Bürgefraktionssitzung der Freien Wähler. 10.06.2026

Bürgerfraktionssitzung der FWR

Die FWR laden alle interessierten Bürgerinnen und Bürger am Mittwoch, den 10.06.2026, ab 19.30 Uhr herzlich zur Bürgerfraktionssitzung in die „Königl. Bayr. Stuben“ (Bachgasse 24) nach Urberach ein.
Anliegen und Anfragen von Bürgerinnen und Bürgern werden zuerst behandelt, danach möchten sich die FWR mit den Gästen schwerpunktmäßig mit dem Haushaltssicherungskonzept, dem überarbeiteten Investitionsprogramm und der Haushaltssatzung 2026 beschäftigen. Die FWR freuen sich auf eine rege Beteilung!

Björn Beicken, Pressesprecher FWR

Grundsteuer B. Von 2025 zu 2026 ist eine Steigerung von insgesamt 527 Prozentpunkte geplant.

Heute Offenbach-Post (Printausgabe) lesen.

Kritiker dürfen sich bestägtigt fühlen (OP-Printausgabe)
Kriiker z.B.hier

Dort wird beschrieben, wie der Magistrat und die Katastrophenkoalition
den Bürgern vor der Kommunalwahl weismachen wollte, dass es 2026 mit einem Grundsteuerhebesatz B von 990 Prozentpunkten weitergehen könne.

Zunächst sollte die Grundsteuer auf 1.250 Prozentpunkte
angehoben werden. Nach den Bürgerprotesten wurde noch einmal gerechnet und es wurden Einsparungen vorgenommen. Plötzlich lag der notwendige Hebesatz, oh Wunder, nur noch bei 990 Prozentpunkten.
Wohlgemerkt: Dies geschah vor der anstehenden Kommunalwahl und trotz des im HaushaltsPLAN 2026 ausgewiesenen Grundsteuerhebesatzes von knapp 2.500 Prozentpunkten, der zum Haushaltsausgleich erforderlich gewesen wäre.

Nach der Kommunalwahl,
und angesichts der Zugewinne der CDU sowie der Aussicht auf eine Fortsetzung der Katastrophenkoalition, nähert man sich nun dem tatsächlich erforderlichen Hebesatz wieder etwas an. Für 2026 sollen es nun nicht mehr die ursprünglich vorgesehenen 1.250 Prozentpunkte sein, sondern 1.327 Prozentpunkte

Das bedeutet gegenüber 2025 eine Erhöhung
des Grundsteuerhebesatzes um 527 Prozentpunkte. Der Hebesatz A, besonders für Landwirte interessant, steigt in er Planung von 175 auf 900 Prozenzpunkte.

Dem Haushaltssicherungskonzept entnehme ich zudem, dass für 2028 bereits die nächste Erhöhung der Grundsteuer geplant ist.


Grundsteuer 2024 800-Prozentpunkte.
Geplant sind (rückwirkend) in 2026 1.327-Prozentpunkte.
Steigerung 527%.
 
Beispiel mit einem Messbetrag (Siehe Grundsteuerbescheid) 80,00€
2024: Hebesatz 800% = 640,00€
2025: Hebesatz 990% = 792,00
2026: Hebesatz 1327% = 1062,00
Mehrbelastung ab 2025 mit dem geplanten Hebesatz 422,00€


Siehe auch
» Was mag sich der Stadtverordnetenvorsteher dabei gedacht haben?
» Trotz gewaltiger Grundsteuererhöhung fehlen.269.565€
» Sammeldokument zur Stavo 16.06.2026
» Kommunalwahl 2026. Es wird ein Blindflug
» An die Interessenten der Bürgerinitiative Faire Grundsteuer.

War das 1996 wirklich so?


Ausschnitt aus dem Artikel: AL/Grüne gegen Entmündigung der Stadtverordneten.
Quelle: Heimatblatt 13.06.1996

Den Vorwurf verstehe ich so, dass einige Stadtverordneten seinerzeit abgestimmt haben, ohne zu wissen, was genau sie damit billigten oder ablehnten.

Gewerbesteuereinnahmen. In Q1 2026 905.695€ weniger als Q1 2025

Im Vergleich:
1.Quartal 2025: 4.268.147€
1 Quartal 2026: 3.362.452€

Wir können nur hoffen, dass sich der Rückgang der Gewerbesteuereinnahmen im ersten Quartal in den verbleibenden Quartalen wieder ausgleichen wird. Ich denke, dass es sich jetzt rächt, dass Bürgermeister Rotter den bereits 2021 von der Mehrheit beschlossenen Antrag zur Erschließung eines neuen Gewerbegebiets nicht mit allen ihm zur Verfügung stehenden Möglichkeiten vorangetrieben hat. So wie es für die Bürgerinnen und Bürger den Anschein hat, wurde diesbezüglich bislang nichts in die Wege geleitet.

Siehe auch: 5 Jahre verpennt? Jetzt kommt die Einsicht, dass man Gewerbegbiete braucht.