Stadtverordnetenversammlung 20.05.2025

Zur Stavo 20.05.2025:
Auf die Frage nach der Anzahl der Besucher habe ich mehr als 100 genannt. Nach der Sitzung wurde dann von einem Besucher die Zahl 300 in den Raum gestellt.
 
Jetzt eine neue Aussage: Rund 180. Besucherzaho schwankt zwischen 180 und 300.Rekord bei der Stadtverordnetenversammlung. Siehe
 
Die Entscheidung über eine erneute Anhebung des Hebesatzes der Grundsteuer B wurde vertagt.
 
Der Hebesatz für die Grundsteuer B (auch Gewerbesteuer?) wird voraussichtlich in der kommenden Stadtverordnetenversammlung am 17.06.2025 zur Entscheidung neu vorgelegt.

Herr Rotter sagte sinngemäß,
dass wir kein Problem mit dem Investitionshaushalt hätten, sondern mit dem Verwaltungshaushalt. Ähnlich äußerte er sich auch auf Facebook: ‚Wir haben ein Problem im Verwaltungshaushalt – und nicht im Investitionshaushalt, Quelle.

Was ist mit den Kreditschulden,
die mit jeder Investition weiter steigen? Laut Haushaltsplan 2024/2025 klettert der Schuldenstand (Schuldenstatistik nur Investitionskredite) von 21.971.198 Euro im Jahr 2020 auf 40.916.343 Euro im Jahr 2025. Quelle
 
Und das soll kein Problem sein? Ja, wir müssen investieren. Wir dürfen unsere bestehende Infrastruktur nicht verkommen lassen. Aber alles, was neu dazukommt, gehört auf den Prüfstand.

Sollte der Schuldenstand im Jahr 2025 auch nach dem Jahresabschluss 2024 Bestand haben, entspräche das einem Anstieg um 18.945.145 Euro. Bei einem optimistisch angenommenen Zinssatz inklusive Tilgung von nur 3 % würde das die Haushaltskasse mit rund 568.354 Euro zusätzlich belasten. Die Kosten für die Abschreibung nicht vergessen.

Herr Rotter kündigte eine Verbesserung des Haushaltsplans
2024 in Höhe von 734.600,00 € an. Aus den in der Stadtverordnetenversammlung genannten Zahlen wird sich der Bürger kaum ein klares Bild machen können, wie es um den Haushalt 2025 tatsächlich steht. Man wird abwarten müssen, welche Zahlen im Juni genannt werden, wenn der Magistrat „neu gerechnet hat“ und die Hebesatzänderung bekannt gibt.
Dann soll voraussichtlich im Juni oder Juli auch der Jahresabschluss 2024 vorliegen, auf dessen Grundlage die Bürger die Haushaltssituation für 2025 besser einschätzen können.

Ich hoffe, dass das, was Herr Dr. Werner (FDP) in seiner Rede gesagt
hat, auch bei den Bürgerinnen und Bürgern angekommen ist. Klar ist: Kommunen brauchen eine bessere finanzielle Ausstattung. Aber genauso klar muss sein, dass ein Haushaltsdefizit von z. B. 10 Millionen Euro nicht einfach komplett auf fehlende Mittel von oben geschoben werden kann. Die Frage ist doch: Wie viel davon ist tatsächlich durch strukturelle Unterfinanzierung verursacht – 3 oder 4 Millionen? Genau das will die FDP per Anfrage abgeklärt wissen. Die Antwort wird laut Herrn Rotter dem Sitzungsprotokoll beigefügt.

Ein SPD-Antrag beauftragt den Magistrat zu prüfen,
ob aufgrund der fehlenden Unterstützung Klage eingereicht werden sollte. Dem Antrag stimmten alle Fraktionen zu.

Siehe auch
» Grundsteuer-Antrag zurückgezogen: Notbremse vor 150 Leuten
» Schuldenstand im Doppelhaushalt 2024/2025 Seite 109
» Eine bemerkenswerte Aussage von Bürgermeister Rotter

#Kommunalwahl2026
Kommunalwahl 2026

 


Rödermark intern
Grundsteuer B ab 2028 mehr als 1700%?
Dem Haushaltssicheungskonzept kann man entnehmen, dass der Magistrat ab 2028 mit einer Grundsteuer B in Höhe von mehr als 1700% plant.

Dietzenbach: Stadtverordnete segnen Sparpaket ab und verhindern Steuererhöhungen

Keine Steuererhöhungen: Ursprünglich sollten die Hebesätze zur Grundsteuer B (von 907 auf 1120 Punkte) und für die Gewerbesteuer (von 405 auf 450 Punkte) angehoben werden
[..]Doch bei aller Erleichterung über den verabschiedeten Haushalt sehen die Redner schon mit Sorge dem nächsten Etatentwurf entgegen: [..]
Quelle:OP-Online

#Kommunalwahl2026
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Rödermark intern
Grundsteuer B ab 2028 mehr als 1700%?
Dem Haushaltssicheungskonzept kann man entnehmen, dass der Magistrat ab 2028 mit einer Grundsteuer B in Höhe von mehr als 1700% plant.

Rekord bei Gewerbesteuer in Hessen – wo es besonders sprudelt

Im Schnitt haben die hessischen Kommunen 2024 mehr Geld aus der Gewerbesteuer eingenommen.

Wiesbaden – Die Städte und Gemeinden in Hessen haben nach Angaben des statistischen Landesamts im vergangenen Jahr 7,58 Milliarden Euro aus der Gewerbesteuer eingenommen. Das sind fast 200 Millionen Euro oder 2,7 Prozent mehr als im Vorjahr und ein neuer Höchststand. 57,7 Prozent der Kommunen verzeichneten ein Einnahmeplus. Die Entwicklung ist allerdings unterschiedlich.
Quelle: fr.de

#Kommunalwahl2026
Kommunalwahl 2026


Rödermark intern
Grundsteuer B ab 2028 mehr als 1700%?
Dem Haushaltssicheungskonzept kann man entnehmen, dass der Magistrat ab 2028 mit einer Grundsteuer B in Höhe von mehr als 1700% plant.

Gewerbesteuerzahlen Kreis Offenbach

Steigerung der Gewerbesteuereinnahmen im Kreis Offenbach.
Angabe der Gewerbesteuer BRUTTO.

Steigerung Prozentual

Gewerbesteuer

Gewerbesteuer auf die Einwohnerzahl gesehen.

Quellen
» https://www.kreis-offenbach.de/Kreis/Zahlen-Fakten/Bev%C3%B6lkerung/Einwohnerzahl/
»https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/2025-04/lii1_j2024_finanzen_tabelle_7.xlsx
 
#Kommunalwahl2026
Kommunalwahl 2026

 


Rödermark intern
Grundsteuer B ab 2028 mehr als 1700%?
Dem Haushaltssicheungskonzept kann man entnehmen, dass der Magistrat ab 2028 mit einer Grundsteuer B in Höhe von mehr als 1700% plant.

Massive Grundsteuererhöhung in Rödermark steht an

P R E S S E M I T T E I L U N G
Massive Grundsteuererhöhung in Rödermark steht an
FDP fragt: Defizit fremdverschuldet oder auch selbst gemacht?

Am 20. Mai werden die Rödermärker Stadtverordneten darüber abstimmen müssen, ob der Hebesatz für die Grundsteuer in Rödermark um satte 450 Prozentpunkte auf dann 1.250 Prozentpunkte angehoben werden soll. Das wäre eine massive Steigerung um über 50%! Die FDP-Fraktion wird diesem ungenierten Griff in die Geldbörse der Bürgerinnen und Bürger natürlich nicht zustimmen.

„Ich bin in der Offenbach Post vom 17.04.2025 mit den Worten zitiert worden «Wenn Sparpotenziale ausgeschöpft sind, bleibt nur die Steuererhöhung.» Nicht zitiert wurde leider der danach folgende entscheidende Satz «Die FDP glaubt nicht, dass alle Sparpotenziale ausgeschöpft sind.»“, stellt FDP-Finanzexperte Dr. Rüdiger Werner klar. „Wir sind es leid, ständig medienwirksam zu hören oder zu lesen, wie schlimm es doch den Kommunen geht, weil Bund und Land für die von Ihnen bestellten Aufgaben nicht auskömmlich bezahlen, es auf der anderen Seite aber seitens der Regierenden offensichtlich keine ergebnisoffene Überprüfung der städtischen Ausgaben gegeben hat. Eine Grundsteuer-Mehrbelastung der Bürgerinnen und Bürger in dieser Höhe darf es aus Sicht der Liberalen daher nicht geben.“

Die FDP-Fraktion hat daher aktuell zwei Anfragen an den Magistrat gestellt: Zum einen wollen die Liberalen wissen, wie hoch die Einsparungen durch die von der Stadtverordnetenversammlung einstimmig beschlossenen Wiederbesetzungssperre bei der Stadt bisher waren. Wiederbesetzungssperre heißt hier, dass freiwerdenden Personalstellen erst nach einem halben Jahr wiederbesetzt werden dürfen. Die Entscheidung im Einzelfall hierzu wurde auf Initiative von CDU und AL/Grüne auf den Magistrat übertragen. Zum anderen wollen die Freien Demokraten wissen, wie hoch der Betrag tatsächlich ist, der von Bund und Land zur Bewältigung der von Ihnen bestellten Aufgaben zu wenig bezahlt wird. Klare Frage der FDP: Was haben Bund und Land beschlossen, wofür die Stadt Rödermark wie viel zahlen muss?

„Sicherlich und unbestritten gibt es schon länger eine ganz erhebliche Unterfinanzierung der Kommunen, z.B. im Bereich der Kinderbetreuung.“, stellt FDP-Fraktionsvorsitzender Tobias Kruger fest. „Die entscheidende Frage ist dabei jedoch: Wie hoch ist diese finanzielle Deckungslücke für die Kommunen tatsächlich? Liegt sie in Rödermark in der Höhe des aktuellen Haushaltsdefizites in Höhe von 8,4 Mio. €. Oder sind es für Rödermark vielleicht doch nur 3 Mio. € und der Rest des Defizites ist hausgemacht? Diese Frage ist wichtig und berechtigt, denn es kann nicht sein, dass die unstrittige Unterfinanzierung durch Bund und Land als Argument dafür herhalten muss, auf spürbare eigene Sparanstrengungen in Rödermark zu verzichten – zu Lasten aller Bürgerinnen und Bürger.“

Zu den Einsparmöglichkeiten, die die FDP sieht, gehören neben den Personalkosten unter anderem auch die geplanten Investitionen und die freiwilligen Leistungen der Stadt. „Einsparungen beim Personal bedeuten in der Regel, dass einige wünschenswerten Dienstleistungen der Stadt nur verzögert oder eingeschränkt erbracht werden können. Das müssen wir dann akzeptieren“, sagt Dr. Werner. „Investitionen in die Infrastruktur zu streichen oder zu verzögern, tut uns als Liberale besonders weh, weil wir das als Kernaufgabe der Stadt sehen. Doch wenn der Geldbeutel leer ist, ist es aus unserer Sicht eine Pflicht, zumindest auf sämtliche Investitionen, die die Stadt nur «schön» machen, aber nicht zwingend notwendig sind, vorerst zu verzichten. Auch bei den freiwilligen Leistungen sehen wir ein Einsparpotenzial von rund 250.000 €. Wir wollen die Vereinsförderung und die Kultur- und Heimatpflege (Weihnachtsmärkte, Kerb, Seniorenfeiern etc.) unbedingt auf dem jetzigen Niveau erhalten. Alle anderen freiwilligen Leistungen, wie beispielsweise die Geschwisterkinderregelung in den Kindergärten, gehören aber zumindest ergebnisoffen auf den Prüfstand.“

„Aus Sicht der FDP ist es außerdem ungerecht, dass bei den jetzt vorliegenden Vorschlägen des Magistrates nur die Bürger die Zeche zahlen müssen und die Unternehmen außen vor Bleiben“, meint FDP-Stadtverbandsvorsitzender Hans Gensert. „Würde man den Gewerbesteuerhebesatz um 20 Prozentpunkte erhöhen, würde das für die Unternehmen verkraftbar sein, aber rund 800.000 € zusätzlich in die Kasse spülen. Die Grundsteuererhöhung könnte entsprechend niedriger ausfallen. Das hätte man parallel diskutieren müssen.“

Das nüchterne Fazit der FDP lautet: Ganz verhindern können hätte man eine Grundsteuererhöhung unter den gegebenen Rahmenbedingungen leider nicht. Aber bei echtem Sparwillen hätte man zumindest die Größenordnung minimieren können. „Einen echten, spürbaren Sparwillen sehen wir auf Seiten der Stadt nicht“, so Gensert abschließend.