Kleinigkeiten, die sympathisch machen.

Mir ist ein Lieferkarton des Prospektmaterials vom Bürgermeisterkandidaten Dr. Karsten Falk in die Hände gefallen. Fällt ihnen etwas auf?

Prospekte gedruckt in Rödermark.
Prospekte gedruckt in Rödermark.

Infomaterial nicht in irgendeiner Online Druckerei gedruckt. Man hat die Druckerei im Ort genutzt.
Der Schnipsel mit dem Druckereihinweis ist vom Lieferkarton.

Auch die CDU hat ihre Prospekte in Rödermark drucken lassen.
— Nur zur Information: die CDU hat auch bei der Firma Unterleider gedruckt… —

Interessiert die Umgehung überhaupt noch einen? Wenn ein Hund in die Gemarkung scheißt, ist die Hölle los.

Vom Hund entsorgtes gehört in die Tüte.
Vom Hund entsorgtes gehört in die Tüte.

Anwohner laufen Sturm gegen Umgehungsstraße

Im Folgenden möchte ich nur meine Verwunderung zu einem Artikel bei OP-Online und der fehlenden Reaktion der Betroffenen zur Umgehungsstraße Urberach kundtun. Hat man resigniert? Ein weiterer Grund. Seit längerer Zeit sammle ich Informationen zur Umgehungsstraße. Und diese Reaktion gehört natürlich zur Sammlung. Nicht mehr und nicht weniger. Siehe Zusammenfassung Umgehungsstraße

Die Überschrift bei OP-Online scheint mir total überzogen.

Wo kann man den Sturm fühlen? Es interessiert doch scheinbar kaum einen, ob Urberach eine Umgehung bekommt oder nicht. Auch völlig egal, wenn die kommen sollte, wo die dann gebaut wird. Wenn es einen Sturm der Entrüstung gab/gibt, warum spürt man den nicht auf der Straße oder zumindest bei den Kommentaren bei OP-Online? In 2012 gab es noch Reaktionen. Hat man in Urberach, abgesehen von BINNU, resigniert? 🙁

Kommentare bei OP-Online sind natürlich kein Gradmesser dafür, wie sich in Urberach die Meinungen zu einer oder keiner Ortsumgehung verteilen. Aber bei – Anwohner laufen Sturm gegen Umgehungsstraße – hätte ich bei OP-Online schon mehr als 0 Meinungen erwartet.
Aber wehe, es wird irgendwo in der Gemarkung Hundekacke gesichtet. Dass ist einen Aufreger wert. Dann kocht die Bürgerseele. Aber lohnt sich der Aufwand wegen einer Umgehungsstraße in die Tasten zu greifen, um einen Kommentar/Meinung bei OP-Online abzugeben? Ich kann mir vorstellen, dass einige Stadtverordnete die Kommentare lesen. Und was lesen die jetzt? Nix.

Ein Beispiel von vielen. Ein Hund hat ganz leise und ohne Verbreitung Lärm, CO2 oder NOX in die Gemarkung geschissen. Das ist doch mal einen Kommentar bei OP-Online wert. Aber zur Umgehung von Urberach?
Hundekot in Rödermark. Neun Kommentare.

Natürlich gehört es sich nicht, dass das vom Hund entsorgte, nicht vom Hundehalter entsprechend entsorgt wird.

Wenigstens bei Facebook rührt (OP-Online) sich etwas. Hat ja jeder.

Gastbeitrag. Ortsumgehung Urberach ade.

Umgehung Urberach gefordert.
Umgehung Urberach gefordert.

Gastbeitrag. Ortsumgehung Urberach ade.
 
Pfui Deiwel, da holen doch einige Jungs aus der Opposition schon wieder ausgerechnet in der Karnevalszeit und noch dazu im Bürgermeister-Wahlkampf das Thema Umgehung Urberach aus der Versenkung. War doch im vergangenen Jahr schon erledigt – dachte man. Nach längerer Diskussion wurde der Magistrat im Mai von der Stadtverordnetenversammlung per Beschluss beauftragt, binnen 6 Monaten „… Vorschläge zu erarbeiten…“ Allerdings ist der Termin am 2. November vergangenen Jahres abgelaufen. Haben Sie verehrte Leserin, verehrter Leser, irgendwelche Vorschläge gehört? Ich nicht. Was ist das für eine Stadtverwaltung, die Beschlüsse der von uns gewählten Stadtverordneten schlichtweg missachtet, und, warum lassen sich die Stadtverordneten das eigentlich gefallen?

Mein Fazit: Das soll ausgesessen werden. Die einzig mittelfristig realisierbare Planung einer Umgehung ist im Bundesverkehrswegeplan seit Anfang 2017 bekannt. Interessiert die Politik aber wohl nicht. Auch nicht, dass dafür im Bund sogar das Geld für die Durchführung eingeplant ist, also für Rödermark, wenn überhaupt, nur geringe Kosten entstehen würden. Jeder andere Plan, so es denn einen gibt, erfordert Jahrzehnte. Aber das traut sich keiner, den Bürgerinnen und Bürgern zu sagen. Also aussitzen.

Bisher fast 50 Jahre Stillstand in Urberach und keine Änderung in Sicht. Betroffen sind vor allem die Bewohner Urberachs, die unter dem zunehmenden Verkehr leiden müssen. Und die Pendler aus den angrenzenden Gemeinden. Erinnern Sie sich noch, wie es für uns ohne die Umgehungen Langen und Offenthal war?

Aber der Vorgang betrifft ja nicht nur die eigentlichen Anwohner, so etwas führt bei vielen Wählern direkt zur Politik-Verdrossenheit. Denn das ist der eigentliche Skandal: Seit fast 50 Jahren eiern die Politiker um die Frage einer Umgehung herum, und wenn der Magistrat per Beschluss der Stadtverordneten aufgefordert wird, Vorschläge zu erarbeiten, ignoriert er das. Umgehung ade. Die Wähler werden es belohnen.

Klaus Neumann

Pimp Your Town! Rödermark

Demokratie
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Lust auf Demokratie und Beteiligung?

Vom 29. – 31. Januar machten 105 Schülerinnen und Schüler der Oswald-von-Nell-Breuning-Schule gemeinsam Politik! Nach einem Crashkurs in Kommunalpolitik entwickelten sie aus ihren eigenen Ideen Anträge und bereiteten sich auf die Diskussionen vor.
 
Hier finden Sie alle Abstimmungsergebnisse aus dem Planspiel. Auch als Download.

Siehe auch
Pimp Your Town! Lust auf Demokratie und Beteiligung