Ich bin gespannt, wie die Fraktionen ihren Wahlkampf aufbauen werden.
Zu dem äußerst deprimerenden Abend nur wenige Zeilen, damit ich mich später daran erinnere, was (habe ich entfernt)……
Die Hilflosigkeit des hauptamtlichen Magistrats und der schwarz/grünen Koalition füllte den Raum.
Die gestrige Sitzung des HFuW stand ganz im Zeichen des Haushalts 2026.
„Bürger, die wissen wollten, welche Steuern und Gebühren 2026 und vielleicht auch in den Folgejahren anfallen werden (können), wurden enttäuscht.“ Der zurzeit vorliegende Haushaltsentwurf mit der Haushaltssatzung wurde gestern pulverisiert.
Was mir diesmal bei einer Sitzung, die den Haushalt betrifft, fehlt, ist ein Hinweis auf das Alsfelder Urteil und die fehlende, finanzielle Unterstützung. Oder hab ich das überhört? Lag es daran, dass Rödermark eine unerwartete Soforthilfe in Höhe von knapp 900.000 € erhalten hat und diese bereits im Haushaltsplan berücksichtigt wurde? Verplant durch einen Antrag, der von der Verwaltung eingereicht wurde.
Oder lag es daran, dass Rödermark aus dem Sondervermögen des Bundes rund 9,5 Mio. zu erwarten hat? In 2028 stehen nochmals 1,7 Milliarden Euro zur Verteilung auf die hessischen Kommunen zur Verfügung.
Rein theoretisch könnten die 9,5 Mio komplett
für die angegebenen „Wofür können die Kommunen das Geld verwenden?“ in z.B. 2026 investiert werden.
Stand der Dinge ist:
Vor der Kommunalwahl wird der Bürger nichts VERBUNDLICHES zum Haushalt (Grundsteuer Gebühren) erfahren. Die Verwaltung muss ein genehmigungspflichtiges Haushaltssicherungskonzept erstellen.
Und ob das schon zur Kommunalwahl vorliegt, wage ich zu bezweifeln. Der Fahrplan für eine Verabschiedung des Haushalts sieht den 12.5 .bzw. 16.5 vor. Also zu einem Zeitpunkt, in dem mit der Haushaltssatzung, die Grundsteuer B (evtl. auch eine neue C) rückwirkend zum 1.1.2026) festgelegt werden kann.
Die längerfristige Planung sieht nach dem letzten positven Vortrag für 2026 von 7.654.732,00 €
für die kommenden Jahre folgende Defizite an Zahlungsmitteln vor (Anfangsbestand)
2027: 2.193.264; 2028: 11.838.803,00€; 2029: 23.590.001,0€ und 2030: 35.424.652,00€
So kommt man schnell auf einen Schuldenstad von 100.000.000 Mio. Ein gesamter Jahreshaushalt
Das Jahr 2026 konnte man mit einem Zahlungsmittelbestand von 7.654.732 € (dank der Eingliederung der KBR?) beginnen.
Die gesamten Rücklagen des Kernaushalts bis 2025 sind aufgebraucht.
Was kann uns blühen?
In jedem Fall eine kräftige Grundsteuererhöhung. Des Weiteren die in 2025 zurückgenommene Erhöhung für die Kinderbetreuung? Eine wie auch immer ausgestaltete Straßenbeitragssatzung? Streichen von Vereinsförderung? Streichen von Verschönerungsarbeiten?
Der rechnerisch ermittelte Hebesatz für die Grundsteuer B zum Erreichen des ausgeglichenen ordentlichen Ergebnisses in 2026 beträgt 2.477,36 Prozentpunkte. Quelle: Finanzstatus
Haushaltssicherungskonzept hatten wir schon mal,
unter Roland Kern. Straßen konnte nicht grundhaft saniert werden, weil keine Straßenbeitragssatzung war. Kern hat dann zwar die „wiederkehrenden Beiträge [Straßenbeitrag]“ eingeführt, die aber nach einem Tag Laufzeit wieder zurückgenommen wurden. Jetzt haben wir wieder die gleiche Situation. Allerdings in verschärfter Form. Roland Kern ist nicht mehr Bürgermeister. Lesen Sie hier die Beiträge zu Straßenbeitrag. Wiederkehrende Beiträge
Leider hat Herr Quilling nicht auf die Bitte —Hilferuf: Herr Quilling, übernehmen Sie — nicht reagiert.
Siehe auch
» 15.01.2026 27.800 (556*50) Seiten die man getrost in die Tonne treten kann.
» Finanzstatus
#Kommunalwahl2026
Kommunalwahl 2026
Rödermark internStadtverordnetenversammlung 10.12.2025:
Der Magistrat legt den Entwurf des Haushaltsplanes 2026 zur Beratung vor.
Kurz und bündig:
Im Ergebnishaushalt (Entwurf) fehlen 13.751.305,00 Euro.
Im Finanzhaushalt (Entwurf) fehlen 12.115.541,00 Euro.