Umgang mit Kita-Fachkräften. Rodgau vs. Rödermark.

Erzieher sind kostbar und schwer zu bekommen.
Erzieher sind kostbar und schwer zu bekommen.

Bewusst oder unbewusst? Zufall oder gewollt.

Herr Pelka (OP) heute im „Notizbuch der Woche“ zum Umgang eines Sozialdezernenten mit den Erziehern. Dezernent im Rodgau Herr Schüssler in Rödermark Herr Rotter.

Rodgau
Heute, 24.11.2018 […] Vorbildlich ist er Umgang der Rodgauer Stadtspitze mit dem künftigen Kita-Personal [..] Der fürs Soziale zuständige Dezernent weiß genau, wie kostbar und selten Fachkräfte für Kitas derzeit sind.[..]

Rödermark
Heute, 24.11.2018 [..] Rustikal ging es im Binnenverhältnis Stadt/pädagogisches Fachpersonal zuletzt in Rödermark zu.[..]

Rödermark
03.11.2018 [..] Die (Anm. Erzieher) sollte man am besten mit Samthandschuhen anfassen und nicht mit der juristischen Peitsche vor sich hertreiben.[..] und die Stadt Rödermark glaubt, es sich trotzdem leisten zu können, der Belegschaft kräftig vors Schienbein zu treten[…]

Roland Kern muss die heißen Kartoffeln aus dem Feuer holen, die ihm sein Dezernent, Herr Rotter, ins Feuer gelegt hat.

Interessant ist das Gedankenspiel von Herrn Pelka (OP) im Notizbuch der Woche vom 24.11.2018. Hier bemerkte Herr Pelka sinngemäß, dass er (Herr Kern) keine Altlasten für seinen Nachfolger hinterlassen will. Ins Spiel brachte Herr Pelka als BM-Nachfolger nicht Herrn Rotter, sondern Frau Schülner.

In Bezug auf juristischen Peitsche
Hat Rodgau, so wie Rödermark, in das Tarifgefüge eingegriffen? Dem Stellenplan von 2018 kann ich das nicht entnehmen. Rodgau hat demnach klugerweise das Tarifliche den Gewerkschaften überlasen. Stellenplan Stadt Rodgau. Haushaltsplan 2018

Rodgau. Stellenplan Erzieher
Rodgau. Stellenplan Erzieher

Anmerkung.
Noch nicht bestätigt. Die Mitglieder der CDU haben Herrn Rotter als Kandidat zu kommenden Bürgermeisterwahl bestätigt.

Bürgermeisterwahl. Wahlkampfthemen.

Bürgermeisterwahl
Bürgermeisterwahl

Im März 2019 schreiten die Rödermärker zur Wahlurne. Dem Taktieren des scheidenden Bürgermeisters, der seine bevorzugte Besetzung im Rathaus sicherstellen wollte, verdanken wir die vorgezogene Bürgermeisterwahl. Nur mit Absichern von Verwaltungspöstchen ist die Aktion für mich zu erklären. Lassen wir es dabei. Bei der Zusammenfassung der BM-Wahl 2017 können Sie mehr darüber lesen.

Bisher hat sich nur der Bürgermeisterkandidat der CDU (offizielle Bestätigung fehlt noch mit 83,33 % der Stimmen wurde Jörg Rotter zum Bürgermeisterkandidaten gewählt! ) mit konkreten Zielen als Bürgermeister geäußert. Äußerungen zu konkreten Zielen der anderen Kandidaten werden hinzugefügt.

Klar muss auch sein, dass es ein Kandidat der bestehenden Koalition es schwer haben wird, seine Vorstellungen / Ziele glaubhaft vorzutragen. Als Mitglied der Koalition muss man sich die Frage gefallen lassen: „Warum habt ihr als Mitglied der regierenden Partei diese Punkte nicht schon in den letzten acht Jahren umgesetzt?“ Da hat es ein parteiloser Kandidat etwas einfacher.
Es muss klar sein, dass es sich nachstehend NUR um – Überschriften zu Vorstellungen – handelt, die von den Kandidaten bei ihren Wahlkampftouren konkretisiert werden müssen.

Herr Rotter CDU

In Waldacker könnte durch ein Neubauprojekt aus Einzelhandel, Wohnungen und soziale Einrichtungen Impulse setzen.

Dass es in Waldacker keinen Einzelhandel (Lebensmittel) mehr gibt, ist eine altbekannte Tatsache. Dass es in Waldacker aber genügend Bauplatz für Neubauprojekte – Einzelhandel, Wohnungen, soziale Einrichtungen – geben soll, ist wahrlich eine Überraschung. Da sollte Herr Rotter einmal klar die Flächen benennen, auf dem er gedenkt, sein Wahlkampfthema Realität werden zu lassen.

Waldackerer sind Realisten und wissen, dass es in ihrem Ortsteil keinen Vollsortimenter geben wird. Man geht nach Dietzenbach oder (noch) nach Ober-Roden. Wenn aber die CDU ihre Vorstellung verwirklicht und den REWE an der Kapellenstraße gerne in die Mainzer Straße verfrachten will, dann geschieht dies gegen den Willen der Waldackerer. Siehe: Waldackerer übergeben BM Kern Unterschriftenliste.

Meine Einschätzung:
Ein nicht umsetzbarer Punkt. Man sollte sich auf die umsetzbaren Wünsche konzentrieren.
Note für das Wahlkampfthema 5

Rödermark braucht ein Gymnasium.

Absolut zu begrüßen. Gut ist, dass Herr Rotter zu Wahlkampfzeiten erkannt hat, dass man den Widerstand gegen die Forderungen der FWR und FDP aufgeben soll. Mit diesem Thema kann man evtl. Stimmen gewinnen. Siehe: Rotter eröffnet die närrische Zeit: Wendehals in Sachen Gymnasium für Rödermark.

Meine Einschätzung:
Ich finde es gut, dass der Kandidat der CDU die Wünsche der Opposition (FDP, FWR) jetzt endlich unterstützt.
Note für das Wahlkampfthema 2

Urberach braucht eine Umgehung über die KL-Trasse.

Ein Thema seit 50 Jahren. Siehe Zusammenfassung KL/Trasse. Fehler der Vergangenheit, wie z.B. auch bei der Bahnunterführung in Ober-Roden, wird man nicht mehr korrigieren können.
Die Umgehung Urberach haben die FWR am 22.04.2018 wieder in die öffentliche Diskussion getragen. FREIE WÄHLER stoßen breite Diskussion an. Beratungen zu Verkehrsentlastung Urberach. Ob sich der einfache Satz – Urberach braucht eine Umgehung über die KL-Trasse – als Wahlkampfthema eignet, wage ich zu bezweifeln. Hier müssen konkrete Vorstellungen genannt werden und das Thema – Was sagt Messel dazu – endgültig geklärt sein. Und dann, ich persönlich glaube erst dann daran, dass Urberach eine Umgehung braucht, wenn man auf der Konrad-Adenauer und Traminer offenen Protest der Anwohner wahrnehmen kann.

Meine Einschätzung:
Es geht zurzeit nur darum, eine ortsNAHE Umgehung zu verhindern.
Note für das Wahlkampfthema 4

Ausbau des Feuerwehrgebäudes zum Gefahrenabwehrzentrum.

Immer gut, wenn es darum geht, etwas für die Sicherheit der Bürger zu tun. Der Vorschlag muss allerdings gegen den Vorbehalt – in Dietzenbach ist bereits ein Gefahrenabwehrzentrum vorhanden – muss Herr Rotter Argumente bringen, warum der Kreis in Rödermark ein weiteres Gefahrenzentrum installieren soll.

Meine Einschätzung:
Entweder hat man ein Wahlkampfthema einfach nur so niedergeschrieben, weil es sich gut macht oder man sich intensiv damit befasst. Wenn Zweites zutreffen sollte und es auch nur den Hauch einer Möglichkeit zur Realisierung gibt, sollte man den Bürgern auch das Konzept vorstellen.
Note für das Wahlkampfthema 2

Wenn bekannt auch die konkreten Themen der anderen Kandidaten
 

Dorn und Disteln stechen sehr, falsche Zungen noch viel mehr. Zitat: Clemens von Brentano

Stadtpark „Grüne Mitte“. Ein Antrag aus 2002.

FDP Stadtpark Roedermark
FDP Stadtpark Roedermark

2002 hat die FDP Fraktion in einem Antrag den Begriff „Stadtpark“ ins Gespräch gebracht. Ob man schon Jahre vorher diesen Begriff „Stadtpark“ in Verbindung mit „Grüne Mitte“ genutzt hat, ist mir nicht bekannt.

Man kann fragen: „Warum bringt der Blog für Rödermark diesen Antrag jetzt?“ Eine echte Initiative außerhalb der politischen Parteien zu einem „Stadtpark Grüne Mitte“ hat es (jedenfalls ist mir auch dies nicht bekannt) bisher nicht gegeben. Herr Manfred Rädlein hat sich aufgemacht, den Stadtpark im Rahmen (sagen wir es einmal so) Bürgerinitiative voranzubringen. Wenn Herr Rädlein eine entsprechende Webseite mit einem griffigen Namen bereitstellt, kann man dort die Fortschritte zu diesem Projekt nachverfolgen.

Kommende Sitzungsrunde der Stadtverordneten. Ausschüsse und Stadtverordnetenversammlung.

Haushaltsplan
Haushaltsplan

Kommende Stavo. Haushaltsplan 2019 auf der Tagesordnung.

Vor einer Stadtverordnetenversammlung (Stavo) wird über den größten Teil der dort zur Entscheidung anstehenden Anträge in drei Ausschüssen beraten. In der Regel ist die Stavo auf einen Dienstag, Beginn 19:30, terminiert. Tagungsort Halle Urberach.

Die Sitzungsrunde der Ausschüsse findet zwei Wochen vor der Stavo im Rathaus Urberach, Raum Tramin Zi.Nr. 300, statt. Eingang Rückseite Rathaus.


Dienstag: Ausschuss für Familie, Soziales, Integration und Kultur (FSIK) 
Mittwoch: Ausschuss für Bau, Umwelt, Stadtentwicklung und Energie (BUSE)
Donnerstag: Haupt-, Finanz- und Wirtschaftsförderungsausschuss (HFuW)

Die Tagesordnung und Anträge zur nächsten Sitzungsrunde stehen zur Einsicht im Internet bereit.
» FSIK 27.11.2018
» BUSE 28.11.2018
» HFuW 29.11.2018

Termine. Bürgermeisterwahl 2019.

Bürgermeisterwahl
Bürgermeisterwahl

Voraussichtlich:
Erster Wahlgang: 24. März 2019
Stichwahl: den 07. April 2019

Über folgenden Antrag wird bei der kommenden Stadtverordnetenversammlung (11.12.2018) abgestimmt:

Die Amtszeit von Bürgermeister Roland Kern endet am 30. Juni 2019. Daher ist die Neuwahl des Bürgermeisters/der Bürgermeisterin der Stadt Rödermark notwendig.

Gemäß § 39 der Hessischen Gemeindeordnung (HGO) wird der Bürgermeister/die Bürgermeisterin von den Bürgern der Stadt in allgemeiner, unmittelbarer, freier, gleicher und geheimer Wahl gewählt. Die Wahl ist frühestens sechs und spätestens drei Monate vor Freiwerden der Stelle durchzuführen (§ 42 Abs. 3 HGO).

§ 42 Kommunalwahlgesetz (KWG) regelt, dass die Wahl sowie eine notwendig werdende Stichwahl jeweils an einem Sonntag stattfinden. Die Stichwahl findet frühestens am zweiten und spätestens am vierten Sonntag nach der Wahl statt (§ 39 Abs. 1 b) HGO).
Die Bestimmung der Wahltermine ist gemäß § 42 KWG Aufgabe der Stadtverordnetenversammlung.

Der Wahlleiter hat den Wahltag und den Tag einer notwendig werdenden Stichwahl im Bekanntmachungsorgan der Stadt öffentlich bekannt zu machen. Die Bekanntmachung muss spätestens am 90. Tag vor der Wahl erfolgen (§ 61 Abs. 1 KWO).

Der Magistrat empfiehlt, als Tag für die Direktwahl des Bürgermeisters den 24. März 2019 und als Termin für eine eventuell notwendig werdende Stichwahl den 07. April 2019 festzulegen. Quelle: bgb.roedermark