Standesamt.


Rödermark intern
Grundsteuer B ab 2028 mehr als 1700%?
Dem Haushaltssicheungskonzept kann man entnehmen, dass der Magistrat ab 2028 mit einer Grundsteuer B in Höhe von mehr als 1700% plant.

Geld sparen durch interkommunale Zusammenarbeit

Bürger sparen ab 2014 bei der Müllgebühr. Lesen Sie den Artikel bei OP-Online.
 
Warum nicht in Rödermark? Durch interkommunalen Zusammenarbeit kann auch an anderen Ecken gespart werden.
 
Ist eigentlich dieser Antrag (Antrag Nr. 11 der CDU-Fraktion und der SPD-Fraktion) bearbeitet worden?
Stadtverordnetenversammlung 22.03.2011. Niederschrift

[..]Stadtverordnetenversammlung hierzu bis zur Sommerpause Bericht erstattet werden. Hinsichtlich des Einkaufs von Veranstaltungen ist im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit zu prüfen, ob sich hierdurch für die kommende Spielzeit Einsparungen erzielen lassen. Auch hierzu erwartet die Stadtverordnetenversammlung eine Berichterstattung des Fachbereichs bis zur Sommerpause.[..]Hier der ganze Text.

 
In 2009 haben CDU, und Andere Liste/Die Grünen einen Antrag der SPD zur interkommunalen Zusammenarbeit verhindert.

StaVO 13.05.2009. Antrag der SPD
StaVO 13.05.2009. Antrag der SPD

Siehe hier auch das Abstimmergebnis


Rödermark intern
Grundsteuer B ab 2028 mehr als 1700%?
Dem Haushaltssicheungskonzept kann man entnehmen, dass der Magistrat ab 2028 mit einer Grundsteuer B in Höhe von mehr als 1700% plant.