In der Kulturhalle. Aufklärung zum Klimawandel mittels Fakten

Kann man die Hitze in der Stadt bald nur noch bei den Discountern ertragen?
Kann man die Hitze in der Stadt bald nur noch bei den Discountern ertragen?

Ich greife das Thema von Mittwoch nochmal auf, weil ich heute den wunderschönen Bachlauf durch einen Ort gesehen habe.

Nach dem Vortrag vom 13.09.2023 (Karsten Schwanke) in der Kulturhalle, hat sich vieles von dem, was ich mir zu dem Klimawandel zusammengebaut habe, nicht nur bestätigt, sondern noch verstärkt.

Dass sich die Bürger in Rödermark mit dem Thema Klimawandel
verstärkt auseinandersetzen müssen, entnehme ich auch den Begrüßungsworten von Bürgermeister Rotter, dem vernehmen nach der Hauptinitiator des Vortrags. Ich nenne den Vortrag einmal so: „Aufklärung zum Klimawechsel durch Fakten!“

Die Gedanke von Herrn Rotter, die Bürger für
das was wahrscheinlich kommen zu sensibilisieren, dürfte voll aufgegangen sein. Wir können wenig tun. Aber das, was wir tun können, sollten wir auch schnellstens angehen.

Z.B. sehe ich seit dem 13.09,2023 das Unkraut in den Fugen
von Pflastersteinen nicht als Übel, sondern als notwendig an.
Über gegebene Möglichkeiten um Bau einer Zisterne so nachzudenken, warum aus einem definiertes Vorhaben nichts werden kann, ist Verschwendung an Zeit, die wir nicht haben. Politisches Rumgerede ist völlig daneben. Man soll mehr darüber reden, wie man es macht. Wir brauchen jeden Tropfen Wasser.

Wie schön eine Maßnahme sein kann,
zeigt unten das Bild eines Bachlaufs. Leider durch Wassermangel ohne Wasser.
Hat man ein Fließgewässer im Ort, darf es nicht durch einen geschlossenen Kanal geführt werden. Die Öffnung der Rodau auf dem Rathausplatz ist Pflicht.
Pflicht deshalb, weil es bei den zukünftig zu erwartenden Temperaturen im Ort derart heiß wird, dass ein Aufenthalt im Freien wohl kaum noch möglich ist.
Durch die Öffnung der Rodau ist der Rodaumarkt NICHT gefährdet. Z.B. durch Verlegung an die Kulturhalle oder eine Zweiteilung mit Durchgang Kindergarten.

Die Veranstaltung am 13.09.2023 hat gezeigt,
Steuergeld MUSS in Maßnahmen investiert werden, um den unvermeidlichen Temperaturanstieg in den Ortskernen etwas entgegenzuhalten. Alle seit geraumer Zeit geplanten Vorhaben müssen überdacht werden.

Kostet alles Geld, ist aber ein MUSS.
Fotovoltaik auch auf Freiflächen. Schwammstadt, Begrünung muss regelmäßig gewässert werden, ohne Wasser für die Bäume keine Verdunstung und damit auch keine Abkühlung (Zisterne). Energetisches Aufrüsten öffentlicher Gebäude. U.v.a.m.

Siehe auch
» 2022 Die toten Straßenbäume in Rödermark kosten uns ein Vermögen
» 2019 FDP will mit hellerem Straßenbelag die Straßen kühlen.
» 2015 Hitzewelle in Deutschland. Discounter sind die Rettung.


Bachlauf in einem Ort in det Pfalz
Bachlauf in einem Ort in det Pfalz


Rödermark intern
Grundsteuer B ab 2028 mehr als 1700%?
Dem Haushaltssicheungskonzept kann man entnehmen, dass der Magistrat ab 2028 mit einer Grundsteuer B in Höhe von mehr als 1700% plant.

Energiegespräch vor Ort

Meteorologen und Fernsehmoderator Karsten Schwanke in der Kulturhalle
Meteorologen und Fernsehmoderator Karsten Schwanke in der Kulturhalle

Gestern. Ein insgesamt grandioser Abend in der Kulturhalle. Ein Vortrag des Meteorologen und Fernsehmoderators, Karsten Schwanke. Gastgeber war die ENTEGA.
Bei seinem sehr informativen Vortrag zur Klimasituation konnte man in der Kulturhalle eine Stecknadel fallen hören.
Messergebnisse, die die dramnatischen Klima-Veränderungen zeigen, wurden in verständlicher Form präsentiert.

Gerne hätte ich es gesehen, wenn sich mehr von den Stadtverordneten, die letztendlich über Klimamaßnahmen im Ort zu entscheiden haben, anwesend gewesen wären.

Die Presse wird von diesem Ereignis bestimmt bald ausführlicher berichten, als ich es tun werde.

Ich will mich nur auf die Möglichkeiten beschränken, die die Stadt hätte, um das unvermeidliche ein wenig abzumildern.

Wir werden in Zukunft mit wesentlich mehr Tagen im Jahr mit Temperaturen zu kämpfen haben, die einen Aufenthalt im Freien zur Qual werden lassen. Ein wenig Abkühlung in den Ortskernen, die es ja tagsüber zu beleben gilt, wird man mit einigen Maßnahmen erreichen können.

Fließendes Wasser
Fließendem Wasser Raum geben. Für uns bedeutet das, die Rodau im Ortskern wieder sichtbar machen.

Unkraut in den Fugen.
Ein Beispiel aus Santiago de Compostela zeigt (Messergebnisse) wie wichtig selbst Unkraut in den Fugen von Pflastersteinen ist.

Jeder Tropfen Wasser ist wichtig.
Bäume. Aber nicht nur Bäume pflanzen, sondern diese auch regelmäßig mit Wasser versorgen. Nur durch die Wasserverdunstung erreicht man eine Abkühlung. Wenn die Bäume kein Wasser bekommen, können die auch kein Wasser verdunsten. Ist wie eine Klimaanlage, die man nicht einschaltet.
Da aber reichlich Wasser nur in den Wintermonaten zur Verfügung steht, muss man Wasser sammeln. Zisternen (Mehrzahl) sind erforderlich. Wer jetzt keine Zisternen baut, und die notwendige Wassermenge für die Bewässerung der Bäume dem gestressten Grundwasserspiegel entzieht, handelt grob fahrlässig.
Verfolgt man die Diskussionen im Ort zu einer Zisterne auf dem Kirchenhügel, kann einem das Grausen kommen. Geschwätz statt handeln ist da angesagt. 🙁 Da haben einige den Schuss noch nicht gehört.

Mein Dank geht an die ENTEGA
für diesen komplett gut gelungenen Abend.
Wenn einer erwartet hat,dass es sich hier mehr oder weniger um eine Erbeveranstaltung der ENTEGA gehandelt hat, wurde schwer enttäuscht.
Nad der Begrüßung habe ich nicht einmal das Wort ENTEGA vernommen.
Das, was den Besuchern nach dem Vortrag erwartete, hat zumindest mich vom Hocker gerissen
GRANDIOS.

Was ich aus dem Vortrag mit nach Hause genommen habe. Frust. Nicht für mich. Ich werde zwar noch eine Weile den Weg zur fast unvermeidlichen Katastrophe mitgehen müssen. Aber was meine Kinder und Enkel erwartet, ist mehr als frustrierend. Und wenn man dann noch mitbekommt, wie in dem Ort, in dem man lebt, mit dem Klimawandel umgeht, ist für mich ein Frustverstärker.

Siehe auch
» Aufklärung zum Klimawandel mittels Fakten


Rödermark intern
Grundsteuer B ab 2028 mehr als 1700%?
Dem Haushaltssicheungskonzept kann man entnehmen, dass der Magistrat ab 2028 mit einer Grundsteuer B in Höhe von mehr als 1700% plant.

Trocknet Deutschland aus?

Rödermark. Wasser Monitor
Rödermark. Wasser Monitor

Legende Wasser Monitor.
Legende Wasser Monitor.

Landwirtschaftliche Empfehlungen gehen dahin, dass Gemüsekulturen wie Kopfsalat, Frischgemüse oder Erdbeeren unterhalb einer nutzbaren Feldkapazität (nFK) von 60 bis 70 % gewässert werden sollten. Kulturen wie Kartoffeln, Zuckerrüben, Mais, Getreide oder Freilandgemüse wurzeln dagegen tiefer und zeigen sich zudem weniger empfindlich gegenüber Wassermangel. Sie werden in der Regel bewässert, wenn die nFK im Wurzelraum unter 40 bis 50 % absinkt. Generell geht man davon aus, dass sich der Trockenstress unter 50 % nFK wachstums- und ertragshemmend auswirkt, sodass spätestens dann eine Bewässerung empfohlen wird und dass die ersten Welksymptome bei unter 30 % nFK auftreten. Quelle: Wasser-Monitor.de


Sie kommen immer häufiger. Die Horrormeldungen
zum Grundwasser und der Trockenheit in Deutschland.
Am 15.08.2030, die Dokumentation „Trocknet Deutschland aus“. Viele zu diesem Thema gab es bereits und weitere werden folgen.
Wie sicher ist unser Grundwasser? Die Trockenphasen werden immer extremer. Selbst wenn es regnet, kaum Entspannung. Böden sind zu ausgedörrt und können die Feuchtigkeit kaum aufnehmen.

Thema Schwammstadt und Bodenfeuchtigkeit.
Zu einer Schwammstadt gehören auch Versickerungsflächen. Gegen fehlende Bodenfeuchtigkeit kann wenig getan werden, aber zur Verbessserung des Grundwasserspiegels könnten Versickerungsflächen hilfreich sein. Man sollte das Wasser aus unserer Gemarkung nicht den dirketen Weg über den Wasser Highway Rodau in Richtung Nordsee nehmen lassen.

Lesen Sie auch
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BUSE Sitzung am 30.11.2022. Tagsordnungspunkt 2
Trockensommer – Wasserwirtschaft und Möglichkeiten für Konzepte „Schwammstadt“
In der BUSE Sitzung wurde von Herrn Rotter mitgeteilt:

Trocknet Deutschland aus? weiterlesen

Bericht »Waldzustand im Landkreis Offenbach«

Waldzustandsbericht Kreis Offenbach 2023
Waldzustandsbericht Kreis Offenbach 2023

Ausblick

  • Klimatische Situation wird anspruchsvoller -> Planbarkeit
    nimmt ab
  • Einnahmen gehen zurück
  • Kosten steigen, wenn Eingriffe schwächer werden
  • Gewichtung der Waldfunktionen verschiebt sich (weiter)
  • Wald wird Wald bleiben (Alter ändert sich?)

Quelle: Bericht von HessenForst »Waldzustand im Landkreis Offenbach« – 25. Mai 2023.


Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
Waldzustandsbericht 2022

Siehe auch die im Bericht aufgeführten Links
» https://www.bmz.de/de/themen/klimawandel-und-entwicklung/folgen-des-klimawandels-124774
» https://www.hlnug.de/themen/wasser/grundwasser/grundwasserkarten
» https://www.op-online.de/region/dreieich/dreieich kreis offenbach/alarmstufe-rot-wald-koberstadt-rotary-club-91100648.html
» https://www.dwd.de/DE/leistungen/bodenfeuchte/bodenfeuchte.html


Rödermark intern
Grundwassermessstelle Rödermark
Birkenweg
ID 12276
Kurzname 528032


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Leserbrief zum Klimaschutzkonzept Rödermark und Presserklärung der CDU

Leserbrief. Klimaschutzkonzept Rödermark und Presserklärung der CDU
Leserbrief. Klimaschutzkonzept Rödermark und Presserklärung der CDU

Leserbrief
Klimaschutzkonzept Rödermark – Presserklärung der CDU

Etwas erstaunt habe ich die Erklärung der CDU zur Kenntnis genommen, dass man keine reine Symbolpolitik betreibe. Leider habe ich das, explizit den Verkehr betreffend, bisher anders wahrgenommen. Hier nur ein Beispiel dazu:

Vor 2 Jahren (!), am 08.06.2021, beauftragte das Parlament den Magistrat einstimmig , um eine schnellstmögliche Kreisellösung an der „Kipferl-Kreuzung“. Laut HessenMobil liegt dazu meines Wissens allerdings bis heute keine schriftliche Anfrage der Stadt vor.

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Laut Umweltbundesamt hat die kommunale Verkehrsplanung die Aufgabe, [….] Verkehrswege umzugestalten, die Verkehrssicherheit zu steigern [….]. Sie mindert damit Luftschadstoffe und Klimagase. Dabei führen Kreisverkehre zur Verringerung der Geschwindigkeit, zur Minderung des Lärms und des Energieverbrauches (Strom und Benzin) bei.

Laut BASt. sind die Investitionskosten für intelligente, nachhaltige Kreisverkehre und Ampeln ähnlich, wobei erstgenannte nicht nur bis zu 30% weniger versiegelte Fläche beanspruchen, sondern durch eine bepflanzte Mittelinsel auch noch das schädliche CO2 aus der Luft aufnehmen.


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