In schweren Zeiten tut es gut, auch einmal gelobt zu werden.
Stadtumbau in Ober-Roden: Glockengasse wird wohl erst 2027 umgestaltet
Nach ihrer Rechnung seien von den kolportierten rund 12,5 Millionen Euro Gesamtkosten gut 4 Millionen von der Stadt zu tragen: bei zehnjähriger Laufzeit etwas mehr als 400.000 Euro pro Jahr. Ihrem Eindruck nach tritt Bürgermeister Rotter in den Gremien als Einzelkämpfer für den Stadtumbau auf.
Quelle: OP-Online
Auch wenn es um Ausgaben geht.
Knapp 14 Mio Defizit im Haushalt. Aber Geld für eine Parkanlage ausgeben.
Ja. Ich koche vor Wut. Ich finde es eine Unverschämtheit, bei einer Haushaltssituation, in der die Grundsteuer vermutlich weiter steigen wird (1700 oder sogar > 2000), für aus meiner Sicht völlig unnötige Maßnahmen das Geld der ohnehin stark belasteten Bürger auszugeben.

Wann kommt der Parkplatz hinter dem Rathaus dran? Der kann ja auch noch verschönert werden. Die Frage ist nur, ob wir uns solche Verschönerungen angesichts der aktuellen Haushaltssituation tatsächlich leisten können.
Für weitere Zeilen fehlt mir leider die Fähigkeit zu einer rechtssicheren Formulierung.
Rödermark hat bis heute, 13.08.2026, keinen beschlossenen Haushalt 2026 und auch kein beschlossenes Haushaltssicherungskonzept.
Leserbrief. Nicht kneifen (nicht nur) bei Hitze…
Nicht kneifen (nicht nur) bei Hitze…
Werter „anonymer Orwischer“, urlaubsbedingt kommt meine Antwort zu Ihrem Soloauftritt beim Bürgermeister-Dialog in der Kelterscheune Mitte Juli leider etwas später. Wie in der PM der Stadt und im Heimatblatt vom 17. Juli zu lesen war, stellten Sie dort die berechtigte Frage, warum in der Rodaustraße kein Tempo-30 angeordnet wird.
Die seit Jahren bekannten, ablehnenden Argumente des Bürgermeisters, warum dies als, Zitat „rechtlich nicht wasserdicht“, verworfen worden sei, brauche ich nicht zu wiederholen.
Wie bereits vielfach beschrieben, obliegt es der städtischen Straßenverkehrsbehörde („Ordnungsamt“) seit Änderung der StVO in 2024 (!), innerörtlich Geschwindigkeitsbeschränkungen, so z.B. Tempo-30, unter bestimmten Voraussetzungen selbständig auf Orts- , aber auch Landstraßen anzuordnen (§ 45 Abs. 9 StVO).
Entlang der Rodaustraße existieren mit den Spielplätzen Bruchwiesenstraße, Spielplatz am Stadtpark/Entenweiher, dem Johanniter-Mini-Kiga und der Sozialeinrichtung Seniorenhilfe Im Mühlengrund allein vier Objekte, die explizit als Örtlichkeiten für mögliches Tempo-30 genannt sind.
Der geforderte unmittelbare Bereich ist m.E. genauso erfüllt, wie die Tatsache, das in den Nahbereichen dieser Einrichtungen ein „….starker Ziel- und Quellverkehr aller Verkehrsarten mit seinen kritischen Begleiterscheinungen“ gegeben ist. Sogenannte qualifizierte Gefahrenlagen oder eine bestimmte Unfallhäufigkeit sind nicht erforderlich; auch die vorhandene Fußgängerampel spricht grundsätzlich nicht dagegen.
Bei zig tausend Fahrzeugen am Tag, darunter ca. 200 Schwer-LKW, wären infolge der erheblichen Straßenschäden u.a. auch über Begründungen aus dem Bereich Lärmschutz für die geplagten Anwohner nachzudenken, wie das z.B. in der Nieder-Röder-Str. der Fall war.
Werter „anonymer Orwischer“, in der PM der Stadt steht ferner zu lesen, dass eine Stellungnahme der Stadt dazu wenige Tage später per Mail verschickt werde. Ich wäre Ihnen sehr verbunden, wenn Sie mir diese zukommen lassen könnten (e-mail: L3097@t-online.de). Letztendlich würde es bestimmt viele interessieren, was plötzlich auf der Ober-Rodener-Str. geht, was auf der Rodaustr. nicht gehen soll. Vielen Dank dafür.
Norbert Kern
BIVER – OG Ober-Roden
CDU Klimaschutz 2023 Reine Symbolpolitik ist nicht unsere Sache.
So wie Rödermark drei Einzelhandelskonzepte hat,
hat Rödermark auch ein Klimaschutzkonzept.
In der Klimadebatte im Stadtparlament geht es um die Frage, wie effektiv in Rödermark Maßnahmen gegen den Klimawandel durchgeführt werden können.
[..] Auch alle Maßnahmen, die in einem Klimaschutzkonzept stehen, müssen von der Verwaltung umgesetzt und in ein konkretes Handeln übergeführt werden. [..]
Klimaschutzkonzept der Stadt Rödermark
Gedruckt auf Xerox-RC-Papier. Hergestellt aus 100% Altpapier. Zertifiziert nach dem Blauen Engel und Nordic Swan
Einfach so. Ist mir eingefallen, als ich das mit dem „Blauen Engel“ zertifizierte Papier gelesen habe.
Weitsicht wäre angebracht gewesen.
Verteilt an die Stadtverordneten und von der Kommunalaufsicht abgelehnt. Alles im Dezember 2025 🙁
» HaushaltsplanENTWURF 2026. Wohl 27.800 (556*50) Seiten, die man getrost in die Tonne treten kann.
Rödermark hat zwar einen Haushaltsplanentwurf 2026,
der aber weder diskutiert noch beschlossen wurde, aber Hebesätze von Grundsteuer: A) 175% und B) 990% vorsieht. Der Magistrat bekam im Dezember 2025 die Information, dass dieser Haushaltsplanentwurf, falls er beschlossen werden sollte, von der Kommunalaufsicht nicht genehmigt wird.
[..]Am 16.12.2025 hat ein Gespräch mit der Kommunalaufsicht des Kreises Offenbach und dem Regierungspräsidium Darmstadt zum Haushaltsplanentwurf 2026 stattgefunden.[..]
Quelle Seitennummerierung 6