Freie Wähler Rödermark. Haushalt 2012

Hallo liebe Freunde/-innen,
nicht jeder hat oder liest die OP . Daher möchte ich euch in der Anlage einen interessanten Artikel zur Kenntnis bringen und auf ein paar Punkte hinweisen:

1) Die CDU-geführte Regierung hat für 2012 einen HH-Plan eingebracht, der ein Defizit von ca. 9,6 Mio. Euro aufweist und damit das Defizit von 2011 von ca. 7‘9 Mio. Euro um ca. 21,5% = 1,7 Mio. Euro übertrifft. Die Schwarz/Grünen schlagen jetzt vor, diese Defiziterhöhung um ca. 0‘5 Mio. Euro durch „Sparmaßnahmen“ zu reduzieren womit die Defiziterhöhung zwar immer noch ca. 15% = 1,2 Mio. Euro betragen würde – aber man hat doch heftig gespart. Eine karnevalistische Lachnummer – ja wenn es denn nicht so bitter ernst und traurig wäre.

2) CDU/AL sagt mit einer selten gegebenen Deutlichkeit und Klarheit, dass sie sich absolut außer Stande sehen, jemals einen ausgeglichenen Haushalt vorlegen zu können. Das nehmen wir ihnen bei deren desaströser Finanzpolitik gerne ab. Doch steht das im krassen Widerspruch zu dem zumindest von Herr Gensert (und der ist ja der CDU-Feudalherrscher) geäußerten Willen, unter den Schutzschirm des Landes Hessen schlüpfen zu wollen, denn dafür hat doch das Land als unabdingbare Maßnahme ein Haushaltskonsolidierungskonzept mit dem Ziel eines ausgeglichenen Haushaltes in 5 – 6 Jahren vorausgesetzt. So wird die „CDU/AL-Klarheit“ doch wieder zu einer undurchsichtigen Brühe.

3) Die absolute Unsachlichkeit und fast schon Hilflosigkeit zeigt sich in dem Rundumschlag gegen die Sparanträge der FDP, die teilweise mit FWR-Anträgen in der Tendenz konform gehen bzw. von den FWR überwiegend mitgetragen werde. Da wird dagegen gewettert, dass sich die kleinen Oppositionsparteien intensiv mit den einzelnen Haushaltspunkten beschäftigt haben und – nur weil diese so viel Anlass zu HH-Anträgen gaben – sich nun diese Herren lästiger Weise auch noch damit in zusätzlichen Ausschusssitzungen befassen müssen (wo man sich doch viel lieber mit angenehmeren Dingen des Lebens beschäftigt hätte!) Man verunglimpft die Ernsthaftigkeit dieser Bemühungen und versucht diese als absurd hinzustellen durch die Aussage, da sollen Euro 5 Mio. gespart werden, verschweigt aber natürlich, dass diese Wirkung erst über Jahre gedacht ist. Im Übrigen: Rödermark muss nicht nur Euro 5 Mio. einsparen sonder Euro 9,5 Mio. – aber dazu haben sich die Schwarz/Grünen ja schon selbst als unfähig deklariert. Geradezu lächerlich ist es, den kleinen Oppositionsparteien durch die zusätzlich erforderlichen Sitzungen anfallende Sitzungsgelder vorzuwerfen. CDU/AL haben doch eine Reduzierung der von der Stadt für die politische Arbeit aufzuwendenden Finanzmittel durch ihre Blockadehaltung ohne Aussprache, Kommentar oder Begründung verhindert!! Ja, ihr lieben Schwarz/Grünen, wer im Glashaus sitzt…..! Und dann noch damit punkten zu wollen, dass die Politik ja schon genug zum Sparen durch die Verkleinerung des Parlamentes um 6 Sitze (war ein gemeinsamer Beschluss aller Parteien!) beigetragen hat und man keine weiteren Opfer erwarten kann, zeigt die Geisteshaltung zu dem ganzen Problem mehr als deutlich!!

Ich wollte nur ein paar Anregungen geben, jeder kann sich seinen eigenen Reim darauf machen. Wir werden uns hoffentlich alle am Mittwoch, 08.02.2012 um 19:00 im Urberacher Hof sehen und können über alles diskutieren

Hier noch ein Hinweis: Um über Schnittmengen bei der Arbeit der beiden kleineren (nur nach Sitzen im Parlament!!) Oppositionsparteien diskutieren und diese dann auch definieren zu können, haben wir uns entschlossen, einer öffentlichen gemeinsamen Fraktionssitzung der FWR mit der FDP für den gleichen Tag zuzustimmen. Diese beginnt um 20:30, d.h. zu diesem Zeitpunkt sollten unsere FWR-Bürgerfraktion-Diskussionen beendet sein. Wir würden es begrüßen, wenn alle auch an der dann anschließenden FWR/FDP Fraktionssitzung teilnehmen würden (d.h. einfach da bleiben!!)

Siegfried Kupczok
Freie Wähler Rödermark
Fraktionsgeschäftsführer
el. 06074-3047862
e-mail: sk@bsv-net.de

 
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Rödermark intern
Haushaltskompetenz
In einer Sitzung, in der über Spielapparatesteuer diskutiert wurde, fiel folgender Spruch eines Stadtverordneten: Sinngemäß. „Wir sind alle Ehrenamtler und keine Finanzexperten. Wir verlassen uns ganz auf die Fachleute der Verwaltung.

CDU Rödermark begrüßt Rettungsschirm des Landes Hessens

CDU Rödermark begrüßt Rettungsschirm des Landes Hessens

In einer kurzfristig einberufenen Fraktionssitzung der CDU Rödermark am vergangenen Samstag wurde sich intensiv mit der Ankündigung des Landes Hessens, einen kommunalen Rettungsschirm zu realisieren, beschäftigt. Es ist geplant, dass Kommunen, die in den letzten Jahren u.a. durch die Auswirkungen der Finanzkrise einen hohen Schuldenberg aufbauen mussten, ein Teil der Schulden vom Land abgenommen bekommen. Für Rödermark könnten ca. 12,5 Millionen Euro getilgt werden.

„Die schwarz-gelbe Landesregierung lässt seine Kommunen nicht im Stich. Dieses ist ausdrücklich zu begrüßen“, so Fraktionsvorsitzender Michael Gensert am Samstag. „Rödermark muss unserer Ansicht nach dieses Angebot intensiv prüfen und diskutieren und vermutlich annehmen, auch wenn die Bedingungen hart sein werden!“, meint Gensert. Es wird erwartet, dass innerhalb der nächsten 5 bis 6 Jahre Rödermark einen ausgeglichenen Haushalt erreichen muss. Noch liegt das Gesetz der Landesregierung nicht vor. „Im Februar werden wir im Stadtparlament eine erste Reduzierung des jährlichen Defizits beschließen. Folgen wird dann bis zur Haushaltseinbringung im September 2012 eine intensive, umfangreiche Bürgerbeteiligung, um dann im Haushalt 2013 einen großen Schritt machen zu können“, erläutert Gensert die anvisierte Vorgehensweise. „Wir müssen zusammen mit den Bürgern einen akzeptierten Weg finden, um die Finanzen Rödermarks im Sinne der nachfolgenden Generationen in den Griff zu bekommen!“, fasst Gensert die Situation zusammen.
Quelle: CDU-Rödermark

 
Nachtrag 03.03.2012
Stadtkämmerer Alexander Sturm, CDU, lehnt den Rettungsschirm / Schutzschirm ab.

[..]Finanzlage der Stadt Rödermark. „Wir müssen Standards neu definieren“, sagte gestern der Kämmerer von Rödermark während der Magistratspressekonferenz im Rathaus von Ober-Roden. Gleichzeitig sprach er sich gegen die Inanspruchnahme des Schutzschirmes des Landes Hessen aus.[..]Lesen Sie den ganzen Artikel bei fr-online.de


Rödermark intern
Stadtverordnetenversammlung 10.12.2025:
Der Magistrat legt den Entwurf des Haushaltsplanes 2026 vor.
Kurz und bündig:
Im Ergebnishaushalt (Entwurf) fehlen 13.751.305,00 Euro.
Im Finanzhaushalt (Entwurf) fehlen 12.115.541,00 Euro.

CDU reagiert auf Aussagen der FDP zur Haushaltskonsolidierung

CDU reagiert auf Aussagen der FDP zur Haushaltskonsolidierung / Vorgehensweise der FDP ist zeitintensiv, voller Widersprüche und nicht mit den Bürgern kommuniziert
Pressemeldung vom 2. Februar 2012

„Die FDP behindert die Haushaltsberatungen mehr als sie zu befördern.“ reagiert der Fraktionsvorsitzende der CDU-Fraktion im Stadtparlament Michael Gensert auf die Kritik der FDP zu den Haushaltsberatungen im Vorfeld der Sitzung der Stadtverordnetenversammlung in der zweiten Februar-Woche. „Es ist unbestritten, dass das jährliche Defizit der Stadt Rödermark in diesem und in den nächsten Jahren erheblich reduziert werden muss. Allerdings wird ein ausgeglichener Haushalt aufgrund der geltenden Rahmenvorgaben aus eigener Kraft nicht erreicht werden. Es muss eine grundsätzlich reformierte Finanzausstattung der Kommunen und eine Überdenkung von Standardsetzungen z. B. im Bereich der Kinderbetreuung geben!“ so Gensert. Die CDU Rödermark hat die vom Kämmerer Alexander Sturm (CDU) durchgeführte Bürgerbefragung zum Anlass genommen, alle von den Bürgern als „entbehrlich“ oder „reduzierbar“ eingestufte Produkte einer sehr kritischen Überprüfung zu unterziehen und in diesen Fällen Sparvorschläge zu erarbeiten, die jetzt im Rahmen von drei umfangreichen Anträgen in der Stadtverordnetenversammlung behandelt werden.

„Hierdurch kann eine Reduzierung des Defizits um ca. 0,5 Millionen Euro erfolgen. Es ist ein erster Schritt! Für den Haushalt 2013 sollen weitere Produkte betrachtet werden. Hierbei werden aber weitere Einschätzungen der Bevölkerung benötigt. Deshalb muss es in den nächsten Monaten eine intensive Diskussion mit den Bürgern über Gebühren, Abgaben und Freizeit- sowie Kulturangebote geben! erklärt Gensert die Vorgehensweise, die eine strukturierte und von den Bürgern akzeptierte Konsolidierung erreichen soll.
„Die FDP hingegen hat die Stadtverordneten zuerst drei Sondersitzungen lang mit ihren ca. 75 Fragen zum Haushalt beschäftigt, um dem eigenen Anspruch, jede Zahl an jeder Stelle im Plan verstehen zu wollen, gerecht zu werden.“ ergänzt der Pressesprecher der Fraktion Ralph Hartung (CDU). „Dieses ist zwar ihr gutes Recht, aber für die Entscheidungsfindung völlig unerheblich und hat zudem erhebliche Sitzungsgelder verursacht! Daher kann man schon erstaunt sein, wenn die FDP jetzt der Öffentlichkeit vorschlägt, Sitzungsgelder zu reduzieren, wo sie gerade in den letzten Woche diese verursacht hat!“ führt Hartung aus. „Außerdem erhalten die beiden FDP-Stadtverordneten in Person mit die höchsten Aufwandsentschädigungen in der Stadt!“ berichtet Hartung. In diesem Zusammenhang ist zum einen daran zu erinnern, dass mit Beginn dieser Legislaturperiode das Parlament verkleinert und die Anzahl der Ausschüsse von 4 auf 3 reduziert wurde. Somit hat auch die Politik einen nicht unerheblichen Beitrag geleistet! Zum anderen hat eine Fraktion mit 16 Stadtverordneten einen höheren Diskussions- und Klärungsbedarf wie eine 2 Mann-Fraktion.
Es folgten 30 Anträge der FDP, die von der Verwaltung zum Teil als rechtswidrig (z. B. Einsparungen bei der Frauenbeauftragten) oder als unrealistisch (z. B. Einsparungen im Ordnungsamt / bei den Wahlen) eingestuft wurden. Schließlich führte u. a. die Klärung dieser Sachverhalte zur Verschiebung der Verabschiedung des Haushalts auf die jetzige Stadtverordnetensitzung. „Somit ist die Vorgehensweise der FDP zeitintensiv, voller Widersprüche und nicht mit den Bürgern kommuniziert! Es geht um die Zukunftsfähigkeit unserer Stadt! Hieran arbeiten wir ehrenamtlich Tätigen und wir sind zuversichtlich, zusammen mit den Bürgern die richtigen Entscheidungen zu treffen!“ resümiert Gensert.
Quelle: CDU – Rödermark

 
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Rödermark intern
Haushaltskompetenz
In einer Sitzung, in der über Spielapparatesteuer diskutiert wurde, fiel folgender Spruch eines Stadtverordneten: Sinngemäß. „Wir sind alle Ehrenamtler und keine Finanzexperten. Wir verlassen uns ganz auf die Fachleute der Verwaltung.

FDP Rödermark. Pressemeldung Kindertagespflege

FDP begrüßt Maßnahmenbündel der Landesregierung zum Ausbau der Kindertagespflege
Land zahlt Bonus für neue Plätze bei Tagesmüttern und Tagesvätern

Derzeit sind rund 3.100 Tagespflegepersonen, 3.024 Tagesmütter und 70 Tagesväter, in ganz Hessen tätig. Sie betreuen dabei über 9.000 Kinder, davon 6.394 Kinder jünger als drei Jahre. „Damit das Angebot an Plätzen in der Kindertagespflege noch größer wird, hat die Hessische Landesregierung ein umfassendes Bündel von Maßnahmen rund um die Kindertagespflege geschnürt“, erklärt FDP-Frak¬tionsvorsitzender Tobias Kruger. Dieses Maßnahmenpaket reiche von einer informativen Wander¬ausstellung mit dem Titel „Bildungsort Kindertagespflege: von Anfang an familiär, verlässlich, professional – Tagesmütter und Tagesväter gestalten Zukunft“ über Plakate und verschiedene Fachveranstaltungen bis hin zu Informationen für Eltern sowie für diejenigen, die an einer Tätigkeit als Tagespflegeperson interessiert sind.

„Durch massive Anstrengungen von Bund, Land und Kommunen haben wir mittlerweile in Hessen einen Versorgungsgrad von 28,9 % erreicht. Um den tatsächlichen Bedarf an Betreuungs¬plätzen für Kinder unter drei Jahren bis zum Start des gesetzlichen Anspruchs im August 2013 abzudecken, müssen sowohl neue Plätze in Betreuungseinrichtungen als auch in der Kindertages¬pflege geschaffen werden. Für neu geschaffene Plätze in der Kindertagespflege stellt das Land daher konsequent zusätzliche Mittel zur Verfügung. So bekommenTagespflegepersonen für neu geschaf-fene Plätze im Zeitraum März bis August 2012 einmalig 500 Euro. Sofern diese Plätze bis Mai 2013 bestehen, gibt es nochmals 800 Euro. Auch für die örtlichen Jugendämter als für die Kinder¬tages-pflege zuständigen Ansprechpartner wird es einen finanziellen Anreiz zur Werbung weiterer Tages-pflegepersonen geben. Damit wird die Bedeutung der Kindertagespflege als qualitativ gleichwertige Alternative zur Kleinkindbetreuung in festen Einrichtungen nochmals weiter deutlich aufgewertet“, führt FDP-Fraktionsvize Dr. Rüdiger Werner weiter aus. „Wir begrüßen das ausdrücklich.“

Die Wanderausstellung ,,Bildungsort Kindertagespflege: von Anfang an familiär, verlässlich, professionell – Tagesmütter und Tagesväter gestalten Zukunft“ ist gemeinsam vom Hessischen Sozialministerium, der Karl Kübel Stiftung und dem Hessischen Kindertagespflegebüro entwickelt worden. Kinderbetreuung in Kindertagespflege ist gerade auch für die Jüngsten gut geeignet. Kindertagespflege hat viele Vorteile für Eltern und Kinder. Sie ist ein Bildungsort, der familiennah,
flexibel, verlässlich und professionell ist. Nach dem Auftakt soll die Ausstellung in den kommenden zwei Jahren an möglichst vielen Orten in Hessen über die Kindertagespflege informieren. „Ich würde mich freuen, wenn wir vielen Interessierten die Möglichkeit eröffnen könnten, sich ausführlich über die Kindertagespflege im Rahmen der Wanderausstellung zu informieren und speziell durch die konkreten Fördermaßnahmen des Landes in Rödermark neue Tagespflegeplätze generieren könnten“, so Tobias Kruger abschließend. (tk)

Anmerkung: tk steht für Tobias Kruger
 
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Haushaltskompetenz
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Tontäfler wollen nicht sparen

Tontäfler wollen nicht sparen.
 
Pressemeldung der FDP-Rödermark
 

Schwarz-Grüne Koalition will partout den eigenen Gürtel nicht enger schnallen
FDP enttäuscht über kommentarloses (!) Ablehnen der liberalen Sparvorschläge
Eines ist Fakt: Die Rödermärker Kommunalpolitik ist im Vergleich finanziell keinesfalls überzogen ausgestattet. Sowohl die Sitzungsgelder als auch die finanzielle Ausstattung der Fraktionen und Gremien sind nicht unverhältnismäßig oder gar überzogen. Den Vergleich diesbezüglich mit den Nachbarkommunen braucht Rödermark in keiner Weise zu scheuen. Dazu kommt, dass sich gerade in der aktuellen Haushaltsdebatte zeigt, dass eine intensive Beschäftigung mit der Thematik inklusive der Vor- und Nachbereitung und die internen Beratungen bei Weitem den Rahmen einer ehrenamtlichen Tätigkeit sprengen. Dies bekommen insbesondere die kleineren Fraktionen zu spüren, die mit weit weniger Personal dieselben Aufgaben erledigen müssen, wie die großen Fraktionen, die alle Arbeit auf viel mehr Schultern verteilen können. Trotz dieser Fakten hat die FDP beantragt, dass (Kommunal-)Politik nicht nur am Bürger, sondern auch an sich selber spart. „Die Politik darf nicht nur“, so FDP-Fraktionsvorsitzender Tobias Kruger, „dem Bürger Mehrbelastungen aufbürden oder das öffentliche Angebot beschneiden – die Politik muss angesichts des horrenden Defizits in Rödermark selber auch Zeichen setzen und den eigenen Gürtel enger schnallen.“ Zu diesem Zweck hat die FDP Fraktion beantragt, einmal den Sockelbetrag (den jede Fraktion pro Jahr erhält) von 1.300 € auf 800 € abzusenken. Dazu soll nach Vorstellung der Liberalen die Zahl der erstattungsfähigen Fraktionssitzungen (d.h. solche, wo es für die Fraktionsmitglieder bei Anwesenheit eine Aufwandsentschädigung gibt) von bisher 39 auf 26 jährlich abgesenkt werden. Würden beide Maßnahmen 1 zu 1 beschlossen, würde dies der Stadt und dem Steuerzahler pro Jahr knapp 18.000 € und über die gesamte Wahlperiode gerechnet etwa 90.000 € sparen. Zweifelsohne angesichts des gesamten städtischen Defizit mehr ein symbolischer Beitrag – aber doch ein klares Zeichen.

„Wir hätten“, so führt FDP-Fraktionsvize Dr. Rüdiger Werner weiter aus, „es selbstverständlich verstanden, wenn die anderen Parteien hierbei anderer Meinung als die Liberalen sind und daher argumentativ eine Ablehnung oder Abänderung der zwei Anträge begründet hätten – so funktionniert Demokratie.“ Höchst überrascht wurde die FDP dann jedoch bei der Beratung der Anträge im Fachausschuss: Die mit komfortabler 3/4–Mehrheit ausgestattete Koalition aus CDU und AL/Grünen lehnte beide Anträge der FDP kommentarlos (!), also ohne auch nur ein einziges begründendes oder erklärendes Wort dazu zu verlieren, rundweg ab. Einzig die Freien Wählen stimmten den liberalen Anträgen zu. „Es hinterläßt aus Bürgersicht“, so der FDP-Fraktionsvorsitzender Tobias Kruger abschließend, „einen ganz besonders bitteren Nachgeschack, wenn Politik ohne jedes Argument die eigenen (finanziellen) Pfründe trotz eines horrenden Defizit munter fortschreibt und zugleich aber vom Bürger Verständnis für Einsparungen verlangt.“ Oder gab es schlicht und einfach – und diese Frage wird wohl schlussendlich unbeantwortet im Raum bleiben – außer dem eigenen und parteilichen finanziellen Vorteil eben gar kein auch nur ansatzweise gutes Argument gegen die Anträge der FDP? (tk)

 
Anmerkung: tk ist Tobias Kruger
 
Soweit die Presseerklärung
 
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Wo mal als ausgewiesene BEDÜRFTIGE STADT (so werden in Hessen die Kommunen, die unter den Schutzschirm schlüpfen dürfen) nicht sparen muss, sind die Themen der AL/Die Grünen:

Den Weg dahin soll das „Integrierte Klimaschutzkonzept“ weisen. Dieser Handlungskatalog wird ca. 60.000 Euro kosten und wird zu 65 Prozent vom Bundesumweltministerium finanziert. Ab der nächsten Woche sollen Arbeitskreise Vorschläge liefern. Quelle op-online.de

Zu den Kosten von 20.650 (35 % von 59?000) kommt dann bestimmt auch noch ein neuer Mitarbeiter.
Übrigens, die 20.650,00 Euro wäre der Betrag, den man für die Anschubfinanzierung der papierlosen STAVO benötigt. Diese Investition würde in Zukunft Geld einsparen, den CO2 Ausstoß vermindern und jede Menge Papier sparen.
Der Vorschlag wurde von den Tontäflern mit der vorhandenen Mehrheit ohne großen Kommentar abgelehnt.
 
Siehe auch Klimaschutz. Schnellkonzept.
Das wäre (wenn man dann unbedingt so ein Konzept braucht) die Variante für Rödermark. Die Variante für „Bedürftige Kommunen

Die Erstellung eines Schnellkonzepts ist im Grunde mit dem lokalen Know-how in Verwaltung und Bürgerschaft ohne externe Hilfe möglich. Quelle www.coaching-kommunaler-klimaschutz.net

Aber für die Rödermarker Tontäfler ist das bestimmt kein gangbarer Weg. Ist ja fast kostenlos.


Rödermark intern
Haushaltskompetenz
In einer Sitzung, in der über Spielapparatesteuer diskutiert wurde, fiel folgender Spruch eines Stadtverordneten: Sinngemäß. „Wir sind alle Ehrenamtler und keine Finanzexperten. Wir verlassen uns ganz auf die Fachleute der Verwaltung.