Italienisches Restaurant zieht in die Kulturhalle Rödermark ein

Achten Sie auf den Termin.

Die künftige Gastronomie in der Kulturhalle Rödermark nimmt Konturen an: Ab dem Frühsommer 2026 soll im Ober-Röder Ortskern wieder ein Restaurant betrieben werden. Quelle

Frage.
Wie lange hat die Verwaltung gebraucht, um einen neuen Pächter zu finden?
Wie hoch mag der Ausfall der Pachteinnahmen sein?

Die Freude hätte Bürgermeister Rotter evtl. schon vor Jahren haben können.

Bürgermeister Jörg Rotter freut sich über „ein Grobkonzept“, das die Weichen für einen Vollsortimenter am Rödermarkring stellt

Vielleicht hätte Herr Rotter sich schon einige Zeit früher freuen können. Er hätte lediglich den bereits vor der Kommunalwahl 2021 von seiner Verwaltung eingereichten und mit Mehrheit beschlossenen Beschluss umsetzen müssen.

Jetzt können sich nun nicht nur der Bürgermeister, sondern auch viele Bürgerinnen und Bürger in Rödermark darüber freuen, dass der Zufall es gut mit ihnen gemeint hat.
Wie man lesen, wurde ganz zufällig ein bereits vermarktetes Grundstück zurückgegeben, und die Verwaltung hat nun die Möglichkeit, dort einen neuen Bebauungsplan für einen großflächigem Einzelhandel erstellen zu lassen.

Ob da wohl wieder die gute Fee ihre Finger im Spiel hat? In der Vergangenheit war die gute Fee ja immer mal wieder für angenehme Überraschungen gut.


Zentrale Lage: Rewe-Marktpläne sollen reifen
Seit über zwei Jahrzehnten wird lebhaft diskutiert: Wo könnte und sollte er denn im Stadtteil Ober-Roden vor Anker gehen, der Neubau eines modernen Supermarkts mit Vollsortimenter-Ausstattung? Kommunalpolitik, Konsumenten, potenzielle Kundschaft: Sie alle haben die Frage schon unzählige Male unter die Lupe genommen, doch ein konkretes Ergebnis kam bislang nicht zustande. Das könnte sich nun tatsächlich in absehbarer Zeit ändern. Bürgermeister Jörg Rotter informierte kürzlich in einer Magistratspressekonferenz über „ein Grobkonzept“, das der Handelskonzern Rewe und die kommunale Verwaltungsspitze angedacht haben.
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» 15.11.2025 Rewe kann Bauantrag stellen. Seite 3

FDP schlägt Alarm: Der beliebten Sauna im Badehaus droht das Aus!

Pressemeldung FDP Rödetark
FDP schlägt Alarm: Der beliebten Sauna im Badehaus droht das Aus!
Schließung der Sauna im Badehaus steht zu befürchten.
16 Arbeitsplätzte gefährdet

„Es fühlt sich so an, als wolle man einem Ort das Herz herausreißen“, sagt FDP-Parteivorsitzender Hans Gensert nach einem Besuch bei den Saunarittern (Betreiber der Sauna) im Badehaus Rödermark. „Hier spürt man in jeder Ecke Leidenschaft, Wärme und echtes Engagement. Seit zehn Jahren schaffen die Betreiber mit Herzblut eine Oase der Erholung, die weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt ist – und jetzt soll all das einfach so enden?“ Das endgültige Aus steht zu befürchten: Ende März 2026 läuft der Pachtvertrag aus. Trotz fehlender Alternativen und jährlicher Einnahmen von rund 100.000 Euro für die Stadt aus Pacht- und Nebenkosten soll die Sauna wohl schließen. „Es gibt keinen Plan B, keine Perspektive, nur Unsicherheit – für die Betreiber, die Gäste und vor allem für die 16 Beschäftigten, die um ihre Zukunft bangen müssen“, so Gensert.

Auch der FDP-Fraktionsvorsitzende Tobias Kruger zeigt sich tief enttäuscht: „Wir haben mit eigenen Augen vor Ort gesehen, wie viel Herzblut und persönliches Engagement hier in der Sauna und im Saunabetrieb steckt. Diese Menschen leben und lieben ihren Beruf und die Sauna – sie schaffen damit Lebensqualität für uns alle. Dass ausgerechnet dieses Engagement jetzt wohl mit Desinteresse seitens der Stadt beantwortet werden soll ist bitter. Die Saunaritter brauchen logischerweise eine absehbare Planungssicherheit, sonst stehen sämtliche Investitionen natürlich still – und mit ihnen ein Stück Rödermark.“

Unverständlich erscheint auch der Umgang der Stadt mit den ausstehenden, fraglichen Renovierungskosten in der Sauna: „Wenn Bürgermeister Rotter meint, die Betreiber müssten sämtliche Kosten alleine tragen, während die Stadt gleichzeitig Renovierungen in vergleichbarer Höhe in der Gastronomie der Halle Urberach oder der Kulturhalle finanziert, ist das schlicht ungerecht“, kritisiert die FDP. „Gleichbehandlung für alle Pächter muss selbstverständlich sein! Und: Die Sauna im Badehaus ist nicht irgendein Betrieb; sie ist eine wesentliche Ergänzung und Aufwertung des städtischen Hallenbades – ein Ort der Erholung und Entspannung, ein weicher Standortfaktor, der Rödermark lebenswert macht.“

Hans Gensert ergänzt: „Die Saunaritter sind das Beste, was dem Badehaus bisher passieren konnte – engagiert, erfahren, beliebt. Eine sinnvolle Alternative wurde bisher nicht einmal ansatzweise aufgezeigt. Stattdessen wird über eine Kindertagesstätte in den ehemaligen Saunaräumen spekuliert – ein völlig unrealistisches Vorhaben. Weder notwendig noch wirtschaftlich sinnvoll. In den kommenden Jahren werden in der Region ohnehin weniger Kitaplätze gebraucht.“

Die Konsequenzen einer Schließung der Sauna im Badehaus wären fatal: „Wird der Pachtvertrag nicht verlängert, verliert Rödermark nicht nur eine beliebte Einrichtung und 16 Arbeitsplätze, sondern das Badehaus reißt zusätzlich ein jährliches Defizit von rund 100.000 Euro in den städtischen Haushalt. Diese Kosten zahlen dann am Ende des Tages wieder die Bürgerinnen und Bürger mit ihrer Grundsteuer“, warnt Gensert.

Es ist aus Sicht der FDP völlig unverständlich, warum die Stadt nicht längst den Dialog mit den Betreibern sucht, um eine faire und langfristige Lösung zu finden. Die Saunaritter wollen weitermachen – am liebsten noch zehn Jahre. Alles, was es dafür braucht, ist der politische Wille.

Die FDP fordert daher klar und unmissverständlich: „Der Magistrat muss jetzt handeln und den Erhalt der Sauna im Badehaus sichern – im Interesse der Betreiber, der Mitarbeiter und der ganzen Stadt

Siehe auch
» Haushaltskasse der Stadt und Saunabetrieb.
 
Siehe auch Heimatblatt 7.11.2025 Seite 3
» Der Sauna im Badehaus droht das Aus

#Kommunalwahl2026
Kommunalwahl 2026

Bauplatz für einen REWE

Beschlussvorschlag:
Die Stadtverordnetenversammlung beschließt gemäß § 2 Abs. 1 Baugesetzbuch auf Antrag des Vorhabenträgers – REWE Markt GmbH/ Rosbach – das Verfahren zur Aufstellung eines vorhabenbezogenen Bebauungsplans/ Vorhaben- und Erschließungsplans gemäß § 12 Baugesetzbuch einzuleiten. Quelle: Aktenmappe BUSE 22.10.2025

 

Sieha auch
» 22.10. Aktenmappe BUSE (Bauausschuss)
» 23.10. Aktenmappe HFuW (Finanzausschuss)
» 04.11. Stavo (Stadtverordnetenversammlung)

 


Rödermark intern
Grundsteuer B ab 2028 mehr als 1700%?
Dem Haushaltssicheungskonzept kann man entnehmen, dass der Magistrat ab 2028 mit einer Grundsteuer B in Höhe von mehr als 1700% plant.