Leserbrief. Verwarnungen für Raser und Falschparker

Leserbrief zu "Verwarnungen für Raser und Falschparker"
Leserbrief zu „Verwarnungen für Raser und Falschparker“

Leserbrief
Verwarnungen für Raser und Falschparker

Am vergangenen Samstag fiel mir im Seligenstädter Teil der Offenbach-Post diese Überschrift auf. Im Artikel transparent Zahlen zum Jahresrückblick der Ordnungspolizei.

An drei stationären „Blitzern“ wurden ca. 1.400 Verstöße mit Verwarnungen bis 35 € registriert, d.h. Einnahmen von vermutlich mehr als 40.000,–€ generiert. Bei mobilen „Blitzern“ gab es u.a. 2.400 Verwarnungen und 70 Bußgeldbescheide. Nur die Verwarnungen mit nur 30 € hochgerechnet, ergibt einen Betrag von über 70.000,–€.

Als ich letztes Jahr im Interesse der BI bei der Stadt zu mobilen „Blitzeinheiten“ auf der Mainzer-, Hanauer- und Nieder-Röder-Str. für 2020 und davor nachfragte, wurde mir u.a. mitgeteilt, dass es keinen Anspruch auf interne Verwaltungsabläufe gäbe und dies zudem einen erheblichen Verwaltungsaufwand bedeute. Die Antwort lässt zwei Deutungen zu:

  • ein warum auch immer bedeckt halten zur Anzahl der Blitzeinheiten in den genannten Straßen;
  • im Computerzeitalter von erheblichem Verwaltungsaufwand zu sprechen, klingt nach „Bürger für dumm halten“ oder nach manuellen Strichlisten.

Weshalb verzichtet eine stets mit dem Geld hadernde Stadt auf solche „Einnahmequellen“. Seit Jahren sind sämtliche stationären „Blitzer“ außer Betrieb. Auch die mobilen Blitzgeräte sind seit Monaten von Amts wegen aus dem Verkehr gezogen worden.

„Verkehrsproblematik in Rödermark“ – das leidige Thema. Verkehrs- und Klimarelevant ist auch der Radverkehr, zu dessen Verbesserung bereits 2015 ein „Runder Tisch“ eingerichtet worden war. Unterstützt wurde dieser ab 2017 mit einem sog. Nahmobilitäts-Check, der u.a. zum Ziel hatte, den Radverkehr im Stadtgebiet zu stärken. Verkehrt war das nicht, denn von 2014-2016 wurden in Rödermark insgesamt 53 Unfälle mit Radfahrern und 22 mit Fußgängern registriert; die meisten davon in der Dieburger Straße.

Im Fazit hieß es damals: „An den Ortsdurchfahrten und verkehrsbelasteten Straßen fehlen Radverkehrsanlagen oder sind nicht durchgängig verfügbar; die vorhandenen Radverkehrsanlagen sind uneinheitlich gestaltet und z.T. schlecht wahrnehmbar.“

Was hat sich seither getan?

Norbert Kern
BIVER – Ortsgruppe Ober-Roden


Rödermark intern
Stadtverordnetenversammlung 10.12.2025:
Der Magistrat legt den Entwurf des Haushaltsplanes 2026 zur Beratung vor.
Kurz und bündig:
Im Ergebnishaushalt (Entwurf) fehlen 13.751.305,00 Euro.
Im Finanzhaushalt (Entwurf) fehlen 12.115.541,00 Euro.

Fuß- und Radverkehrskonzept

Stadtverordnetenversammlung, Stavo 08.02.2022
Stadtverordnetenversammlung, Stavo 08.02.2022

Nachtrag 27.01.2022
Nahmobilitätsplan Rödermark. Lesestoff für einige Stadtverordnete.


Erster Aufruf des Antrags der Koalition
zur Erstellung eines Fuß- und Radverkehrskonzeptes durch ein
qualifiziertes Planungsbüro am 26.01.2022 im BUSE-Ausschuss.
Ausschusssitzung Öffentlich und ONLINE.

[..]Gut ausgebaute und durchdachte Fuß- und Radverkehrswege sind ein zentraler Bestandteil einer zeitgemäßen, familienfreundlichen und sicheren Mobilitätspolitik. Durch die Verlagerung von PKW-Fahrten auf andere Verkehrsträger und damit die Senkung von Treibhausgas-Emissionen tragen diese Verkehrskonzepte unmittelbar zum Klimaschutz bei. Die Fortbewegung mit dem Fahrrad, zu Fuß oder mit weiteren alternativen Fortbewegungsmitteln ist zudem geräuschärmer und kann den innerstädtischen Lärmpegel senken.[..]
Beschluss Punkt 1
Ein auf die örtlichen Verhältnisse zugeschnittenes Fuß- und Radverkehrskonzept von einem qualifizierten Planungsbüro erstellen zu lassen.
Siehe Antrag der Koalition

Bin gespannt, etwas darüber zu erfahren, was für ein Fuß- und Radverkehrswege Konzepte spricht. Haben wir nicht den „Runden Tisch Radverkehr?“ Welche zusätzlichen Erkenntnisse verspricht sich der Antragsteller, durch dieses Konzept? Könnte man sich den „Runden Tisch“ sparen, wenn das externe Konzept vorliegt?
 
Ich bin neugierig, was man sich von einem Fußverkehrskonzept verspricht bzw. was das überhaupt ist.
Die Konzepte dürften nicht sehr teuer werden. Für die Konzepterstellung sollen geeignete Förderprogramme von Land und Bund genutzt werden.


Die Ausschusssitzungen (FSIK, BUSE und HFuW) nur ONLINE.
Der Einwahl-Link wird auf der städtischen Homepage unter www.roedermark.de/teams eingestellt.


Siehe auch
» 08.12.2021 Nahmobilitätsplan. Lesestoff für einige Stadtverordnete.
» Stavo 08.02.2022


Rödermark intern
Stadtverordnetenversammlung 10.12.2025:
Der Magistrat legt den Entwurf des Haushaltsplanes 2026 zur Beratung vor.
Kurz und bündig:
Im Ergebnishaushalt (Entwurf) fehlen 13.751.305,00 Euro.
Im Finanzhaushalt (Entwurf) fehlen 12.115.541,00 Euro.

Nahmobilitätsplan Stadt Rödermark. Lesestoff für einige Stadtverordnete.

Nahmobilitäts-Check
Nahmobilitäts-Check

Steuerverschwendung verhindert oder nur aufgeschoben?

Zieldefinition der Stadt Rödermark
Der Nahmobilitäts-Check für die Stadt Rödermark soll das von der Stadt verfolgte Ziel unterstützen, den Radverkehr im gesamten Stadtgebiet insbesondere unter Betrachtung intermodaler Wegeketten zu stärken.
Darüber hinaus soll zur besseren Verknüpfung von Nahmobilität und öffentlichen Verkehrsmitteln die Erreichbarkeit der Haltestellen von Bus und Bahn für den Fuß- und Radverkehr verbessert werden. Quelle: Nahmobilitäts-Check 2017 (hier die Endfassung 2018)

TOP 24 der Stavo 7.12.2021. In Kurzform.
Die FWR (Freie Wähler Rödermark) stellten zum Radverkehr einen Antrag (Stavo 7.12.2021). Von den fünf Punkten im Ursprungsantrag der FWR wollte die Koalition die Punkte 1 bis 3 mit einem Änderungsantrag durch eigene Punkte ersetzen. Ist an sich nichts Außergewöhnliches.
Beim Punkt 1) des Änderungsantrags wurde es kurz vor Ende doch recht laut. Die Sitzung wurde auf Antrag der FWR für zwei Minuten unterbrochen.

Nahmobilitätsplan Stadt Rödermark. Lesestoff für einige Stadtverordnete. weiterlesen

Am 3.11.2019 von der FDP ins Gespräch gebracht. Heute kann Vollzug gemeldet werden.

Zebrastreifen Odenwaldstraße.  Lidl, Netto
Zebrastreifen Odenwaldstraße. Lidl, Netto

Im Sommer 2019 belustigte die Rödermärker „Zebrastreifen-Posse“ im Industriegebiet von Ober-Roden ganz Rödermark und auch landauf, landab weit darüber hinaus. „Neben einer Unzahl augenscheinlich völlig sinnfreien Zebrastreifen konnte jedoch“, teilt FDP Fraktionsvorsitzender Tobias Kruger mit, „hinsichtlich des temporären Zebrastreifens in der Odenwaldstraße in Höhe zwischen den Filialen der Discounter Netto und Lidl ein deutlicher und praktischer Mehrwert sowie spürbarer Sicherheitsgewinn für Fußgänger erkannt werden.“
Quelle: Für mehr Sicherheit auf der Odenwaldstraße

Anfrage FDP 10.12.2019
Anfrage FDP 10.12.2019 (Bild anklicken)

» Seite 6 die Antwort des Magistrats auf die FDP-Anfrage.
 


Rödermark intern
Stadtverordnetenversammlung 10.12.2025:
Der Magistrat legt den Entwurf des Haushaltsplanes 2026 zur Beratung vor.
Kurz und bündig:
Im Ergebnishaushalt (Entwurf) fehlen 13.751.305,00 Euro.
Im Finanzhaushalt (Entwurf) fehlen 12.115.541,00 Euro.

Nicht der Hopper. Günstig mit dem Taxi zum Arzt und zum Einkaufen.

Taxi Rodgau.
Taxi Rodgau.

Vorweg. Die Stadtverordnete haben für die „Einführung des Hopper-Pilotprojekt „Bus on demand“ im Kreis Offenbach“ ausgesprochen.Hier der Beschluss. Das Abstimmergebnis zum Hopper WAR NICHT EINSTIMMIG. Hier das Abstimmergebnis
Kosten Rödermarark: bis zu 800.000,00 Euro pro Jahr (Quelle fr.de )


Rodgau. Die Stadt gibt Gutscheinhefte für Über-75-Jährige heraus. 12,90 Euro kosten sechs Gutscheine.
Quelle: fr.de

Was der Hopper bietet, können die guten alten Taxiunternehmen schon lange“ so Herr Pleke in Notizbuch der Woche der Offenbach Post.

Ob sich an der „grundsätzliche Bereitschaft zur Einführung des Hopper “ etwas geändert hat, kann man der Notiz nicht entnehmen. Eine endgültige Entscheidung für oder gegen den Hopper wollen die Stadtverordneten erst dann abgeben, wenn „ein detailliertes Einführungskonzept“ mit Finanzierungsplanung vorliegt.
Kosten Rodgau: bis zu 1,15 Mio. Euro pro Jahr. (Quelle Notizbuch der Woche 11.09.2021)


» Ist der Hopper rausgeschmissenes Geld?
 

Ob der Hopper ein unverzichtbares Puzzleteil für einen klimaneutralen ÖPNV oder ein tiefes Loch ist, in dem Steuergelder verschwinden, wird sich zeigen.
Lesen Sie den Artikel und die Kommentare bei OP-Online


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Stadtverordnetenversammlung 10.12.2025:
Der Magistrat legt den Entwurf des Haushaltsplanes 2026 zur Beratung vor.
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Im Finanzhaushalt (Entwurf) fehlen 12.115.541,00 Euro.